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Im Forum Gesundheit & Wellness bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Gesundheit und Wellness austauschen. Diskutieren Sie hier alle Fragen rund um Ernährung, Gesundheit, Erkrankungen und Wellness und tauschen Sie Ihre Tipps und Erfahrungen aus. Welche Möglichkeiten und Chancen zur Heilung bieten die Schulmedizin oder alternative Heilmethoden. Welche Pflege- und Therapiemöglichkeiten oder andere unterstützende Maßnahmen sind nach einer Krankheit oder im Alter anzuwenden. Ratschläge über gesunde Ernährung und was sie bewirken kann. Die Community hilft bei Fragen und Problemen rund um das Thema weiter. Hier ist man nicht allein!

Beitragvon Moetzli » 14.11.2011, 17:48

Liebe Oase, ich glaube Depressionen sind oftmals die Folge einer tiefen Unzufriedenheit oder weil man einen geliebten Menschen verloren hat. Da hilft nur eines, unter Menschen gehen,Bekanntschaften pflegen, gute Musik hören oder ein spannendes Buch lesen. Auch ein Haustier kann gut gegen eine Depression sein. Ich habe vor wenigen Monaten ganz plötzlich meinen Mann verloren, nach 31 gemeinsamen, wundervollen Jahren. In der ersten Zeit half mir mein Hausarzt mit Medikamenten über die schlimmsten Monate hinweg. Jetzt habe ich seit 3 Wochen eine wunderbare, liebe Birma-Katzendame. Der Schmerz ist noch immer da, aber ich weiss, er haut mich nicht mehr um.Es ist ein Lebewesen im Haus, mit dem ich rede und das mir Gesellschaft leistet.
Ich glaube auch,in Teilen unserer Erde, wo die Menschen ums Ueberleben kämpfen müssen, wo Hunger und Armut herrschen, dass dort Depressionen weniger vorkommen, als in den sog.Wirtschaftswunderländern.
Liebe Grüsse sendet Moetzli.
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Beitragvon Oase100 » 14.11.2011, 20:25

Liebe Moetzli,

 Da hast du wahrscheinlich Recht. Wohlstand bedeutet nicht immer Glücklichsein. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob in armen Ländern die Depressionen der Armen überhaupt erfasst werden!

Ich finde es gut, dass du dir ein Kuscheltier zugelegt hast, das tröstet. Aber ich glaube dir täte es sicher ebenso gut, wenn du mit netten Freunden zusammen bist.


lg, Oase 
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Beitragvon crazymama59 » 23.11.2011, 20:54

Depressionen nehmen laut einer Alters-Studie des Max-Plank-Institus im Alter nicht zu. Und Traurigkeit wenn es einem mal schlecht geht weil man sich einsam, nicht gebraucht etc. fühlt ist ja keine Depression, das ist doch realtiv normal und das hat jeder mal. Wer Depressionen hat der ist leider ernsthaft krank und das hat auch nichts mit dem Alter zu tun hat.
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Beitragvon Cosmea52 » 24.11.2011, 10:07

na ja, depressionen können auch im wechsel der frau vorkommen
und das hat sehr wohl mit alter was zu tun.
bei männern oft, wenn sie nicht mehr "können".

meist um die lebensmitte.
war das schon alles oder gibt es noch was?

auch das burnout zeigt sich mit einer depression!
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Beitragvon crazymama59 » 24.11.2011, 11:06

@ cosmea

Aber Burnout ist ja heutzutage auch eher als Krankheit einzustufen. Eine Sinn/Lebenskrise und die Frage was habe ich noch zu erwarten vom Leben (wie bei Arbeitslosigkeit, verlassen werden vom Partner, Kinder gehen eigene Wege, Krankheit) wird nicht als Depression in diesem Sinne gesehen auch nicht in den Wechseljahren. Ich hoffe nicht das ein Arzt in diesem Fall schwere Phsychopharmaka verordnet wie bei schweren Depressionen. Leider wird heute zu leichtsinnig mit dem Begriff Depression umgegangen.
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Beitragvon svenbaer » 27.11.2011, 14:00

Ich kann nur sagen, dass ich jetzt 56 bin und auch schon sehr depressiv war. Ich hatte auch viel Angst vorm Tod usw. Ich habe deswegen vor einem Jahr eine Hypnose-Therapie gemacht. Die Kosten betragen etwa 100€/Sitzung, war also nicht ganz günstig. Jetzt fühle ich mich wieder wie Mitte 30 und mir ging es in meinem Leben nie besser. Bei der Therapie kam raus, dass ich Situationen von denen ich gar nicht wusste, dass sie mich belasteten verarbeiten konnte. Ich denke, dass man im Alter deswegen eher depressiv ist, weil man schon so viel gesehen und erlebt hat und dies offensichtlich seine Spuren hinterlässt.
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Beitragvon Kugelblitz48 » 27.11.2011, 22:20

