De Loreley

Nachfolgend ein kleines Gedicht aus dem Hochdeutschen übersetzt für alle Platt-Snackers

De Loreley

Ick weet nich wat sall dat bedüden

dat ick so gnadderig bün,

son Quatschkrom ut ole Tieden

dat will mi nich ut den Sinn.

De Luft is klor, dat wart all düster,

dat spelt dor in de Gegend vun Rhein,

in de Luft dor süht man rumflegen

Fladdermüs, Uhlen un Krein.

Boben op den Felsen, nix wieder an as een Hemd,

dor sit een Fronzimmer, wat deit se dor, se kämmt,

se kämmt sick mit engem Kamme

un singen deit se dorbi ok,

dat heet, wat se nu egendlich blarn deit,

dor wart keen Deubel ut klok.

Un unnen dor kummt een Schipper mit sien Kohn langs de Siet,

wie de Kerl nu heurt dat Gedibber,

dor ist he rein ut de Tüt.

Er schaut nicht die Felsenriffe,

he kickt blots no boben rop,

dat weur jo ok keen Wunner, se seet em grod öbern Kopp.

Wenn den die Wellen wegsnappen,

is gornich to bedurn de Mann,

wat geiht den dösigen Knappen

dat Fronzimmer dor boben an

2 Reaktionen zu “De Loreley”

  1. seesky

    hallo, ich hätte es lieber in Hochdeutsch gelesen!

  2. Nordlicht54

    Moin Moin HH Deern,

    Wie immer ist es ein Vergnügen für mich Dich zu lesen. Wenn dann noch meine , ups UNSERE Sprache der Ausdruck des Wortes ist freue ich mich umsomehr.
    Wünsche Dir noch viele Anregende Gedanken die Du für UNS ALLE zu Papier bringen wirst.

    Bis dahin farewell und Tschuessing

    dat seckt dat Nordlicht54