Als es 50-plus noch nicht gab – oder wieviel Zeit hat man ?

An einem eiskalten Januartag im Jahre 1990 stand ich auf dem zugigen Bahnhof von Magdeburg, wartend auf den Zug nach Westen. Mit mir befanden sich sehr viele Leute dort, es war fast wie zu Kriegszeiten, ein starkes Gewimmel und jeder hatte schlechte Laune, denn dauernd erfuhren wir, dass die Züge Verspätung hatten.

Verspätung ist sehr milde ausgedrückt – keine lag unter einer Stunde. Die meisten Züge ließen 90 Minuten und länger auf sich warten.

Ein Trupp verärgerter, durchgefrorener und Menschen aller Jahrgänge verließ den Bahnhof, um im gegenüber liegenden Hotel mit Cafe im Erdgeschoß etwas zu trinken.

Auch da herrschte alsbald Gedrängel und man war froh noch einen Platz zu bekommen. Mir gegenüber saß ein Mann der nach Berlin wollte und nur des Glatteises wegen mit dem Zug unterwegs war.

Wir kamen bei Glühwein ins Gespäch – schimpften ganz schrecklich über die Bahn – und tauschten dann Adressen aus, meine schrieb ich auf einen Bierdeckel, er hatte eine Visitenkarte dabei.

Dann war es so, dass wir bis zur Abfahrt der Züge zusammenblieben, der nach Berlin fuhr eher, ich blieb auf dem Bahnsteig zurück und winkte.

Ganz unverbindlich konnte man sich ab nächsten Tag erkundigen, ob ich zuhause angekommen war usw. usw.

Menschenskind, dachte ich, der hat ja wirklich Interesse an Dir – ich nenne ihn jetzt mal Manfred.

Manfred wünschte ein da capo, und das fand dann drei Wochen später statt. Wir hielten Magdeburg für ein gutes Omen, außerdem lag es so ungefähr in der Mitte unserer beiden Wohnorte. Ich nahm wie üblich den Zug, Manfred kam mit dem Auto und stand schon am Bahnsteig, als der Zug einfuhr. Abgeholt werden, ist was feines, dachte ich..

Dann machten wir das übliche was man macht um eine Stadt zu erkunden, wir besichtigten den Dom, gingen in ein Museum und landeten dann im Ratskeller um zu Mittag zu essen.

Während des Essens erzählte ich von Else und dass ich sie gerne besuchen möchte.

Jetzt kommt eine Geschichte in der Geschichte und das ist die Geschichte von Else. Else war unser Dienstmädchen bis 194l, da heiratete sie und mein Bruder und ich streuten Blumen zur Hochzeit.

1942 ging meine Mutter, der vielen Bombenangriffe wegen, mit uns Kindern nach Schlesien in ihr Elternhaus zurück. Else wohnte als Ehefrau inzwischen in Rogätz bei Magdeburg, sie hatte den Schlüssel für unsere Wohnung, um ab und zu zu lüften, ausserdem nahm sie Anzüge meines Vaters einschließlich des Fracks mit, um sie bei sich aufzubewahren.

Im Jahre 44 wurde der Skagerrakplatz, an dem sich unsere Wohnung befand , total bombardiert und sozusagen ausgelöscht. Die erste, die in den Trümmern nach irgendetwas Übriggebliebenen vergeblich suchte, war Else, meine Mutter, die sofort nach Magdeburg geeilt war, traf sie in den Trümmern.

Mein Vater kam erst 1950 aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück – man hatte wieder Kontakt zu Else und schickte zum Geburtstag und zu Weihnachten Pakete. Manchmal bat Else um Kleinigkeiten – ganz selten – einmal um Backpulver, einmal um Druckknöpfe, solche Dinge erledigten meine Eltern zwischendurch.

Auch als meine Mutter schon Witwe war, packte sie Weihnachten ein Paket, was ich dann zur Post brachte.

Auf die Todesannonce meiner Mutter hin schrieb Else mir, dass sie den Kontakt halten wolle – aber bitte keine Pakete mehr, nur wissen, wie es mir geht . Dann schrieb sie, dass sie hoch Zucker habe und sehr schlecht sehen könne, das sei also der letzte Brief und jetzt zöge sie in ein Altenheim in Magdeburg-Ohlendorf.

