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Beitragvon Bonnie58 » 12.11.2009, 14:25

Hallo Manfred,

nein, ich möchte nicht falsch verstanden werden.

Meine Frage ist, ab wann erkennt man, ob jemand depressiv ist.
Denn wie bei jeder Krankheit gilt, je eher die Behandlung, in welcher Form auch immer, desto eher besteht doch Aussicht auf Heilung, sofern es sie denn gibt.
Ich setze mich schon lange mit diesem Thema auseinander, komme aber zu keiner befriedigenden Antwort.
Vielleicht stelle ich auch die falschen Fragen???
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Beitragvon gabriele99 » 12.11.2009, 14:37

@Bonnie58

Darf ich Dir mal antworten?
Die Anfänge einer Depression verkennt man meist...sie werden nicht wirklich wahrgenommen...
jemand ist traurig...aber wer ist das nicht mal...
jemand hat Ängste...aber wer hat die nicht mal in irgendeiner Weise.....
schwierig wird es, wenn jemand sich zurückzieht....
ich weiß das noch von mir aus dieser Zeit!
Man verabredet sich, sagt kurz vorher ab.....
dann passiert das immer häufiger....ohne einen ersichtlichen Grund.....
man mag ein fach nicht nach "draussen",
es gipfelt darin, dass man morgens nicht mehr aufstehen mag...
Kontakte gehen verloren, wer macht das schon mit?
Die wenigsten Menschen sagen sich dann: ich bin depressiv,
weil dem ein Makel anhaftet.
Ich wollte vor Jahren so nicht mehr leben
und bin den Schritt in eine Klinik gegangen.
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Beitragvon VomLande » 12.11.2009, 14:40

Hallo,

also Bonnie "falsche Fragen" stellst du mit Sicherheit nicht, im Gegenteil deine Ausführungen wirken - jedenfalls auf mich - recht interessant.

Hat schon mal jemand sowas wie einen "normalen menschlichen Depressionslevel" definiert ?

Manfred
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Beitragvon Sally57 » 12.11.2009, 14:43

gabriele99 hat geschrieben:Ich habe schon einige Male hier versucht,
dieses Krankheitsbild ins Spiel zu bringen.
Da ich vor ca. 4 Jahren selbst daran erkrankte,
weiß ich nur zu genau, wie es sich anfühlt.
Und diesen Zustands des sich Zurückziehens,
des sich und die Krankheit verbergens kenne ich nur zu genau.
Da ich aber jedes Mal von einer Frau Sally57,
ihres Zeichens tolle Krankenschwester,
hier gemassregelt wurde,
werde ich mal lieber meinen Mund halten.
Wenn jemand Erklärungsbedarf hat,kann er mich gern anschreiben.


Nun aber mal ganz sachte,
kannst DU das bitte belegen, (bevor du mich hier Dinge bezichtigst die so nicht stimmen)
wahrscheinlich hast du eine Aussage von mir falsch verstanden oder anders interpretiert, als ich sie gemeint habe.
Ich habe in der Psychiartrie mit Depressiven Menschen gearbeitet ,weshalb sollte ich dich massregeln, wenn du darüber reden willst.
Wenn du schon im Zusammenhang von Depressionen und den jüngsten Geschehnissen, versuchst mich zu verunglimpfen, dann beweise das bitte auch, damit die Sache klären können.
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Beitragvon gabriele99 » 12.11.2009, 14:46

@ Sally57
Ja, Du wirst ja ununterbrochen falsch verstanden....
Belegen kann ich es nicht mehr,
vergessen aber auch nicht...
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Beitragvon Sally57 » 12.11.2009, 14:51

gabriele99 hat geschrieben:@ Sally57
Ja, Du wirst ja ununterbrochen falsch verstanden....
Belegen kann ich es nicht mehr,
vergessen aber auch nicht...


