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Beitragvon slowfox47 » 26.10.2010, 14:54

Silverdust hat geschrieben:Das Wort "mein" kann auch nur die Besonderheit einer Beziehung darstellen.


ein partner, der MEINER ist, ist auch etwas besonderes, und das bringe ich damit zum ausdruck, oder alle anderen *meinen*, sie sind oder waren in meinem leben mir wichtig.....
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Beitragvon Sally57 » 26.10.2010, 15:22

Zitat Sally:

Und mal ganz im Ernst, Manche tun hier so, als wenn sie das Nonplusultra wären, nach dem Motto, "ich bin viel zu schade für nur einen Partner", dabei könnte so manche/r froh sein, wenn wenigsten Eine/r ihn/sie nehmen würde.

Schade, hättest du ein wenig genauer gelesen, wäre deine Reaktion vielleicht nicht so negativ und beleidigend ausgefallen.


Nach über 4 Jahren 50+ nehme ich mir die Freiheit das zu behaupten, das hat mit negativ und beleidigend gar nix zu tun, oder fühlst du dich angesprochen?
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Beitragvon Sally57 » 26.10.2010, 15:28

slowfox47 hat geschrieben:
Silverdust hat geschrieben:Das Wort "mein" kann auch nur die Besonderheit einer Beziehung darstellen.


ein partner, der MEINER ist, ist auch etwas besonderes, und das bringe ich damit zum ausdruck, oder alle anderen *meinen*, sie sind oder waren in meinem leben mir wichtig.....


Das seh ich auch so,
ich sage ja auch mein Ex, statt der Mann mit dem ich mal verheiratet war :lol: 8)
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Beitragvon slowfox47 » 26.10.2010, 15:42

Sally57 hat geschrieben:ich sage ja auch mein Ex, statt der Mann mit dem ich mal verheiratet war :lol: 8)


da habe ich eine andere form gefunden, da ist für mich das *mein* nicht mehr passend, das ist der herr...., aber dazu sage ich den vornamen...denn ich respektiere diesen menschen, er war einmal mein partner
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Beitragvon sportlichER » 26.10.2010, 15:48

Malve10 hat geschrieben:Es ist nicht einfach nur ein Wort, wenn man sagt: Mein Mann oder meine Frau! Das ist Besitzanzeigend. Und da man einen anderen Menschen nicht besitzen kann, ist diese Anrede falsch. Denk ich mal. Bin ich jetzt auch ein alter Leut?

Da steht schon mehr dahinter, wenn man sagt: Schaut her, das ist meine Frau, mein Mann! Signalisiert: Finger weg, gehört mir. Wie mein Auto oder mein Boot! Also wird jeder Anflug von Sympathiebekundungen aus einer anderen Richtung, im Keim erstickt! :D


Dazu passt folgendes: Ich war neulich im Stadtpark, ein etwa 5 jähriger Junge hat ordentlich laut und lebensfroh gespielt, ist rumgetollt. Das hat einer Lady nicht so gefallen, sagt ein wenig grummelig zu dem Mann in der Nähe: "gehört der Bub ihnen"? Die Antwort werde ich NIE VERGESSEN "Nein, er gehört nicht mir, ich bin nur der Vater".

Zum "mein" schlage ich euch ein Spiel, ein Test vor, er funktioniert höchst wahrscheinlich. Im Kaffeehaus oder wo auch immer, wenn ihr ein Paar sieht, versucht doch folgendes in Gedanken ohne die Person besonders anzuschauen. Stellt euch vor, ihr würdet diese Frau, diesen Mann begehren, einfach so, kein Augenzwinnkern, keine Anmache nichts dergleichen. In kurzer Zeit wird sein(e) Partner(in) ihm die Hand auf den Arm legen oder anderweitig berühren, sagt vielleicht "mein Schatz", sicher irgend ein Zeichen von "besetzt, ist mein". Das Unterbewusste steuert eben ohne dass wir es wahrnehmen. Nicht immer ist es zum Wohle der Menschen.
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Beitragvon sportlichER » 26.10.2010, 16:54

Zu Cat 555

[]Wenn man Single ist, spricht man am besten gar nicht mehr mit Verheirateten - was einem da manchmal unterstellt wird, ist schon krass. Es gibt Männer, die erwähnen schon im ersten Satz ihre Frau - ich will doch gar nichts von ihnen! Verletzend ist das.[/quote[/b]]


Verletzend? Ich verstehe dein Argument, bin aber nicht damit einverstanden. Auch wenn du (ich / wir) under dem Single leiden, sind wir dennoch wertvolle Menschen. Leider ist uns dies nicht immer bewusst, fühlen uns minderwertig, zurückgesetzt., Das stimmt sicher im Hotel mit der Besenkammer als teures Einzelzimmer, in der Gewsellschaft nicht, da bestimmen wir unseren Wert selber, ganz TIEF in uns.

