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	<title>50plus-Treff BLOG &#187; Geschichten &amp; Erzählungen</title>
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	<description>Neuigkeiten und Informationen rund um den 50plus-Treff</description>
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		<title>Valentinstag im Rückblick</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Feb 2007 19:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, da war doch was besonderes letzte Woche? Mäner liefen erstaunlich viel mit Blumen, verpackt natürlich im U- und S- Bahn Gelände herum. Ja, auch ich habe sogar eine Rose von einem wohlerzogenen Herrn bekommen &#8211; denn es war der Tag der Liebe &#8211; von wem auch immer ins Leben gerufen &#8211; aber in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, da war doch was besonderes letzte Woche? Mäner liefen erstaunlich viel mit Blumen, verpackt natürlich im U- und S- Bahn Gelände herum. Ja, auch ich habe sogar eine Rose von einem wohlerzogenen Herrn bekommen &#8211; denn es war der Tag der Liebe &#8211; von wem auch immer ins Leben gerufen &#8211; aber in den Blumengeschäften und im Internet wohl fleißig propaganiert worden. Persönlich bin ich zum Konzert im Dom gegeangen und hier will ich Euch zumindest mit dem Text etwas teilhaben lassen, denn ein wunderschönes Lied sollte mehr unter die Leute.</p>
<p>Von Clara Schuhmann:            <strong> Liebst Du um Schönheit</strong></p>
<p align="center">Liebst Du die Schönheit</p>
<p align="center">Oh nicht mich liebe!</p>
<p align="center">Liebe die Sonne,</p>
<p align="center">Sie trägt ein gold`nes Haar!</p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="center">Liebst du um Schätze,</p>
<p align="center">Oh nicht mich liebe,</p>
<p align="center">Liebe die Meerfrau,</p>
<p align="center">Sie hat viel Perlen klar.</p>
<p align="center">Liebst du um Jugend,</p>
<p align="center">Oh nicht mich liebe!</p>
<p align="center">Liebe der Frühling,</p>
<p align="center">Der jung ist jedes Jahr!</p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="center">Liebst du um Liebe,</p>
<p align="center">Oh ja, mich liebe!</p>
<p align="center">Liebe mich immer,</p>
<p align="center">Dich lieb`ích immerdar.</p>
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		<title>Geheime oder gemeine Freuden</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 07:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Hugo Flöter, der sich anlässlich eines Kleintierärztekongresses in Murnau aufhielt, nutzte anschliessend für vier Tage die Gelegenheit, sich München einzuverleiben.
Aus finanziellen Gründen wohnte er in Feldkirchen, einem Ort in Richtung Erding. Dort hatte eine Pension mit gepflegter Küche und gemütlichen Gasträumen geworben. Er bekam ein Doppelzimmer zum Einzelzimmerpreis und hatte die Qual der Wahl. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Hugo Flöter, der sich anlässlich eines Kleintierärztekongresses in Murnau aufhielt, nutzte anschliessend für vier Tage die Gelegenheit, sich München einzuverleiben.</p>
<p>Aus finanziellen Gründen wohnte er in Feldkirchen, einem Ort in Richtung Erding. Dort hatte eine Pension mit gepflegter Küche und gemütlichen Gasträumen geworben. Er bekam ein Doppelzimmer zum Einzelzimmerpreis und hatte die Qual der Wahl. Welches Bett sollte er nehmen, das am Fenster, wegen der besseren Belüftung oder das, was näher an der Toilette lag oder sollte er sich so betten, dass in dem noch freien Bett eine imaginäre Frau hätte Platz haben können. Er entschied sich für die letzte Variante &#8211; man kann ja nie wissen.</p>
