. : Service und Hilfe

Beitragvon Stateira » 26.01.2011, 14:46

@Christa 2004

Fatalismus war noch nie eine gute Idee.

Depressionen gehören in die Behandlung von Profis :!:

Den meisten Menschen, die an dieser Krankheit leiden,
kann durchaus geholfen werden.
Nicht immer, aber immer öfter und vor allem immer besser.
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Beitragvon Christa_2004 » 26.01.2011, 16:09

Stateira hat geschrieben:@Christa 2004

Fatalismus war noch nie eine gute Idee.

Depressionen gehören in die Behandlung von Profis :!:

Den meisten Menschen, die an dieser Krankheit leiden,
kann durchaus geholfen werden.
Nicht immer, aber immer öfter und vor allem immer besser.


Habe ich was anderes geschrieben?

Dann habe ich es ungeschickt formuliert, aber ich bin Deiner Meinung.

Die Behandlung gehört in den Händen von Profis und gott sei dank gibt es davon auch immer mehr, neben den vielen selbst ernannten Lebens- und Sozialberatern, Scharmanen, etc. die oft nur ihren Geldbeutel heilen möchten :roll: :roll: :roll:
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Beitragvon Stateira » 26.01.2011, 17:15

@Christa 2004


Das von Dir zitierte Gedicht hat doch aber sehr fatalistische Züge?

Oder siehst Du das anders?

Ich hatte es jedenfalls so empfunden. Und da ich seit fast 35 Jahren
zu den Betroffenen gehöre ging mir das doch sehr gegen den Strich,
um ganz ehrlich zu sein.
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Beitragvon Christa_2004 » 26.01.2011, 20:21

Stateira hat geschrieben:@Christa 2004


Das von Dir zitierte Gedicht hat doch aber sehr fatalistische Züge?

Oder siehst Du das anders?

Ich hatte es jedenfalls so empfunden. Und da ich seit fast 35 Jahren
zu den Betroffenen gehöre ging mir das doch sehr gegen den Strich,
um ganz ehrlich zu sein.


Ich mus gestehen ich musste googeln bzgl. Fatalismus!

Also ich glaube das Gedicht meint da nicht die bedingungslose Gottanvertrautheit, sondern legt die Lebensverantwort schon den Menschen in die Hand.

Ich persönlich würde aber auch sagen, das das Vertrauen in einem selbst sehr wichtig ist, das man sich selbst vertraut, und so wie wir ja alle schon viele Jahre in unserem Leben stehen, zeigt es ja , wir können uns vertrauen es geht immer weiter, und ich für mich kann sagen, mit weniger "UNNÖTIGER" Angst und weniger sich Sorgen machen wie es vielleicht werden kann, lebt es sich leichter, glücklicher und jetzt muß ich doch auch lachen "SORGENFREIER".

Dies ist natürlich auch leichter geschrieben wie gelebt, doch sich dies immer wieder in Erinnerung zu rufen, sich bewußt fragen ist diese Angst jetzt wirklich da oder habe ich nur Angst das es kommen könnte, kann schon einiges verändern.
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Beitragvon Stateira » 26.01.2011, 21:39

@Christa 2004

Für mich persönlich hört sich dass nicht so sehr nach Gottvertrauen sondern
eher nach Schicksalsergebenheit an (das ist für mich nicht dasselbe).

Und DAS ist mit mir nicht zu machen.
Maulwurfn würde sagen: 'Nenenenene' 8)

No reatreat - No surrender :!: :!: :!:
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Beitragvon Christa_2004 » 27.01.2011, 11:56

Stateira hat geschrieben:@Christa 2004

Für mich persönlich hört sich dass nicht so sehr nach Gottvertrauen sondern
eher nach Schicksalsergebenheit an (das ist für mich nicht dasselbe).

Und DAS ist mit mir nicht zu machen.
Maulwurfn würde sagen: 'Nenenenene' 8)

No reatreat - No surrender :!: :!: :!:


Wie auch immer, das Schicksal spielt sicher eine Rolle in unserem Leben, ich persönlich habe aber das Gefühl, das ich soweit es mir eben möglich war, mich den Schicksal nicht kampflos ergeben habe.

Damit bin ich aber sehr weit ab vom Weg, das mein Gedicht ursprünglich aussagen wollte.

Wünsche Dir weiterhin alles Gute, du gehst Deinen Weg sicher gut und für dich passend.
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Beitragvon sarah43 » 28.01.2011, 0:36

Sally57 hat geschrieben:schon mal darüber nachgedacht?

"Nicht was wir erleben, ist unser Schicksal,
sondern wie wir es tragen."

