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Forum der Regionalgruppe Regensburg

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Beitragvon FagusW » 19.05.2011, 13:34

Aus dem Kreis der Regensburger Runde wurde ich gefragt, ob ich das Märchen, welches derzeit monatsweise in meinem Blog erscheint, nicht auch in's Forum stellen wolle. Nach "a weng" Hin und Her hab ich mir gedacht, das ist ein guter Gedanke - es soll aber ein eigner Thread sein, und wenn die Kapitel und die Kommentare dazu durcheinander stehen, ist das vielleicht sogar ganz lustig.

Letzte Nacht hab ich das Mai-Kapitel in den Blog gestellt, und das war der Anlass, dass ich jetzt mal hier den zugehörigen Fred eröffne - wenn's Euch passt und genehm ist.
Es wird noch ein Vorwort geben, als "Ersatz" für das nicht existierende Januar-Kapitel, und dann tät ich sukzessive die übrigen bis dato erschienen Kapitel hier reintun, mit Päuschen, denn Ihr sollt doch Euren Sempft dazu geben können. :wink:

Pö a pö halt, dann sengmerscho wies ankommt.

Wer dies für keine gute Idee hält, der spreche jetzt, und schweige dann für immer
oder so :?

Walter
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Beitragvon SiebenRosen » 19.05.2011, 13:39

Sehr gute Idee :) :) :) :) :) :) :)
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Beitragvon schimmi08 » 19.05.2011, 13:41

Fagus, das ist eine gute Idee und gleich in die Tat umgesetzt, ein noch besseres Werk, lass es "Wieseln" , wir freuen uns darauf............................Bild
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Beitragvon Freya5506 » 19.05.2011, 16:22

...gut, ich spreche jetzt ...und schweige dann !

Als ich deinen Februar-Blog gelesen habe, hatte ich eine IDEE für die Kinder..(in meiner Gruppe)
Es war sehr anschaulich beschrieben - vereinfacht - gut nachzuerzählen, erfüllt einige Ziele und ist natürlich wiederum vereinfacht gut zu zeichnen bzw. zu malen.
ein sehr schönes Märchen mit wissendem Einblick in die Natur!

ich würde mich weiterhin darüber freuen:

mein Einstieg: (um es an die Kinder weiterzugeben..)
Es war einmal ein Mann, der liebte die Natur ...(naja, halt kindgemäß..) beobachtete sie sehr genau und vieles gefiel ihm sehr gut
Sehr gerne sah er die Bäume, die Tiere...... usw. und so beschloss er eines Tages, all das aufzuschreiben.
So entstand das Märchen: Der Baum und das Wiesel

natürlich nur, wenn du es willst, du hast copyright! :wink:

oder mach selber ein Bb. daraus! wiederum vereinfacht!

ich hoffe, ich bin jetzt richtig verstanden worden! :!: :!: hoffentlich!
mir hat es sehr gut gefallen!


bin dafür.....!!!!! :) :wink:
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Beitragvon IndianSummer » 19.05.2011, 17:38

Danke Fagus. Ich freue mich, dass du uns diese zauberhafte
Geschichte als Dauerleihgabe anvertraust. :wink:
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Beitragvon FagusW » 20.05.2011, 18:55

Januar
Gleich zu Beginn muss ich meine Leser enttäuschen: das hier hat nichts mit dem Monat Januar zu tun. Die Überschrift ist blanker Formalismus, damit erstens dieses Vorwort richtig einsortiert wird, und damit außerdem eine Lücke geschlossen wird – es störte mein Pingeligkeitszentrum, dass das Märchen erst im Februar anfängt.

In Wahrheit ist es Mai und obwohl bereits ein Nachmittagsgewitter stattgefunden hat, ausgesprochen schwül. Wie soll man da über den Januar schreiben? Außer dass wir uns freuen dass er für heuer rum ist. Ich warte eher darauf, dass die Badeweiher endlich warm genug sind.

Als ich beschloss, die Geschichte vom (halb privaten) Blog ins (eindeutig öffentliche) Forum zu stellen, da regte sich eine Stimme in meinem Inneren und meinte, nun müsse ich aber doch ein wenig reflektieren: Wann, wie und vor allem: warum? schreibe ich sie? Die ernüchternde Antwort lautet: ich weiß es nicht. Zu einer Zeit, als ich auf Post wartete, kam es zum spontanen Entschluss, vielleicht um mich übersprungshandlungsmäßig abzulenken. Und nach einer knappen halben Stunde war das erste Kapitel fertig.

