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Beitragvon Roadrunner27 » 04.11.2011, 9:57

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Solist3 hat geschrieben:
Das denke ich auch manchmal.
Getreide und Raps für alternative Energie für Autos anzubauen fordert auf,
andere Energien für den Betrieb von Autos anzuwenden und auch den
Bau von Elektroautos voranzutreiben. Elektroautos können durch Besitzer
von Einfamilienhäusern oder Wohnblocks auch mit Strom aus Photovoltaik
betrieben werden. Die Gegner von Elektroautos machen Propaganda,
man fahre nur mit Atomstrom. Wer gegen den Fortschritt ist, soll sich in
die Steinzeit zurückversetzen lassen und mit Feuersteinen Feuer machen.
[/quote][center]

Das große Problem bei den Biogasanlagen, die bei uns in Niedersachsen wie Pilze aus dem Boden schießen, ist doch, das fast nur noch Mais dafür verwendet wird. In einigen Regionen hier sind schon die Hälfte der Anbauflächen mit Mais belegt, denn Mais ist für diese Anlagen am rentabelsten. Diese Tendenz zur Monokultur hat einschneidende Folgen für die gesamte Ökologie, z.B. erhöhte Nitratwerte im Boden durch starke Düngung, dramatischer Rückgang der Bienenpopulationen, Wildschweinplage, Verdrängung von Kartoffel-, Getreide- und Gemüseanbau, was Verknappung bedeutet und damit die Preise für diese Produkte ansteigen läßt. Im Prinzip ist Biogas ja zu begrüßen, aber die Ökobilanz muss stimmen und das ist zur Zeit eindeutig nicht der Fall. Die EU wollte den Anteil an Bioenergie erhöhen, also wurde ordentlich subventioniert und die Landwirte haben zugegriffen, die müssen halt auch betriebswirtschaftlich denken. Es gibt aber Anzeichen für ein Umdenken in der Politik, denn so kann es auf gar keinen Fall weitergehen.
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Beitragvon Solist3 » 04.11.2011, 16:42

Roadrunner27 hat geschrieben:


Das große Problem bei den Biogasanlagen, die bei uns in Niedersachsen wie Pilze aus dem Boden schießen, ist doch, das fast nur noch Mais dafür verwendet wird. In einigen Regionen hier sind schon die Hälfte der Anbauflächen mit Mais belegt, denn Mais ist für diese Anlagen am rentabelsten. Diese Tendenz zur Monokultur hat einschneidende Folgen für die gesamte Ökologie, z.B. erhöhte Nitratwerte im Boden durch starke Düngung, dramatischer Rückgang der Bienenpopulationen, Wildschweinplage, Verdrängung von Kartoffel-, Getreide- und Gemüseanbau, was Verknappung bedeutet und damit die Preise für diese Produkte ansteigen läßt. Im Prinzip ist Biogas ja zu begrüßen, aber die Ökobilanz muss stimmen und das ist zur Zeit eindeutig nicht der Fall. Die EU wollte den Anteil an Bioenergie erhöhen, also wurde ordentlich subventioniert und die Landwirte haben zugegriffen, die müssen halt auch betriebswirtschaftlich denken. Es gibt aber Anzeichen für ein Umdenken in der Politik, denn so kann es auf gar keinen Fall weitergehen.


Biogasanlagen können z.Beispiel auch mit Essensresten aus der Gastronomie und mit Rasenschnitt "gefüttert" werden.
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Beitragvon Solist3 » 11.11.2011, 15:11

Etwas für die Praxis: Eine Möglichkeit, altes Brot zu verwerten:


500g altes Brot,
400 ml Milch
2 Eier,
50g Räucherspeck,
Salz & Pfeffer,
1 Zwiebel,
250 ml saure Sahne
500g Hackfleisch,
3 EL Parmesan-Käse

Auflaufform fetten, Brot würfeln. Die Hälfte der Milch mit den Eiern verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln schneiden, Rauchspeck würfeln, anbraten, Zwiebeln dazu geben Hackfleisch mit anbraten. Brot, Hackfleischmasse und die Eiermilch, schichtweise in die Auflaufform, mit den Brot abschließen. Die restliche Milch mit der sauren Sahne und den Parmesan verrühren und über den Auflauf geben - Butter- oder Margarineflöckchen drauf
und ca. 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.
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Beitragvon Solist3 » 05.05.2012, 14:34

Früher wurde alle zwei Wochen Roggenbrot gebacken, von dem dann bis zum nächsten Backtag gegessen wurde. doch daran werden sich nicht mehr viele erinnern können. Vergessen sind auch viele der klassischen Rezepte zur Verwertung von alt gewordenem Brot und Brötchen.

Aber vielleicht werden hier noch ein paar Rezepte eingestellt! 8)
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Beitragvon Uschi1948 » 05.05.2012, 14:45

Das funktioniert sicher nur mit "echtem Brot".
Mit den aufgetauten und aufgebackenen Brötchen aus den Bäckereiketten, kannste am Folgetag höchstens noch einen erschlagen, so knochentrocken und steinhart sind die Dinger :wink:

Ich kaufe mein Brot bei einem Bäcker, der den Namen noch verdient. das ist mir das eine oder andere Talerchen wert.
Wenn das Brot schon ein paar Tage alt ist, toaste ich es auch, schmeckt mir :)
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Beitragvon abendrot_w » 05.05.2012, 14:59

Ich kenn auch ein Rezept für Brot!

*Brotmandeln*:

Altbackenes Brot,am besten dunkles, in Schnitten schneiden und im Backteig goldgelb
herausbacken.
Dazu schmeckt gemischter Salat sehr gut!

Hab ich in meiner Kindheit sehr oft gegessen :D
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Beitragvon Foxifix » 05.05.2012, 18:01

Uschi1948 hat geschrieben:Das funktioniert sicher nur mit "echtem Brot".
Mit den aufgetauten und aufgebackenen Brötchen aus den Bäckereiketten, kannste am Folgetag höchstens noch einen erschlagen, so knochentrocken und steinhart sind die Dinger :wink:

Ich kaufe mein Brot bei einem Bäcker, der den Namen noch verdient. das ist mir das eine oder andere Talerchen wert.
Wenn das Brot schon ein paar Tage alt ist, toaste ich es auch, schmeckt mir :)
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Uschi, soeben komme ich von einem langen Plausch bei meinen alten Nachbarn zurück, darf in Kürze für ne Woche die Hühner füttern von ihnen, kein Problem dort gelegentlich altes Brot los zu werden, denn von unserem nächstgelegenen merkwürdigen (Auf)Bäcker die Brötchen kannste am nächsten Tag auch nimmer mehr essen :x
und die 5 braunen Gackerlis freuen sich immer darüber, und wir uns dann über frische Eier :D
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Guck` doch einfach mal rein bei uns ;-) Schlosstreffen 19.5. war suuuper ! / Bierfestival 2.6.12/ Windjammer in Kiel 23.6.
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Beitragvon CarolineWe » 08.05.2012, 17:19

Ich versuche immer in solchen Mengen einzukaufen und einzuplanen, dass nichts weggeworfen werden muss...
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