Gelingt nicht immer -- aber immer öfter: Probiers nur. DU bist gut, Ich weiss, es braucht auch Mut, alleine im Restaurant zu essen, den schäbigen kleinen Tisch beim Eingang zurück zu weisen. Dann eben mal mit einer Freundin oder es darf auch Mann sein, Mann und Frau können es auch gut haben, ohne verknorzte Pflichtübungen im Bett bei welchen der Frust sich schon vor dem öffnen der Bluse zeigt. Sogar ein erfrischender Flirt hat das seinen grossen Reiz, ist sogare nachhaltiger wenn er nicht zu tapsigem rum fummeln führt. Man kann sich dabei so schön wohltuend in die Seele lachen.

Sie erwähnen schon beim ersten Satz "Mein(e) Frau / Mann" . Ok, denken wir doch positiv. Es gibt da ein Zitat (Göthe oder Schiller?) "Wessen Herz voll ist, dessen Mund läift über" . Man spricht von dem, was einem beschäfttigt. Nehmen wir an, der Grund sei nach wie vor die grosse Faszination, mit welcher in der Regel Paarungen beginnen und nicht Frust und Last die das Ende einläuten. ---- >>>> Die andern sind nicht für dein Glpück verantwortlich - ergo lass es auch nicht durch diese vermiesen.
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Beitragvon sportlichER » 26.10.2010, 17:44

Malve10
Liebe ist immer ein Geschenk und fordert nicht. Ist das der Grund, warum so viele Beziehungen zerbrechen? Weil Forderungen gestellt werden? Ich sehe oft in die Richtung und mache mir Gedanken dazu. Freie Liebe leben? Damit meine ich jetzt nicht wild durch die Gegend poppen, sondern Liebe auf der spirituellen Basis. Erscheint mir schwierig, da wir alle nicht aus unserer Haut können, weil so unsere Erziehung war. Auf jeden Fall ist es ein langer Prozeß, der ein komplettes Umdenken erfordert, viel Verständnis und Vertrauen der jeweiligen Partner. Liebe heisst auch loslassen könne
n.

Sehr wohltuend, deine Gedanken, sie könnten von mir geschrieben sein. Ich will da nicht von Seelenverwandtschaft reden, bin da etrwas bescheiden im Vokabular, aber eigentlich schade, dass ich dich nicht direkt anschreiben kann.
Wenn Liebe das Geschenk ist, und geben seeliger ist wie nehmen, wenn Liebe das Einzige ist, was sich vermehert, wenn wir es verbreiten, warum leben wir die Liebe dennoch kleinkariert? Ist es das Gelbe vom Ei?

Ich weiss, nicht alle verstehen mich, es mag vielleicht noch schroffe Komentare geben. Denen sei gesagt, ich rede nicht vom "poppen" wie du schreibst (ich würde es so NIE nennen, geschweige machen; wennschon, dann "Fine Art of Erotic") . Man kann es schreiben wie man will, der Empfänger einer Botschaft hört sie immer so, wie er sie sehen möchte. Vieles ist auch nicht verständlich zu machen. Oder, wie beschreibt man zum Beispiel einem Blinden die Farbe rot? Oder grün?
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Beitragvon Fragola » 26.10.2010, 18:31

sportlichER hat geschrieben:Wenn Liebe das Geschenk ist, und geben seeliger ist wie nehmen, wenn Liebe das Einzige ist, was sich vermehert, wenn wir es verbreiten, warum leben wir die Liebe dennoch kleinkariert? Ist es das Gelbe vom Ei?


Dann lebe sie halt nicht kleinkariert, sondern so, wie Du es für richtig hältst. Das kann doch jeder halten, wie er will!

Aber immer dieses Gerede von mehreren Seelen- und sonstigen -Verbindungen ist mir einfach unverständlich, besonders dann, wenn keine Einzige weit und breit in Sicht ist! Wenn man sich alle Türen offen halten will, wird so getan, als sei das der Königsweg!
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Beitragvon machoavelli » 26.10.2010, 19:38

Um nochmal auf die Frage : Flirt ja oder nein - zurückzukommen. Also, ich finde, gegen einenkleinen Flirt unter freunden auf einer Party z.B, ist nichts einzuwenden. Allerdings nur so lange, wie der eigene Partner das auch macht oder schmunzelnd zusieht. Gefahren für eine intakte Partnerschaft sehe ich darin nicht.
Und wenn sich eine/r vom "Acker machen will" - dann wird das sowieso gemacht, ob mit Flirtverbot oder ohne.
Wer weg will, geht auch irgendwann.
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Beitragvon blonderstern » 26.10.2010, 19:40

Es ist nicht einfach nur ein Wort, wenn man sagt: Mein Mann oder meine Frau! Das ist Besitzanzeigend. Und da man einen anderen Menschen nicht besitzen kann, ist diese Anrede falsch. Denk ich mal. Bin ich jetzt auch ein alter Leut?

