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Beitragvon Petrusch » 16.01.2012, 8:48

Lohnt es sich darüber zu sprechen ?
Mag nicht jeder seine eigenen am Liebsten ? Jeder Koch /Köchin hat eine Lieblingspfanne,
in der sie am besten werden, oder ?

Heike von Au, kennt ihr sicher, sie war in allen Kochshows und gewann immer !...hat mal ihre
Freunde gefragt, und es sind gute Beiträge geworden...

http://heike.essenvonau.de/2012/01/bratkartoffeln/

Wiki sagt auch noch was dazu !

Bratkartoffeln waren im 19. Jahrhundert das „Festessen“ der Arbeiter in den rasch wachsenden Industriestädten. Die meisten Menschen waren ländlicher Herkunft und hatten in der Stadt nur selten Gelegenheit, sich warme Mahlzeiten zuzubereiten. Das sprichwörtliche Bratkartoffelverhältnis, die Bratkartoffelliebe oder gar -ehe entstanden aus dem Heimweh bzw. der Sehnsucht nach einer warmen Mahlzeit – „wie bei Muttern“ – und der olfaktorischen Wirkung der nach Zwiebeln und Speck duftenden Pfanne, welche der Industriearbeiter bereit war, auch materiell zu honorieren. Solche oder ähnliche „Bratkartoffelliebe“ sicherte zahlreichen Witwen, auch noch vor der Einführung der Sozialversicherung, das Überleben durch die Zuwendungen der so miternährten und zahlenden Ess- und Wohngäste. Die Arbeiter hatten nicht selten zuhause auf dem Lande ihre Familien. Die „Bratkartoffelehe“ war daher meist nur eine schlichte Zweckgemeinschaft.
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Beitragvon kariboausvlo » 16.01.2012, 9:02

Aaaah, da läuft mir schon am frühen Morgen
das Wasser im Mund zusammen.
Ich mache sie natürlich mit Zwiebeln und aus
rohen Kartoffeln in Öl gebraten mit viel Kräutersalz und schwarzem Pfeffer.
Wegen der Gesundheit keine Butter.
Ich hatte einen amerikanischen Bekannten,
der tat Ketchup drauf. Da bin ich bald in Ohnmacht gefallen.
Ein anderer Bekannter sagte einmal: Wenn Du weiterhin so
viele Kartoffeln isst, wirsst Du bald wie eine Kartoffel aussehen.

Ich mach mir aber nichts daraus und esse sie weiterhin
fast täglich, na ja, vielleicht jeden zweiten Tag.
:wink: :) :)
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Beitragvon Petrusch » 16.01.2012, 9:18

kariboausvlo,Kartoffeln sind doch auch gesund !
Hat es schon mal einen "Kartoffelskandal" gegeben ? Ich kann mich nicht erinnern .
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Beitragvon kariboausvlo » 16.01.2012, 9:28

Ja, Du hast recht... habe keinen Kartoffelskandal in Erinnerung.
Ein sehr angenehmes Thema! :wink:
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Beitragvon tigi9909 » 16.01.2012, 9:32

IBratkartoffeln :D

Meine aktuelle Lieblingsvariante geht so:

Vorwiegend festkochende Kartoffeln roh in Würfelchen von höchstens 1,5 cm schneiden und langsam in heißem Öl oder Butterschmalz anbraten bis sie gar und rundum braun sind. Dabei oft wenden. Nicht zu viel Fett nehmen. Gegen Ende der Garzeit streue ich einen Hauch getrocknete Kräuter der Provence darüber.

Die fertigen Bratkartoffeln sehen sehr dekorativ aus. Eine wundervolle Beilage. Manchmal röste ich geschnittene Zwiebelchen mit an. Mit Speck schmeckt es natürlich auch sehr gut. Gemischter Salat dazu und fertig ist die komplette Mahlzeit ...
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Beitragvon Lesezeichen » 16.01.2012, 12:16

Iauch Bratkartoffeln :D
Und meine ähneln denen von Tigi sehr, gibt also nix weiter zu beschreiben,
außer dass ich den Trick den ich von meiner Großmutter einst gesagt bekam,
sehr gerne anwende.
Ich streue zwischendurch einen Hauch von Paniermehl über die gesamte Pfanne,
und verteile es überall vorsichtig, dann werden sie ganz besonders kross :D
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Beitragvon Chiara333 » 16.01.2012, 12:22

@Mary

das mit dem Paniermehl muss ich unbedingt ausprobieren;
hört sich gut an; ja und ich liebe auch Bratkartoffeln:_)!!
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Beitragvon Kassandra11. » 16.01.2012, 12:30

Ich liebe Bratkartoffeln auch ! Deshalb gibt es sie ja so oft. :oops:
Das mit dem Paniermehl interessiert mich auch, das werde ich bestimmt auch mal probieren, Lesezeichen.

Je nach Geschmack kann auch Kümmel zusätzlich eine besondere Note geben, und ein wenig Knoblauch. Und ich mag nunmal Kümmel :oops: , deshalb fehlt er bei Bratkartoffeln nie.
Und mit den Zwiebeln werden meist magere Schinkenstückchen mit angebraten.