Ja, das erzählte ich und Manfred sagte, na dann fahren wir da hin, vielleicht lebt sie ja noch.

Das Auto stand am Magdeburger Bahnhof, damals gab es noch Parkplätze genug und ein Taxifahrer erklärte uns den Weg nach Ohlendorf.

Es war kein geplanter Besuch, sondern eher ein Überfall – ich hatte auch weder Blumen, noch etwas anderes mit und war überhaupt im Zweifel, ob Else noch leben würde.

Sie lebte und sie hatte zwei Zimmer und ihr Name stand an der Tür. Als ich den Klingelknopf drückte hatte ich Herzklopfen – schließlich waren 48 Jahre vergangen -. Else machte auf, ich erzählte, dass ich auf der Durchreise sei und kurz mal anhalten wolle – Else sah mich an und hörte zu – dann sagte sie ziemlich schnell, komm rein Marlenchen.

Ja und dann folgte eine sehr intensive Stunde – Manfred hielt sich ganz zurück und saß im Hintergrund und Else lebte auf und erzählte und erzählte, was ich als Kind alles angestellt hatte und dann lachte sie und dann holte sie Fotos und immer wieder kam der Satz – das war meine schönste Zeit im Leben, die Zeit bei deinen Eltern., da sei sie zum Tanzen gegangen, wenn sie frei hatte usw. usw. Mit Tränen in den Augen verabschiedeten wir uns, ich wußte, dass ich sie nie wieder sehen würde.

Wie es Manfred erging weiß ich nicht, aber ich war ziemlich bewegt und berührt und es tat mir gut, meine Eltern in so einem guten Licht zu sehen.

Wir bummelten anschließend durch die Stadt und machten dann einen Spaziergang an der Elbe, es war der 22. Februar und es wurde noch relativ früh dunkel – ich kramte nach meinem Zettel mit den Abfahrtszeiten für die Züge in Richtung Westen. Da sagte Manfred, morgen ist doch Sonntag, da könnte man doch auch noch was machen. In Magdeburg zu bleiben, erschien uns nicht erstrebenswert, also willigte ich ein, mit nach Berlin zu fahren. Manfred sprach von einem Haus und einem Gästezimmer und alles sah für mich vertrauenswürdig aus.

Unterwegs sagte er immer, wir müssen noch zu Reichel fahren um einzukaufen, so viel habe ich nicht im Haus.

Das schafften wir auch, dann bezogen wir gemeinsam das Bett für mich, Manfred entschuldigte sich, weil die Bettwäsche weder gemangelt noch gebügelt war und dann gab es nur einen anständigen GuteNachtKuss.

Ich war im Zweifel, ob ich mich einschließen sollte oder nicht. Dann dachte ich, das Manfred darin einen Vertrauensbruch sehen könnte und ließ den Schlüssel so, wie er war.

Am Sonntag – es lag viel Schnee und war bitterkalt liefen wir durch Sanssoussi und hielten uns mehr oder weniger in Potsdam auf.

Über Pfingsten hatte Manfred eine Reise mit einem Freund geplant, die beiden befanden sich in Badenweiler.

Ich hatte, glaube ich noch den Dienstag frei, und fuhr dann auf Bitten von Manfred auch dorthin. wohnte aber in einem anderen Hotel – aber da kamen wir uns dann näher und verabredeten im Sommer eine gemeinsame Reise nach Portugal.

Und von da an, galten wir sozusagen als Paar – ich hatte noch zwei Jahre bis zur Rente – eine beantragte Versetzung konnte nicht stattfinden, also fand man sich damit ab und sah sich oft nur alle 14 Tage von Freitag 16 Uhr bis Sonntag l8 Uhr.

Im April l990 zog ich nach Berlin ins Haus von Manfred – ich hatte dort auch “eigene” Räume, das hatte ich mir ausbedungen. Im Juli haben wir ziemlich spontan geheiratet.

Damals war ich 59, kannte weder Internet noch 50plus – dies nur für die, die glauben, dass die Zeit ihnen wegläuft. Das tut sie nicht, man muss nur aufmerksam leben und besonders auf Bahnhöfen sollte man aufpassen .-))))

PS. Mein Mann glaubte nicht an Zufälle.

