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Forum der Regionalgruppe Regensburg

Moderator: einatmenausatmen

Beitragvon Freya5506 » 04.10.2011, 21:00

Indian Summer..
.ich hatte noch Fotos von Frauenchiemsee...nichts geschichtsträchtiges, halt von aussen her betrachtet, hab Info`s nachgelesen in"...wiki...."!!, da ich ja von ausserhalb :)

soo, ist es es eindeutig besser und kurzerhand informativer :D ...danke


."
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Beitragvon TanzGudi » 04.10.2011, 21:36

Schön habt ihr das gemacht, nun profitiere ich auch noch bevor ich demnächst hinfahre :wink:
DANKE !!
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Beitragvon IndianSummer » 05.10.2011, 17:15

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Dankeschön

und @Freya:
Vielleicht hast du ja noch ein paar von den zauberhaften Stimmungsbildern, die du eingefangen hast während ich wieder mal bei Adam und Eva rumgestiefelt bin. :wink:
Frauenchiemsee könnte noch etwas Farbe brauchen. :D

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Beitragvon Freya5506 » 05.10.2011, 23:27

gerne IndianSummer, ich befürchte nur, die stimmungsvollsten Bilder habe ich bereits im Reisethread eingestellt. :wink:
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Beitragvon Freya5506 » 06.10.2011, 7:09

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Beitragvon IndianSummer » 06.10.2011, 23:21

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Wußte ich's doch, dass du noch was Schönes in petto hast.

Bild


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Beitragvon schimmi08 » 07.10.2011, 9:38

Noch ein romantisches Haus
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Beitragvon IndianSummer » 30.10.2011, 16:39

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Wanderungen auf dem Prälatenweg

Zwischen dem ehemaligen Fürstbischofssitz Marktoberdorf im Allgäu und Kochel am See verläuft ein etwa 145 km langer Fernwanderweg, der das schwäbische und oberbayerische Voralpenland in West-Ost-Richtung durchquert. Die Klöster, die er verbindet, gaben ihm seinen Namen.

k-PW.1.jpg


Auch ganz besondere Kirchen, wie z. B. „Die Wies“, liegen am Wegesrand, oder -wie hier- die wunderschöne Heuwinklkapelle in Iffeldorf.

k-PW.2.jpg


k-PW.3.jpg


Eine spätgotische Madonna, die ursprünglich in der Dorfkirche stand und viele Pilger anzog, wurde im 17. Jahrhundert ausgelagert und in einer Eiche am Heuwinklberg aufgestellt. Als daraufhin immer mehr Pilger kamen und der Berg zu einer Marienwallfahrtsstätte wurde, ließ das Kloster Wessobrunn 1701 die Barockkapelle errichten.


k-PW.4.jpg


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Beitragvon IndianSummer » 31.10.2011, 0:17

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Eine Augenweide ist das schräg gegenüber der Kapelle stehende Haus von experimentierfreudigen Gartenliebhabern.

k-PW.6.jpg


Die kleine Statue des Hl. Hubertus mit einem Hirschen, dessen Geweih ein Kreuz trägt, lässt vermuten, dass hier der Jäger des Dorfes beheimatet ist.

k-PW.5.jpg


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Beitragvon IndianSummer » 01.11.2011, 2:35

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Wanderungen auf dem Prälatenweg

k-Seeseiten.1.jpg


Inmitten der moorigen Uferlandschaft, durch die der Weg am südlichen Teil des Starnberger Sees führt, findet man hinter Bäumen versteckt ein weiteres kleines Schmuckstück: Die Jakobuskapelle in Seeseiten.

k-Seeseiten.2.jpg


k-Seeseiten.4.jpg


Ein Nebenaltar zeigt St. Jakobus, den Schutzpatron der Kapelle, der meist in Verbindung mit einer Muschel dargestellt wird.

k-Seeseiten.5.jpg


Hier in Seeseiten kreuzt der Prälatenweg eine Abzweigung des alten Jakobsweges nach Spanien. Die Jakobsmuschel ist sein Symbol. Und wenn die Jakobs-Pilger dieses Zeichen am Zaun des Wirtshauses neben der Kapelle sehen, wissen sie, dass man hier mit Sicherheit auf andere Erschöpfte treffen wird. Ein sehr unterhaltsamer Abend mit vielen Geschichten wird es trotzdem werden.

k-Seeseiten.6.jpg


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Beitragvon IndianSummer » 01.11.2011, 13:07

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Auf Wunsch einiger Wanderfreunde hier die Karte vom Prälatenweg und der entsprechende Link.

http://www.benediktbeuern.de/fileadmin/ ... tenweg.pdf

Viel Spaß!