Depressionen haben nicht immer was mit dem Alter zu tun. Ich bin bipolar, d.h. manisch depressiv. eine Manie kommt meistens in einer Hochphase, in der Zeit, in der man meint, es geht mir Klasse, Ich könnte Bäume ausreißen, aber eine Manie ist gefährlich, weil sie die Existenz bedrohen kann. während einer Masnie bist Du fähig, Konzepte zu erstellen unm evtl eine neue Firmazu gründen. DAu bekommst von Amtswegen die nötigen Gelder, weil Du in der Manie sehr überzeugend und sicher auftreten kannst. geht Dein Level aber runter, fällst DSu in eine Depression, Du kannst nicht mehr raus, fühlst Dich minderwertig und verzweifelt. Nun wird es höchste Zeit, die Psychologische Klinik aufzusuchen, sie bauen D9ich in der Klinik wieder auf. dort erzählst Du von Deinen Plänen und was Du bereits in die Wegegeleitet hast. Nun mußt DSu mit Hilfe von Therapeuten sicher wieder einiges zurücknehmen. mit ausreichendem Schlaf und entsprechenden Medikamenten, kommst Du mühevoll aus der Depression wieder heraus. Das Alter spielt absolut keine Rolle. Depressionen können jeden treffen.versuche immer regelmäßig und ausreichen zu schlafen. halte Dich viel in der Sonne auf und in der frischen Luft. gib Deinem Tag imnmmer eine gute Struktur. gammel nicht den ganzen Tag vorm Fgernseher rumoder nicht nur auf dem Sofa. Mach einen Tagesplan und frage Dich abends, habe ich mein Tagespensum geschafft? Viel Erfol.g. LG.Hilla
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Beitragvon Cosmea52 » 28.11.2011, 20:14

ja kugelblitz deine erkranknung ist nicht nur eine depression.
natürlich gibt es die depression in jedem alter.
angeblich schlucken sehr viel jugendliche tranquilizer oder und antidepressiva.
aber lest in dem thread volkskrankheit - depression nach, in gesundheit und wellness.
dort gibt es viel zu lesen.
ich möchte nicht nochmals alles schreiben.

und ausserdem gibt es sicher wieder jemanden, der ein haar in der suppe findet!

euch allen, alles gute!
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Beitragvon Hatschepsut54 » 03.01.2012, 21:32

Natürlich kommen Depressionen im Alter häufiger vor. In jungen Jahren nehmen wir das Leben oft leichter, weil wir hoffen, da kommt noch ganz viel. In älteren Jahren hingegen wissen wir, dass uns so viel Zeit für immer neue Chancen gar nicht bleibt, Schicksalsschläge, Verluste wiegen da schwerer.
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Beitragvon hellindi » 23.01.2012, 13:52

Unser Anteil im Zeitgefüge der Welt ist soooo gering, daß wir uns, wenn wir denn schon älter sind, über jeden Tag, den wir noch erleben freuen sollten.
Es sind doch nicht nur die tollen und großen Dinge, die das Leben lebenswert machen. Die Natur bietet uns jeden Tag, mit jedem Wetter, mit jeder Jahreszeit so viel, über das wir uns freuen sollten. Das erleben, sehen, schmecken und fühlen zu können ist doch schon toll!!
Für sich selbst, wann immer man möchte, frisches, vielfältigstes, gesundes und köstliches Essen zu kochen und dann zu genießen, kann man doch auch mit Freude machen.
Abends vor dem Fernseher das zu sehen, was man sehen möchte, wenn man denn alleine ist, kann das nicht auch sehr gemütlich sein?
Zum Fitness zu gehen mit anschließender Sauna, alles ohne Streß, mit '"open end" und ohne Zeitdruck,weil keiner fragt: warum warst Du denn so lange weg?
Sich auch allein "für sich selbst das wichtigste auf der Welt zu sein" kann schöner sein, als, wie so viele in einer unglücklichen, unterdrückten und nichtssagenden Partnerschaft zu leben.
.
An all diesen Sachen Freude zu haben, muß man sich allerdings "erarbeiten", wenn man dann aber so weit ist, daß man für sich entdeckt, daß überhaupt leben und erleben zu dürfen das "Größte" ist, kann man das Leben als einen großen Fächer betrachten, in dem sich viele Fächer im Leben geöffnet haben und viele noch zu öffnen sind. Gelebte Fächer loslassen, mit glücklichen und traurigen Erinnerungen, und versuchen, neue Fächer zu öffnen und sich einfach freuen, daß man am Leben ist, denn ... alles hat ein Ende, nur ...
Verharrt nicht in Trauer und Enttäuschung - entdeckt Euch selbst!!
LG hellindi
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Beitragvon Cosmea52 » 24.01.2012, 9:07

