Welche Vorteile bieten 50Plus Wohngemeinschaften?
Hallo, ein Gespenst macht sich sehr breit, das Gespenst heißt 50plus Wohn-Projekte.
Nun sollen jetzt alle Altersgeschädigten sich zusammen tun um den anderen aus dem Wege zu gehen? Besteht die gegenseitige HIlfsbereitschaft, Nachbarschaftshilfe ehr als unter gemischen Altersgruppen? Wollen sich die Älteren jetzt freiwillig aus dem Lernprozess “Familie” ausgrenzen?
Welche Vorteile haben diese Projekte wirklich? Findet nicht schon wieder eine Ausgrenzung statt, indem eh nur die finanziell besser gestellten im Alter die Möglichkeit haben an solchen Projekten mitzumischen, einzuziehen und dort zu wohnen?
Alles was ich bisher hier so gelesen habe war mir nicht aussagekräftig und überzeugend genug….lasst uns intensiver in das soziale Leben unserer Altersgruppe einsteigen und die Tabus brechen. Ich hoffe auf rege Beteiligung und aussagekräftige Antworten…..
Am 13. Februar 2007 um 21:47 Uhr
Die Generation 50 plus wird geradezu dazu gezwungen, sich einer WG anzuschließen. Wir werden im Alter nicht alle das Geld haben, um selbstständig zu wohnen. Wer wie ich geschieden ist und nicht immer “voll” gearbeitet hat, dem bleibt nichts anderes übrig, als Gleichgesinnte zu suchen. ´
mfg
Am 15. Februar 2007 um 11:01 Uhr
Bin sehr an diesem Projekt interessiert und würde gern mehr darüber erfahren. Grüße aus Berlin R.Frank
Am 16. Februar 2007 um 20:35 Uhr
Nein, es wird ja keiner gezwungen, in einer Alters-WG zu leben. Es hätte m.E.
viele Vorteile, mit AltersgenossInnen zusammenzuleben und würde vorallem
der Einsamkeit vorbeugen. Voraussetzungen wäre ein eingeschränkter priva-
ter Bereich und viele gemeinschaftliche Räume. Wie schön, gemeinsame Mahl
zeiten zu genießen, mit einander zu reden, statt Fernsehen zu komsumieren.
Man könnte ein Waschmaschine für alle benutzen (Umweltschonung !), viel-
leicht Car-sharing betreibenm gegenseitige Hilfeleistungen erbringen, sich
eine Putzfrau teilen etc. pp.
Schwierig ist wohl, sich auf einen Ort zu einigen, manche sind doch ortsge-
bunden, ich z.B., weil in der Nähe meine mutterlosen Enkel wohnen.
Ich bin gespannt, ob sich etwas Gemeinsames entwickeln wird.
WB
Am 17. Februar 2007 um 18:42 Uhr
Im ZDF gab es zu diesem Thema einen guten Film über eine WG -dieser Art-
der aufzeigte wie so etwas zustandekommt und funktionsfähig zu halten ist,
Am 17. Februar 2007 um 19:20 Uhr
Hallo Wohngemeinschaft,
auch ich interessiere mich für dieses Projekt, würde auch gerne
mehr darüber erfahren.
Mit freundlichen Grüßen, Marie-Luise Schneiders.
Am 18. Februar 2007 um 08:11 Uhr
50plus – plus100… da ist doch alles drin wie bei den Jungen. Im Gegenteil wir haben die Lebenserfahrung und können gelassener aber trotz neugierig in die Welt schauen. Neue Projekte angehen und eben auch ausprobieren in einer WG zu leben. Nach dem Motto jeder für sich, Gott für uns alle. Für einander dasein, den Freund/in im selben Haus zu haben, ist doch toll. Diese Wohnprojekte sollten jedoch von der Infrastruktur gut gelegen, einen Park etc. in der Nähe haben und auch für viele bezahlbar sein.
Am 18. Februar 2007 um 20:55 Uhr
Bin an diesem Projekt sehr interessiert. Habe schon Informationen darüber
eingeholt. Da ich ein großes Bauernhaus bewohne mit mehreren Wohnein-
heiten, wäre später daraus etwas zu eentwickeln.
