. : Service und Hilfe

Forum der Regionalgruppe Zürich

Moderator: Joker_

Beitragvon Gast » 29.04.2010, 12:57

Vorwort

In meinen Jugendjahren weckten die Erzählungen und Biographien der Entdecker und Abenteurer von Vasco de Gama über Kolumbus, Magellan, Amundsen, Nansen, Scott, Cook u.w. meinen Wunsch, auch einmal so wie sie aufbrechen und die Welt kennenlernen zu können.

Meinen ersten Segelkurs auf dem Zürichsee schloss ich 1957 ab, segelte dann vereinzelt mit Miet-booten auf diesem See, denn mein Beruf und Familie liessen mir wenig Zeit dazu. Als mir der Zürich-see zu fürs Segeln zu eng wurde, wechselte ich zum Rudern. Erst ab 1983 begann ich, mir die notwendigen Navigationskenntnisse und Erfahrungen auf hoher See anzueignen. Im Spätherbst 1989 überquerte ich als Crew-Mitglied ein erstes Mal den Atlantischen Ozean von den Kanarischen Inseln nach Antigua in der Karibik, reiste Ende 1990 nach Ecuador um Spanisch zu lernen und um mir damit einen weiteren grossen Teil unserer Erde sprachlich zu erschliessen.

1995, mit 65 Jahren, entschloss ich mich schliessich meine Zelte in der Schweiz für unbestimmte Zeit abzubrechen, meine Wohnung zu vermieten, ein Segelboot zu suchen und auszurüsten, und auf grosse Fahrt zu gehen. Marllies, die ich in dieser Zeit kennen lernte, hatte selbst schon daran gedacht, ihre Arbeit aufzugeben und woanders hin zu ziehen. Da kam ihr mein Vorschlag, mitzusegeln, gerade recht, sie besuchte die entsprechenden Navigationskurse, löste ihren Haushalt ebenfalls auf, und 1996 begann schliesslich unsere Weltreise mit unbestimmter Dauer auf den Spuren der grossen Entdecker. 2007 wurde ich wieder in der Schweiz sesshaft.

Meine Reiseberichte stelle ich gerne in lockerer Folge und in Abständen von 2-4 Wochen für die Mitglieder der Regionalgruppe Zürich ins Forum. Dies ist auch als Aufmunterung zu verstehen, auch in reiferen Jahren, verborgene oder verdrängte Träume zu realisieren.

Alahein


Bericht 1: Mit der "Lifedream" von der Türkei in die Adria (1.6. -30.9.1996)

Endlich! Vor mir im blauen Wasser liegt die "Nausikaa".
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Jetzt noch "Nausikaa", muss ich dazu sagen. Denn bald schon soll das Schiff den Namen tragen, der für mich die Verwirklichung eines weit zurückliegenden Jugendtraumes bedeuten soll: "Lifedream".

Ich bin nachdenklich, müsste mich ausgelassen freuen und kann nicht. Zu unwirklich noch erscheint mir der Gedanke, dass von nun an dieses Schiff mit seinen 42 Fuss Länge für ein paar Jahre mein neues Zuhause, mein Heim werden soll. Dass das, wovon ich in den letzten Monaten und Jahren so viel geträumt hatte, und wofür ich auch so viel Bequemlichkeit und das geordnete Leben meines Penisonierten-Daseins hergegeben habe, in diesem Moment Wirklichkeit geworden ist. Wiegt dieses Schiff, die Verwiklichung dieses Traums all das auf?

Dann setze ich meinen Fuss erstmals auf die Planken meines eigenen Segelschiffs, hieve mein Gepäck an Bord, schliesse auf und lasse das alles erst einmal in abendlichen Sonne der südlichen Türkei auf mich wirken.

Es ist spät geworden. Mit dem Mietwagen bin ich vom Flugplatz Antalya hierher in die Setur-Marina gefahren. Die letzten Wochen waren geprägt vom administrativen Kram, der einen auch hier nicht ganz loslässt: Flaggenschein für das Boot vom Seeschiffahrtsamt in Basel, Expertenbericht über die Seetüchtigkeit, Versicherungen, usw. mussten bereinigt, eingereicht, abgeschlossen werden. Bis es dann so weit war, hiess es warten. Jetzt aber lag all das hinter mir, und meine ganze Aufmerksamkeit konnte ich endlich der "Lifedream" widmen. Doch für heute war"s genug, noch ein kleines, frugales Nachtessen aus den mitgebrachten Kleinigkeiten, einen gemütlichen Schlummertrunk im Cockpit unter dem klaren Sternenhimmel, und dann zum ersten Mal hinein in die Koje, die bald einmal meine tägliche Lagerstätte werden würde.