<p>Dann besorgte er sich eine Streifenkarte für Erwachsene der Münchner Verkehrsbetriebe. Diese hat die Größe einer längshalbierten Postkarte und wird unterteilt durch 10 Streifen ca. 1 cm breit. So ausgerüstet fuhr er bis zum Münchner Hauptbahnhof und fing an, die Stadt mit der ihm eigenen Gründlichkeit zu durchforsten. Von Süd nach Nord und umgekehrt, also von Ost nach West. Es ist ein Leichtes, man braucht sich nur an die Plätze zu halten, also sich von Platz zu Platz durcharbeiten, was bedeutet, dass man nicht so schnell ermüdet, da es in schneller Folge zu Aha-Erlebnissen kommt. Vom Bahnhofsplatz über den Stachus zum Marienplatz, weiter über den Sebastiansplatz zum Jakobsplatz und dann zum Gärtnerplatz &#8211; wer gut zu Fuß ist oder akribisch Städte auflistet, geht weiter bis Maria-Hilf. Zurück in anderer Richtung stutzt man. Geht doch der Lenbachplatz in den Maximiliansplatz über, man ist verwirrt, wieso das, nicht einmal 200 Meter dazwischen. Ein Abstecher zum Odeonsplatz, weiter zum Karolinen &#8211; und Königsplatz ein reines Vergnügen und so übersichtlich, wie gesagt, eine einzige Hangelei von Platz zu Platz, und was für Plätze, wunderbare Plätze.</p>
<p>Aber zurück zur Streifenkarte. Dort heißt es &#8211; diese Karte wird erst nach Entwertung zur Fahrt gültig, dacht ich&#8217;s mir doch. Zählen sie dazu die erforderliche Streifenzahl nach der Nummernfolge ab und knicken sie die nicht benötigten Streifen nach hinten. Führen sie die Karte in Pfeilrichtung in den Entwerter ein. Der Stempelaufdruck entwertet den abgestempelten Streifen und leere Streifen mit niedrigerer Nummer. Kurzstrecke = Fahrt bis zur vierten Haltestelle, davon aber nur 2 Haltestellen mit S oder U-Bahn. Demnach musste Hugo zwei Streifen stempeln lassen, denn während der 20-minütigen Fahrzeit nach München hielt die S-Bahn mehr als zweimal, darauf zu kommen, war relativ einfach. Im Zug sitzend wurde Hugo jedoch sehr verunsichert durch den Vermerk auf der Rückseite der Streifenkarte, wo es hieß:</p>
<p>Höchstfahrzeiten:<br />
Kurzstrecke &#8211; 1 Stunde<br />
1. Zone &#8211; 3 Stunden<br />
2. Zone &#8211; 4 Stunden</p>
<p>Warum sollte er für einen Weg von 20 Minuten ganze 4 Stunden brauchen ? Möglicherweise wollte man damit Touristen entgegenkommen, die ihren Schirm vergessen hatten, wer weiß, was sich da die Städtewerbung wieder ausgedacht hatte.</p>
<p>Am Abend des ersten Tages &#8211; Hugo fuhr nach Hause, die Streifenkarte in der Hand haltend, fiel ihm auf, dass die ersten beiden Stempel einem Hauch glichen, blässer als blassblau und die darauf folgenden zwei, ein tiefes violett aufwiesen.</p>
<p>Am nächsten Morgen knickte er die nicht benötigten Streifen brav nach hinten und ließ wiederum 2 Streifen entwerten. Die Entwertung war kaum zu ahnen, obwohl der Entwerter ein scharfes Klicken hatte hören lassen. Während der Fahrt überlegte Hugo, wo er am Abend des ersten Tages hatte entwerten lassen, war das am Stachus vorne rechts gewesen oder war es der Apparat der links von den Rikschafahrern stand, der am Marienplatz ?</p>
<p>Er hatte Zeit, den ganzen Tag darüber nachzudenken und riskierte am Abend das Entwerten am Marienplatz, ohne vorher die nicht benötigten Streifen nach hinten zu knicken. Und siehe da, es ergoss sich eine tieflila zähe Masse, ähnlich Schneckenschleim auf seine Streifen vom Vormittag. Die Sache war geritzt. Er konnte seine ganze Aufmerksamkeit Museumsbesuchen widmen und ohne Skrupel ein zweites Weizenbier trinken. Feldkirchen, es gibt dort nur einen Entwerter und zwar steht der vorne links in Handhöhe, kurz bevor man die Treppe hinabsteigt, entwertete immer noch blässer als blassblau. Wäre Herr Flöter luxuriöser abgestiegen, hätte er vielleicht sogar im Bayrischen Hof gewohnt, dann wäre er um dieses sinnliche Vergnügen, den das Verdunsten des violetten Schneckenschleims auf amtlichen Papier der Münchner Verkehrsbetriebe bereitet hat, betrogen worden &#8211; so hat eben alles im Leben seine schönen Seiten.</p>
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		<title>Der Januar geht zur Neige</title>
		<link>http://www.50plus-treff.de/blog/der-januar-geht-zur-neige/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 18:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[und hier wird über Elfchen gesprochen! Ist es, weil bald Valentinstag ist?
