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Forum der Regionalgruppe München

Moderator: harry_cb31

Beitragvon Doosie » 29.05.2011, 1:17

Bayern's "Märchenkönig", das Licht und seine Schlösser

König Ludwig II. - auch Bayern’s „Märchenkönig“ genannt - ist bis heute berühmt und bekannt
für die außergewöhnlichen und prächtigen Schlösser, die er in Bayern erbauen ließ.

Aber der kunstsinnige Monarch aus dem Hause Wittelsbach, dessen Todestag sich am
13. Juni 2011 zum 125.Mal jährt
, brachte auch die Entwicklung wegweisender Technologien
entscheidend voran. Dabei setze er vor allem auf die Erfindungskraft von Pionieren wie Werner
von Siemens und Sigmund Schuckert.

Als Pionier zu Beginn des Lichtzeitalters erinnerte Siemens am 25.5.2011 an König Ludwig II.

Für den Aufbruch ins erste Stromzeitalter 1878 brauchte es eine Dampfmaschine, 24 Dynamos,
24 Lampen und einen König.
Und einen Partner, der seine Vision teilte - Ludwig ging neue Wege!

Als im Jahr 1878 in Bayern das weltweit erste Elektrizitätswerk in Betrieb ging, war dies ein
bedeutender Moment für die wenigen, die davon wussten. Eine derartig komplexe elektrische
Installation hatte es bis dahin noch nicht gegeben – und schon gar nicht zu einem solchen Zweck.

Für eine Stromanlage benötigte man eine Dampfmaschine, die 24 nach dem Siemens-Prinzip
arbeitende Dynamos antrieb, die wiederum 24 Kohlebogenlampen mit Strom versorgten.
Elektrisches Licht, das war etwas Neues.

Bereits einige Jahre nach seiner Krönung zum König begann Ludwig II. mit dem Umbau des
Försterhauses seines Vaters, aus dem sich in Teilbauabschnitten Schloss Linderhof entwickelte.
Für die Umsetzung seiner Gestaltungswünsche in der blauen Grotte auf Linderhof kam für ihn
natürlich nur die damals fortschrittlichste Technologie in Betracht:
Produkte von Schuckert und Siemens.
So hat die schwärmerische Fantasie des Wagner-Verehrers Ludwig II. viele Innovationen beflügelt.

Ebenso besonders war der Ort, an dem die Anlage zum Einsatz kam: die Venusgrotte-blaue Grotte
- das romantische Illusionstheater, das Bayerns König Ludwig II. in den Jahren zuvor auf Schloss
Linderhof aus Leidenschaft für Richard Wagner und dessen Oper Tannhäuser hatte errichten lassen.
Blaue Grotte - Venusgrotte - Linderhof.jpg


Bayern hat König Ludwig II. und dem Hause Wittelsbach viel zu verdanken,
darunter Kulturschätze von Weltrang und Hochtechnologie.


Quelle:SZ v.25.5.2011
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Beitragvon alisch » 29.05.2011, 18:11

Hallo doosie schön dich und die Bayern´s "Märchengeschichten" hier von dir zu erfahren und zu lesen...das lebendigt die Foren auch...:)

Dein Sommerlisches Autfit steht dir ebenso toll :idea:



Viele Grüße
von
alisch
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Beitragvon harry_cb31 » 29.05.2011, 18:42

Doosie,

danke für Deinen interessanten Beitrag.

Hatte bisher gar nicht gewusst, dass dieser Bayernkönig auch ein Förderer der technischen Entwicklung und nicht nur der Kunst war.

Auch von mir ein Kompliment für Dein neues Sommeroutfit.

LG in den Norden
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harry_cb31
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Beitragvon Doosie » 29.05.2011, 23:36

Danke Euch beiden, Alisch und Harry

... tja, der "Märchenkönig" war nicht nur ein Kunst-und Musikfanatiker, sondern auch sehr an
Technik und Fortschritt interessiert.

U n d ... wer im Flughafen FJS München-Freising die "Augen aufmacht" findet in der Eingangshalle
auch eine goldene Statue von König Ludwig II. mit einem "Dopeldecker" in der Hand.

Eine "Entdeckungstour auf den Spuren des Königs" würde viel Interessantes vom Märchenkönig
für "Neumünchner" in Erfahrung bringen - nicht nur seine Touristenmagneten, die Schlösser.

LG Doosie
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Beitragvon Doosie » 08.06.2011, 0:45

Anlässlich des 125.Todestages von König Ludwig II. am 13.Juni 2011

findet auf Schloss Herrenchiemsee
vom 14.5.2011 bis 16.10.2011
eine historische Landesausstellung statt.