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Karte.jpg


Karte: Tourismusverband Pfaffenwinkel
* Seeseiten = Ortsteil von Seeshaupt


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Beitragvon Freya5506 » 02.11.2011, 9:18

Sonnenuhren

in Landshut
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Beitragvon Freya5506 » 02.11.2011, 9:57

Kirchen

Die Stiftsbasilika St. Martin in Landshut

Als im Jahr 1204 Herzog Ludwig der Kehlheimer "Burg und Stadt Landshut" zu bauen begann, ist sicher auch die Vorgängerin der heutigen Martinskirche entstanden. Eindrucksvolle Reste dieser romanischen Kirche sind unter dem heutigen Boden bei den jüngsten Sanierungsarbeiten zutage gekommen.

Nach einem verheerenden Brand der Altstadt im Jahr 1342 ging man an die Planung einer neuen Pfarrkirche, die eine der bedeutendsten Sakralbauten des süddeutschen Kulturraumes werden sollte.

Sie wurde in einem Zeitraum von ca. 120 Jahren errichtet, während denen die "Reichen Herzöge" regierten.
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Beitragvon Freya5506 » 02.11.2011, 10:24

Stiftsbasilika St. Martin
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Beitragvon IndianSummer » 20.05.2012, 14:29

Am Ammersee


k-AS-01.jpg

Das hügel- und seenreiche Voralpenland südlich der Münchner Schotterebene ist ein Kind der letzten Eiszeit. Es ist interessant einmal einen kurzen Blick darauf zu werfen, durch welche Kräfte der Natur diese Landschaft entstehen konnte.

Während der Würm-Kaltzeit lagen die Jahresmitteltemperaturen unter -3°; alle Niederschläge konnten das Land also nur als Schnee erreichen. Unter dem sich langsam ansammelnden Eigengewicht wurden die Schneemassen zu Eis gepresst, das eine Mächtigkeit von über 1000 Meter erreichte. Als es vor etwa 16.000 Jahren allmählich wieder wärmer wurde, wurden diese Eismassen weicher und bewegten sich unter hohem Druck langsam in das Voralpenland hinaus. Dabei schoben sie an ihrer Spitze riesige Kiesmassen vor sich her, die sich zu den heutigen Moränenhügeln aufwölbten. Als die Schubkraft des Eises zu Ende ging, blieben die Gletscherzungen an diesen Hängen stecken und bildeten -bevor es den Wassermassen gelang, Abflusslücken in die Moränenketten zu reißen- tiefe Schmelzwasserbecken, unsere heutigen Seen.

k-AS-02-Gletscherwege.jpg

Karte: Ausschnitt aus van Husen, 1987


k-AS-03-.jpg

Karte: Gerhard Schober, Heimat an der Würm, 2002

Jenachdem, ob diese Seen später von einem Gewässer aus den Alpen durchzogen wurden, oder ob sie nur unbedeutende Zuflüsse hatten, entwickelten sie sich sehr unterschiedlich. Das Geröll, das die Isar aus den Bergen mitbrachte, füllte einen dieser ursprünglichen Gletscherseen in der Nähe des heutigen Tölz völlig auf. Ebenso ist ein sehr großer See verschwunden, der sich einst in der Wolfratshausener Gegend befand. Hier haben Loisach und Isar ganze Arbeit geleistet. Fast unberührt erhalten geblieben ist dagegen die Landschaft, die durch die Zunge des Würmseegletschers entstand, denn der durch sie entstandene Würmsee (heute Starnberger See -5-) hat keinen Geröll bringenden Zufluss. Er speist sich fast ausschliesslich aus Quellen. Geringe Einbußen hat er nur durch eine in seinem Süden entstandene Moorlandschaft erlitten, in der aber die malerischen Osterseen an die ehemalige Verbindung erinnern.

Der größte dieser von den Gletscherzungen ausgebaggerten Seen war einst der Ammersee (1). Im Laufe der Jahrtausende hat er durch den Schwemmsand der ihn durchfliesenden Ammer mehr als die Hälfte seines ehemaligen Umfangs verloren. Nach dem Chiemsee und dem Starnberger See ist er aber noch immer der drittgrößte See Bayerns. Sein im Nordosten verlandetes Gebiet hinterließ zwei inzwischen eigenständige Seen, den Pilsensee (2) und den Wörthsee (3). Das Ampermoos im verlandeten nördlichen Bereich gehört zu den sieben international bedeutsamen Feuchtgebieten Bayerns.

Die Landschaften um den Starnberger See, Ammersee, Pilsensee, Wörthsee und Weßlingersee sind unter dem Sammelbegriff „Fünfseenland“ bekannt. Mehr dazu findet man auch in diesem Thread unter:
http://www.50plus-treff.de/forum/bayern ... ml#p783744


k-AS-04-Ammer.jpg

Die Ammer

Aus den Alpen kommend fließt sie scheinbar friedlich ihrem See entgegen. Real aber hinterlässt sie Jahr für Jahr gewaltige Spuren. In etwa 20.000 Jahren, so schätzen die Experten, werden ihre Mitbringsel den Ammersee zugeschüttet haben.

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