In meinen Jugendjahren weckten die Erzählungen und Biographien der Entdecker und Abenteurer von Vasco de Gama über Kolumbus, Magellan, Amundsen, Nansen, Scott, Cook u.w. meinen Wunsch, auch einmal so wie sie aufbrechen und die Welt kennenlernen zu können.
Meinen ersten Segelkurs auf dem Zürichsee schloss ich 1957 ab, segelte dann vereinzelt mit Miet-booten auf diesem See, denn mein Beruf und Familie liessen mir wenig Zeit dazu. Als mir der Zürich-see zu fürs Segeln zu eng wurde, wechselte ich zum Rudern. Erst ab 1983 begann ich, mir die notwendigen Navigationskenntnisse und Erfahrungen auf hoher See anzueignen. Im Spätherbst 1989 überquerte ich als Crew-Mitglied ein erstes Mal den Atlantischen Ozean von den Kanarischen Inseln nach Antigua in der Karibik, reiste Ende 1990 nach Ecuador um Spanisch zu lernen und um mir damit einen weiteren grossen Teil unserer Erde sprachlich zu erschliessen.
1995, mit 65 Jahren, entschloss ich mich schliessich meine Zelte in der Schweiz für unbestimmte Zeit abzubrechen, meine Wohnung zu vermieten, ein Segelboot zu suchen und auszurüsten, und auf grosse Fahrt zu gehen. Marllies, die ich in dieser Zeit kennen lernte, hatte selbst schon daran gedacht, ihre Arbeit aufzugeben und woanders hin zu ziehen. Da kam ihr mein Vorschlag, mitzusegeln, gerade recht, sie besuchte die entsprechenden Navigationskurse, löste ihren Haushalt ebenfalls auf, und 1996 begann schliesslich unsere Weltreise mit unbestimmter Dauer auf den Spuren der grossen Entdecker. 2007 wurde ich wieder in der Schweiz sesshaft.
Meine Reiseberichte stelle ich gerne in lockerer Folge und in Abständen von 2-4 Wochen für die Mitglieder der Regionalgruppe Zürich ins Forum. Dies ist auch als Aufmunterung zu verstehen, auch in reiferen Jahren, verborgene oder verdrängte Träume zu realisieren.
Alahein
Bericht 1: Mit der "Lifedream" von der Türkei in die Adria (1.6. -30.9.1996)
Endlich! Vor mir im blauen Wasser liegt die "Nausikaa".
Jetzt noch "Nausikaa", muss ich dazu sagen. Denn bald schon soll das Schiff den Namen tragen, der für mich die Verwirklichung eines weit zurückliegenden Jugendtraumes bedeuten soll: "Lifedream".
Ich bin nachdenklich, müsste mich ausgelassen freuen und kann nicht. Zu unwirklich noch erscheint mir der Gedanke, dass von nun an dieses Schiff mit seinen 42 Fuss Länge für ein paar Jahre mein neues Zuhause, mein Heim werden soll. Dass das, wovon ich in den letzten Monaten und Jahren so viel geträumt hatte, und wofür ich auch so viel Bequemlichkeit und das geordnete Leben meines Penisonierten-Daseins hergegeben habe, in diesem Moment Wirklichkeit geworden ist. Wiegt dieses Schiff, die Verwiklichung dieses Traums all das auf?
Dann setze ich meinen Fuss erstmals auf die Planken meines eigenen Segelschiffs, hieve mein Gepäck an Bord, schliesse auf und lasse das alles erst einmal in abendlichen Sonne der südlichen Türkei auf mich wirken.