Schnell ein Elfchen bevor es zu spät wird:
Blätterpracht
buntes Gestrüpp
zum Himmel streckend
alle Unterschiede der Natur
Kosmos
Lüge
Nie wieder
Ich schwöre dir
Will immer gleichmäßig tief
Atmen
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und hier wird über Elfchen gesprochen! Ist es, weil bald Valentinstag ist?</p>
<p>Schnell ein Elfchen bevor es zu spät wird:</p>
<p>Blätterpracht</p>
<p>buntes Gestrüpp</p>
<p>zum Himmel streckend</p>
<p>alle Unterschiede der Natur</p>
<p>Kosmos</p>
<p>Lüge</p>
<p>Nie wieder</p>
<p>Ich schwöre dir</p>
<p>Will immer gleichmäßig tief</p>
<p>Atmen</p>
]]></content:encoded>
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		<title>E L F C H E N</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 15:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Elfchen
Wer jetzt glaubt es handele sich um ein zartes Wesen, das dann, wenn das Tageslicht schwindet und bevor die Dunkelheit einbricht im Wald herum tanzt, der irrt.
Das Elfchen, das ich meine hat manchmal etwas feenhaftes, kann aber auch grob daherkommen.
Je nachdem, wie man es einsetzen möchte . Man kann klitzekleine Geschichten erzählen, Liebesbotschaften loslassen, Mahnungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Elfchen</p>
<p>Wer jetzt glaubt es handele sich um ein zartes Wesen, das dann, wenn das Tageslicht schwindet und bevor die Dunkelheit einbricht im Wald herum tanzt, der irrt.</p>
<p>Das Elfchen, das ich meine hat manchmal etwas feenhaftes, kann aber auch grob daherkommen.</p>
<p>Je nachdem, wie man es einsetzen möchte . Man kann klitzekleine Geschichten erzählen, Liebesbotschaften loslassen, Mahnungen verteilen, durch die Blume sprechen oder sich selber  nur eine Warnung an den Kühl- oder Kleiderschrank heften.</p>
<p>Es geht darum, elf Worte geschickt zu plazieren und zwar folgendermaßen:</p>
<p>1. zeile ein Wort (kann Überschrift sein oder auch nicht)</p>
<p>2. zeile zwei Worte</p>
<p>3. zeile drei Worte</p>
<p>4. zeile vier Worte</p>
<p>5. zeile noch mal eins sind zusammen elf.</p>
<p>Es ist ein jonglieren mit Worten und sehr zu empfehlen.</p>
<p>Man kann das auch Kindern ab einem gewissen Alter anbieten . Um bei Kindern eine anfängliche Scheu aufzulösen, kann man ein Wort vorgeben. z. B. Haus.</p>
<p>Ich meine, es ist auch eine Schule fürs Leben. Man lernt Regeln zu akzeptieren, sich zu beschränken, haushalten und loslassen. Darüberhinaus lernt man, dass jede Situation verändert werden kann, dass es oft nur einer Kleinigkeit bedarf und alles sieht anders aus; man lernt kombinieren, Schlupflöcher ausnutzen und der Sprachschatz erweitert sich, bezw. bei 50.-plus-Leuten wird er erhalten.</p>
<p>Kyrill</p>
<p>brach Äste,</p>
<p>Dächer und Bäume,</p>
<p>gar Eichen wie Streichhölzer.</p>
<p>Wahnsinn</p>
<p>Für das nächste Beispiel gebe ich nur zur Veranschaulichung Worte vor, die auch gepasst hätten &#8211; als elftes Wort:</p>
<p>Warum ? – jammerschade – lebensmüde – himmelwärts – todesmutig oder todesgeil – ich habe mich für cool entschieden.</p>