„Götterdämmerung“ König Ludwig II. und seine Zeit

Erstmals werden hierfür nicht ausgebaute Räume des Schlosses Herrenchiemsee,
die bisher nicht zugänglich waren, geöffnet.
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Beitragvon Doosie » 08.06.2011, 21:58

Zu Gast bei Märchenkönig Ludwig
Quelle: Artikel von Victor Henle


Die Ausstellung "Götterdämmerung. König Ludwig II." auf Schloss Herrenchiemsee beleuchtet Leben und Wirken des rätselhaften bayerischen Monarchen.
Sie hinterfragt seine idealistische Verklärung und zeigt einen Menschen in all seinen Widersprüchen.


Schloss Herrenchiemsee
Als der bayerische Sondergesandte Graf Holnstein am 30. November 1870 aus Versailles zurückkam, wo er über den Beitritt Bayerns zum Reich verhandelte, wollte ihn König Ludwig II. nicht empfangen. Er hatte schlimmste Zahnschmerzen. Sie plagten ihn sein ganzes Leben, bis er fast keine Zähne mehr hatte. Der robuste Holnstein drang dennoch vor, drückte dem König ein Papier Bismarcks in die Hand, und Ludwig schrieb es fast wörtlich ab. Dieser "Kaiserbrief" bereitete dem König die größten Schmerzen seiner Herrschaft.
In der Ausstellung "Götterdämmerung. König Ludwig II." auf Schloss Herrenchiemsee wird der K a i s e r b r i e f erstmals in Bayern im Original gezeigt.

Der König trug darin dem preußischen König Wilhelm I. die deutsche Kaiserkrone an. Damit besiegelte er das Ende der bayerischen Eigenstaatlichkeit.
Im selben Raum versinnbildlicht eine trauernde Bavaria diesen Verlust. Sie hinterfragt die idealistische Verklärung.

Historisch präzise verdeutlicht die Ausstellung, wie wenig das Leben und die Regentschaft des "Märchenkönigs" ein Märchen waren
und macht dabei auch nicht vor wunden Punkten halt. Weil Ludwig ab 1871 bis 1885 aus dem von Bismarck konfiszierten Welfenfonds insgeheim fünf Millionen Goldmark erhielt, wird insinuiert, ob er sich seine Zustimmung zur Reichsgründung erkaufen ließ, um seine Schlösser zu finanzieren.

Offen bleibt auch die Ursache seines Todes. Drei Erklärungstheorien werden vorgestellt. Egal, was wirklich geschah:
Ludwigs Tod war rätselhaft wie sein Leben. Er überhöhte ihn zum bleibenden Mythos.

Regent war Ludwig II. selten.
Die Zügel der Regierungsgeschäfte hielt eine Beamten-Oligarchie in der Hand. Schon zwei Jahre nach der Thronbesteigung wurde der unerfahrene König in den preußisch-österreichischen Krieg von 1866 hineingezogen und kaum fünf Jahre später in den deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Emotional und militärisch stand er 1866 auf österreichischer Seite und gehörte zu den Verlierern. 1870/71 zwang ihn der Bündnisfall auf die preußische Seite.
Fotografien von zerstörten französischen Dörfern und ein mehrrohriges Feldgeschütz zeigen, wie verheerend dieser erste technisierte Krieg war. Diesmal gehörte Ludwig zu den Siegern, betrachtete sich aber als Verlierer, weil Bayern unter preußische Vorherrschaft geriet. Dieses Ergebnis markiert seinen Wendepunkt. Er flüchtete endgültig in seine Gegenwelt, in der er sich seine Träume baute.

Neuschwanstein kennt fast jeder.
Wer aber weiß schon, dass Ludwig II. in seiner Bauleidenschaft, die pathologische Züge trug, nicht weit davon entfernt die Burg Falkenstein planen ließ. Eine Computeranimation vermittelt einen Einblick in seine, jede Schranke der Wirklichkeit sprengende Phantasiewelt.

Mit Herrenchiemsee, seinem Versailles,
bezeugte er seine Bewunderung für Sonnenkönig Ludwig XIV., der seine Vorstellung vom absoluten Königtum verkörperte. Im Gegensatz zum Namensvetter baute Ludwig II. das Schloss nicht für seinen Hofstaat, sondern für sich allein. Staat und Hof war er selbst in der Einsamkeit seiner Person.