Es ist spät geworden. Mit dem Mietwagen bin ich vom Flugplatz Antalya hierher in die Setur-Marina gefahren. Die letzten Wochen waren geprägt vom administrativen Kram, der einen auch hier nicht ganz loslässt: Flaggenschein für das Boot vom Seeschiffahrtsamt in Basel, Expertenbericht über die Seetüchtigkeit, Versicherungen, usw. mussten bereinigt, eingereicht, abgeschlossen werden. Bis es dann so weit war, hiess es warten. Jetzt aber lag all das hinter mir, und meine ganze Aufmerksamkeit konnte ich endlich der "Lifedream" widmen. Doch für heute war"s genug, noch ein kleines, frugales Nachtessen aus den mitgebrachten Kleinigkeiten, einen gemütlichen Schlummertrunk im Cockpit unter dem klaren Sternenhimmel, und dann zum ersten Mal hinein in die Koje, die bald einmal meine tägliche Lagerstätte werden würde.
Der nächste Tage beginnt mit einräumen und einkaufen. Gerade gut gereinigt wurde die "Lifedream" offensichtlich nicht. Der Tag vergeht mit Putzen, Kästen räumen, ausmisten. Ja, scheinbar verstehen einige Leute unter "Pütt und Pann" soviel wie ungereinigt und ungeordnet. Nun gut, dann halt. Morgen schon kommt der erste Gast, Daniel, der Sohn meines Segelmentors Otmar und und seiner Frau Silvia. Sie alle wollen mit mir die Überführung in die Adria machen. Dort soll dann das Boot jene Ausrüstung und Überholung erfahren, die notwendig sind, um auf grosse Fahrt gehen zu können. Dort wird dann auch Marlies zu mir stossen, die als Partnerin mit mir über die Meere schippern wird.
Am Abend dann noch schnell die Aufschrift "Lifedream" ans Heck, damit ich meine Gäste auch auf dem richtig benannten Boot empfangen kann.
Zusammen mit Ihnen wird das Boot in den nächsten Tagen gründlich von Bug bis Heck inspiziert, kontrolliert, die Ausrüstung aus¬getestet, Leitungen für Wasser, Funk und Elek¬tri¬zität abgesucht, Motor und Beiboot überprüft, eingekauft. Nach wenigen Tagen ist es so weit: am nächsten Tag soll die Fahrt der türki¬schen Küste entlang gegen Rhodos, durch die griechische Inselwelt, dann durch den Kanal von Korinth nach Brindisi und der italienischen Küste entlang hinauf in die Gegend von Ancona beginnen. Ancona, weil dies die kürzeste Anfahrtsstrecke für meinen in Italien lebenden Sohn Martin und seine Familie sein wird. Sie alle wollen in diesem Sommer auf der "Lifedream" zu Gast weilen.
Der nächste Morgen bringt wiederum strahlenden Sonnenschein, blauen Himmel und einen kräftigen Wind. Er bläst mit 4-5 Beaufort und hat nur einen Nachteil: der Wind kommt genau daher, wo wir hinwollen! Hart am Wind läuft das Boot nach Log seine 5-6 Knoten. Wie sich bei der Nachmessung herausstel-len wird, kann mit mindestens ½ - 1 Knoten mehr gerechnet werden. Wir machen also gute Fahrt, aber wir müssen ganz gewaltig aufkreuzen und damit kommen wir natürlich nicht sehr weit voran. So geht es nun während mehreren Tagen weiter. Wir wünschten uns einen möglich dirkekten Kurs nach Rhodos, nach Westen, und es bleibt uns nichts anderes übrig, als der türkischen Küste entlang aufzukreuzen, bis wir endlich Rhodos im Südwesten liegen haben und die erste Etappe hinter uns bringen können.