<p>Mein</p>
<p>schwarzer Pudel</p>
<p>geht links humpelnd</p>
<p>quer über die Autobahn</p>
<p>cool !</p>
<p>Schlupflöcher – also das, womit man die Regeln unterwandern kann, sind zusammengesetzte Worte – da kann man erfinderisch sein. Diese Worte haben den Vorteil, dass gleich viele Sinne beim Lesen angesprochen werden. Bei dem Wort Tanzbodenstimmung höre ich die Musik, rieche den Staub und den Schweiß und höre es förmlich knistern.</p>
<p>Anders ist es bei dem Wort Vielfraßallüren, da hat sicher jeder andere Erfahrungen J ))</p>
<p>Also</p>
<p>Ihr Lieben</p>
<p>macht Euch auf</p>
<p>habt Spaß am Spiel</p>
<p>hautrein !</p>
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		<title>Frühlingsgedanken</title>
		<link>http://www.50plus-treff.de/blog/fruhlingsgedanken/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 09:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick&#8221;.
Diese Worte sind der Auftakt zu Goethe&#8217;s wohl berühmtestem Stück.
Frühling, Jugend und Liebe sind untrennbar miteinander verbunden,
sie schenken dem Leben Kraft, Mut und die schönsten Stunden.
Der Frühling ist die schönste Zeit nicht nur des Jahres,
sondern auch im Leben eines Menschen,
doch erst in reiferen Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vom Eise befreit sind Strom und Bäche</p>
<p>durch des Frühlings holden, belebenden Blick&#8221;.</p>
<p>Diese Worte sind der Auftakt zu Goethe&#8217;s wohl berühmtestem Stück.</p>
<p>Frühling, Jugend und Liebe sind untrennbar miteinander verbunden,</p>
<p>sie schenken dem Leben Kraft, Mut und die schönsten Stunden.</p>
<p>Der Frühling ist die schönste Zeit nicht nur des Jahres,</p>
<p>sondern auch im Leben eines Menschen,</p>
<p>doch erst in reiferen Jahren weiß man ihn  so ganz zu schätzen.</p>
<p>In der Jugend erscheint einem alles selbstverständlich -</p>
<p>und die Zeit sooooo unendlich,</p>
<p>doch die Jahre viel zu schnell vergehen,</p>
<p>drum den Frühling zu halten, sollte man sich stets bemühen,</p>
<p>und es ist eine altbekannt weise Feststellung,</p>
<p>nur wer liebt, bleibt ewig jung.</p>
<p>Wer sich nicht mehr begeistern, fröhlich und verliebt sein kann,</p>
<p>der ist fürwahr hoffnungslos ein alter Mann.</p>
<p>Selbst der alte Bernhard Shaw hat einmal verkündet:</p>
<p>&#8220;Die Jugend ist etwas Wunderbares, nur schade,</p>
<p>dass sie an die jungen Leute wird verschwendet.&#8221;</p>
<p>Drum lasst uns heute unbeschwert und fröhlich sein,</p>
<p>alle Sorgen über Bord und der Jugend des Frühlings freuen,</p>
<p>froh erklingen sollen alle Lieder,</p>
<p>denn dieser Frühling kommt bestimmt nicht wieder.</p>
<p>(Gedanken einer 87jährigen Dame, die Mut machen)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>JA IS DENN SCHO FRÜHLING</title>
		<link>http://www.50plus-treff.de/blog/ja-is-denn-scho-fruhling/</link>
		<comments>http://www.50plus-treff.de/blog/ja-is-denn-scho-fruhling/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2007 13:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühling ist nah!
