. : Service und Hilfe

Beitragvon quirlig » 12.12.2010, 19:49

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden das ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und das alles, was geschieht, richtig ist.
Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich; das nennt man
VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen das emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich; das nennt man
AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehen
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich; das nennt man
REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört weitere grandiose Projekte für die Zukunft
zu entwerfen.
Heute mache ich nur das was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich; das nennt man
EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und vor allem, was mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus,
aber heute weiß ich; das ist
SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt; das nennt man
DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es
BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich das mich mein Denken armselig und krank
machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute
HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich:
DAS IST DAS LEBEN !

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Ich habe es von einem Kollegen bekommen es hat mich unwahrscheinlich beeindruckt. Manche meiner Handlungen (bewusste und auch unbewusste) sind mir dadurch in einem ganz anderen Licht erschienen.
In den Blogs und Foren habe ich heute leise und auch etwas lautere "Hilferufe" vernommen.
Gerade, in dieser besinnlichen Vorweihnachtszeit, würde es mich freuen wenn es dem einen oder anderen die Sichtweise auf einen neuen Weg eröffnen könnte.
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quirlig
 

Beitragvon Tarantel60 » 12.12.2010, 20:25

Ich nehme mal an, das kommt nicht von ungefähr,
warum diese Chaplinsche Wahrnehmung auch hier geparkt ist. Nicht wahr.
Soweit ich das Leben in diversen Internet Foren und Blog's wahrnehmen konnte,
und vor allem auch noch mein ganzes Leben danach richten würde was da alles steht,
dann müsste ich mindestens 2x täglich oder noch besser, jedes mal wenn
meine Herztabletten dran sind, die Sichtweise auf mein Weg ändern!
Da wirst ja ein Hirsch!
Warum meinst DU ausgerechnet, dass man so kurz vor Weihnachten
so sein müsste wie er.... was ist das denn überhaupt...? ---->benennen von unterschiedlichsten Zustände,
die einem manchmal das Leben schenkte...
Wer so viel Zeit investiert, das alles benennen zu müssen, verschenkt
kostbare Zeit. Die Sind Jahr um Jahr immer kostbarer!


Alles in allem, Chaplin muss schon ziemlich alt gewesen sein,
als er anfing... sich zu lieben(?) als ob das so wichtig wäre...
Was ist schon ein Chaplin gegenüber die vielen weisen Kinder Weltweit!
Die vielen Erwachsenen, die der Krieg von sich selbst gerissen hat...
die heute niemand will, weil sie psychische Störungen haben....
Sag du mal so einem Menschen, er solle Chaplin lesen, wie man sich liebt!

Wenn ich das ganze Elend sehe um mich herum,
dann geht es mir ganz schnell besser, ganz egal, wie unzufrieden ich vorher
auch war. Und dann halte ich inne, denn ich habe ein sauberes Bett,
wo ich jede Nacht ruhig schlafen darf. Ich habe ein schönes Zuhause,
und ich muss weder frieren noch hungern.

Denn ich habe auch schon die andere Seite kennengelernt!
Vielleicht darum kann ich heute unendlich dankbar sein,
aber nicht nur Weihnachten...wohl...
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Beitragvon Thalia » 14.12.2010, 19:40

Ich finde Chaplins Worte wunderbar. Gerade jetzt wo alle wieder losrennen und versuchen einander zu übertreffen (weihnachtsmäßig), die Straßen verstopft sind von lauter Suchenden, ist es ein guter Zeitpunkt innezuhalten und sich zu besinnen, daß alles was der Mensch braucht, nur aus ihm selbst kommen kann. Eine wunderbare Adventszeit Euch allen.
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Beitragvon Lesezeichen » 14.12.2010, 19:52

Schade für den kleinen Mann, dass er all diese Erkenntnisse
erst mit 70 hatte....
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Beitragvon guggil » 14.12.2010, 20:32

ich weiss nicht so recht, muss ich mich wirklich erst selbst lieben, um all diese wunderbaren dinge, die jeder mensch in sich hat, zu erkennen?