Die Geschichte ist frei erfunden, und es gibt keine Bezüge zu lebenden Personen, auch nicht zu mir selbst. Und es ist keine Fabel, denn es gibt keine Moral der Geschicht’ und keine Botschaft. Es ist einfach nur ein Märchen. Fest stand von Beginn an nur, dass ein Baum drin vorkommen sollte, und so lag es nahe, dass die weiteren Akteure Tiere sind. Wie es ausgerechnet zu dem Wiesel kam, ist vollkommen schleierhaft; ich wusste es schon damals nicht, wie ich einer Anmerkung aus einer Mail jener Tage entnehme.

Einer Anregung von außen folgend, soll es keine reine Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichte werden – am Anfang hatte ich ja eher an eine Parodie auf einen Wieselerlöser gedacht, Weihnachten war noch nicht lange her und selbst die Drei Weisen waren schon angedacht.
Nun gibt es zwar ein grobes Konzept, aber die Ausführung überrascht mich selbst jeden Monat aufs Neue. Und ich weiß auch nicht, ob sich die Geschichte tatsächlich auf genau zwölf (bzw. elf) Monate verteilen lässt, und ob mein Atem überhaupt so lange ausreicht. Für diese Geschichte, mein ich. Man wird sehen.

Spannend wird (hoffentlich) die Dialogform, wenn Kapitel und Kommentare sich abwechseln. Nur keine Zurückhaltung, bitte – und nun viel Spaß.

Walter
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Beitragvon TanzGudi » 21.05.2011, 20:31

FagusW,
da ich kein großer Blogleser bin, finde ich die Idee sehr gut. Vielen dank. Sowas wird jetzt meine "Gute-Nacht-Geschichte"
LG TG
:wink:
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Beitragvon Freysine » 21.05.2011, 21:21

Eine gute Idee; ich bin schon gespannt :wink:
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Beitragvon FagusW » 23.05.2011, 8:43

Seid bedankt für die aufmunternde Zustimmung, @SiebenRosen, schimmi08, Freya5506, IndianSummer, TanzGudi, Freysine ,

speziellen Dank an IndianSummer für die freundliche Einladung und den einfühlsamen aber unaufdringlichen Zuspruch,

und ebenso persönlichen Dank an den "Generalsekretär" Schimmi für die geradezu auffordernde Bestätigung ...

also, lassen wir's wieseln !
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Beitragvon FagusW » 23.05.2011, 8:45

Februar
Zu den Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, stand in der Niederung ein Wald mit Eichen und Eschen, auch ein paar Traubenkirschen und Weiden werden dabei gewesen sein – ein heller, lichter, fröhlicher Wald, voll bunter Blumen im Frühjahr, und auch im Winter nicht gar so kalt und düster, wie man das vom Gebirge so kennt.

Am Rand eines Grabens wuchs ein großer alter Baum mit mächtiger Krone und eben solchem Wurzelwerk, das vom Bach teilweise freigelegt war und kleineren Tieren Unterschlupf bot. Ein Wiesel war im Februar unterwegs, immer hungrig und auf der Suche nach einem verirrten Mäuslein und auch nach einem sicheren Ort, denn auch damals schon nützte das Wünschen solchen Wesen überhaupt nichts, die zu allem Überfluss als Hermelin unterwegs sind und besagte Wünsche lediglich von der passiven Seite kennen.

Unvorsichtige Mäuse gibt es genug, nicht aber sichere Orte, und so war unser Wiesel schon weit gewandert, denn niemand wollte eine schwangere Fremde haben. Eigentlich konnte sie ja gar nichts dafür (wie so viele junge Frauen), denn eines Tages sagte ein Fremder zu ihr „Gegrüßet seist Du, Du bist gesegnet und Dein Kind auch“ und sie sagte „aber ich hab doch gar kein …“ und er „die Macht wird über Dich kommen“ und sie „mir geschehe, wie Du gesagt hast“ und das war’s dann auch schon fast gewesen.

Und so war sie in den Wald und an den Baum und unter seine Wurzel gekommen. Die Wohnung fand sie zwar belegt, mit einem derzeit kinderlosen Mäusepaar, aber für ein Wiesel, selbst ein junges, weibliches schwangeres, sind Mäuse überhaupt kein Problem, sondern eher Inhalt der Speisekammer. Und so richtete sie sich ein. Die Aushöhlung war durch Wurzeln in mehrere Räume unterteilt, wovon sie das bisherige Schlafzimmer zur Küche umfunktionierte. Zum Bach hin gab es eine kleine Terrasse von blankem Lehm mit einer Rutsche bis zum Wasser, saugefährlich bei Schneefall, aber für den Sommer versprach der Platz, richtig gemütlich zu werden.
Und so gebar sie dort ihr Kindlein, und sah den kommenden Zeiten einigermaßen zuversichtlich entgegen.

