von Gast » 31.08.2010, 12:32
nIch halte mich für überhaupt nicht aberglaubisch, und doch ertappe ich mich dabei, dass ich auf manche "Zeichen" achte, dass ich Manches, was man für Abergaluben hält, tue. Z. B. auf das Holz klopfen, wenn ich mal sage, mir geht es sehr gut, oder, ich wäre sehr gesund u. Ä.
Ich glaube in gar keinem Fall, dass eine schwarze Katze Unglück bringen könnte (dafür mag ich Katzen zu sehr), oder dass Freitag der 13. ein Pechtag ist. Dafür ist mir für eine Moment mulmig, wenn ich z. B. am Morgen eine Spinne sehe, wegen dem Spruch "Spinnen am Morgen bringen Kummer und Sorgen". Wirklich Sorgen mache ich mir aber nicht. Ich glaube, dass in vielen von uns ein bisschen etwas von dem steckt, was man uns in unserer Kinderzeit an den aberglaubischen Dingen "eingepflanzt" hat. Wenn für eine Augenblick die Erinnerung daran kommt, dann handelt man intstiktiv danach. Nach dem Motto "sicher ist sicher".
Was ist Aberglaube überhaupt? Gibt es Zeichen, die uns sagen, wir sollten vorsichtig sein, oder ist das alles Humbug? Ich möchte mich da nicht festlegen. In meiner Heimat ist der Aberglaube noch sehr weit verbreitet. Viele Menschen sehen in so vielen Dingen "Zeichen". Z. B. darf man die Handtasche nie auf dem Boden liegen lassen, da wird man große Geldverlusste erleiden. Oder, ein Messer darf nie mit der Schneide nach oben liegen, da weinen die Toten. Doch kein Mensch kann es erklären, woher das alles kommt.
Ich kann an diese Dinge nicht glauben, aber, ich lache die Menschen auch nicht aus, wenn sie daran festhalten. Wie gesagt, für manche gilt es "sicher ist sicher".
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