ob ich danach lebe, ist eine andere sache..( nur mal so gemeint hab ich...)

aber neue sichtweisen für hilfesuchende find ich gut
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guggil
 
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Beitragvon nero54 » 30.12.2010, 12:40

Selbstliebe mag zunächst einmal sehr egoistisch klingen, aber nach meiner jetzigen Lebenserfahrung/Überzeugung ist dies das stabile Fundament in einer beglückenden Zweierbeziehung!!!!
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Beitragvon Foxifix » 30.12.2010, 13:01

nero54 hat geschrieben:Selbstliebe mag zunächst einmal sehr egoistisch klingen, aber nach meiner jetzigen Lebenserfahrung/Überzeugung ist dies das stabile Fundament in einer beglückenden Zweierbeziehung!!!!


Ja, das klingt egoistisch, ein wenig schon, ist es aber nicht wirklich, denn erst wenn ich mich selbst im Spiegel auch mal anlachen mag, und über so manchen vorhandenen sichtbaren Makel es mir gelingt hinweg zu sehen, so kann ich auch dem Anderen ein Lächeln schenken - und bekomme ziemlich sicher mindestens eins zurück... :D :wink:

Und eins ist auch sicher: Frust schieben macht unglücklich.
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Beitragvon nero54 » 30.12.2010, 13:36

Ja, das klingt egoistisch, ein wenig schon, ist es aber nicht wirklich, denn erst wenn ich mich selbst im Spiegel auch mal anlachen mag, und über so manchen vorhandenen sichtbaren Makel es mir gelingt hinweg zu sehen, so kann ich auch dem Anderen ein Lächeln schenken - und bekomme ziemlich sicher mindestens eins zurück... :D :wink:

Und eins ist auch sicher: Frust schieben macht unglücklich.
[/quote]

.... genau so funtioniert das!!! .... und Selbsterkenntnis ist der erste Schritt für Veränderungen!!! .... aber gleichzeitig auch zwischen Theorie und Praxis (wegen der Umsetzung)!! :)
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Beitragvon Gast » 30.12.2010, 13:57

auch ich mag diesen spruch von charlie chaplin!

und versuche danach zu leben oder mir anleitung zu holen.

so sieht das für mich heute so aus:

als ich mich wirklich selber zu lieben begann, hab' ich los gelassen, los gelassen von 50 plus.

"Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und vor allem, was mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus,
aber heute weiß ich; das ist
SELBSTLIEBE. "

allen denen die mich gemocht haben, schicke ich liebe grüße!
und wir bleiben weiterhin freunde, wir haben ja unsere adressen!

besonders liebe grüße an dich @guggil! und liebevolle umarmung!
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Beitragvon Christa_2004 » 31.12.2010, 19:37

... lachen mich wildfremde Menschen an

......komme ich mit unglaubliche vielen Menschen ins Gespräch

......ist die Welt himmelblau

.......bin ich nicht mehr einsam


.......habe ich Mut zur Veränderung


.......bin ich rundum glücklich wie schon lange nicht mehr
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Beitragvon cat555 » 08.01.2011, 18:58

seh ich ganz genauso und solche Sätze kann ich immer wieder mal gebrauchen, weil ich oft versuche, das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen. D.h. woanders nach "Liebe" suche, um mich aufzufüllen und sowas klappt selten (bei mir).

Ist wie mit der Sauerstoffmaske im Flugzeug: erst sich selbst eine aufsetzen, dann kann man dran gehen, das Kind zu retten. Wie will man das, wenn einem selbst die Luft ausgeht?

Also danke für die Erinnerung - vielleicht liebt man sich ja auch und weiß es gar nicht. Man muss es ja nicht so ausdrücken, wem das zu sentimental klingt.
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cat555
 
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Beitragvon quirlig » 30.01.2011, 12:17

Mein inneres Gleichgewicht ist letzte Woche ins Wanken geraten. Möchte nun einen Zwischenbericht abgeben wie es mir, seit dem veröffentlichen meines Beitrages, ergangen ist.