Der nächste Tage beginnt mit einräumen und einkaufen. Gerade gut gereinigt wurde die "Lifedream" offensichtlich nicht. Der Tag vergeht mit Putzen, Kästen räumen, ausmisten. Ja, scheinbar verstehen einige Leute unter "Pütt und Pann" soviel wie ungereinigt und ungeordnet. Nun gut, dann halt. Morgen schon kommt der erste Gast, Daniel, der Sohn meines Segelmentors Otmar und und seiner Frau Silvia. Sie alle wollen mit mir die Überführung in die Adria machen. Dort soll dann das Boot jene Ausrüstung und Überholung erfahren, die notwendig sind, um auf grosse Fahrt gehen zu können. Dort wird dann auch Marlies zu mir stossen, die als Partnerin mit mir über die Meere schippern wird.

Am Abend dann noch schnell die Aufschrift "Lifedream" ans Heck, damit ich meine Gäste auch auf dem richtig benannten Boot empfangen kann. Bild
Zusammen mit Ihnen wird das Boot in den nächsten Tagen gründlich von Bug bis Heck inspiziert, kontrolliert, die Ausrüstung aus¬getestet, Leitungen für Wasser, Funk und Elek¬tri¬zität abgesucht, Motor und Beiboot überprüft, eingekauft. Nach wenigen Tagen ist es so weit: am nächsten Tag soll die Fahrt der türki¬schen Küste entlang gegen Rhodos, durch die griechische Inselwelt, dann durch den Kanal von Korinth nach Brindisi und der italienischen Küste entlang hinauf in die Gegend von Ancona beginnen. Ancona, weil dies die kürzeste Anfahrtsstrecke für meinen in Italien lebenden Sohn Martin und seine Familie sein wird. Sie alle wollen in diesem Sommer auf der "Lifedream" zu Gast weilen.

Der nächste Morgen bringt wiederum strahlenden Sonnenschein, blauen Himmel und einen kräftigen Wind. Er bläst mit 4-5 Beaufort und hat nur einen Nachteil: der Wind kommt genau daher, wo wir hinwollen! Hart am Wind läuft das Boot nach Log seine 5-6 Knoten. Wie sich bei der Nachmessung herausstel-len wird, kann mit mindestens ½ - 1 Knoten mehr gerechnet werden. Wir machen also gute Fahrt, aber wir müssen ganz gewaltig aufkreuzen und damit kommen wir natürlich nicht sehr weit voran. So geht es nun während mehreren Tagen weiter. Wir wünschten uns einen möglich dirkekten Kurs nach Rhodos, nach Westen, und es bleibt uns nichts anderes übrig, als der türkischen Küste entlang aufzukreuzen, bis wir endlich Rhodos im Südwesten liegen haben und die erste Etappe hinter uns bringen können.

Das hat auch seine Vorteile; im harten Kurs am Wind zeigen sich Stärken und Schwächen der "Lifedream" am besten. Sie gleitet herrlich durchs Wasser, taucht weich ein, und zeigt sich auch im starken Wellengang sehr gutmütig. Das Boot ist auch gut getrimmt, und läuft unter Genua, Grossegel und Besan praktisch ohne Ruderkorrektur seinen Kurs. Das ist einmal schon sehr erfreulich. Aber auch die Stabilität ist hervorragend. Leider zeigen sich aber auch bald einmal die ersten Mängel: beim Unterhalt wurde wohl einiges gesündigt.Bei den Relingstützen und bei den Puttings stellen wir schon am ersten Abend die ersten undichten Stellen fest. Und in der Folge sollte sich dann auch herausstellen, dass gerade bei grösseren Brechern auch die Luks in Bugkabine und im Salon recht erheblich Wasser durchliessen. Ja, da gab es dann schon noch einiges zu tun. Zwar gelang es uns bald einmal, die ärgsten undichten Stellen provisoirsch in Ordnung zu bringen, doch von Dauer konnte dies nicht sein. Die Dichtungen bei den Luks und die Scharniere mussten wohl später ersetzt werden, und die Schrauben der Relingstützen und die Platten der Puttings demontiert und neu gedichtet und verschraubt werden.

Von Rhodos aus geht"s dann leider mit etwas weniger Wind aber weiterhin schönstem Sonnenschein wei-ter Richtung Piräus. Schade, die griechischen Inseln laden zum Verweilen, das tiefblaue Wasser, grün in den herrlichen Buchten, zum Bade. Wenn wir auch tagsüber emsig unterwegs sind, so können wir doch morgens und abends mit einem Sprung ins herrlich warme Wasser unsere Badelust befriedigen. In der Makriópounda-Bucht auf Krea verbringen wir die letzte Nacht vor der Etappe nach Piräus. Ein eigenarti-ges Gefühl beschleicht mich. Vor 6 Jahren - kurz nach meinem Rückzug aus dem Erwerbsleben - habe ich auf einem Törn von Rhodos nach Louvrion bei Athen ebenfalls hier geankert. Nie hätte ich geglaubt, hier, wo der Wirt vom nahegelegenen Restaurant mit einem Pedalo jeden ankommenden Segler persön-lich einlädt, noch einmal im herrlich warmen Wasser zu liegen und zu baden, wieder im gleichen Restau-rant einen Schlummertrunk zu genehmigen, noch einmal diese Küste rauf- und runter zu klettern.