Grüße aus der Eifel
M.A.
Am 19. Februar 2007 um 22:07 Uhr
Auch ich bin sehr an diesem Projekt interessiert – mich interessiert dabei besonders das land Brandenburg! Gruß Conny
Am 20. Februar 2007 um 10:20 Uhr
Allein aus geselligen Gründen finde ich es richtig eine WG zu gründen.
Ich selbst habe international gearbeitet. Meine Kinder waren mein Hobby.
Ohne Mitmenschen finde ich es langweilig, trist und öde.
Eine Dame oder Herrn biete ich in meiner Wohnung ein 21 qm großes Zimmer an.
Nähere Einzelheiten persönlich.
Am 20. Februar 2007 um 12:22 Uhr
Es wird höchste Zeit, dass wir darüber reden. Nur im Dialog mit Gleichgesinnten, die nicht die Zukunftsgedanken verdrängen, kommt man zu vertretbaren Ergebnissen, auch zu solchen, die durchaus finanzierbar sind.
liebe Grüße
Klaus
Am 21. Februar 2007 um 20:06 Uhr
Hallo zusammen,
auch ich befasse mich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, im „Alter“ in einem generationsübergreifenden Wohnprojekt und/oder in einer Senioren-WG zu leben.
Um diesen Gedanken zu verwirklichen, ist es aus meiner Sicht zunächst notwendig, dass sich die Menschen, Männer wie Frauen, zusammen finden, die wirklich zueinander passen. Ich glaube, dass es dann wesentlich einfacher ist, sich auf ein geeignetes Objekt zu einigen und das Projekt umzusetzen.
Ich selbst wohne in Baden-Württemberg, im Großraum Stuttgart, bin 60 Jahre und möchte ungern von hier wegziehen.
Wem geht es ebenso und wer hat Interesse, sich mit mir und mit anderen zu diesem Thema auseinander zu setzen?
Viele Grüße
Gila
Am 24. Februar 2007 um 16:46 Uhr
Hallo an Alle,
auch ich befasse mich schon seit geraumer Zeit mit diesem Gedanken. Einerseits aus finanziellen Gründen, andererseits der Vereinsammung vorzubeugen. Da ich kaum Familie habe, außer einem lieben Neffen, steht seit meiner Scheidung für mich fest in eine WG zu ziehen. Vieles spricht dafür. Da ich am Stadtrand von Hamburg wohne, würde ich mich über Kontakte diesbezügl., aber auch einfach nur so, freuen.
Gruß Marela
Am 25. Februar 2007 um 14:57 Uhr
Derzeitig lebe ich in Hessen. Gerne würde ich eine Wohngemeinschaft mit Gleichfühlenden, -denkenden begründen.
Ich denke, ich würde im Winter/Herbst gerne “Nomade” in warmen Ländern wie Türkei/Afrika/Süd-Amerika und im Frühling/Sommer bodenständig in dieser WG Deutschland – wo immer – sein wollen. In der Natur zu leben und eine grössere Stadt in der Nähe zu haben, wäre von Vorteil.
Ausserdem kommt es entscheidend darauf an, dass die Wohnsituation Freiheit und Nähe bietet.
Das wichtigste aber ist, dass sich die Menschen in der WG verstehen wollen.
tommy
tommy
Am 26. Februar 2007 um 15:54 Uhr
“Welche Vorteile bieten 50Plus Wohngemeinschaften?” ist eine gute Frage…
Leider finde ich ebenfalls daß bisher nur geworben wurde, ja sogar einschlägige Projekte wurden unterbreitet. Allerdings mit sehr viel Zurückhalung bezüglich Kosten, Betreuung im Pflegefall usw.
Eine WG – wie ich finde – ist kaum für Individualisten geeignet.