VERTRAUEN:
Hier habe ich nur sehr kleine Fortschritte zu verzeichnen.

AUTHENTISCH SEIN:
Meine Schmerzen unter denen ich litt sind wie weggewischt seitdem ich nichts mehr in mich hineinfresse und jedem gleich meine Meinung sage auch wenn es mir immer noch schwer fällt. Wenn ich es aber nicht tue melden sich prompt meine Schmerzen zurück. Meine Selbstwahrnehmung (Bauchgefühl) ist als Stoppschild einfach unverzichtbar und sehr verlässlich.

REIFE:
Ja, die Sehnsucht nach einem besseren und schönerem Leben.
Da ich gerne Träume hat mich diese Erkenntnis einige Mühe gekostet davon abzulassen. Jetzt heißt es daran arbeiten, vor allem an mir arbeiten, dass ich erreiche was bei meinen Möglichkeiten real ist. Habe schon einige Dinge in Angriff genommen und auch winzige Erfolge erzielt.

EHRLICHKEIT:
Die schönste Aufgabe die ich zu erledigen hatte. Ich mache wirklich nur noch was mir Spaß und Freude bereitet.
Meine Arbeit z.B. macht mir unheimlichen Spaß. Habe mich aber immer selbst unter Druck gesetzt, jetzt erledige ich meine Arbeit in meinem Tempo und was ich glücklicherweise kann auch auf meine Art und Weise. Was sehr produktiv in Qualität und Quantität ist, was meinem Ehrgeiz sehr entspricht.

SELBSTLIEBE:
Das war der schwierigste Teil in meinem Leben, aber bisher auch der Erfolgreichste!!!
Habe seit dem 04.01.2010 bis heute 29,8 Kg abgenommen.
Noch schwieriger war es meinem Sohn zu erklären das ich eine räumliche Trennung für unerlässlich halte, da ich immer Mutter sein werde mit all meiner Fürsorge und Sorgen die ich mir um meine Kinder mache. Habe mich in meiner eigenen Wohnung nicht mehr wohl gefühlt wenn mein Sohn übers Wochenende bei mir war. Er war auch nicht glücklich mit der Situation, da wir beide nicht aus unserer Haut können habe ich nach langem überlegen mit ihm gesprochen und meine Wünsche angesprochen. Wir haben vereinbart das es nur noch Besuche geben wird.
Es ist ein herrliches Gefühl sich in seinen eigen 4 Wänden einfach nur wohl und geborgen zu fühlen.

DEMUT:
Ganz kurz noch sehr viel Arbeit an mir ;-)

BEWUSSHEIT:
Ja, ja das habe ich geschafft. Habe mir und den Menschen aus meiner Vergangenheit verziehen. Somit ist der Weg frei für Heute und vor allem für die ZUKUNFT.

HERZENSWEISHEIT:
Einfach nur Ja...

Resümee, ich bin heute glücklicher als ich es jemals zuvor gewesen bin.
In meinem "Jetzt" bin ich alleine manchmal auch einsam,
auch daran werde ich, wenn die Zeit reif ist, etwas ändern können.
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quirlig
 

Beitragvon Christa_2004 » 30.01.2011, 17:47

quirlig hat geschrieben:Mein inneres Gleichgewicht ist letzte Woche ins Wanken geraten. Möchte nun einen Zwischenbericht abgeben wie es mir, seit dem veröffentlichen meines Beitrages, ergangen ist.

VERTRAUEN:
Hier habe ich nur sehr kleine Fortschritte zu verzeichnen.

