stell dich wie`n Kater an!
Denn Frauen, das sag ich ohne Übertreibung,
haben zu Katzen größ`re Neigung.
Beobachte du nun ernst und still,
wie so ein Vieh macht was es will.
Haare auf der Tagesdecke,
hingepisst in jede Ecke
und den ganzen Tag verpennt,
damit man nachts dann um die Häuser rennt.
Würdest du das mal versuchen, -
Pustekuchen!
Dem Mohrchen aber,
ach so wuschelig.
Beim Streicheln,
ach so kuschelig,
mit einem Blick so voller Leben.
Dem wird vergeben!
Dich aber starrt das Viech nur an,
- faucht -
und zeigt Pfoten mit paar Krallen dran.
Also lern ganz schnell was es gilt zu geben,
auf dass du lebst ein Katzenleben,
- oder meinetwegen auch neun.
Dann erst wirst du glücklich sein!
Erwischt sie dich dann doch
und zwar komplett,
mit ihrer besten Freundin so im Bett,
so sag ganz einfach und ganz schlicht:
„Mein Schatz du weißt, -
die Katze lässt das mausen nicht!“
Dann schnurrst du, wirst ganz kuschelig,
streichst um die Beine ihr, ganz wuschelig
und siehst mit starren Blick sie an.
Machst du es richtig,
merkt sie keinen Unterschied,
ob Katz, ob Mann, -
und seufzt, dich streichelnd ganz ergeben:
Wurde anonym im Netz wahrscheinlich von einem „Kater“ verloren ...