Die Fahrt nach Piräus wird zäh: wieder einmal bläst der Wind genau aus Westen und wir müssen die ganze Strecke von ungefähr 20 Meilen bei unruhiger See und kräftigem Wind aufkreuzen. Im Hafen von Piräus liegen wir dann längsseits an der Pier des Aussenhafens und schliessen die zweite Etappe mit ei-nem Ruhetag ab. Hier verlässt und auch Daniel, der zur Arbeit zurück muss und auf der Rückreise noch einen Abstecher in der Gegend von Brindisi machen will. Mit dem Bus fährt er 9 Stunden um in Igoumanitsa die Fähre nach Brindisi zu erreichen.

Zu dritt geht"s jetzt weiter durch den Kanal von Korinth nach Korfu. Kurz vor Sonnenuntergang begrüssen uns hier ein halbes Dutzend Delphine. Bild
Fröhlich schwimmen und springen sie um unsern Bug herum als wollten sie uns alle ihre Kunststücke vorführen. Und als die tiefstehende Sonne im Meer versinkt, sind auch sie auf ihrer Nahrungssuche weitergezogen. In Korfu dann noch einmal ein Ruhetag, ein Ausflug mit dem gemieteten Scooter durch die herrliche Bergwelt und entlang den felsigen Küsten. Dann kommt die Tag- und Nachtfahrt nach Brindisi. Hier tritt auch Silvia die Rückreise in die Schweiz an. Ewig können Ferien nicht dauern. Otmar wird mich noch das letzte Stück in die Gegend von Ancona begleiten. Die kommenden Tage werden zeigen, wie froh ich um diesen Beistand sein sollte. Nachdem wir hier endlich geeignetes Material finden, können wir nun auch die gerissene Genua notdürftig flicken und laufen dann gegen Sonntag Mittag von Brindisi aus mit vollem Booster nach Norden. Herrlich, endlich können wir dieses Segel mit Windstärke 3-4 Beaufort (ca 7-12 km/h) voll ausfahren. Es ist eine richtige Freude, bei guter Fahrt im weiterhin schönsten Sonnenschein das Steuern dem Autopiloten zu überlassen und in der Sonne zu dösen. Wir wollen die Nacht und den nächsten Tag durchfahren, um möglichst viel Weg hinter uns zu bringen. Leider müssen wir auch immer wieder unter Motor laufen, um richtig voranzukommen. Gegen Abend frischt dann der Wind wieder auf und wir setzen die Segel. Doch bald schon beginnen wir Gross und Genua zu reffen: der Wind frischt weiter auf und unser Kurs auf den nächsten Hafen läuft wieder einmal genau gegenan. Langsam beginnen die Wellen das Schiff immer mehr einzutauchen. Schäumende Gischt schlägt über die Bordwand und wir müssen einsehen, dass unser Unterfangen, den nächsten Hafen anzulaufen, aussichtslos ist. Wir müssen abdrehen, laufen unter Motor mit geringstmöglicher Segelfläche (um das Boot zu stabilisieren) vor dem Wind ab in Richtung Yugoslavien. An den Tremiti-Inseln kommen wir glücklich vorbei. Bei Windstärken 9 - 10 Bft (ca 40-50 km/h) hat sich der Anker aus seiner Verankerung im Bug gelöst. Otmar versucht, ihn wieder in die Normallage zu bringen, aber es ist aussichtslos. Jede Welle schlägt über ihn hinweg, aber den Anker kriegt er nicht hoch. Wir müssen auch dieses Unterfangen aufgeben, richten uns auf 2-Stunden-Schichten und eine weitere, lange Nacht ein. Otmar übernimmt die erste Schicht, und ich versuche ein Auge voll Schlaf zu kriegen. Nach zwei Stunden löse ich Otmar ab. Der Wind hat leicht nachgelassen. Ich krieche - angeleint natürlich und mit Schwimmweste ausgerüstet - nach vorn in den Bug. Der Anker muss einfach fixiert werden. Immer noch werde ich von jeder Welle voll geduscht, aber es gelingt, den Anker mit einem Bändsel(dünnes Seil) so zu fixieren, dass zumindest kein Schaden entstehen kann. Dann kriecht auch Otmer in die Koje. Nach der nächsten Ablösung geht der Wind weiter zurück und gegen Morgen können wir endlich wieder Kurs auf einen Hafen nehmen. Gegen elf Uhr laufen wir in Porto da Vasco ein, machen fest, und schlafen endlich in Ruhe. Der Sturm hat bewiesen, dass die "Lifedream" auch in schwerstem Wasser zuverlässig und stabil ihren Kurs läuft. Das gibt mir enormes Vertrauen in das Schiff-