Der Baum indes hatte während der ganzen Zeit nur ein paar Mal flach geatmet, und ansonsten überhaupt nichts mitbekommen. Um die Vermietungen kümmerte er sich ohnehin kaum, und außerdem konnte er sich im Moment gar nicht vorstellen, jemals wieder zu blühen, zu bestäuben und bestäubt zu werden (etwas anderes hatte er selten im Sinn), aber für solches Treiben war es definitiv noch zu kalt. Und so träumte er vor sich hin, aber der Traum gefiel ihm nicht; denn er handelte von Bibern, die in eine Wohnanlage investieren wollten, die ausgerechnet am Bach zu seinen Wurzeln entstehen sollte. Irgendwie störte ihn, dass sie den Platz zwar insgesamt für ideal, momentan aber als zu schattig einstuften. Aber es wollte ihm im Schlaf nicht so recht einfallen, was das eigentlich mit ihm zu tun habe.
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Beitragvon SiebenRosen » 23.05.2011, 10:28

Wenn ich dies so lese, fühle ich mich wie damals, als meine Kinder klein waren und ich ihnen die Geschichten von "Peter Hase" und "Wind in den Weiden" vorlas. Ich habe diese traumhaften Stunden genauso genossen wie sie.

Danke Fagus für den schönen Einstieg in die Woche!

Bei meinem nächsten Waldspaziergang werde ich alles um mich herum mit anderen Augen sehen.

Wie schön, wenn man die Gabe hat, Leute mit schönen Geschichten glücklich zu machen :D

Ich wünsche mir noch viele, wunderbare Fortsetzungen dieser zauberhaften Story.

Was mich natürlich interessiert ist, ob der Kindsvater nochmal auftaucht und wenn nicht, ob sich "Klein Wiesel" auf die Suche nach ihm macht... oder sind Väter für kleine Wiesel nicht so wichtig?

...und Bäume, schütteln die sich wenn sie aus einem Alptraum erwachen?

LG
SR :P
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Beitragvon einatmenausatmen » 23.05.2011, 21:37

Dank Dir Fagus für den wunderbaren Thread, daß Du bei uns schreibst

Herrgottsakra oba a, daß Du scho vergebn bist......i kannt läschn :cry: :cry: :cry:
was heute zu tun ist : einatmen -ausatmen -

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Beitragvon FagusW » 23.05.2011, 22:15

@EAAA
Wunderbar, wenn es Dir gefällt, auch Dir vielen Dank; dann kann es ja nach und nach weitergehen.
Läschn kenni ned, Hauptsach Dir geht's guat.


@Freya
Die Aufforderung zum Schweigen hat sich doch nur auf die eventuellen Dagegenseier bezogen...
ansonsten bitte babbeln wie der Schnabel oder die Finger gewachsen sind. :)

Ach was copyright - wenn Du die Geschichte, in welcher Form auch immer, weitererzählen möchtest, bitte gerne ...
's ist mir geradezu eine Ehre.
Für die Kinder musst Du es halt ab und zu ein bisschen freundlicher erzählen ... :?
Zur Bilderbuchversion fehlt mir das Talent. Aber wenn jemand Ideen hat, nur zu :wink: :wink:
Für's Musical vielleicht ... wartet erst mal ab. Ich weiß doch selber nicht wie es ausgeht.
Naja - nur ein bisschen.

@SiebenRosen
Über den Mai hinaus kann derzeit noch nichts verraten werden.
Ich weiß nur, dass Bambi keine Rolle gekriegt hat.
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Beitragvon IndianSummer » 24.05.2011, 1:56

Eaaa, du hast mich wieder kalt erwischt. Wie einst Carrera bei dem Wortspiel (wo ist der überhaupt geblieben?) habe ich nächtens Bücher gewälzt. Selbst der Schmeller gibt keine Auskunft darüber, um was es sich bei „läschn“ handelt. Bitte klär’ uns auf.

°
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Beitragvon Freya5506 » 24.05.2011, 6:51

@ Fagus, habe dich schon richtig verstanden, hätte dazu nur ein Smilie setzen sollen! :wink:

...überrascht hat mich das bereits, im Februar, schwangere Wieselchen...:oops: Ich dachte, die Frühlingsgefühle kämen erst später! :shock: :wink:

Bei mir wieselt es auch schon! :)
Als ich gestern den Garten goß, sah ich an einem abgeschnittenen Baum ein Riesenloch an den Wurzeln! Sofort dachte ich an deine Geschichte. :lol:




@IndianSummer, "läschen" könnte "tränz` n" sein! :lol:
dazu fällt mir auch noch ein: "die Lätschen runterhängen lassen" :mrgreen:
alles kapito! :roll: :wink:
die Antwort allein kennt nur eaaa :lol:
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