Im Sommer

Oh komm mit mir aus dem Gewühl der Menge

Aus Rauch und Qualm und tobendem Gedränge,

Zum stillen Wald,

Dort wo die Wipfel sanfte Grüsse tauschen,

Und aus der Zweige sanft bewegtem Rauschen

Ein Liedchen schallt.

Dort zu dem Quell, der durch die Felsen gleitet

Und dann zum Teich die klaren Wasser breitet,

Führ ich dich hin.

In seinem Spiegel schau die stolzen Bäume

Und weisse Wolken, die wie sanfte Träume

Vorüber ziehn.

Dort lass uns lauschen auf der Quelle Tropfen

Und auf der Spechte weit entferntes klopfen

Mit uns allein.

Dort wollen wir die laute Welt vergessen,

An unserem Herzschlag nur die Stunden messen

Und glücklich sein!

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