Am nächstenTag geht es bei wiederum schönstem Wetter und mässigen Winden weiter nordwärts, teils unter Segel, teils mit Motor. An diesem Tag schaffen wir an die 70 Meilen und laufen abends gegen neun Uhr mit einer letzten Überraschung in Porto San Giorgio ein: der Rückwärtsgang kann zwar eingelegt werden, aber die Schraube dreht nicht. Die "Lifedream" hat leichte Fahrt voraus und kann nicht abgebremst werden. Otmar gelingt es, längsseits an einem grossen Segler am Kai anzulegen, mittels ein paar Leinen können wir sie dann verholen (an einen andern Platz bringen) und damit vorerst die Überführung der "Lifedream" von Antalya nach Porto San Giorgio abschliessen.

Am nächsten Morgen ging es zunächst darum, herauszufinden, was mit dem Rückwärtsgang los war. Zu-erst muss der Zugang zur Antriebswelle freigesetzt werden. Dabei stellen wir fest, dass die Welle richtig schaltet und vor- und zurückläuft. Damit kann es nur noch an der Schraube liegen. Ich tauche im Hafen-wasser (sehr appetitlich) unter das Boot und siehe da: die Schraube läuft leer auf der Welle, der Rückhal-tekonus und die Mutter sind weg. Wir müssen froh sein, dass die Schraube überhaupt noch auf der Welle sitzt.

Nachdem mit der Werft alles abgesprochen ist für die Reparatur, fahren Otmar und ich mit der Bahn zu-rück in die Schweiz; er, um sich wieder seinem Geschäft zu widmen, ich, um eine weitere Autofuhre voll Ausrüstungsgegenständen aufs Schiff zu holen. In wenigen Tagen will ich wieder zurück sein, um die "Lifedream" nach meinen Vorstellungen auszurüsten und eine Menge Unterhaltsarbeiten nachzuholen. Bis Ende September bleibe ich in Porto San Giorgio liegen, und mache mit meinem Sohn Martin und seinen Kindern sowie mit ein paar Freunden ein paar Ausflüge vom Hafen aus. Mitte August löst auch Marlies, meine Partnerin für die grosse Fahrt, ihren Haushalt auf und gemeinsam führen wir unser letztes Hab und Gut auf die "Lifedream".

Am 8. September endlich brechen Marlies und ich zusammen mit Ben, Martins Sohn, nach Izola auf, nachdem wir seit einigen Tagen etwas günstigeres und weniger stürmisches Wetter abgewartet haben. Freitag abend um 18 Uhr legen wir in in Porto San Giorgio ab. Die Nacht ist ruhig und unter Motor laufen wir mit durchschnittlich 5-6 Knoten nordwärts. Am nächsten Morgen um 9 Uhr sind wir unter Segeln auf der Höhe von Rimini. Ein Gewitter kommt auf. Innert wenigen Minuten ist die See aufgewühlt und wilde Böen packen das Schiff. Bild Eine von Ihnen schlägt den Grossbaum über die Steuersäule und lockert diese in der Verankerung. Das Grossegel ist auf der Höhe des zweiten Reffs quer durchgerissen. Schnell binde ich bei kräftigen Seen das Reff ein und berge das Grossegel. Nach 2 Stunden ist alles vorbei und bei be-wegter See gelangen wir bis in den Porto Orsini von Ravenna, wo wir uns in der nächsten Nacht von den Strapazen erholen. Am Sonntag geht es dann bei ruhiger See und praktisch fast ohne Wind quer über die Adria nach Izola in Slowenien, wo am gleichen Tag noch mit der Montage eines Roll-Grossegels, einer neuen Roll-Genua und einigen weiteren Unterhaltsarbeiten begonnen wird. Auch das Teak-Deck wird überholt, über 700 Schrauben werden ersetzt und neu verklebt und abgedeckt, Fugen neu gedichtet, die Gangway endlich definitiv eingerichtet, u.v.m. Am 20 September fahren wir in direkter Linie - wir haben wieder ruhiges Wetter abgewartet - zurück nach Porto S. Giorgio, bringen Ben zu seiner Familie zurück, fahren in die Schweiz um mein Auto zu verkaufen, und sind am 27.September wieder auf unserem Schiff, unserem zu Hause.