Schönen Tag
LB
Am 2. März 2007 um 14:11 Uhr
Ich habe ein eigenes Haus mit mehreren Zimmern und würde gern 2-3 Personen aufnehmen, da ich allein das Haus nicht führen kann.Interessenten könnten sich ja mal melden
Am 5. März 2007 um 17:52 Uhr
Tja LaBelle, wenn man eine solche Blogseite eröffnet, wie seesky es hier getan hat, und sie dann nicht weiter betreut, wird meine monatelange Arbeit mit dem 50plus Projekt erheblich abgewertet. Vieleicht war dies Absicht, ich weiß es nicht.
Gruß
Inschi
Am 21. März 2007 um 16:03 Uhr
Hallo Herr Wagner, es wäre sehr nett wenn Sie sich mit uns in Verbindung stzen würden, um uns mitzuteilen wo Sie zu Hause sind.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus u. Angelika
Am 17. Mai 2007 um 19:30 Uhr
den gedanke einer wohngemeinschaft habe ich schon lange.
bitte setzen sie sich mit mir in verbindung.
herzl. gruß
g. middelberg
Am 1. Juli 2007 um 22:28 Uhr
Hallo alle zusammen,
ich finde das Projekte dieser Art keinesfalls Gespenster sein müssen, sondern auch viele Chancen bieten. Wenn man es allerdings nur unter dem Begriff neue “Ghettos” für schlecht versorgte Alterspensionen geht, bin ich vehement dagegen. Funktionieren sollten nur generationeübergreifende Projekte, das darf nicht unter dem Namen “50+” laufen, im Gegenteil, meine Generation, also ich bin Jahrgang 49, hat doch die WG erst erfunden, wir haben die BRD kulturell und gesellschaftspolitisch entscheidend verändert, nicht die jetzigen Renter, von denen viele noch im Faschismus groß geworden sind und auch in den 50er und 60er Jahren zumeist Augen, Ohren und Münder zugesperrt haben.
Für mich ist es eine Alternative, da können jetzt 20jährige genauso daran teilnehmen wie 60jährige, es geht aber auch um das solidarische Prinzip solcher WG`s, die können den Menschen, die wirklich finanziell nicht so alimentiert werden, große Chancen geben und den Jüngeren ebenso, weil sie alle voneinander lernen können.
Ich habe selbst schon Anzeigen aufgegeben und suche auch weiter im Köln-Bonner Raum, aber es könnte ebenso irgendwo anders sein – denn “home is there, I wanna be.
Warum nicht da, wo es schön ist – zum Beispiel rund ums Mittelmeer, denn neue Horizonte sind für jeden Menschen jeden Alters immer eine wichtige Erfahrung.
Also nur Mut.
Und herzliche Grüße aus Bonn.
Wolfgang
Am 9. September 2007 um 09:38 Uhr
Hallo alle zusammen,
auch ich sehe diese WGs mehr als Mehrgenerationenhaus. Alt hilft jung und jung hilft elderly people. Das Problem, das ich nur sehe ist leider das finanzielle, denn einer müsste das Projekt in die Hand nehmen und sich dann die entsprechenden Mitbewohner nach den Vorstellungen und Lebensinteeressen zusammenfinden. Hier in München gibt es das bereits für Frauen, doch ich fände auch das nicht ganz uninteeressant mit Familien, Single und Partnerschaften also so richtig das wahre Leben.
Ins Ausland bedingt ja mehr dass man sich bereits im Ruhrstand befindet und da ist das Modell Mehrgenerationen schon wieder schwoeriger zu verwirklichen und nur mit älteren Leuten käme mir dem Altersheim gleich und das möchte ich auf keinen Fall.