Seine zweite große Leidenschaft fand Ludwig in Richard Wagner, seinem Schwanenritter.
Dieser Beziehung zweier Theatromanen, die sich in ihrer Kunsterhabenheit der Wirklichkeit ebenfalls entzog, ist ein ganzer Raum gewidmet. Allerdings wird das Schwärmerische und Ekstatische dieser auch von Zerwürfnissen belasteten Verbindung ausgeblendet.
Eines aber scheint auf:
Ohne den königlichen Sponsor hätte Wagner sein Werk wohl kaum vollendet und keine Weihestätte in Bayreuth errichtet.

So entrückt Ludwig II. der Welt war, so nahe war doch der technischen Welt, die während seiner Herrschaft in Bayern einen großen Aufschwung erlebte.
Diese scheinbare Widersprüchlichkeit wird in der Ausstellung symbolhaft mit dem
Prunkschlitten Ludwig II. erlebbar, mit dem er nachts allein mit dem Kutscher durch die Schneelandschaft glitt.
Für die Beleuchtung sorgten Glühbirnen in der Königskrone und in den Laternen, gespeist von einer Batterie unter dem Sitzkissen.
So war Ludwig II. wahrscheinlich der erste Besitzer eines Fahrzeuges mit Elektrobeleuchtung in Bayern.

Als er, der anachronistische Monarch, 1886 im seichten Wasser des Starnberger Sees ertrank,
war die Monarchie-Dämmerung schon im Gange.
-


Eine neue Zeit dämmerte herauf:
Einige Monate zuvor hatte Carl Benz den Patentantrag für das erste Automobil der Welt eingereicht.


:!: h i e r kann man Pressebilder ansehen und auch herunterladen
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Beitragvon harry_cb31 » 09.06.2011, 9:59

Doosie, danke für Deinen tollen Beitrag.

Diese Ausstellung, von der ich schon mehrfach gehört und gelesen habe, ist sicher einen Besuch wert.

Vielleicht kriege ich es mal auf die Reihe, allein oder in Gruppe dorthin zu fahren.

Ich wünsche Dir ein schönes und erholsames Pfingsten :!:

LG
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Beitragvon bennoh » 09.06.2011, 10:20

Dass Ludwig II sich von Bismarck bestechen liess, um seine Schlösser zu finanzieren und damit Bayern an Preussen verkauft hat, wird ihm ein Bayer nie verzeihen.
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Beitragvon Palmanova » 09.06.2011, 10:35

Ein Beutelbayer aber schon - der ist in allem, was den Kini betrifft, sehr großzügig. :)
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Beitragvon Doosie » 09.06.2011, 14:03

bennoh hat geschrieben:Dass Ludwig II sich von Bismarck bestechen liess, um seine Schlösser zu finanzieren und damit Bayern an Preussen verkauft hat, wird ihm ein Bayer nie verzeihen.


... nur soviel zum "Kaiserbrief"

Es sei dahingestellt, ob Byern ohne den "Kaiserbrief" eigenstaatlich geworden wäre, bei der politischen Entwicklung der Vergangenheit nach dem 1.Wetkrieg 1914-1918 und der Absetzung von Kaiser und Königen in Deutschland.
Jedenfalls ist Bayern aufgrund der Vorgeschichte "Freistaat" geworden und geblieben, mit eigenem Grundgesetz (angepaßt an das GG der BRD, das nach dem 2.Weltkrieg 1939-1945 auf Schloß Herrenchiemsee verfaßt wurde).

Bennoh,,Du vergißt wohl auch, dass König Ludwig II. bevor er die öffentlichen Gelder "verbaut" hat,nis dahin alles aus seiner "Privatschatulle" finanzierte.
Und nicht nur die Bayern "verzeihen" ihm das, bestimmt auch die Touristen, die jährlich in die Schlösser strömen.

Verglichen mit den "Hinterlassenschaften" und Staatsschulden der heutigen Staatsführung, wodurch nur die Staatsverschuldung der BRD steigt, hat Ludwig II. für die zukünftigen Generationen kulturelle Werte geschaffen, aus denen das Land immer noch profitiert.
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Beitragvon Doosie » 09.06.2011, 14:08

harry_cb31 hat geschrieben:Doosie, danke für Deinen tollen Beitrag.

Diese Ausstellung, von der ich schon mehrfach gehört und gelesen habe, ist sicher einen Besuch wert.

Vielleicht kriege ich es mal auf die Reihe, allein oder in Gruppe dorthin zu fahren.