@hellindi das hast du toll beschrieben, nur können das nicht alle!

eine echte depression geht leider mit hirnstoffwechselstörungen einher, d.h. verschiedene überträgersubstanzen sind zu wenig vorhanden, wie serotonin.

du hast aber recht unter die leute gehen.
das schöne sehen, hilft sicher über manche depression hinweg.
das positive denken muss zuerst erfolgen, umprogrammieren ist auch notwendig.
nur das fällt vielen sehr schwer.

das leben hat höhen und tiefen, dies zu akzeptieren ist der anfang vom erfüllten leben.

nach einem todesfall zum beispiel ist trauer angesagt, man sollte sie zulassen.
sollte der prozess des trauerns aber über ein jahr dauern,
da ist die gefahr einer depression gegeben!
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Beitragvon lottesprotte » 24.01.2012, 10:24

Cosmea52 hat geschrieben:nach einem todesfall zum beispiel ist trauer angesagt, man sollte sie zulassen.
sollte der prozess des trauerns aber über ein jahr dauern,
da ist die gefahr einer depression gegeben!


Wer behauptet denn so etwas? Ein Jahr und gut ist?
Wer wirklich schon mal getrauert hat, wird wissen, daß die Trauer kommt und geht, wie Wellen.
Viele empfinden das 2. Jahr schlimmer als das erste, manchmal wird sogar behauptet, daß die Trauer 1/3 der Zeit beträgt, die man zusammen war.
Trauern ist doch ein ganz individueller Prozeß, der lässt sich nicht so einfach in ein Schema pressen.
Ich lass mich nicht in solche Schemata drängen und das sollte niemand tun.
Trauer annehmen und auf seine innere Stimme hören, das kann ich nur raten.
Und: Trauer ist keine Depression!
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Beitragvon RalphGesterwieHeute » 10.02.2012, 19:56

Ich denke schon, dass das gut sein kann, denn viele geliebte Menschen sterben und man fühlt sich zunehmends allein. Für mich würde dann nur noch eine Sache in Frage kommen und zwar das Altenheim, auch wenn viele davor Angst haben. Aber es wird sich um einen gekümmert und man kann neue Freundschaften knüpfen. So dass man aus der Depression wieder rauskommt. Ich finde, dass beweist auch diese Internetseite: http://www.linara.de/altenheim.html
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Beitragvon gelika57 » 10.02.2012, 20:45

lottesprotte hat geschrieben:
Cosmea52 hat geschrieben:nach einem todesfall zum beispiel ist trauer angesagt, man sollte sie zulassen.
sollte der prozess des trauerns aber über ein jahr dauern,
da ist die gefahr einer depression gegeben!


Wer behauptet denn so etwas? Ein Jahr und gut ist?
Wer wirklich schon mal getrauert hat, wird wissen, daß die Trauer kommt und geht, wie Wellen.
Viele empfinden das 2. Jahr schlimmer als das erste, manchmal wird sogar behauptet, daß die Trauer 1/3 der Zeit beträgt, die man zusammen war.
Trauern ist doch ein ganz individueller Prozeß, der lässt sich nicht so einfach in ein Schema pressen.
Ich lass mich nicht in solche Schemata drängen und das sollte niemand tun.
Trauer annehmen und auf seine innere Stimme hören, das kann ich nur raten.
Und: Trauer ist keine Depression!



@ Lottesprotte...das hast Du gut beschrieben..genauso ist es... ich habe es auch so empfunden
Weihnachten waren es bei mir 2 Jahre... und ich muss sagen.. ich hatte im letzten 1/4 Jahr so eine
Welle.. die ich noch schlimmer empfand als die 1. Zeit.. jetzt ist es wieder etwas besser....
aber es ist sehr individuell... ich habe hier Frauen gelesen die haben schon nach ein paar Monaten
einen neuen Partner gesucht... was für mich völlig unverständlich ist... bei Männern noch häufiger...
würde bei mir gar nicht gehen.....und suchen schon gleich gar nicht.. :roll: :roll: :?: :?: :?:
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Beitragvon 1catweazle » 11.02.2012, 16:47

Ich glaube nicht das Depressionen etwas mit dem Alter zu tun haben , bzw. im Alter mehr werden

L.G.
Thomas
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