 

9 Reaktionen zu “Als es 50-plus noch nicht gab – oder wieviel Zeit hat man ?”

  1. Marion

    Liebe ashoggi,

    wieder eine dieser wundervollen Geschichten. Hast Du schon mal ans Veröffentlichen gedacht? Ich finde es einfach schade, sie nur hier reinzustellen, wo sie kaum Beachtung finden, zu sehr sind die meisten mit ihrer Selbstdarstellung beschäftigt. Ich glaube, daß sie viele schöne Erinnerungen Deiner Generation aus dem “alten” Deutschland hervorrufen würden. Sie erzählen einfach von Menschen und Menschlichkeit und lassen die “hehre Politk” draussen stehen.

    Dein Manfred scheint ein besonderes Exemplar zu sein, gratuliere!! Die Männer meiner Generation haben keine Zeit mehr oder wollen sie sich oft auch nicht nehmen, um eine Frau besser kennenzulernen und sich wirklich auf einen anderen Menschen einzulassen. Ich habe das lange beobachtet und dieser rote Faden zieht sich durch fast alle Partnerbörsen. Mann setzt für ein näheres Kennenlernen durchschnittlich 14 Tage fest. Springt Frau in dieser Zeit nicht an, wird sie abgehackt und die nächste angeschrieben. Das Internet ist voll von kopulationswilligen und -wütigen Frauen wie Männern, Sex sells und diesen Werbeslogan haben schon viele verinnerlicht.

    Deshalb freue ich mich besonders, wenn ich wieder einen Artikel von Dir bei den Blogs erspähe. Ich bin immer auf der Suche nach “starken, älteren” Frauen, an denen man sich orientieren kann. Danke dafür!

    Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße, Marion

  2. ashoggi

    Liebe Marion, habe herzlichen Dank für Deine Zeilen – wenn man so lebt wie ich, hat man keinerlei Anerkennung mehr und da tut es gut, wenn einem jemand auf die Schulter klopft.
    Denn ganz ohne Anerkennung – das schaffe ich nicht und das ist sicher auch der Ruin für viele. Liebe Grüße ashoggi

  3. rethornotger

    Moin, moin ashoggi,

    Nachdem ich zwei Stunden Winterholz geklübt habe, „taste“ ich mich mal wieder an die 50Plus ran. Während eine matte Vormittagssonne sich durch das laublose Dach der Buchenhallen zu mir durchmogelte, dachte ich an dich und deine Geschichte. Eine Geschichte, die sich leicht wegliest, so wie die literarischen Kompositionen meines derzeitiger Favoriten Maarten ’t Hart. Ich werde erst aufhören ihn zu lesen, wenn ich alle seine Bücher aus der Stadtbücherei durch habe. Ein Holländer mit der Gabe, aus simplen Alltagsereignissen etwas Anpackendes zu gestalten, eingebettet in das Flair einer Landschaft, die ich selber gut kenne. Der Tipp kam von einer 50Plus-User-in.

    Das deine Geschichte Marion zur Klage über die heutigen Männer verführt, hat deine Schilderung nicht verdient. Du schreibst als Zeitzeugin und bist auch eine, die das alte Beziehungsgestaltungs-System noch kennen gelernt hat.

    Doch die Zeit schreitet weiter und die Zusammenlebensregeln, werden durch die Umstände und die Notwendigkeiten verändert. Alles hat seine Zeit und seine Begründungen. Nichts bleibt starr, alles fließt. Probleme erreichen uns und machen uns zu schaffen, wenn wir verharren, wenn wir stehen bleiben und das Leben an uns vorbei geht.

    So wie die Emanzipation den Frauen ein neues Lebensgefühl beschert hat, hat sie das auch mit den Männern zukommen lassen. Beide Geschlechter wurden aus dem Gefangensein des alten, patriarchalisch genannten System, entlassen und stehen nun vor dem Tor in die Freiheit. Nein! – In Wirklichkeit, in ein neues System, dass sich erst noch bilden muss. Es wird gebildet von den jungen Frauen und Männern, die auf eine neue Art versuchen müssen, miteinander zu agieren, um zu überleben.