Um einige Erfahrungen reicher, mit einer wesentlich verbesserten Ausrüstung und voller Elan, wollen wir endlich unsere lange Reise beginnen. Heute wollen wir die Fahrt ins westliche Mittelmeer und über Gibral-tar auf die Kanarischen Inseln beginnen. Diese sollen unser Ausgangspunkt für die Atlantik-Überquerung mit der "Lifedream" werden, vorausgesetzt, Wetter und Wind sind uns so günstig gesinnt, dass wir auch rechtzeitig auf Gran Canaria eintreffen.



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Beitragvon Joker_ » 29.04.2010, 21:06

Hallo Alahein.

Danke, dass Du Dein Segelabenteuer bei uns in das Forum stellst.

Ich werde jeden Deiner spannenden Berichte lesen und noch einmal
in Gedanken mit Dir segeln.

Ich freue mich auf den nächsten Beitrag.

Einen schönen Abend Joker_
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Joker_
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Beitragvon Gast » 04.05.2010, 12:06

Denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt! Es ist der 4. November 1996. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir wenigstens bereits in Gibraltar sein müssen, wenn nicht weiter. Wir aber liegen im Hafen von Malta! [center]Bild[/center]
Doch schön der Reihe nach. Am 1. Oktober hatten wir Porto S. Giorgio südlich von Ancona verlassen und hofften, in wenigen Tagen Süditalien und in ca einer Woche Sizilien zu erreichen. Doch schon nach 2 Tagen, in der modernen Marina von Pescara, geriet unser Fahrplan ins Wanken. Sturmwarnungen hielten uns 3 Tage lang fest, denn die Umsegelung des Sporen im italienischen Stiefel wollten wir nicht so erleben, wie dies bei der Herfahrt aus der Türkei mit Othmar der Fall war. Die nächste Etappe führte uns dann eine weitere Tagereise weit bis nach Termoli, von wo aus der "Gargano" gerundet werden sollte. Und wieder hiess es warten. Die Wetterberichte liessen nichts Gutes erwarten und wir blieben schon wieder ein paar Tage liegen.Zwar genossen wir das romantische Städtchen mit seiner gewaltigen Festung und freuten uns an der lieblichen Altstadt mit den kleinen Gässchen und den verträumten Trattorias in den Hinterhöfen. Noch hofften wir, ein paar der verlorenen Tage aufholen zu können.

Am 9. Oktober konnten wir endlich auslaufen. Mittags um 12 Uhr, entgegen den Wetterprognosen, hatten wir den Eindruck, das Wetter müsste halten. Auch die Einheimischen bestätigten unsere Beurteilung und empfahlen uns die Weiterreise. Wir hatten geplant, die Nacht durchzusegeln um im Laufe des da-rauffolgenden Vormittags Trani (ca 90 Seemeilen entfernt) zu erreichen. Tatsächlich kamen wir ganz schön voran und hatten nach etwas mehr als 3 Stunden bereits 15 Meilen geschafft. Dann aber drehte der Wind auf Südost und wir mussten vor den Tremiti - Inseln unter Motor aufkreuzen, um nicht direkt gegen die Wellen fahren zu müssen. Bei zunehmendem Wind (5-6 Bft) und zunehmendem Seegang rundeten wir um 23 Uhr den Sporen und bewunderten dann die hell erleuchtete Festung von Vieste. Doch nicht lange: plötzlich hatten wir vorne und hinten genauso wie seitwärts jede Menge Fischerboote zu beachten, die sich bei der Ausübung ihres Berufs nicht stören liessen, ihren Kurs gemäss Seerecht beibe-hielten, und uns ständig zu Kursänderungen und Ausweich¬manövern zwangen. Morgens um 3 Uhr konnten wir dann endlich Kurs auf Trani nehmen. Die See hatte sich etwas beruhigt, doch kamen jetzt die Wellen richtiggehend kreuz und quer (dass es Marlies bei diesen Verhältnissen nach langer Zeit wieder einmal schlecht wurde, war ja nicht zu verwundern). Morgens um 11 Uhr konnten wir dann in Trani die Leinen festmachen.