Auch so ein richtiges Bauernfrühstück hat was, aber da gehörte wohl noch Ei dazu.
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Beitragvon gelika57 » 16.01.2012, 12:41

@mir hat mal ein Koch gesagt.. die Pfanne wäre auch sehr wichtig, am besten die guten alten
Eisenpfanne , Teflon wäre für Bratkartoffeln nicht so gut, bei mir muss immer Kümmel mit ran
an die Bratkartoffeln...aber das ist wie immer und überall Geschmackssache, auch nehme ich
vorgekochte Kartoffeln und keine rohen...
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Beitragvon Petrusch » 16.01.2012, 14:06

Allen Hobbyköchen wird Arthurs Tochter auch bekannt sein, nehm ich mal an.
Dann möchte ich euch das nicht vorenthalten :

http://arthurstochterkocht.blogspot.com ... r+kocht%29

@ Kassandra11. Ich habe das mal mit Mondamin gelesen, weil es nicht anbrennt, wie beim Mehl.
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Beitragvon Petrusch » 16.01.2012, 14:07

Sorry, ich meinte Lesezeichen ! :oops:
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Beitragvon Lesezeichen » 16.01.2012, 15:21

@Petrusch ich nehm ja kein Mehl, sondern Paniermehl,
also auch Semmelbrösel genannt :D :wink:
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Beitragvon tigi9909 » 16.01.2012, 15:24

Lesezeichen hat geschrieben:@Petrusch ich nehm ja kein Mehl, sondern Paniermehl,
also auch Semmelbrösel genannt :D :wink:

Das mit den Semmelbröseln probiere ich auch einmal ... jaaaaaaa! :mrgreen:
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Beitragvon Papillon1 » 16.01.2012, 15:31

Ich streue auch Paprikapulver über die Bratkartoffeln, dann werden sie auch in der Teflonpfanne schön braun.
Danke für den Tipp mit dem Paniermehl, kannte ich noch nicht und werde es auch ausprobieren.
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 16.01.2012, 15:38

Grad hat man seine Freud', da kommt schon ein Miesmacher, in dem Fall ich. Denkt Ihr denn nicht an Acrylamid: "Sterben wir jetzt den Bratkartoffeltod?" Auf keinen Fall zu braun, nicht mit Öl, schon gar nicht mit Mehl, oder Paniermehl! Sorry!

Internet sagt:

Pommes, Bratkartoffeln und Chips
Am effektivsten wäre, auf Pommes und Chips zumindest so lange zu verzichten, bis die Hersteller nachweisen können, dass sie die Acrylamidgehalte spürbar verringert haben. Wer das nicht schafft oder nicht will, kann die Verzehrshäufigkeit reduzieren – weniger ist mehr! Vor allem Kinder sollten Kartoffelchips und Pommes frites nicht täglich verzehren, denn sie sind empfindlicher als Erwachsene. Wer ohnehin nur gelegentlich Kartoffelchips oder Pommes frites verspeist und auf eine helle Farbe achtet, braucht nicht übermässig besorgt sein.

Auch bei Kartoffelprodukten gilt: Entscheidend für die Acrylamidbelastung ist der Grad der Bräunung: Je dunkler die Bratkartoffeln, Fritten oder Chips, desto mehr Acrylamid können sie enthalten. Deshalb: Akzeptieren Sie sie nur goldgelb, nicht braun. Übrigens enthalten Kartoffelpüree, Kartoffelsalat, Salz- und Pellkartoffeln kein Acrylamid.

Wer Kartoffelprodukte selbst frittiert oder brät, kann folgende Dinge beachten:

Wer Fritten selber macht, sollte die Friteuse auf höchstens 175°C einstellen. Bei Backofen-Fritten sollte die Temperatur maximal 200°C beziehungsweise 180°C bei Umluftherden betragen. Bei höheren Temperaturen entsteht sehr viel mehr Acrylamid.
Verwenden Sie kein Frittieröl, das den Zusatzstoff E 900 enthält (steht auf der Zutatenliste, betrifft vor allem Industrie und Gastronomie). Das Schaumverhütungsmittel heizt eventuell die Acrylamidbildung an. Fragen Sie auch im Restaurant, ob dieser Zusatz noch verwendet wird!
Je größer die zu garende Portion, egal, ob im Backofen oder in der Friteuse, desto weniger Acrylamid entsteht.
Stellen Sie Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffeln her, dann entsteht weniger Acrylamid. Das hängt vermutlich mit dem Wassergehalt zusammen.
Wenn Sie mögen, verwenden Sie Butter statt Öl für Ihre Bratkartoffeln. Das erhöht den Wassergehalt ein wenig und verhindert, dass Sie sie zu scharf braten: Da Butter zu knapp 20 Prozent aus Wasser besteht, spritzt sie, wenn sie zu hoch erhitzt wird.

Ich mache sie so:
Pellkartoffeln vom Vortag in Scheiben schneiden, entweder Speck auslassen, oder halb Butter, halb Rama, Kartoffeln langsam bräunen, eine durchgequetschte Zwiebel dazu, Salz, Pfeffer, etwas Maggigewürz 3 und eine, in dünne Scheiben geschnittene Mettwurst. Ja, natürlich sind rohe Bratkartoffeln noch leckerer - doch Ihr lest ja.....!
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