Am Fenster lehn ich, müd verwacht.
Da ruft es so weithin durch die Nacht. –
Hoch oben hinter Wolkenflug
Hinschwimmt ein Wandervogelzug.
Sie fahren dahin mit hellem Schrei
Hoch unter den Sternen in Lüften frei.
Sie sehn von fern den Frühling blühn,
Wild rauschen sie über die Lande hin.
O Herz, was ist&#8217;s denn, das dich hält?
Flieg mit, hoch über der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Frühling ist nah!</em></strong><br />
Am Fenster lehn ich, müd verwacht.<br />
Da ruft es so weithin durch die Nacht. –<br />
Hoch oben hinter Wolkenflug<br />
Hinschwimmt ein Wandervogelzug.<br />
Sie fahren dahin mit hellem Schrei<br />
Hoch unter den Sternen in Lüften frei.<br />
Sie sehn von fern den Frühling blühn,<br />
Wild rauschen sie über die Lande hin.<br />
O Herz, was ist&#8217;s denn, das dich hält?<br />
Flieg mit, hoch über der schönen Welt!<br />
Dem wilden Schwarm gesell dich zu;<br />
Vielleicht siehst auch den Frühling du!<br />
Dann gib noch einmal aus Herzensdrang<br />
Einen Laut, ein Lied, wie es einstens klang!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Voll im Trend</title>
		<link>http://www.50plus-treff.de/blog/voll-im-trend/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jan 2007 13:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Voll im Trend
In der vergangenen Woche, an einem dieser warmen Januartage ging ich auf den Friedhof, um die roten ausgebrannten Lämpchen, die wir Heilig Abend immer am Grab der Eltern und des Onkels hinstellen, wegzunehmen.
Ich zupfte am Buchsbaum, der hin und wieder gelbe Blätter hat, räumte welkes Laub zur Seite und war ziemlich in Gedanken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Voll im Trend</p>
<p>In der vergangenen Woche, an einem dieser warmen Januartage ging ich auf den Friedhof, um die roten ausgebrannten Lämpchen, die wir Heilig Abend immer am Grab der Eltern und des Onkels hinstellen, wegzunehmen.</p>
<p>Ich zupfte am Buchsbaum, der hin und wieder gelbe Blätter hat, räumte welkes Laub zur Seite und war ziemlich in Gedanken, als ich beim Hinausgehen auf einer Bank eine sehr alte Dame lesen sah.</p>
<p>Beim Näherkommen sah ich, dass ich mich nicht getäuscht hatte, sie war wirklich sehr alt, über neunzig bestimmt, wenn nicht an die Hundert. Sie trug eine Bifocalbrille mit moderner Fassung, die in krassem Gegensatz stand zu der Mütze auf dem Kopf.</p>
<p>Weinrot, aus dicker Wolle gehäkelt, eventuell gestrickt, nach oben sich verjüngend glich diese Mütze einem Kaffeewärmer aus grauer Vorzeit.</p>
