Frühlingsgedanken

“Vom Eise befreit sind Strom und Bäche

durch des Frühlings holden, belebenden Blick”.

Diese Worte sind der Auftakt zu Goethe’s wohl berühmtestem Stück.

Frühling, Jugend und Liebe sind untrennbar miteinander verbunden,

sie schenken dem Leben Kraft, Mut und die schönsten Stunden.

Der Frühling ist die schönste Zeit nicht nur des Jahres,

sondern auch im Leben eines Menschen,

doch erst in reiferen Jahren weiß man ihn so ganz zu schätzen.

In der Jugend erscheint einem alles selbstverständlich -

und die Zeit sooooo unendlich,

doch die Jahre viel zu schnell vergehen,

drum den Frühling zu halten, sollte man sich stets bemühen,

und es ist eine altbekannt weise Feststellung,

nur wer liebt, bleibt ewig jung.

Wer sich nicht mehr begeistern, fröhlich und verliebt sein kann,

der ist fürwahr hoffnungslos ein alter Mann.

Selbst der alte Bernhard Shaw hat einmal verkündet:

“Die Jugend ist etwas Wunderbares, nur schade,

dass sie an die jungen Leute wird verschwendet.”

Drum lasst uns heute unbeschwert und fröhlich sein,

alle Sorgen über Bord und der Jugend des Frühlings freuen,

froh erklingen sollen alle Lieder,

denn dieser Frühling kommt bestimmt nicht wieder.

(Gedanken einer 87jährigen Dame, die Mut machen)

6 Reaktionen zu “Frühlingsgedanken”

  1. werner1941

    Absolut richtig.
    !. wie die meisten Zitate aus dem “Faust”
    2. je älter je weiser, nicht nur weisser
    3. hervorragend : nur wer liebt der lebt
    Glückwunsch

  2. meera50

    noch ein frühlingsgedanke in englisch, ein sogenannter haiku:

    SITTING SILENTLY
    DOING NOTHING
    SPRING COMES
    AND THE GRASS
    GROWS BY ITSELF

  3. Ibelieve

    Ein Haiku ist ein kleines Naturgedicht aus Japan. Es besteht aus drei Versen mit insgesamt siebzehn Silben:
    1. Vers: fünf Silben
    2. Vers: sieben Silben
    3. Vers: fünf Silben

    Beispiel:

    Herbst

    Die Kastanien
    sie fallen jetzt herunter
    auf den stillen Weg

  4. Arnica

    Haikus sind Modeerscheinungen..
    Schon das Wort macht mich nachdenklich..

    Mag lieber das was mir aus der Seele kommt..nicht in beschränkte…gerade uptodateallgemeinformen …. Reime gezwungen….

    Erkenntnis

    Seltene Momente der Erkenntnis
    Augenblicke der Versenkung
    Tief in die Urform des Seins
    Augenblicke des Wissens
    tief in uns selbst.
    Reiner Geist
    Leise Ahnung
    von der Unendlichkeit
    Des Lebens.
    Das Alles
    ein Nichts…
    Staubkorn im Universum ist…..
    Sich ewig wiederholt.

    ©Hella Oehlert

  5. BOHN MONICA

    OSTERSPAZIERGANG

    VON

    J: H: GOETHE

  6. BOHN MONICA

    ::::::FRÜHLING LÄSST MAL WIEDER SEIN BLAUES BAND SCHWEIFEN