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Beitragvon VomLande » 12.11.2009, 10:25

Hallo,

jetzt ist die Nation geschockt und dieser Schock geht durch alle Bevölkerungsschichten.
Es scheint so als ob der Freitod von Robert Enke eine Tür geöffnet hat über eine in dieser Gesellschaft negativ belegte Krankheit - Depression -.

Jetzt setzt hoffentlich flächendeckend das Nachdenken und eine Diskussion über diese Krankheit ein.

Gruß
Manfred
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Beitragvon Tarantel60 » 12.11.2009, 13:24

Das hat man aber schon vorher gewusst.
Man spricht bereits von der Krankheit Nr. 1.
Seit Jahren, und es werden immer mehr.
Auch bei Jugendlichen ist der Trend zu beobachten.

Druck erzeugt Gegendruck.
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Beitragvon erry54 » 12.11.2009, 13:35

VomLande hat geschrieben:Hallo,

jetzt ist die Nation geschockt und dieser Schock geht durch alle Bevölkerungsschichten.
Es scheint so als ob der Freitod von Robert Enke eine Tür geöffnet hat über eine in dieser Gesellschaft negativ belegte Krankheit - Depression -.

Jetzt setzt hoffentlich flächendeckend das Nachdenken und eine Diskussion über diese Krankheit ein.

Gruß
Manfred


Hallo Manfred ich hoffe es. Aber ich glaube es nicht.
Die Vorurteile oder das besser wissen sind viel zu groß .
Es melden sich menschen die nicht wissen worum es geht.
Ich war ein betroffener und ich würde mir wünschen das sich auch andere melden. Wir haben kaum möglichkeiten es genau zu sagen. Aber wir können hinweise geben.
Menschen die es nicht schaffen und von uns gehen als Feige zu bezeichnen.
nur eines der vorurteile
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Beitragvon Gast » 12.11.2009, 13:44

Die Masse ist zu recht geschockt, einer von dem es keiner erwartet hat.
Das Thema Depression wird bald wieder in der Versenkung verschwinden, nach all dem unfassbaren und unglaublichen Geschehnissen der letzten Tage.
Diese Gesellschaft mit all der "vorgegebenen Dynamik" lässt es nicht zu, da hasst du Leistungsträger zu sein..............
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Beitragvon gabriele99 » 12.11.2009, 13:56

Ich habe schon einige Male hier versucht,
dieses Krankheitsbild ins Spiel zu bringen.
Da ich vor ca. 4 Jahren selbst daran erkrankte,
weiß ich nur zu genau, wie es sich anfühlt.
Und diesen Zustands des sich Zurückziehens,
des sich und die Krankheit verbergens kenne ich nur zu genau.
Da ich aber jedes Mal von einer Frau Sally57,
ihres Zeichens tolle Krankenschwester,
hier gemassregelt wurde,
werde ich mal lieber meinen Mund halten.
Wenn jemand Erklärungsbedarf hat,kann er mich gern anschreiben.
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Beitragvon Tarantel60 » 12.11.2009, 13:58

Natürlich ist das schlimm.
Aber das steht außer Frage!
Für mich erscheint das ganze eher wie ein Märtyrium.
Vorbei an vielen unbekannten...
Die 73-Jährige, die sich mit ihrem Seidenen Schal
am Fenster Knauf erhängte, die 17-Jährige Azubi, die
sich mit dem Laken im Klinik Klo erhängte...eine Kollegin,
die mit 32 Jahren an einer Überdosis Schlaftabletten starb,
eine andere hat sich selbst die Kehle durchgeschnitten...
die Bäuerin, die in den besten Jahren sich (auch) auf die
Eisenbahn Gleise legte um zu sterben...und noch viele andere!

Und es hat sich nichts N I C H T S! geändert.
Was sollte sich denn ändern?
Aber wir haben jetzt eine QM!
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Beitragvon Gast » 12.11.2009, 14:01

gabriele99 hat geschrieben:Ich habe schon einige Male hier versucht,
dieses Krankheitsbild ins Spiel zu bringen.
Da ich vor ca. 4 Jahren selbst daran erkrankte,
weiß ich nur zu genau, wie es sich anfühlt.
Und diesen Zustands des sich Zurückziehens,
des sich und die Krankheit verbergens kenne ich nur zu genau.
Da ich aber jedes Mal von einer Frau Sally57,
ihres Zeichens tolle Krankenschwester,
hier gemassregelt wurde,
werde ich mal lieber meinen Mund halten.
Wenn jemand Erklärungsbedarf hat,kann er mich gern anschreiben.


Meine aus den Köpfen aller die jetzt zu recht trauern, auf die Strasse gehen in Massen und nach einer gewissen Zeit selbst in den Arenen wieder rufen werden, wenn die "Leistung" nicht stimmt, "Werft ihn raus".
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Beitragvon VomLande » 12.11.2009, 14:06

Hallo,
also eines hat der Tod von Robert Enke -zumindest bei mir - bewirkt, man denkt ernsthaft über diese Krankheit nach.