Ich wünsche Dir ein schönes und erholsames Pfingsten :!:

LG
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Dank Dir Harry, die Ausstellung auf Schloß Herrenchiemsee möcht ich auch besuchen - ist ausserdem ja auch mein Lieblingssee und Zielgebiet für die Fotographie :))

Vielleicht klappt's im August oder September noch - die Ausstellung geht ja bis Oktober.
Liebe Grüße an Euch alle :wink:
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Beitragvon Doosie » 09.06.2011, 14:09

Palmanova, w a s ist für Dich ein "Beutelbayer"? :D

LG Doosie
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Beitragvon Palmanova » 09.06.2011, 14:35

Na so wer wie ich, Doosie, der Bayern ständig im Rucksack mit sich schleppt :lol:
und in Kinis Nähe immer ein paar Koffer eingeparkt hält. :lol: :wink:

Du nicht ? Klar doch !! :D

Da nehm ich auch den Fußweg nach Neuschwanstein hoch in Kauf, selbst wenn es wieder so gewittert und gießt wie jedes Mal und der Abstieg dann kreuzgefährlich wird. - Was tut man nicht alles für einen tollen Mann :wink:
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Beitragvon Doosie » 10.06.2011, 8:17

Palmanova, schade nur, dass DER "tolle Mann" der Vergangenheit angehört :) ...wenn DER
wüßte, was ER heutzutage alles erleben könnte ...hmm, natürlich nur "technisch" gemeint :roll:
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Beitragvon Doosie » 11.06.2011, 15:36

Überblick und Vorgeschichte zum Kaiserbrief
Wen wundert’s da, dass König Ludwig II. den „Kaiserbrief“ unterschrieben hat?

Sein Vater ein Bayern und früh verstorben, die Mutter aus Preußen
– war er doch verwandtschaftlich mit Preußen verbandelt
- und innerlichen im Konflikt bei seinen Handlungen und Entscheidungen
.


Am Todestag seines Vaters am 10.März 1864 wurde Ludwig bereits mit 18 Jahren als Bayern’s König proklamiert – danach wurde er in kurzer Folge in mehrere Kriege verwickelt, die ihm im Grunde seines Herzens „zuwider“ waren.

1866 beteiligte sich Bayern am Krieg Österreichs gegen die Preußen. Nach der Niederlage musste Bayern 30 Millionen Gulden Kriegsentschädigung an die Preußen bezahlen.
Und bereits 1870 beteiligte sich Bayern aus politischen Zwängen heraus mit 55.000 Soldaten
Nur zögerlich akzeptierte Ludwig II. danach die Kaisererhebung des preußischen Königs, unterschrieb aber im November 1870 den von Otto von Bismarck entworfenen Kaiserbrief.
Bismarck sicherte ihm im Gegenzug geheime Geldzahlungen zu, die aus dem Welfenfonds geleistet wurden.
- Damit wurde der Preußenkönig Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser! ..
„Dank der verwandschaftlichen Bande zum Bayerischen Königshaus“ und der
„Amigozahlungen“der Welfen (wie sowas heutzutage genannt würde)“.

Ludwig selbst aber beteiligte sich danach nicht mehr an der Kaiserproklamation in Versailles am 18.Januar 1871.

Aus der vom Reichstag beschlossenen National-Dotation in Höhe von 4 Millionen Talern wurden ihm 300.000 Taler zur Verteilung nach eigener Bestimmung zur Verfügung gestellt.

Nach diesen Erlebnissen während seiner jungen Jahre und zum Anfang seiner Regierungszeit, gepaart mit privaten Problemen einer wieder aufgelösten Verlobung, zog sich der König mehr und mehr von den Regierungsgeschäften zurück und konzentrierte sich auf seine Neigungen zur Kunst Musik und Natur.
Er war ein friedliebender Mensch. Wachsende Schulden und innerer Zwietracht setzen ihm zu.

König Ludwig II. wurde den bayerischen Ministerien zur Last
– er wurde am 11.Juni 1886 in Gewahrsam genommen und entmündigt
- er sollte abgesetzt werden.

Die Hintergründe seines Todes durch Ertrinken im Starnberger See am 13.Juni 1886 sind bis heute nicht geklärt.

Nach seinem Tod zahlte bis zum Jahr 1902 das Haus Wittelsbach alle durch König Ludwigs Bautätigkeit angefallenen Schulden vollständig an die Gläubigerbanken zurück.

F a z i t nach dem kurzen Leben des "bayerischen Märchenkönigs"
- Preußen hatte einen Kaiser bekommen
- Bayern hat die Schlösser
- Die Schulden des Königs aber wurden von seinen bayerischen Verwandten privat bis 1902 komplett bezahlt!

(und die Preußen aber waschen "vornehm" ihre Hände in Unschuld)
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