AUTHENTISCH SEIN:
Meine Schmerzen unter denen ich litt sind wie weggewischt seitdem ich nichts mehr in mich hineinfresse und jedem gleich meine Meinung sage auch wenn es mir immer noch schwer fällt. Wenn ich es aber nicht tue melden sich prompt meine Schmerzen zurück. Meine Selbstwahrnehmung (Bauchgefühl) ist als Stoppschild einfach unverzichtbar und sehr verlässlich.

REIFE:
Ja, die Sehnsucht nach einem besseren und schönerem Leben.
Da ich gerne Träume hat mich diese Erkenntnis einige Mühe gekostet davon abzulassen. Jetzt heißt es daran arbeiten, vor allem an mir arbeiten, dass ich erreiche was bei meinen Möglichkeiten real ist. Habe schon einige Dinge in Angriff genommen und auch winzige Erfolge erzielt.

EHRLICHKEIT:
Die schönste Aufgabe die ich zu erledigen hatte. Ich mache wirklich nur noch was mir Spaß und Freude bereitet.
Meine Arbeit z.B. macht mir unheimlichen Spaß. Habe mich aber immer selbst unter Druck gesetzt, jetzt erledige ich meine Arbeit in meinem Tempo und was ich glücklicherweise kann auch auf meine Art und Weise. Was sehr produktiv in Qualität und Quantität ist, was meinem Ehrgeiz sehr entspricht.

SELBSTLIEBE:
Das war der schwierigste Teil in meinem Leben, aber bisher auch der Erfolgreichste!!!
Habe seit dem 04.01.2010 bis heute 29,8 Kg abgenommen.
Noch schwieriger war es meinem Sohn zu erklären das ich eine räumliche Trennung für unerlässlich halte, da ich immer Mutter sein werde mit all meiner Fürsorge und Sorgen die ich mir um meine Kinder mache. Habe mich in meiner eigenen Wohnung nicht mehr wohl gefühlt wenn mein Sohn übers Wochenende bei mir war. Er war auch nicht glücklich mit der Situation, da wir beide nicht aus unserer Haut können habe ich nach langem überlegen mit ihm gesprochen und meine Wünsche angesprochen. Wir haben vereinbart das es nur noch Besuche geben wird.
Es ist ein herrliches Gefühl sich in seinen eigen 4 Wänden einfach nur wohl und geborgen zu fühlen.

DEMUT:
Ganz kurz noch sehr viel Arbeit an mir ;-)

BEWUSSHEIT:
Ja, ja das habe ich geschafft. Habe mir und den Menschen aus meiner Vergangenheit verziehen. Somit ist der Weg frei für Heute und vor allem für die ZUKUNFT.

HERZENSWEISHEIT:
Einfach nur Ja...

Resümee, ich bin heute glücklicher als ich es jemals zuvor gewesen bin.
In meinem "Jetzt" bin ich alleine manchmal auch einsam,
auch daran werde ich, wenn die Zeit reif ist, etwas ändern können.


Diese Zeilen klingen so wunderbar, wünsche Dir das Du über die Brücke der Zufriedenheit ins Glück gehst.

Es sind die augenscheinlichen kleinen Dinge im Leben die man verändern und auf einmal wird daraus eine unglaublich große glückliche Zeit.

Hut ab vor seinem Menschen, der soviel Mut zur Veränderung zeigt.
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Christa_2004
 
Beiträge: 86

Beitragvon Lisa61 » 30.01.2011, 23:01

quirlig hat geschrieben:Mein inneres Gleichgewicht ist letzte Woche ins Wanken geraten. Möchte nun einen Zwischenbericht abgeben wie es mir, seit dem veröffentlichen meines Beitrages, ergangen ist.

VERTRAUEN:
Hier habe ich nur sehr kleine Fortschritte zu verzeichnen.

AUTHENTISCH SEIN:
Meine Schmerzen unter denen ich litt sind wie weggewischt seitdem ich nichts mehr in mich hineinfresse und jedem gleich meine Meinung sage auch wenn es mir immer noch schwer fällt. Wenn ich es aber nicht tue melden sich prompt meine Schmerzen zurück. Meine Selbstwahrnehmung (Bauchgefühl) ist als Stoppschild einfach unverzichtbar und sehr verlässlich.