Erstaunt bin ich dass Herr Enke in ärztlicher Behandlung war und das es offensichtlich (noch) kein Medikament oder Behandlung gibt , die Kurzschlussreaktionen sicher verhindern können.

Gruß
Manfred
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Beitragvon gabriele99 » 12.11.2009, 14:08

Laelius hat geschrieben:
gabriele99 hat geschrieben:Ich habe schon einige Male hier versucht,
dieses Krankheitsbild ins Spiel zu bringen.
Da ich vor ca. 4 Jahren selbst daran erkrankte,
weiß ich nur zu genau, wie es sich anfühlt.
Und diesen Zustands des sich Zurückziehens,
des sich und die Krankheit verbergens kenne ich nur zu genau.
Da ich aber jedes Mal von einer Frau Sally57,
ihres Zeichens tolle Krankenschwester,
hier gemassregelt wurde,
werde ich mal lieber meinen Mund halten.
Wenn jemand Erklärungsbedarf hat,kann er mich gern anschreiben.


Meine aus den Köpfen aller die jetzt zu recht trauern, auf die Strasse gehen in Massen und nach einer gewissen Zeit selbst in den Arenen wieder rufen werden, wenn die "Leistung" nicht stimmt, "Werft ihn raus".


Wieso diese Antwort auf meine Worte?
Ich habe über die Depression geschrieben,
nicht über Herrn Enke.
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Beitragvon gabriele99 » 12.11.2009, 14:11

VomLande hat geschrieben:Hallo,
also eines hat der Tod von Robert Enke -zumindest bei mir - bewirkt, man denkt ernsthaft über diese Krankheit nach.

Erstaunt bin ich dass Herr Enke in ärztlicher Behandlung war und das es offensichtlich (noch) kein Medikament oder Behandlung gibt , die Kurzschlussreaktionen sicher verhindern können.

Gruß
Manfred


Hallo Manfred,
das ist ja eben gerade der springende Punkt.
Vor diesen Kurzschlusshandlungen ist man leider NIEMALS sicher.
Da kannst Du noch so viele Therapien machen,
die Dein Innerstes festigen,
die Dein Leben aufarbeiten,
Dich kann ein Sonnenstrahl treffen,
aber im nächsten Augenblick
bringt ein Regentropfen das Fass zum Überlaufen.....
Die Tücke des Objekts...sozusagen...
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Beitragvon Tarantel60 » 12.11.2009, 14:18

Woher willst du das wissen VomLande dass das eine Kurzschluss war?!
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Beitragvon VomLande » 12.11.2009, 14:37

Hallo,

gibt es eigentlich Statistiken die Aufschluss geben ob die Zahl der Depressiven jährlich ansteigt und welcher Personenkreis am häufigsten betroffen ist ?

Manfred
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Beitragvon Bonnie58 » 12.11.2009, 14:38

Ich verfolge mit Interesse diese Diskussion.
Das Für und Wider. Aber es stellt sich die Frage, (ab) wann bin ich depressiv, was hilft eine Therapie?

Rein optisch hatte Herr Enke alles "was man braucht",
eine liebende Frau, einen Beruf den er liebte, ein schönes Zuhause und einen "Seelenarzt.. Er war im Tierschutz sehr aktiv
.... also rein optisch alles im grünen Bereich.

Natürlich war auch bei ihm nicht alles Gold was glänzt.
Der Tod seiner Tochter, der Leistungsdruck im Beruf usw.

Aber was fehlte ihm wirklich, ich glaube, das wissen noch nicht mal seine Frau und schon gar nicht sein Arzt. Ob er das selbst wusste?
Ich glaube, da liegt der Ursprung
Bonnie58
Moderatorin Regionalgruppe Gronau

du willst nette Menschen kennenlernen???
komm nach Gronau zu den Regionaltreffen


lächeln ist ein Bummerang
es kommt zu dir zurück
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Beitragvon Tarantel60 » 12.11.2009, 14:48

Eine Depression fragt nicht nach Vermögensverhältnissen.
Das ist ein Irrglaube, davon aus zu gehen.

Am Anfang spricht man sogar von Anpassung Störung.
Wenn sich aber die Krankheit generalisiert,
dann hat man schon mehr als nur Antriebsminderung.
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Beitragvon VomLande » 12.11.2009, 15:07

Hallo Bonnie,

daraus könnte man ja ableiten dass möglichst frühzeitig eine individuelle Perönlichkeitsstudie durchgeführt werden sollte um Vorstufen einer Depression zu erkennen und dadurch rechtzeitig in die "richtigen Bahnen" zu lenken .

Manfred
P.S. Ich habe gerade einen Internettest durchgeführt, Ergebnis: Ich muss/soll etwas aufpassen/gegensteuern.
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