Salomon Baer-Oberdorf


Ich habe vor fast dreißig Jahren ein Kind verloren - es war 15 Jahre jung.
Wirklich bewältigen kann man so etwas nie. Jedenfalls ich nicht.
Und da frage ich, wie jemand so einen Spruch "erfinden" kann, der jedem Menschen,
dem etwas wirklich Schweres widerfahren ist, wie blanker Hohn erscheinen muss.

Schon mal darüber nachgedacht???
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Beitragvon Stateira » 28.01.2011, 2:12

@sarah43

Da hast etwas erlebt, was mit zu den schlimmsten Dingen gehört,
die einem Menschen widerfahren können.
Und ich möchte mich durchaus nicht erfrechen, Dir Trost anzubieten - denn
das kann ich nicht; auch deshalb weil ich keine Kinder habe oder hatte.

Ich kann dir aber sagen, dass es durchaus Menschen gibt, die die wahre Hölle
erlebt haben und dennoch zu einer Einstellung ähnlich wie in dem genannten
Zitat gekommen sind.

Daher möchte ich mir erlauben, Dir die Bücher von Viktor E. Frankl zu empfehlen.
Prof. Dr. Dr. Frankl war Psychotherapeut und Holocaust-Überlebender, der nahezu
seine gesamte Familie in Auschwitz und Birkenau verloren hat. Er selbst ist nur
ganz kanpp entkommen; er war schon halbtod, als die Alliierten Auschwitz befreiten.
Dennoch hat er in den folgenden Jahrzehnten nicht nur unermüdlich für Vergebung
und Aussöhnung geworben, sondern hat in dieser Zeit auch eine Psycho-Therapie
für Menschen entwickelt hat, die schwerste seelische Traumata erlitten haben.
Diese 'Logo-Therapie (Sinn-Therapie) ' wurde von ihm und später vor allem von
seiner Schülerin Dr. Elisabeth Lukas durch viele Bücher einer breiten
Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Besonders empfehlen, gerade auch als Einstieg, kann ich dir von Dr. E. Lukas
die Bücher "Rat in ratloser Zeit" und "Auch Dein Leiden hat Sinn".

Diese Bücher sind sicherlich kein 'Allheilmittel', aber sie haben schon sehr, sehr
vielen Menschen durch die schwersten Krisen ihres Lebens hindurchgeholfen.

Alles Gute.
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Beitragvon Christa_2004 » 28.01.2011, 11:11

sarah43 hat geschrieben:
Sally57 hat geschrieben:schon mal darüber nachgedacht?

"Nicht was wir erleben, ist unser Schicksal,
sondern wie wir es tragen."

Salomon Baer-Oberdorf


Ich habe vor fast dreißig Jahren ein Kind verloren - es war 15 Jahre jung.
Wirklich bewältigen kann man so etwas nie. Jedenfalls ich nicht.
Und da frage ich, wie jemand so einen Spruch "erfinden" kann, der jedem Menschen,
dem etwas wirklich Schweres widerfahren ist, wie blanker Hohn erscheinen muss.

Schon mal darüber nachgedacht???


Mir fällt dazu meine letzte Gruppentherapie mit dem Thema "Loslassen" ein.

So furchtbar dieser Schicksalsschlag auch sein mag, auch Du hast ein Recht auf ein glückliches Leben, oder läßt Du Dich gerne bedauern und ist Dir mit dieser Deiner Geschichte die Aufmerksamkeit und Anteilnahme aller anderen sehr sicher, und das tut ja auch sehr gut. Oder? :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
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Beitragvon Sally57 » 28.01.2011, 11:55

sarah43 hat geschrieben:
Sally57 hat geschrieben:schon mal darüber nachgedacht?

"Nicht was wir erleben, ist unser Schicksal,
sondern wie wir es tragen."

Salomon Baer-Oberdorf


Ich habe vor fast dreißig Jahren ein Kind verloren - es war 15 Jahre jung.
Wirklich bewältigen kann man so etwas nie. Jedenfalls ich nicht.
Und da frage ich, wie jemand so einen Spruch "erfinden" kann, der jedem Menschen,
dem etwas wirklich Schweres widerfahren ist, wie blanker Hohn erscheinen muss.

Schon mal darüber nachgedacht???


ja, darüber habe ich schon sehr oft nachgedacht.
Ich habe auch schon sehr schwere Zeiten hinter mir, die aber in einem Internet-Forum nichts zu suchen haben.
Mein 14 jähriger Sohn hat eine Krankheit, die bundesweit nur ca 1.000 Menschen haben und die, je älter er wird,ihn immer mehr beeinträchtigen.(Da es bisher keine genügenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und Behandlungen gibt)
Damit muss man umzugehen lernen, wie mit allem Anderen auch, sonst wird man ein nervliches Wrack.
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Beitragvon sarah43 » 28.01.2011, 14:33

Christa_2004 hat an mich geschrieben:

So furchtbar dieser Schicksalsschlag auch sein mag, auch Du hast ein Recht auf ein glückliches Leben, oder läßt Du Dich gerne bedauern und ist Dir mit dieser Deiner Geschichte die Aufmerksamkeit und Anteilnahme aller anderen sehr sicher, und das tut ja auch sehr gut. Oder?