Das hat auch seine Vorteile; im harten Kurs am Wind zeigen sich Stärken und Schwächen der "Lifedream" am besten. Sie gleitet herrlich durchs Wasser, taucht weich ein, und zeigt sich auch im starken Wellengang sehr gutmütig. Das Boot ist auch gut getrimmt, und läuft unter Genua, Grossegel und Besan praktisch ohne Ruderkorrektur seinen Kurs. Das ist einmal schon sehr erfreulich. Aber auch die Stabilität ist hervorragend. Leider zeigen sich aber auch bald einmal die ersten Mängel: beim Unterhalt wurde wohl einiges gesündigt.Bei den Relingstützen und bei den Puttings stellen wir schon am ersten Abend die ersten undichten Stellen fest. Und in der Folge sollte sich dann auch herausstellen, dass gerade bei grösseren Brechern auch die Luks in Bugkabine und im Salon recht erheblich Wasser durchliessen. Ja, da gab es dann schon noch einiges zu tun. Zwar gelang es uns bald einmal, die ärgsten undichten Stellen provisoirsch in Ordnung zu bringen, doch von Dauer konnte dies nicht sein. Die Dichtungen bei den Luks und die Scharniere mussten wohl später ersetzt werden, und die Schrauben der Relingstützen und die Platten der Puttings demontiert und neu gedichtet und verschraubt werden.
Von Rhodos aus geht"s dann leider mit etwas weniger Wind aber weiterhin schönstem Sonnenschein wei-ter Richtung Piräus. Schade, die griechischen Inseln laden zum Verweilen, das tiefblaue Wasser, grün in den herrlichen Buchten, zum Bade. Wenn wir auch tagsüber emsig unterwegs sind, so können wir doch morgens und abends mit einem Sprung ins herrlich warme Wasser unsere Badelust befriedigen. In der Makriópounda-Bucht auf Krea verbringen wir die letzte Nacht vor der Etappe nach Piräus. Ein eigenarti-ges Gefühl beschleicht mich. Vor 6 Jahren - kurz nach meinem Rückzug aus dem Erwerbsleben - habe ich auf einem Törn von Rhodos nach Louvrion bei Athen ebenfalls hier geankert. Nie hätte ich geglaubt, hier, wo der Wirt vom nahegelegenen Restaurant mit einem Pedalo jeden ankommenden Segler persön-lich einlädt, noch einmal im herrlich warmen Wasser zu liegen und zu baden, wieder im gleichen Restau-rant einen Schlummertrunk zu genehmigen, noch einmal diese Küste rauf- und runter zu klettern.
Die Fahrt nach Piräus wird zäh: wieder einmal bläst der Wind genau aus Westen und wir müssen die ganze Strecke von ungefähr 20 Meilen bei unruhiger See und kräftigem Wind aufkreuzen. Im Hafen von Piräus liegen wir dann längsseits an der Pier des Aussenhafens und schliessen die zweite Etappe mit ei-nem Ruhetag ab. Hier verlässt und auch Daniel, der zur Arbeit zurück muss und auf der Rückreise noch einen Abstecher in der Gegend von Brindisi machen will. Mit dem Bus fährt er 9 Stunden um in Igoumanitsa die Fähre nach Brindisi zu erreichen.
Zu dritt geht"s jetzt weiter durch den Kanal von Korinth nach Korfu. Kurz vor Sonnenuntergang begrüssen uns hier ein halbes Dutzend Delphine.