Die Nachtfahrt war doch ziemlich anstrengend gewesen und so beschlossen wir, den nächsten Tag in Trani zu verbringen, umsomehr als uns dieses Städtchen mit seinem lebhaften und grossen Fischerei-hafen, mit seiner herrlichen Kathedrale und seinen vielen renovierten Häusern aus dem Mittelalter aus-gesprochen gut gefiel. Die nächsten 3 Tage konnten wir endlich einmal normale Tagesetappen von 30 - 40 Seemeilen hinter uns bringen und bei Windstärken zwischen 3 und 5 Bft endlich auch einmal längere Strecken mit vollen Tüchern segeln.
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Am 15. Oktober erreichten wir endlich Brindisi. Hier war schon wie-der schlechtes Wetter angesagt. Und vor uns lag die gefürchtete Strasse von Otranto und eine Strecke von rund 70 Meilen, denn es war offensichtlich nicht empfehlenswert, den Hafen von Otranto anzulaufen. Wieder vergingen ein paar Tage, die wir dazu nutzten, wenigstens den Alternator, der auf der letz ten Etappe plötzlich die Batterien nicht mehr aufgeladen hatte, reparieren zu lassen. Erfreulich, dass der zugezogene Elektriker das Gerät nicht einfach auswechseln wollte, sondern diesen tatsächlich reparierte. Erst nach weiteren 3 Tagen konnten wir Brindisi verlassen. Wieder lag eine Nachtfahrt vor uns.

Nach anfänglich herrlichem Wind mit Stärke 4 und nur leicht bewegter See begannen sich die Verhält-nisse bald zu ändern. Mit Windstärke 5-6 und unregelmässiger Kabbelsee (Wellen aus allen Richtungen) bewies die Strasse von Otranto ihren schlechten Ruf. Segeln war praktisch nicht möglich. Unter Motor und mit gesetztem Grossegel zur Unterstützung und Beruhigung der Fahrt liefen wir am 18. Oktober um 9 Uhr morgens in S. Maria di Leuca an der südlichen Ecke des Stiefelabsatzes ein. Hier trafen wir dann erstmals Dave und Margret, ein englisches Paar, die etwas später aus Korfu im Hafen eintrafen.

Die nächste Etappe nach Crotone im Golf von Taranto nahmen wir am 20.Oktober morgens um 2 Uhr in Angriff. Mit vorerst leichten Winden liefen wir in S. Maria die Leuca aus. Doch bald schon frischte der Wind auf und wir konnten die Segel setzen. Und hier erlebten wir dann zum ersten Mal, wie schnell sich die Verhältnisse im ionischen Meer ändern können: Dave und Margret, die kurz nach uns ausliefen, hat-ten unter Motor mit ihrer 35-Fuss-Yacht ziemlich aufgeholt. Wir setzten die Segel kurz vor ihnen, und schon blies der Wind mit Windstärke 5-6 zuerst aus Süd-West, dann aus West und schliesslich aus Nord-West. Innert kürzester Zeit blieben Dave und Margret zurück, obwohl wir sehr frühzeitig Gross und Genua refften (die Segelfläche durch aufrollen eines Teils des Segels kleiner machen). Und die ständig ändernde Windrichtung baute wieder einmal Kreuzseen auf (Wellen, die sich kreuzen) dass man kaum mehr wusste, welche Richtung man denn eigentlich am besten steuern sollte. Bei weiter zunehmendem Wind erreichten wir den Yachthafen von Crotone. Dave und Margret waren nicht mehr zu sehen. In Crotone waren ein paar Tage zuvor heftige Niederschläge gefallen, und im Hafen schien ein grosses Durcheinander zu herrschen. Wir wurden bei beiden Liegeplätzen heftig abgewiesen. Was sollten wir tun? - Eine italienische Yacht lag längsseits von zwei Fischerbooten. Wir legten ebenfalls längsseits dort an und erfuhren, dass sie die Fischer noch nicht gesehen hätten, aber es sei ja Sonntag und da werde wohl keiner rausfahren. Wenn, dann frühestens am frühen Morgen. Nun gut, wir beschlossen, auch am nächsten Morgen um 4 Uhr früh auszulaufen, und so allfälligen Zusatzmanövern auszuweichen, umso-mehr als wieder eine Etappe von rund 70 Meilen vor uns lag.

Hier, zwischen Crotone und Rocella Ionica erlebten wir nun die extremen Windwechsel des ionischen Meeres mit allen Facetten: innert einer Minute konnten der Wind von2-3 Bft auf 7 Bft und ebensoschnell wieder auf 2-3 Bft zusammenfallen. Wenn man da nicht rechtzeitig reffte oder Segel setzte, lag man si-cher immer falsch. Aber die Fahrt war schön, und wir schafften die 70 Meilen in rund13 Stunden. Um 17 Uhr machten wir in Rocella Ionica fest. Bereits am Vortag und jetzt auch wieder, hatten wir in der Ach-terkabine etwas Wasser. In Rocella Ionica - einer erst im Ausbau befindlichen Marina - wollten wir des-halb jenen Teil des Teakdecks, wo wir den Wassereinlass vermuteten, neu ausfugen und dichten. Wieder gingen damit 2 Tage dahin.