REIFE:
Ja, die Sehnsucht nach einem besseren und schönerem Leben.
Da ich gerne Träume hat mich diese Erkenntnis einige Mühe gekostet davon abzulassen. Jetzt heißt es daran arbeiten, vor allem an mir arbeiten, dass ich erreiche was bei meinen Möglichkeiten real ist. Habe schon einige Dinge in Angriff genommen und auch winzige Erfolge erzielt.

EHRLICHKEIT:
Die schönste Aufgabe die ich zu erledigen hatte. Ich mache wirklich nur noch was mir Spaß und Freude bereitet.
Meine Arbeit z.B. macht mir unheimlichen Spaß. Habe mich aber immer selbst unter Druck gesetzt, jetzt erledige ich meine Arbeit in meinem Tempo und was ich glücklicherweise kann auch auf meine Art und Weise. Was sehr produktiv in Qualität und Quantität ist, was meinem Ehrgeiz sehr entspricht.

SELBSTLIEBE:
Das war der schwierigste Teil in meinem Leben, aber bisher auch der Erfolgreichste!!!
Habe seit dem 04.01.2010 bis heute 29,8 Kg abgenommen.
Noch schwieriger war es meinem Sohn zu erklären das ich eine räumliche Trennung für unerlässlich halte, da ich immer Mutter sein werde mit all meiner Fürsorge und Sorgen die ich mir um meine Kinder mache. Habe mich in meiner eigenen Wohnung nicht mehr wohl gefühlt wenn mein Sohn übers Wochenende bei mir war. Er war auch nicht glücklich mit der Situation, da wir beide nicht aus unserer Haut können habe ich nach langem überlegen mit ihm gesprochen und meine Wünsche angesprochen. Wir haben vereinbart das es nur noch Besuche geben wird.
Es ist ein herrliches Gefühl sich in seinen eigen 4 Wänden einfach nur wohl und geborgen zu fühlen.

DEMUT:
Ganz kurz noch sehr viel Arbeit an mir ;-)

BEWUSSHEIT:
Ja, ja das habe ich geschafft. Habe mir und den Menschen aus meiner Vergangenheit verziehen. Somit ist der Weg frei für Heute und vor allem für die ZUKUNFT.

HERZENSWEISHEIT:
Einfach nur Ja...

Resümee, ich bin heute glücklicher als ich es jemals zuvor gewesen bin.
In meinem "Jetzt" bin ich alleine manchmal auch einsam,
auch daran werde ich, wenn die Zeit reif ist, etwas ändern können.



Ich bin beeindruckt von deinem Mut zur Handlung.........mit allen Konsequenzen. Deine Zeilen haben mich sehr berührt....
Lisa
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Lisa61
 

Beitragvon quirlig » 12.02.2011, 18:23

.....Wow....bin ich jetzt geschafft!
Habe nach einer Woche des Überlegens den für mich wirklich schwierigsten Teil in Angriff genommen.
Habe mich dem Problem mit einem Kollegen gestellt der mich seit Jahren mobbt.
Meine Gedanken sind in dieser Woche Karussel und Achterbahn gleichzeitig gefahren.
Habe jetzt geschlagene 5 Std. gebraucht um eine e-Mail an unseren Vorgesetzten zu schreiben.
Mußte mich dazwischen immer wieder beruhigen damit die Formulierung nicht zu spitz und ironisch wurde.
Denke aber ich habe es ganz gut hinbekommen! Werde jetzt noch eine Nacht darüber schlafen und Morgen nochmal Korrektur lesen....
und ab damit..
"Schicksal nimm deinen Lauf"
Fühle mich aber jetzt schon so was von erleichtert könnte Bäume ausreissen,
ja, wenn ich nicht so erschöpft wäre.
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quirlig
 

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