Herzliche Grüße aus München
Feldmotte
Am 24. Oktober 2007 um 15:18 Uhr
Hallo Ihr lieben Jungen und jung gebliebenen, ich suche dringend für München oder Umfeld München (Seenbereich bis Chiemsee) einigermaßen solvente Mitbewohner für eine lustige und kommunikative Wohngemeinschaft in einer Eigentumsimmobilie, die zusammen erworben wird. Schön wären auch jüngere Leute, sowie Kreative, aber auch “gestandene” Leute, die praktisch veranlagt sind. Ich selber bin fitte 52 Jahre alt und möchte nicht in eine Senioren-WG einziehen, obwoh ein echter Senior ruhig dabei sein könnte. Die interessannte Mischung macht es aus.Das Alter kann man dann in Ruhe erwarten, aber wir wollen im Herzen und in den Interessen immer jung und neugierig bleiben! Leider findet man in München und Umgebung keinerlei Foren und Interessenten. Nur in Berlin ist das Angebot und Interesse vorhanden. Also, bitte überlegt Euch die Sache. Auch ein Paar mit oder ohne Kinder wäre super. Bis bald, Katrin
Am 17. November 2007 um 16:42 Uhr
Hallo,
die Lebensform Senioren-WG sagt mir sehr zu. Anfang 2008, muss ich mich intensiv damit befassen. Ich bin 69 und kein bisschen weise……
Speziell für mich würde eine Resthof-WG von Vorteil sein, weil dort meistens Tierhaltung gestattet ist, denn ich werde mich ganz bestimmt nicht von meinen Tieren trennen.
Ich wohne in Schleswig-Holstein; aber es muss nicht so bleiben.
Schön, wenn es eine Möglichkeit gibt, auch eine Voliere für meine Papageien, vielleicht im Garten, zu bauen.
Wichtig ist, dass man sich frei bewegen kann und sich nicht auf der Pelle hängt, denn sonst ist Stress vorprogrammiert.
Wäre schön, eine Alternative zu haben.
Herzliche Grüsse aus dem Norden
flambee
Am 6. Dezember 2007 um 18:50 Uhr
Hallo Ihr da draußen, das Projekt sollte nicht zu groß sein im Süden Deutschlands wäre der Standplatz nicht schlecht. Da bin ich mit der Feldmotte einer Meinung, daß das einer in die Hand nehmen muß , sonst wird nie was draus. Ich bin 58 und habe keine eigenen Kinder, also macht man sich Gedanken wie es weitergehen soll.
MfG Irma
Am 20. Januar 2008 um 18:58 Uhr
Hallo, ich habe dieses Thema erst jetzt hier entdeckt, da ich bisher nicht besonders aktiv bei 50plus gewesen bin…gelobe aber Besserung ;.)))
Ich habe eben erst einen Eintrag in dem Forum gemacht, evtl. Kontaktaufnahme wird wohl schwierig, da ich kein VIP bin ! Ich suche also konkret bestehende oder im Aufbruch befindliche Projekte im Großraum Berlin und hoffe auf baldigen Erfolg.
LG Rüdiger
Am 22. März 2008 um 10:50 Uhr
Hallo, habe mich ausführlich mit wohnen im Alter auseinandergesetzt, hier in Bonn gibt es einige Projekte: Amarillis, Karmeliterkloster, Heerstraße (Wahlverwandschaften..siehe WWW..). Suche ein ähnliches Projekt, welches im entstehen ist oder schon besteht. Arbeite gerne mit. Solche Projekte wären denkbar mit Alt und Jung (Mehrgenerationen, gemischt) oder 50+ oder..? Der Ort sollte in einer Stadt sein, am liebsten wäre mir ein Altbau, wo ich mich verwiklichen könnte
) !
Am 22. März 2008 um 10:57 Uhr
Hallo Feldmotte, du schreibst in München gäbe es ein Projetkt nur für Frauen? Ist das denn da harmonischer, wenn ganz und gar die Männer fehlen? Was versprechen sich denn “nur” Frauen davon, bin warscheinlich da ein bißchen dösig?! Leider sind in den mir bekannten, vorhandenen Projekten wir Männer total unterpriviliegiert, eigentlich schade, denn ich kann Wasserhäne reparieren, Elektisches verlegen, lecker kochen usw.
Grüße
Am 2. Mai 2008 um 10:10 Uhr
Katrin Roelen says: Ich bin sehr enttäuscht, dass sich niemand aus dem Münchner Raum auf mein Schreiben meldet. Auch fällt mir auf, dass die Einträge 2007 enden. Was ist da passiert?? Schade. Grüße an alle Unentschlossenen von Katrin