Fröhlich schwimmen und springen sie um unsern Bug herum als wollten sie uns alle ihre Kunststücke vorführen. Und als die tiefstehende Sonne im Meer versinkt, sind auch sie auf ihrer Nahrungssuche weitergezogen. In Korfu dann noch einmal ein Ruhetag, ein Ausflug mit dem gemieteten Scooter durch die herrliche Bergwelt und entlang den felsigen Küsten. Dann kommt die Tag- und Nachtfahrt nach Brindisi. Hier tritt auch Silvia die Rückreise in die Schweiz an. Ewig können Ferien nicht dauern. Otmar wird mich noch das letzte Stück in die Gegend von Ancona begleiten. Die kommenden Tage werden zeigen, wie froh ich um diesen Beistand sein sollte. Nachdem wir hier endlich geeignetes Material finden, können wir nun auch die gerissene Genua notdürftig flicken und laufen dann gegen Sonntag Mittag von Brindisi aus mit vollem Booster nach Norden. Herrlich, endlich können wir dieses Segel mit Windstärke 3-4 Beaufort (ca 7-12 km/h) voll ausfahren. Es ist eine richtige Freude, bei guter Fahrt im weiterhin schönsten Sonnenschein das Steuern dem Autopiloten zu überlassen und in der Sonne zu dösen. Wir wollen die Nacht und den nächsten Tag durchfahren, um möglichst viel Weg hinter uns zu bringen. Leider müssen wir auch immer wieder unter Motor laufen, um richtig voranzukommen. Gegen Abend frischt dann der Wind wieder auf und wir setzen die Segel. Doch bald schon beginnen wir Gross und Genua zu reffen: der Wind frischt weiter auf und unser Kurs auf den nächsten Hafen läuft wieder einmal genau gegenan. Langsam beginnen die Wellen das Schiff immer mehr einzutauchen. Schäumende Gischt schlägt über die Bordwand und wir müssen einsehen, dass unser Unterfangen, den nächsten Hafen anzulaufen, aussichtslos ist. Wir müssen abdrehen, laufen unter Motor mit geringstmöglicher Segelfläche (um das Boot zu stabilisieren) vor dem Wind ab in Richtung Yugoslavien. An den Tremiti-Inseln kommen wir glücklich vorbei. Bei Windstärken 9 - 10 Bft (ca 40-50 km/h) hat sich der Anker aus seiner Verankerung im Bug gelöst. Otmar versucht, ihn wieder in die Normallage zu bringen, aber es ist aussichtslos. Jede Welle schlägt über ihn hinweg, aber den Anker kriegt er nicht hoch. Wir müssen auch dieses Unterfangen aufgeben, richten uns auf 2-Stunden-Schichten und eine weitere, lange Nacht ein. Otmar übernimmt die erste Schicht, und ich versuche ein Auge voll Schlaf zu kriegen. Nach zwei Stunden löse ich Otmar ab. Der Wind hat leicht nachgelassen. Ich krieche - angeleint natürlich und mit Schwimmweste ausgerüstet - nach vorn in den Bug. Der Anker muss einfach fixiert werden. Immer noch werde ich von jeder Welle voll geduscht, aber es gelingt, den Anker mit einem Bändsel(dünnes Seil) so zu fixieren, dass zumindest kein Schaden entstehen kann. Dann kriecht auch Otmer in die Koje. Nach der nächsten Ablösung geht der Wind weiter zurück und gegen Morgen können wir endlich wieder Kurs auf einen Hafen nehmen. Gegen elf Uhr laufen wir in Porto da Vasco ein, machen fest, und schlafen endlich in Ruhe. Der Sturm hat bewiesen, dass die "Lifedream" auch in schwerstem Wasser zuverlässig und stabil ihren Kurs läuft. Das gibt mir enormes Vertrauen in das Schiff-
Am nächstenTag geht es bei wiederum schönstem Wetter und mässigen Winden weiter nordwärts, teils unter Segel, teils mit Motor. An diesem Tag schaffen wir an die 70 Meilen und laufen abends gegen neun Uhr mit einer letzten Überraschung in Porto San Giorgio ein: der Rückwärtsgang kann zwar eingelegt werden, aber die Schraube dreht nicht. Die "Lifedream" hat leichte Fahrt voraus und kann nicht abgebremst werden. Otmar gelingt es, längsseits an einem grossen Segler am Kai anzulegen, mittels ein paar Leinen können wir sie dann verholen (an einen andern Platz bringen) und damit vorerst die Überführung der "Lifedream" von Antalya nach Porto San Giorgio abschliessen.