Diese Aussage ist für mich bezeichnend,
der Versuch deiner Antipatie gegen mich Ausdruck zu verleihen,
mit diesem Thema, ist mehr als schofel,
sei vorsichtig mit deinen Verunglimpfungen, wenn du sie nicht belegen kannst.
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Beitragvon Tarantel60 » 12.11.2009, 14:53

Also unser Dozent meinte mal, eine Depression muss nicht unbedingt behandelt
werden, weil die vergeht auch ohne Behandlung - nur aushalten muss man können...
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Beitragvon gabriele99 » 12.11.2009, 14:57

Sally57 hat geschrieben:
gabriele99 hat geschrieben:@ Sally57
Ja, Du wirst ja ununterbrochen falsch verstanden....
Belegen kann ich es nicht mehr,
vergessen aber auch nicht...


Diese Aussage ist für mich bezeichnend,
der Versuch deiner Antipatie gegen mich Ausdruck zu verleihen,
mit diesem Thema, ist mehr als schofel,
sei vorsichtig mit deinen Verunglimpfungen, wenn du sie nicht belegen kannst.


Ach Sally, ich habe keine Antipathie gegen Dich,
eigentlich bist Du mir egal.
Es gibt immer sonne und solche Krankenschwestern.
Ich bin froh, dass ich solche hatte als ich stationär war.
Aber - wenn es Dich beruhigt:

@ all:
Sally 57 hat mich nicht gemassregelt,
ich habe es nur so empfunden.........
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Beitragvon Gast » 12.11.2009, 14:57

@ Sally, du schreibst, du hast in einer psychiatrie mit depressiven gearbeitet....
wo bleibt DANN dein verständnis und dein feingefühl für betroffene, hier:
gabriele??

Kann ich nicht nachvollziehen...
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Beitragvon Gast » 12.11.2009, 15:01

@ Gabriele, du mußt alles andere, aber dich bitte nicht entschuldigen!

Ich danke dir für deine offenheit! :D :D :D
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Beitragvon gabriele99 » 12.11.2009, 15:03

Stefanie54 hat geschrieben:@ Gabriele, du mußt alles andere, aber dich bitte nicht entschuldigen!

Ich danke dir für deine offenheit! :D :D :D


Danke, das tut gut zu wissen,
dass es hier Menschen gibt, die mitfühlen können.
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Beitragvon Sally57 » 12.11.2009, 15:05

Stefanie54 hat geschrieben:@ Sally, du schreibst, du hast in einer psychiatrie mit depressiven gearbeitet....
wo bleibt DANN dein verständnis und dein feingefühl für betroffene, hier:
gabriele??

Kann ich nicht nachvollziehen...


........und ich kann nicht nachvollziehen, WARUM du dich hier einklinkst, ohne auch nur ansatzweise die Tatsachen zu kennen.
.....allerdings "denken" kann ich es mir
zum Glück steh'da drüber.
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Beitragvon Gast » 12.11.2009, 15:07

@ ich bin selber betroffene. Seit ca.30 jahren bin ich depressiv, mal mehr, mal weniger.
Psychopharmaka lehne ich ab, habe sehr schlechte erfahrungen damit gemacht.

Ich versuche, "auf meine art", mit der krankheit umzugehen. Und es gelingt mir immer öfter!
Ich bin auch sehr esotherisch veranlagt.
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Beitragvon Gast » 12.11.2009, 15:09

@ Sally, mist, wenn man mit konstruktiver kritik nicht umgehen kann, NICHT WAHR ??
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Beitragvon Bonnie58 » 12.11.2009, 15:09

Hallo Gabriele,

ich danke dir für deine Antwort.
Es braucht schon viel Mut dazu, zu sagen ich bin depressiv und sich in eine Klinik zu begeben.
Nur stelle ich die Frage,was hilft das... wenn du nach "draußen" kommst und deine Situation hat sich nicht geändert, was bringt dann eine Behandlung?
Ich höre schon die Antworten derer die sagen, dann ändere deine Situation.
Nun gibt es Dinge, die man einfach nicht ändern kann...was dann???

Ebenso stelle ich die Frage (nicht nur an dich), waum auf einmal eine solche Schärfe in dieses Thema gebracht wird? Das sind doch persönliche Differenzen, die am Thema vorbeigehen und dieses aushebeln

LG
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