roadster123 hat geschrieben:
So abwegig ist die M_Z Meinung nicht, ich meine zwar nicht, dass getrennte Wohnungen ein Thema Liebe sind, sondern ein Thema vorausdenkender "Egoismus?" . Das was die Jugend, reden wir mal von teueren Grossstädten genau umgekehrt angeht, nämlich verliebt und gemeinsame Bude (u.a. aus einer Kostensituation) ist jenseit der 50 anders. Gemeinsam wandern, ja, Urlaub ja, Essen ja, Theater ja ... und hops werden die Ja's schon weniger. Vielleicht ist es so, wenn sich Männer für eine Beziehung entscheiden, wollen sie aufgeräumt sein, mit allen Pflichten und ein bisschen Rechten. Ich meine eine der Gegenläufigkeit, warums nicht klappt so auf den Senjorenwiesen, ist das absolute Zusammengehören und da ist die um grösser gewordene Selbständigkeit der Damen definitv ein Faktor (bloss nicht abhängig, von was auch immer...)
Ich denke, es ist auch einfacher, bei irgendwelchen Schwierigkeiten schnell den Rückzug antreten zu können. Nur nicht zu fest binden, alle Möglichkeiten offen halten.
Für mich selbst kann ich mir beides vorstellen, ich muss nicht unbedingt zusammen wohnen, schließe es aber auch nicht aus, wieso auch?
Vielleicht hat es auch damit zu tun, daß man Konflikten und Verantwortung aus dem Weg gehen will und nur die angenehmen Seiten des Partners genießen will, aber keine Pflichten mehr übernehmen möchte.
Wieso man beim Zusammenleben auf Selbstständigkeit verzichten sollte, erschließt sich mir nicht.