    Wir Alten treffen nun auf neues und altes Verhalten, träumen aber allzu gern nur von den guten alten Zeiten. Die Loslösung von den gesellschaftlichen Zwängen, hat als Gegenbewegung, das Zulassen von eigenen Gefühlen/Trieben, fast schon zu einer neuen Doktrin erhoben. Frauen haben das schnell umgesetzt und dabei vorschnell angenommen, dass Männer wohl die gleichen Gefühle und Bedürfnisse hätten wie sie. Männern, die das nicht kapieren wollten, wurden zum Vorwaschen, Hauptwaschen und Spülen, die soften Männergruppen empfohlen.

    Aber die Männer waren gar nicht untätig, wie es schien, sie haben die ganze Entwicklung nur eine Zeit lang misstrauisch beobachtet, weil sie gar nicht glauben konnten, was ihnen da offeriert wurde. Ihre Gefühle zeigen und auch ausleben.

    Also Sex haben, ohne große Vorleistungen und Verpflichtungen;
    dem „erzieherischen“ und einnehmenden Einfluss von Frauen entziehen;
    mit den Kumpels um die Häuser ziehen und ein kleine Bande bilden;
    allein Lagerfeuer sitzen und an nichts denken
    und noch zwei drei weitere schöne Männersachen mehr:
    rumalbern zum Beispiel.

    Diesen Männern, mit gemachten Hausaufgaben, begegnet frau nun mehr und mehr, die alte Garde wird rar. Und nu? Nicht auf dem Küchenstuhl oder auf dem Barhocker sitzen und mosern, sondern Hirnjogging ist angesag!

    Wenn einer Frau Sex nichts oder nicht mehr viel bedeutet, warum regt sie sich dann über Männer auf? Lass die doch machen. Ein Frau die ihre sexuellen Gefühle ausleben möchte, hat es heute viel einfacher als die sexverhuschten Männer. Dass Frauen Sexangebote meist ablehnen, ist Grundwissen, ebenso aber ist bekannt, dass Männer fast alle Sexangebote wahrnehmen. Also, wo ist das Problem. Ich kenne nur wenige Fälle, wo Männer gepasst haben und dann waren es junge. Man kann es gar nicht glauben, aber die Schilderungen klingen echt.

    Ich finde Marion braucht nicht zu klagen, sondern sich nur so einzurichten, dass sie sich genau so schnell bewegt, wie das Leben rundum. Wer neue Verkehrsregeln missachtet, lernt im günstigsten Fall Polizisten kennen oder muss …

    Liebe ashoggi, falls es dir so vorkommt, dass mein Kommentar deine Darstellungsidee zu stark verändert oder in eine ungewünschte Richtung verschiebt, gib mir bitte einen kleinen Steuerimpuls. Auf geschickte und nicht zu offenkundig durchschaubare Beeinflussungen durch Frauen, haben Männer immer schon folgsam reagiert.

    Mit vollem Vertrauen in dieses Urwissen, grüßt dich
    Otger

  4. ashoggi

    hallo otker – ich habe überhaupt keine Bedenken, denn die Geschichte bleibt die Geschichte.
    Marion ist fraugenug sich selber zu äussern, von mir nur so viel, ich kenne kein altes Beziehungsgestaltungssystem und meine auch – wer sich im Verkehr bewegt muss nicht immer alle Regeln beachten und bei Unfällen sind oft auch Ärzte vor Ort:-)))))

  5. rethornotger

    Liebe ashoggi,
    - mit der Wortungeheuerkombination “altes Beziehungsgestaltungssystem” meine ich das Paarbeziehungssystem, welches um 1850 herum wohl weitghend ausgeformt war und mit seinen Normen, seinen ethischen Grundlagen und seinen Moralvorstellungen, Fernwirkungen bis in die heutige Zeit hat. Das kennst du bestimmt.

    Die Ehen meiner Großeltern und meiner Eltern waren in diese Denk- und Fühlstrukturen massiv eingebettet. Selbst meine eigene Ehe wird bis heute wenigstens teilweise von diesen sozial überkommen Elementen gestützt. Zusätzlich beobachte ich eine unreflektierte Sehnsucht von jungen Paaren, dass es doch bei ihnen doch auch so “gut” klappen möge wie bei Oma.

    Bei diesen eigenen Worten zu diesem breitgefächerter Thema, möchte ich es jetzt aber belassen, da ich gerade durch das Teilstudium einer Abhandlung im Internet massiv erschüttert worden bin. Urs Baumann: “Utopie Partnerschaft. Alte Leitbilder – Neue Lebensformen”

    Überhaupt nicht erschüttert hat mich der sachliche Inhalt, der ist geradezu eine Zusammenfassung, dessen ich auch über die Konstruktion von Partnerschaften weiß.