Am nächsten Morgen ging es zunächst darum, herauszufinden, was mit dem Rückwärtsgang los war. Zu-erst muss der Zugang zur Antriebswelle freigesetzt werden. Dabei stellen wir fest, dass die Welle richtig schaltet und vor- und zurückläuft. Damit kann es nur noch an der Schraube liegen. Ich tauche im Hafen-wasser (sehr appetitlich) unter das Boot und siehe da: die Schraube läuft leer auf der Welle, der Rückhal-tekonus und die Mutter sind weg. Wir müssen froh sein, dass die Schraube überhaupt noch auf der Welle sitzt.
Nachdem mit der Werft alles abgesprochen ist für die Reparatur, fahren Otmar und ich mit der Bahn zu-rück in die Schweiz; er, um sich wieder seinem Geschäft zu widmen, ich, um eine weitere Autofuhre voll Ausrüstungsgegenständen aufs Schiff zu holen. In wenigen Tagen will ich wieder zurück sein, um die "Lifedream" nach meinen Vorstellungen auszurüsten und eine Menge Unterhaltsarbeiten nachzuholen. Bis Ende September bleibe ich in Porto San Giorgio liegen, und mache mit meinem Sohn Martin und seinen Kindern sowie mit ein paar Freunden ein paar Ausflüge vom Hafen aus. Mitte August löst auch Marlies, meine Partnerin für die grosse Fahrt, ihren Haushalt auf und gemeinsam führen wir unser letztes Hab und Gut auf die "Lifedream".
Am 8. September endlich brechen Marlies und ich zusammen mit Ben, Martins Sohn, nach Izola auf, nachdem wir seit einigen Tagen etwas günstigeres und weniger stürmisches Wetter abgewartet haben. Freitag abend um 18 Uhr legen wir in in Porto San Giorgio ab. Die Nacht ist ruhig und unter Motor laufen wir mit durchschnittlich 5-6 Knoten nordwärts. Am nächsten Morgen um 9 Uhr sind wir unter Segeln auf der Höhe von Rimini. Ein Gewitter kommt auf. Innert wenigen Minuten ist die See aufgewühlt und wilde Böen packen das Schiff.
Eine von Ihnen schlägt den Grossbaum über die Steuersäule und lockert diese in der Verankerung. Das Grossegel ist auf der Höhe des zweiten Reffs quer durchgerissen. Schnell binde ich bei kräftigen Seen das Reff ein und berge das Grossegel. Nach 2 Stunden ist alles vorbei und bei be-wegter See gelangen wir bis in den Porto Orsini von Ravenna, wo wir uns in der nächsten Nacht von den Strapazen erholen. Am Sonntag geht es dann bei ruhiger See und praktisch fast ohne Wind quer über die Adria nach Izola in Slowenien, wo am gleichen Tag noch mit der Montage eines Roll-Grossegels, einer neuen Roll-Genua und einigen weiteren Unterhaltsarbeiten begonnen wird. Auch das Teak-Deck wird überholt, über 700 Schrauben werden ersetzt und neu verklebt und abgedeckt, Fugen neu gedichtet, die Gangway endlich definitiv eingerichtet, u.v.m. Am 20 September fahren wir in direkter Linie - wir haben wieder ruhiges Wetter abgewartet - zurück nach Porto S. Giorgio, bringen Ben zu seiner Familie zurück, fahren in die Schweiz um mein Auto zu verkaufen, und sind am 27.September wieder auf unserem Schiff, unserem zu Hause.
Um einige Erfahrungen reicher, mit einer wesentlich verbesserten Ausrüstung und voller Elan, wollen wir endlich unsere lange Reise beginnen. Heute wollen wir die Fahrt ins westliche Mittelmeer und über Gibral-tar auf die Kanarischen Inseln beginnen. Diese sollen unser Ausgangspunkt für die Atlantik-Überquerung mit der "Lifedream" werden, vorausgesetzt, Wetter und Wind sind uns so günstig gesinnt, dass wir auch rechtzeitig auf Gran Canaria eintreffen.
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