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Forum der Regionalgruppe Osnabrück

Moderator: maktiv

Beitragvon Partnerin » 01.07.2011, 13:18

KATZENGLÜCK

Willst du glücklich sein als Mann,
stell dich wie`n Kater an!

Denn Frauen, das sag ich ohne Übertreibung,
haben zu Katzen größ`re Neigung.
Beobachte du nun ernst und still,
wie so ein Vieh macht was es will.
Haare auf der Tagesdecke,
hingepisst in jede Ecke
und den ganzen Tag verpennt,
damit man nachts dann um die Häuser rennt.
Würdest du das mal versuchen, -
Pustekuchen!

Dem Mohrchen aber,
ach so wuschelig.
Beim Streicheln,
ach so kuschelig,
mit einem Blick so voller Leben.
Dem wird vergeben!

Dich aber starrt das Viech nur an,
- faucht -
und zeigt Pfoten mit paar Krallen dran.

Also lern ganz schnell was es gilt zu geben,
auf dass du lebst ein Katzenleben,
- oder meinetwegen auch neun.
Dann erst wirst du glücklich sein!

Erwischt sie dich dann doch
und zwar komplett,
mit ihrer besten Freundin so im Bett,
so sag ganz einfach und ganz schlicht:
„Mein Schatz du weißt, -
die Katze lässt das mausen nicht!“

Dann schnurrst du, wirst ganz kuschelig,
streichst um die Beine ihr, ganz wuschelig
und siehst mit starren Blick sie an.

Machst du es richtig,
merkt sie keinen Unterschied,
ob Katz, ob Mann, -
und seufzt, dich streichelnd ganz ergeben:


Wurde anonym im Netz wahrscheinlich von einem „Kater“ verloren ...
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Beitragvon Partnerin » 03.08.2011, 11:21

Was fällt Dir heute spontan zum Begriff "W O R T E" ein?

Mir kamen folgende Gedanken
und mancher Reim:


Worte gleich Hüllen,
Name für Fülle,
Ausdruck der Leere.
Rauschen am Meer,
wenn einer los spricht,
gestikuliert und
pausenlos redet,
sagt aber nicht,
wohin er will.
Was ist sein Ziel?

Es scheint ihm selber fast zu viel.

Worte zwischen Gefühlen und Sachen
zum Weinen, zum Lachen,
zum nachdenklich Machen.

Gesprochene Worte sind blitzschnell fort.

Hier auf Erden
können sie kaum zurück genommen werden.

Worte, kleinstes Glied jeder Sprache,
wichtigste Bausteine beim Verbalisieren,
lassen uns agieren,
wachsen,
spüren,
negieren
bis hin zum Studieren.

Führen zum Weinen
selbst wenn wir lachen.

Worte bezeichnen Fassbares
wie schwer zu Definierendes.

Worten zu Eigen ist hörbarer Ton.

Erklingen sie so oder anders?
Meist lauschen wir schon.

Ob geschrieben,
gelesen,
gemalt,
gesprochen,
sie können
zerstören,
unwirklich betören.

Ich kann es kaum lassen
bewusster hin zu hören.

Mögen sie Brücken bauen, verbinden.
Es liegt an uns Wesentliches zu finden.

Worte kommen immer von einem Sender.
Begegnest wir ihm,
geben unsere Augen neuen Sinn.

Mit unseren Ohren sind wir subjektiver Empfänger.
Erspüren wir die Seele von jedem Wort?

Prüfe ich genau vor Ort,
ob mein Verstehen
vom Sender so oder anders gemeint, gesehen?

Es liegt bei uns und unserem so Sein,
wie die Ansammlung von Buchstaben
bei uns Formen und Empfindungen gestalten,
zu Tränen rühren,
zu neuen Tiefen führen
oder oberflächlich anklingend berühren.

Können wir Worte gekonnt überhören,
uns voll und ganz nur selbst gehören?

Fatale Inhalte
beim Formulierer belassen?

Andere nichts von all dem erfassen.

Sind wir so weit?
Sagen wir jetzt unserem Spiegel
dankbar Bescheid:
Nach wortloser Zeit
reifte sichtlich vernehmlich
entfaltete Persönlichkeit.
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Beitragvon Frigga54 » 03.08.2011, 11:56

Schweigen

Zerreden

Missverständnisse

Zärtlichkeiten

Verletzungen

Heilung

Bitte

Danke
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Beitragvon Partnerin » 04.08.2011, 11:42

Wenn Du Dir etwas wünschen dürftest, was wäre es?
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Beitragvon maktiv » 09.08.2011, 15:12

Ich hätte gern doppelt so viel Zeit um alles tun zu können, was ich tun möchte!! :D :D
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