<p>Da die Dame zart und gebrechlich wirkte und ganz offensichtlich in ihren Roman eingetaucht war, wagte ich nur leise zu grüßen, was zur Folge hatte, dass sie mich weder hörte noch wahrnahm.</p>
<p>Sie nahm mich aber durch ihre außerordentliche Erscheinung und auch durch die ungewöhnliche Situation – man stelle sich vor, eine uralte Dame, allein auf einer Bank, lesend zwischen Gräbern und das im Januar, so gefangen, dass ich nicht umhin konnte, in ihr Buch zu sehen.</p>
<p>Das Buch lag aufgeschlagen auf ihren Knien, diente aber nur als Unterlage für ein Sudoko, herausgerissen aus einer Zeitung.</p>
<p>Was ist es mit diesem Sudoko, dass eine ganze Nation gefangen hält. Keine Zeitung mehr ohne Sudoko, sudokolösende Menschen überall, in der S-Bahn, im Intercity erster und zweiter Klasse, in einem Wiener Kaffeehaus fand ich gleich drei Zeitungen mit Sudokos, ja sogar auf der Rolltreppe traf ich neulich einen Mann, intensivst mit Zahlen beschäftigt.</p>
<p>In der Uni, bei Studenten, die ganz still und mit dem Blick in ihren Schoß dasitzen, handelte es sich bislang um SMS-Geschichten aber jetzt nicht mehr, das heißt nicht immer, immer öfter lösen sie Sudoko, eins nach dem anderen.</p>
<p>Natürlich bin auch ich nicht frei von diesem Fieber, jeden morgen in der Tageszeitung löse ich drei Kästchen mit jeweils neun Feldern, immer wieder werden die Zahlen 1 – 9 da untergebracht.</p>
<p>Es könnte ja sein, dass man damit die latent vorhanden sein mögende Demenz</p>
<p>in Schach hält, aber so können doch nicht alle Menschen schlussfolgern – was ist es also, ein Massenwahn ?</p>
<p>Und wenn man noch dazu bedenkt, dass alles für die Katz ist &#8211; diese Mühen haben sich erledigt wenn die Zahlen stehen, also es bleibt nichts Produktives über,</p>
<p>Gelöstes ist Altpapier und das Lösen ähnlich wie Kaugummikauen.</p>
<p>Mir fällt ein Kontraprogramm ein – das muss noch kultuviert werden und ist erst in 14 Tagen reif.</p>
<p>Aber bei der alten Dame oben, da muss ich wirklich sagen, alle Achtung !!!</p>
<p>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Achtung &#8211; Kleinigkeiten</title>
		<link>http://www.50plus-treff.de/blog/achtung-kleinigkeiten/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Jan 2007 10:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Apotheker oder die Apotheker
Onkel Georg war in das Haus seiner Nichte Elvira eingezogen.
. Elvira war geschieden und bewohnte das Haus mit ihren vier Kindern. Während des Hausbaus ging die Firma, bei der Elvira sich verpflichtet hatte, Pleite,
und das gerade als der Rohbau fertig war. Onkel Georg sprang mit 40.000.- DM ein, stellte aber Bedingungen.
Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Apotheker oder die Apotheker<br />
Onkel Georg war in das Haus seiner Nichte Elvira eingezogen.</p>
<p>. Elvira war geschieden und bewohnte das Haus mit ihren vier Kindern. Während des Hausbaus ging die Firma, bei der Elvira sich verpflichtet hatte, Pleite,</p>
<p>und das gerade als der Rohbau fertig war. Onkel Georg sprang mit 40.000.- DM ein, stellte aber Bedingungen.<br />
Er wollte auch in dieses Haus ziehen, wenn er sich nicht mehr allein versorgen konnte.</p>
<p>Elvira griff nach dem Strohhalm , man ging zum Notar und die Sache hatte ihre Ordnung..<br />
Onkel Georg war Junggeselle und Apotheker, hatte aber nach dem Krieg beruflich nicht mehr Fuß fassen können. Er wirkte unselbständig, wollte aber immer nur das Beste für seine Nichte und deren Kinder.<br />
Den Kindern bot er Hausaufgabenhilfe &#8211; besonders in Latein und Griechisch &#8211; an.</p>
<p>Für die Nichte suchte er nach Männern, was der Nichte aber erst später klar wurde.</p>
<p>An einem Sonnabend sagte er Elvira, dass er Besuch bekäme von einem ehemaligen, viel jüngeren Kollegen.</p>
<p>Er bat Elvira Kuchen zu backen.</p>
<p>Elvira war aber gerade damit beschäftigt ihr Sportabzeichen zu machen und musste auf den Sportplatz. Sie kam dem Wunsch des Onkels insofern nach, dass sie Prilken mitbrachte, mancherorts heißen die Berliner oder Pfannkuchen, wenn Sie immer noch nicht wissen was ich meine, es sind die in fettgebackenen Kugeln in Zucker gewälzt und mit Marmelade oder Pflaumenmus gefüllt.</p>
<p>Also diese Prilken brachte sie mit, deckte den Tisch so, wie es der Onkel gern hatte und kam mit dem Kaffee, als der Onkel und der eingeladene Apotheker schon im Gespräch vertieft waren.</p>
<p>Beide Herren widmeten ihr ihre Aufmerksamkeit und die Konversation begann von Neuem.</p>
<p>Elvira musterte den Apotheker, er schien ganz nett zu sein und auch vom Alter her irgendwie passend.</p>
<p>Dann fing man an zu essen und da war es dann ganz klar, dass aus der Sache nichts werden konnte.</p>
<p>Der Apotheker nahm den Pfannkuchen und biss zaghaft hinein, dann legte er ihn wieder artig auf den Teller. Und nun, eine Sekunde später, hielt er die Hand ca. 30 cm über dem Teller und rieb mit dem Daumen die anderen Finger ab. Es war offensichtlich, dass der Zucker ihn störte.</p>
<p>Das Ritual wiederholte sich nach jedem Abbiss.</p>
<p>Da der Apotheker nicht kleckern wollte, biss er vorsichtig zu, um dann umso vehementer das Reiben seiner Finger zu betreiben.</p>
<p>Auf diese Art aß er zwei Prilken.<br />
Für Elvira war die Sache erledigt, für nichts in der Welt hätte sie mit diesem Menschen zusammen leben können.</p>
<p>Heute kennt Elvira wieder einen Apotheker, den sie sehr gern hat und den sie mag, aber der kommt auch nicht infrage, der ist verheiratet, und außerdem hat sie ihn noch nie Prilken essen sehen.</p>
<hr />
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		<title>Der Sylvesterlauf</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Dec 2006 09:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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Der Sylvesterlauf



Hugo Schneider ist in erster Linie Sportler und dann erst Hausmeister und das an der Fachhochschule für Sozialwesen.
Er ist mittelgroß, kräftig und hat blaue Augen. Meistens trägt er eine Mütze. Beim Training ist es eine aus Wolle oder eine mit Schirm; bei der Arbeit und da auf jeden Fall, wenn er im Heizungskeller zu [...]]]></description>
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<td colspan="2" align="center">
<h2>Der Sylvesterlauf</h2>
</td>
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<td colspan="2">Hugo Schneider ist in erster Linie Sportler und dann erst Hausmeister und das an der Fachhochschule für Sozialwesen.<br />