Hier trafen wir auf Joe und Judith, die mit ihrer Yacht "Sliema" schon seit ein paar Jahren unterwegs sind. Sie erzählten uns, dass sie den Winter, wie auch schon, in Malta verbringen würden, und empfahlen uns, wenn es für die Atlantik-Überquerung nicht reichen sollte, doch auch für eine Überwinterung nach Malta zu fahren. Wir begannen zu überlegen: für die Atlantik-Überquerung waren wir ohnehin schon spät dran. Dazu kam, dass wir ja in Spanien noch einiges an der "Lifedream" in Ordnung bringen und die Ausrüstung weiter ergänzen wollten. Damit würden wiederum eher mehr als 2 Wochen vergehen. Und wenn das Wetter weiterhin gegen uns sein sollte, dann würden wir wohl erst irgendwann im Januar in der Karibik eintreffen und müssten diese ja vor Beginn der Hurrican-Saison im April/Mai wieder verlassen. Genausogut könnten wir also in Malta überwintern, den nächsten Sommer noch im Mittelmeer verbringen, und dann aber im frühen Herbst schon die Kanarischen Inseln anlaufen. Kurz entschlossen entschieden wir, diesen Weg zu wählen, setzten als neuen nächsten Etappenort Syracus auf Sizilien an, um von da aus die Strasse von Malta zu überqueren.

Die Fahrt von Rocella Ionica nach Syracus führte uns nochmals durchs ionische Meer, nochmals durch eine Seestrasse - die Strasse von Messina - die wir "nur" überqueren mussten, sollte nochmals eine Fahrt von über 100 Meilen mit sich bringen, und sollte uns nochmals diese Windwechsel in Minutenschnelle bescheren. Nach Erreichen der Strasse von Messina segelten wir während 5 Stunden mit 5-6 Knoten Richtung Syracus und trafen dort früher als erwartet schon um 5 Uhr früh ein. Vor uns eine dunkle Wand, keine Hafeneinfahrt, keine klaren Landmarken zu erkennen! So wollte ich nicht einlaufen, umsomehr als irgendwo neben der Fahrrinne einige Untiefen verzeichnet waren. Also warten! 2 Stunden kreisen wir vor der Hafeneinfahrt und warten auf den Tagesanbruch. Endlich ist es so weit! Und plötzlich zeigt unser Echolot nur noch eine Tiefe von 2 -2.5 m, ich suche fieberhaft nach einer tiefern Fahrrinne - nichts. Schliesslich folge ich einem einlaufenden Frachter, der sicher mehr Tiefgang hat als ich, sehe endlich die Halbinsel, auf der Syracus liegt vor mir, erkenne die Hafeneinfahrt (mit einigen gewaltigen Steinbrocken auf Backbord) und sehe, wie plötzlich das Echolot wieder richtige Tiefen anzeigt und ärgere mich über die Unzuverlässigkeit der Elektronik! Dave und Margret sind auch hier, und beim Einlaufen haben uns Joe und Judith auslaufend passiert. Sie alle wollen nach Malta, denn auch Dave und Margret haben sich in der Zwischenzeit dafür entschieden. In Syracus bleiben wir wieder einen Tag liegen, freuen uns an dieser ungewöhnlichen Stadt und bedauern, nicht länger bleiben zu können. In Malta heisst es offenbar rechtzeitig eintreffen, wenn man einen guten Platz haben will.
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Die Überfahrt nach La Valletta machen wir wieder nachts. Diesmal bei absoluter Windstille. Die ganz Nacht laufen wir unter Motor und treffen frühmorgens bei schönstem Wetter dort ein. 10 Tage lang blei-ben wir auf Manoel Island liegen und erleben was Schwell (Wellen im Hafen) bedeuten kann: er ist so stark, dass sich eine Stahlklampe der "Lifedream", über die das Schiff am Ufer angeleint ist, verbiegt. Wieder einmal etwas zum reparieren. Ich wundere mich allerdings, dass diese nicht auf eine Stahlplatte montiert ist und werde dies entsprechend verbessern.
Nach 10 Tagen verholen wir in die Marina im Msida Creek, wo wir nun den Winter über bleiben und alle Verbesserungen, Überholungs- und Unterhaltsarbeiten durchführen werden, so dass wir nächstes Jahrhoffentlich von allzuviel Überraschungen verschont bleiben und getrost mit einem top- gerüsteten Schiff die grosse Fahrt doch antreten können. Seit unserem Eintreffen in Malta haben wir täglich Son-nenschein, eine Temperatur von etwas über 20 Grad, und liegen mit einer ganzen Reihe neuer Freunde - darunter Dave und Margret, Joe und Judith -in der Marina Msida. Etwas kälter wird es wohl schon noch werden, aber wir hoffen zuversichtlich, die Kälte, den Schneematsch, den Regen, den Nebel und die Hochnbeldecke- dieses Jahr vermeiden zu können.
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Malta selbst gefällt uns sehr gut. Die Jahrtausende alte Geschichte dieser Insel, die Wechsel ihrer Herr-scher, die strategische Lage haben diese in einem Mass geprägt, wie man es bei uns wohl kaum findet. Von den Phöniziern über die Griechen, die Türken, die Römer, usw. finden sich hier gut erhaltene Bauten und Festungen in reichem Masse.[center] Bild[/center]Und die aussergewöhnlich freundlichen und arbeitsamen Bewohner selbst haben sich seit Erlangung der Unabhängigkeit mit dem Tourismus (gerade im Winter) eine gesunde Existenz aufgebaut. Dazu kommt noch ein grosser Vorteil - in Malta lässt sich ganz günstig le-ben, die Preise sind mit Ausnahme einiger Importwaren nur ein Bruchteil der Preise in der Schweiz oder auch in Italien. Ja, hier gefällt es uns, und von hier aus wollen wir im Frühjahr unsere nächsten Fahrten antreten. Wohin? - das wird sich noch weisen, vielleicht in die griechische Inselwelt, vielleicht aber auch über die Eolischen Inseln nach Sardinien und Spanien. Wo die Fahrt hingeht, steht im nächsten Bericht!.
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Beitragvon Gast » 16.05.2010, 8:28