Da steht schon mehr dahinter, wenn man sagt: Schaut her, das ist meine Frau, mein Mann! Signalisiert: Finger weg, gehört mir. Wie mein Auto oder mein Boot! Also wird jeder Anflug von Sympathiebekundungen aus einer anderen Richtung, im Keim erstickt!







und wie sage ich dann,wenn ich( meinen) mann jemanden vorstellen möchte?

das ist peter,wir sind verheiratet ?

oder mein freund meinte neulich........sag ich dann,der mann mit dem ich gerade zusammen lebe,meinte neulich

ich finde mein ist ok,jedenfalls weiss mein partner, das ich ihn nicht als mein eigentum sehe,aber doch als mein,denn er ist ja nicht der nachbar von nebenan
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Beitragvon MargeSimpson » 26.10.2010, 20:29

Die ganze Diskussion um das Wort "mein" ist doch nur ein Nebenschauplatz!

Grantler hat es ja in seinem Beitrag durch einige Beispiele bestens auf den Punkt gebracht. Ich interpretiere: Mit diesem Wort einen unangemessenen Besitzanspruch zu unterstellen, ist total daneben!

Vielleicht ist es hier im Forum von einigen Mitgliedern der vergebliche Versuch, der Ehefrau den Schwarzen Peter zuzuschieben, nach dem Motto "die Böse muss sich nicht wundern, wenn ihr Mann zur Freundin überwechselt".
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Beitragvon Gast » 27.10.2010, 18:19

glaub ich nicht - vielleicht nur ein Versuch, das alles etwas differenzierter zu sehen und nicht nur der bösen Single-Frau die Schuld zuzuschieben. Wie immer, die Frauen sind sowieso immer Schuld, schließlich haben sie ja die Beziehungen mehr in der Hand - denkt man. Die armen Männer sind sowieso nur triebgesteuert und können sich nicht wehren - denkt man.

Marge - ich habe heute erst wieder gelesen und ich kann dich zumindest von meiner Seite beruhigen - ich kann gar nicht flirten und mit Ehemännern schon gar nicht - eigentlich tun mir die Singlefrauen leid, die sowas versuchen. Tatsächlich habe ich schon den einen oder anderen Mann selbst an seine Frau erinnert, wenn das Gespräch einen schwülen Unterton kriegte.

Als Kind habe ich miterlebt, dass mein Vater eifrig weitersuchte, weil meine Mutter ihm irgendwie nicht genügte. Sie passten nicht zusammen und irgendwann hat es eine geschafft, dass er sie heiratet. Das Drama werde ich nie vergessen und auch nicht, dass meine Mutter die Schuld bekam von "der Gesellschaft". Ihn hat niemand kritisiert. Vielleicht bin ich deswegen auch ein bisschen merkwürdig - ich mag mit dem ganzen Zeug eigentlich gar nichts zu tun haben.

Aber dass einem ein Leben lang doch etwas gefehlt hat - das wird hier vielleicht ein bisschen aufgearbeitet.
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Beitragvon MargeSimpson » 27.10.2010, 19:16

Ja, das sehe ich auch so,cat555 Diese Sichtweise der Dinge habe ich hier jedoch bewusst nicht angesprochen, weil dieser Thread die "Freundin" zum Thema hat.

Natürlich ist der untreue Ehemann genau so zu kritisieren, schließlich ist er nicht unwesentlich an der ganzen Sache beteiligt und betrügt seine Frau aufs Übelste!

Bei differenzierter Betrachtung einer solchen Betrügerei ist sowieso das Verhalten BEIDER Fremdgänger zu verurteilen, und manches Mal hat auch die Ehefrau ihren Beitrag zu der ganzen Misere geleistet.

Klar leben sich Paare oft auseinander, aus den verschiedensten Gründen, und binden sich neu. Das ging mir ja leider in meiner Ehe nicht anders. Ich denke jedoch, dass dies erst nach einer ehrlichen Trennung, bzw.Scheidung passieren sollte.
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Beitragvon Uschi1948 » 27.10.2010, 22:40

Für meine Freunde versetze ich mein "letztes Hemd" aber nehme ihnen nichts weg :roll: .

Mich hat meines Wissens auch noch nie Jemand als Gefahr empfunden.

Uschi
Freundschaft hat für mich allerdings auch einen ganz weit oben angebundenen Stellenwert, dem nichts gleichkommt.
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Beitragvon Gast » 28.10.2010, 21:12

Uschi, geht mir auch so. Ein Bekannter ist kein Freund - da gehört viel mehr dazu. Deswegen habe ich auch keine Freunde.
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