    Erschüttert bin ich darüber, wie recht doch mein Vater, heute in der Urne, früher immer hatte, wenn wir als “Heiden” über die Katholiken und Protestanten sprachen. Protestanten waren für ihn weltfremde, bis teilweise fanatische Schwarmgeister, welchen es nicht gelungen war, sich endgültig aus den Armen der katholischen Mutterkirche zu befreien.

    Die Katholen, wie er zu sagen pflegte, haben ein tausenjähriges Wissen über alle Seelenregungen, Beweggründe und auch Abgründe von Menschenhirnen, selbst der abartigsten, gespeichert. Mit diesem Wissen, in den Beichtstühlen der Welt gesammelt, sind sie in der Lage, sachte Anpassungen an sich änderende Strukturen kirchengerecht vorzunehmen. Und dabei viel bodennäher, als die oft asketischen Protestanten.

    Die ersten 60 Seiten zumindest, mehr las ich nicht, beschreiben kurz, knapp und schonungslos, (auch die Kirche wird nicht geschont), die Entwicklung und den heutigen Zustand von Paarbeziehungen und -kombinationen. Der Hammer, der mich an diesem Morgen aber traf ist, dass diese 264-seitige Arbeit auf der offiziellen Internet-Seite des Erzbistum Köln erschienen ist.

    http://opencms.erzbistum-koeln.de/seelsorge/gemeindepastoral/_galerien/download/gv201_0/BaumannUtopiePartnerschaft.pdf

    Nun habe ich mir vorgenommen, keine Bemerkungen zu Beziehungen mehr zu machen, wenn mir mein Gegenüber nicht glaubhaft versichert, diese ersten 60 Seiten dieser “unverdächtigen” Betrachtung gelesen zu haben. Unverdächtig deshalb, weil man ja gerne, gerade die katholische Kirche als einen Hort reaktionären Beziehungsdenkens ansieht. Meine Hochachtung den Kölner Katholen!

    Damit grüßt dich
    Otger

  6. ashoggi

    Lieber Otger, danke für diesen ausführlichen Bericht – ich bin nicht so theorethisch und halte weder was vom System, noch von der Systemgestaltung, irgendwo gibt es doch noch das Wörtchen “Liebe”. Sicher ist es interessant sich Deinen Link, wenigstens die ersten Seiten, anzusehen, nur fehlt mir im Moment die Zeit und etwas auch das Interesse. Weil ich ja doch durch die Kenntnis allein, die Welt nicht verändere.
    Liebe Grüße ashoggi

  7. rethornotger

    Liebe ashoggi,

    auch ich kann die Welt nicht verändern. Sie wird mir aber, zum Teil jedenfalls, besser verständlich, wenn ich mehr weiß. Das kann Ängste nehmen, ermöglicht mir bösen Überraschungen auszuweichen und gelassener zu werden. Manch einen mag es auch panisch machen. Das gebe ich zu.

    Ein schönes WE wünscht dir Otger

  8. ashoggi

    Lieber Otger, ich bin relativ neu hier und weiß nicht, ob es üblich ist, sich so öffentlich zu unterhalten – ich will auch nicht unbedingt das letzte Wort haben – aber aus Höflichkeit und weil heute Sonntag ist, antworte ich noch einmal.

    Angelesenes Wissen kann ich auch anwenden z.B. im Beruf oder auch beim Backen von Weihnachtsplätzchen.
    Aber im privaten Umgang mit Menschen nutzt mir das nichts. Woher soll ich wissen, dass eine Überraschung böse ist ?
    Also weiche ich nicht aus, denn es könnte ja eine geradezu außergewöhnliche Überraschung sein. Gelassen bin ich sowieso, das hilft dann evtl. auch mit jeder Art von Überraschung klar zu kommen.
    Dir einen schönen Adventssonntag, herzlichst ashoggi

  9. suchenundfinden

    Ich habe mich jetzt bis hierunter gelesen, doch was ich einfach nur sagen wollte ist; die Geschichte ist wunderschön und auch wunderbar geschrieben. Macht warm ums Herz. Danke.