Ich bin fassungslos und kann es kaum in Worte fassen.

Fred habe ich erst vor wenigen Wochen kennen gelernt, aber er hat mich sofort begeistert.

Sein Lachen, seine offene Art und seine Energie haben mich sofort angesprochen und ich war sehr erfreut als er mich zu seinen Freunden hinzufügen wollte.

Seine Reiseberichte haben mich begeistert und haben auch gezeigt welch interessanter Mensch Fred war. Ich habe mich so auf die weiteren Berichte gefreut und mich mich sehr gewundert dass Fred am Mittwoch nicht in die Commihalle und am Freitag nicht an die Stubete kam obwohl er sich angemeldet hatte.

Das passte einfach nicht zu Fred.

Fred wird mir an den Treffen sehr fehlen.

In Liebe Willi

Du bisch gange

http://www.youtube.com/watch?v=Z9Klx2DhCCY
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Beitragvon hilua57 » 17.05.2010, 21:17

Die Nachricht, hatt mich erschlagen.
Hatten wir doch am 11 Mai, so einnen tollen Tag mit Fred verbracht und
war heute mit Ihm auf dem Bözberg zum Mittagessen verabredet,
Er hat mir noch am 9 Mai geschrieben, wir werden sich noch einige Abenteuer zusammen erleben!
Vermisse Fred sehr
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hilua57
 
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Beitragvon Gast » 18.05.2010, 20:41

EIN schmerzlicher ABSCHIED!

Du bis nicht mehr unter uns.Wir planten eine gemeinsame Wanderung mit dem 50plus. Daraus ist nun nichts geworden.

Lieber Fred, wir gönnen dir die ewige Ruhe auch wenn es sicher für alle Hinterbliebenen und unser Kreis , ein schwerer Verlust ist. Wir vermissen dich sehr.

Für mich ist es ein Trost zu wissen dass Fred in Gottes-Händen gut aufgehoben ist.

Machs gut, alter Freund.
Susanne
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Beitragvon Cilike » 22.05.2010, 21:05

Ich bin auch fassungslos, komme gerade von der Côte d'Azur wo ich wunderschöne Tage verbracht habe und dann diese Nachricht! Ich kann es wirklich kaum glauben, wir hatten so einen schönen Tag im Zoo am 11.5. und am nächsten Tag fällt er tot zusammen!

Wir können nie wissen, wann wir gehen müssen, aber ich glaube er hatte wirklich ein erfülltes Leben und zum Schluss auch Glück gehabt, dass er unter diesen Umständen, ohne vorher lange krank zu sein, gehen konnte.

Ich habe mich so gefreut, euch alle wieder zu sehen, ich werde ihn auch sehr vermissen. Er hatte solch eine erfrischende Art und ich glaube, alle waren sehr glücklich, seine Bekanntschaft gemacht zu haben.

Gott behüte ihn!

Valeria
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Beitragvon Snoopy_ » 02.06.2010, 17:23

Farewell lieber Fred -
wir hätten dich gerne länger bei uns gehabt!
du bleibst uns in lieber Erinnerung als freundlicher zuvorkommener Kamerad in unserer ZürcherGruppe
sei gegrüsst in der Geistigen Welt
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Beitragvon Pit1952 » 13.06.2010, 10:17

Es schmerzt mich heute noch nach über 1 Monat. Standen wir doch gerade am Anfang einer wunderbaren Wander-Freundschaft.
Ich werde Deine umgängliche Art nie vergessen ...
Pit1952
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