Seltsam: Da schreibe ich ZUM ERSTEN MAL überhaupt etwas
über einen persönlichen Schicksalsschlag,
und dass das schwer war für mich.
Und dann kommt Christa und stellt gleich die Diagnose:
Du lässt dich gerne bedauern, und die Aufmerksamkeit aller anderen
ist dir sicher, und das tut ja auch sehr gut....

(und dahinter 5 augenrollende Smilies!)

Ich habe mir die MÜhe gemacht, alle deine Beiträge zu überfliegen,
bevor ICH mir eine Einschätzung DEINER Person erlaube.
Du bist offenbar eine positiv denkenden Frohnatur,
und du hast für andere bei Bedarf schnell passende Rat-Schläge zur Hand.
Danke, Christa, so macht der Austausch großen Spaß......


SALLY, dein Sohn LEBT - das ist es, was deine schweren Erfahrungen
von meinem schweren Erfahrungen unterscheidet.


Ich werde hier nichts Persönliches mehr schreiben.
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Beitragvon Christa_2004 » 28.01.2011, 17:36

sarah43 hat geschrieben:Christa_2004 hat an mich geschrieben:

So furchtbar dieser Schicksalsschlag auch sein mag, auch Du hast ein Recht auf ein glückliches Leben, oder läßt Du Dich gerne bedauern und ist Dir mit dieser Deiner Geschichte die Aufmerksamkeit und Anteilnahme aller anderen sehr sicher, und das tut ja auch sehr gut. Oder?

Seltsam: Da schreibe ich ZUM ERSTEN MAL überhaupt etwas
über einen persönlichen Schicksalsschlag,
und dass das schwer war für mich.
Und dann kommt Christa und stellt gleich die Diagnose:
Du lässt dich gerne bedauern, und die Aufmerksamkeit aller anderen
ist dir sicher, und das tut ja auch sehr gut....

(und dahinter 5 augenrollende Smilies!)

Ich habe mir die MÜhe gemacht, alle deine Beiträge zu überfliegen,
bevor ICH mir eine Einschätzung DEINER Person erlaube.
Du bist offenbar eine positiv denkenden Frohnatur,
und du hast für andere bei Bedarf schnell passende Rat-Schläge zur Hand.
Danke, Christa, so macht der Austausch großen Spaß......


SALLY, dein Sohn LEBT - das ist es, was deine schweren Erfahrungen
von meinem schweren Erfahrungen unterscheidet.


Ich werde hier nichts Persönliches mehr schreiben.


Aus meiner Sicht, habe ich weder einen Diagnose erstellt, noch habe ich einen Ratschlag erteilt, ich habe nur eine Sichtweise dargestellt, die eventuell auch in Betracht kommen könnte.
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Beitragvon Sally57 » 28.01.2011, 18:06

Christa_2004 hat geschrieben:
sarah43 hat geschrieben:Christa_2004 hat an mich geschrieben:

So furchtbar dieser Schicksalsschlag auch sein mag, auch Du hast ein Recht auf ein glückliches Leben, oder läßt Du Dich gerne bedauern und ist Dir mit dieser Deiner Geschichte die Aufmerksamkeit und Anteilnahme aller anderen sehr sicher, und das tut ja auch sehr gut. Oder?

Seltsam: Da schreibe ich ZUM ERSTEN MAL überhaupt etwas
über einen persönlichen Schicksalsschlag,
und dass das schwer war für mich.
Und dann kommt Christa und stellt gleich die Diagnose:
Du lässt dich gerne bedauern, und die Aufmerksamkeit aller anderen
ist dir sicher, und das tut ja auch sehr gut....

(und dahinter 5 augenrollende Smilies!)

Ich habe mir die MÜhe gemacht, alle deine Beiträge zu überfliegen,
bevor ICH mir eine Einschätzung DEINER Person erlaube.
Du bist offenbar eine positiv denkenden Frohnatur,
und du hast für andere bei Bedarf schnell passende Rat-Schläge zur Hand.
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Aus meiner Sicht, habe ich weder einen Diagnose erstellt, noch habe ich einen Ratschlag erteilt, ich habe nur eine Sichtweise dargestellt, die eventuell auch in Betracht kommen könnte.[/quote]

Jo,
allerdings wie der Elefant im Porzellanladen,
so nennt man doch solche rustikalen Ratschläge.......

........übrigens Ratschläge sind auch Schläge, das sieht man hier wieder mal ganz deutlich,
ich weiß schon weshalb ich keine allzu persönlichen Dinge hier einstelle.
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Sally57
 
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