Er ist mittelgroß, kräftig und hat blaue Augen. Meistens trägt er eine Mütze. Beim Training ist es eine aus Wolle oder eine mit Schirm; bei der Arbeit und da auf jeden Fall, wenn er im Heizungskeller zu tun hat, einen undefinierbaren Filzhut.<br />
Wer Hugo gut kennt, weiß. dass er eine Glatze hat, hinten von Ohr zu Ohr durch einen grauen Haarkranz gemildert. Hugo ist Läufer, begeisterter Läufer, erfolgreicher Läufer und Läufer unter erschwerten Bedingungen. Er trainiert alle Disziplinen. Den 100-Meter Lauf hat er aus Altersgründen aufgegeben. Er verliert zu viel Zeit beim Start. Ansonsten läuft er alles, die 200m, 400m und auch noch die 5000 m.<br />
Ich kenne ihn schon sehr sehr lange, dennoch habe ich noch nie ein persönliches Wort mit ihm gewechselt, also eins, was über den Sport hinausginge.<br />
Hugo lebt ohne Frau und ohne Hund. Kaum zu erwarten, dass er je verheiratet war. Seine berufliche Funktion füllt ihn ebenfalls ganz aus. Er liebt saubere Fußböden, gutriechende WC&#8217;s und lautlos gleitende Fensterflügel.<br />
Der Heizungskeller ist seine Höhle und sein Heiligtum zugleich. Dort hängen seine blaugrauen Kittel und dort steht die Aktentasche mit der Thermosflasche und den Butterbroten. Die Aktentasche gehört ebenso zu ihm, wie die zahlreichen Kopfbedeckungen. Seine Einkäufe werden nie mit Stoffbeuteln, oder gar Plastiktüten getätigt, nein, alles kommt in die Aktentasche.<br />
Hugo kennt sich in Läuferkreisen aus. Er weiß, was Meyer anno 94 bei den Trimmspielen lief und dass Hofmann Meyer anno 98 abhängte. Das ist seine Welt und in der hat er ein fabelhaftes Gedächtnis. Dieses sportgeschichtliche Wissen und sein Ehrgeiz zeichnen ihn aus. Hugo trainiert überwiegend in den Hängen des Ith aber auch an der Innerste kann man ihn laufen sehen. Dort läuft er mit Bleiweste &#8211; Tag für Tag hält er sich fit. Fast jede Woche nimmt er an Veranstaltungen teil und fährt dorthin bis zu 250 km. Da läuft er dann ohne Weste und das gibt ihm das Gefühl, leicht wie ein Vogel zu sein.<br />
Wenn der Startschuss fällt, hebt er ab, sein ganzer Körper drückt Glücksgefühle aus.<br />
Lange, sehr lange Zeit war ich fern der Heimat und verlor ihn aus den Augen &#8211; wer aber heute wissen will, wer wie und wie schnell läuft, der muss am letzten Tag des Jahres zum Marktplatz gehen. Dort endet der Sylvesterlauf.<br />
Aus dem Lautsprecher tönt: &#8220;Und jetzt Applaus für Hugo, der mit 82 Jahren der älteste Teilnehmer ist und ins Ziel läuft.&#8221;<br />
4 Grad Kälte, Ostwind, Schneetreiben und Glatteis &#8211; trotzdem wird mir warm ums Herz &#8211; Hugo läuft noch !!!<br />
damit ist das Leben für mich in Ordnung.</td>
</tr>
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		<title>Letzter Tag vor Heilig Abend</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Dec 2006 11:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten & Erzählungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen laufen mit Tüten und Tannenbäumen auf den Gehwegen in der Stadt.
Ich wünsche allen hier den richtigen Griff für das zuletzt noch schnell zu Besorgende.
Aber viel wichtiger noch: ich  wünsche allen die Weihnachtsstimmung im Ohr und Herzen,
die Dinge die wir schon haben auch zu sehen und damit zunächst mal zurieden zu sein. Weihnachten soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen laufen mit Tüten und Tannenbäumen auf den Gehwegen in der Stadt.</p>
<p>Ich wünsche allen hier den richtigen Griff für das zuletzt noch schnell zu Besorgende.</p>
<p>Aber viel wichtiger noch: ich  wünsche allen die Weihnachtsstimmung im Ohr und Herzen,</p>
<p>die Dinge die wir schon haben auch zu sehen und damit zunächst mal zurieden zu sein. Weihnachten soll das Fest der Liebe und Besinnlichkeit sein und in diesem Sinne möchte ich allen Danken die hier auch dazu beitragen und nette, gute, sinnvolle Unterhaltung einbringen.</p>
<p>Einen schönen Sonntag!</p>
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