. : Service und Hilfe

Beitragvon Palmanova » 14.07.2010, 7:54

Wink der Wahrnehmung keinen Strohhalm, und sie kommt aus der hintersten Ecke.

Der Langweiler ist ein Mensch, der, wenn du dich nach seinem Befinden erkundigst, es dir erklärt.
(Channing Pollock, amer. Dramatiker, 1880-1937)

Und er nimmt überall und immer eine Erkundigung wahr.
Der Prototyp ist die Wahrnehmung selbst.
.
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Beitragvon Ambe44 » 14.07.2010, 9:51

Rodolpho hat geschrieben:@P &. A.

"Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen" (J..J. Rousseau)

Und man sagt auch `lasset die Kindlein lallen...` :lol: :lol: :lol:

Schönen Sommertag bei kühlem Kopf und klugem Verstand wünscht
Rodolpho


Dann lall schön weiter ... aber bitte keine Beleidigungen ... nicht, dass noch Irgendjemand denkt, Dir wären die Argumente ausgegangen :wink:
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Beitragvon kariboausvlo » 14.07.2010, 10:29

Ich denke, dass jeder Mensch sowieso
nur seinen Ausschnitt verstehen kann.
Mit SEINEM Ausschnitt meine ich, das was er wahrnimmt.
Es gibt keinen Menschen, der ALLES wahrnehmen kann.
Wenn doch, ist er ein Eingeweihter
und innerlich mit ALLEM verbunden.
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Beitragvon FagusW » 14.07.2010, 11:17

Absolut richtig, @kariboausvlo

aber man kann seine Aufmerksamkeit trainieren,
und die Fähigkeit zur Wahrnehmung erweitern.
Das find ich spannend - ein Leben lang.
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Beitragvon Tarantel60 » 14.07.2010, 11:44

Also, ich halte es wie B. Strauß:

<< Mal sind die Jahre vergangen, mal sind sie wieder da.
Keine Geschichte erleben wir, sondern nur Elemente vom Ganzen,
die willkürlich hin- und herspringen.>>>
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Beitragvon Gast » 15.07.2010, 19:58

eben neu entdeckt - ja, stimmt für mich. Was mich interessiert, nehme ich eher wahr - den Rest übersehe ich schon mal.

Warum ich mich für dies und nicht etwas anderes interessiere - keine Ahnung - ist wohl angeboren. Zum Beispiel interessieren mich Menschen, die sich weiter entwickeln. Die offen sind und noch dazu lernen. Nicht nur Faktenwissen - auch so.

Bei Älteren ist das manchmal etwas begrenzt - da ist ein fester Standpunkt, der immer wieder vorgetragen wird. Nichts entwickelt sich weiter. Und auch mit dem Zuhören, geschweige denn verarbeiten sieht es kläglich aus (auch wenn es anschließend als unpassend abgelehnt werden sollte - zumindest ist eine Auseinandersetzung da).

Das nennt man dann eine gefestigte Persönlichkeit. Eigentlich beneidenswert - diese Leute haben ein festes Weltbild und kaum etwas kann sie umhauen.

Ich weiß auch nicht, warum mein Interesse da schwach ist. Irgendwann nehme ich sie gar nicht mehr wahr. Aber wenn jemand lebendig und geistig flexibel ist, ist automatisch Interesse geweckt, es erregt meine Aufmerksamkeit. Da kann ich profitieren.

Warum das so ist, weiß ich auch nicht, ist eben so.
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Beitragvon sommerabend_w » 17.07.2010, 11:14

[quote="cat555"

Bei Älteren ist das manchmal etwas begrenzt - da ist ein fester Standpunkt, der immer wieder vorgetragen wird. Nichts entwickelt sich weiter. Und auch mit dem Zuhören, geschweige denn verarbeiten sieht es kläglich aus (auch wenn es anschließend als unpassend abgelehnt werden sollte - zumindest ist eine Auseinandersetzung da).

Das nennt man dann eine gefestigte Persönlichkeit. Eigentlich beneidenswert - diese Leute haben ein festes Weltbild und kaum etwas kann sie umhauen.

.[/quote]


Naja, ich würde eher sagen:Festgefahrene Persönlichkeiten.
Man kann doch gerade auch im Alter geistig rege bleiben, neugierig an der Welt teilnehmen. Zum Glück gibt es solche Menschen, die mir Vorbilder sind, dass man alt werden kann ohne stehenzubleiben.
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Beitragvon Gast » 11.10.2010, 15:52

Yandex hat geschrieben:dieser Satz ist mir letztens untergekommen, irgendwo in einem Spielfilm.
Eigentlich eine recht simple Erklärung dafür warum sich Menschen so oder so verhalten.
Ob Politiker, Nachbarn, und und und......

Also kommt es darauf an die Interessen des Einzelnen oder der Gesellschaft zu verändern?

Hallo Yandex,

einerseits bestimmen die Interessen die Wahrnehmung, andererseits die Wahrnehmung die Interessen, da es mittlerweile soviele subliminale Reizmechanismen gibt, wie z.B. in Werbung, denen sich der Mensch nicht entziehen kann.

Gruss, Annemona
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Beitragvon Compart » 14.10.2010, 15:32

Yandex,

dieser Satz ist so etwa das erste, was ein angehender Psychologe in der ersten Vorlesung in seinem Hauptfach zu hören bekommt. Das ist auch nicht nur bei uns Menschen so, sondern bei den meisten höherentwickelten Lebewesen. Hat wohl was mit der Spezialisierung auf unsere "Beute" zu tun. Eine Selektierung der Wahrnehmung ist auch deshalb notwendig, weil das Gehirn sonst die Fülle an Informationen nicht mehr verarbeiten könnte. Es handelt sich also um eine evolutionäre Anpassung an unsere Lebensart und Umwelt.

Was anderes ist es, dass diese Erkenntnis der Biologen von der Werbung, vor allem aber von der Politik ausgenutzt wird. Der Trick bei den Werbestrategen ist, die Aufmerksamkeit zu wecken und damit Interesse zu erzeugen, damit etwas reflexartig wahrgenommen wird, das möglicherweise nicht einmal ins Bewußtsein dringt, beim Einkaufen aber dann aus dem Unterbewußtsein Kaufentscheidungen beeinflussen kann. Doch, sowas geht!

In der Politik wird genau das Gegenteil gemacht. Man erzeugt irgendetwas, das die Leute interessiert und baut einen Riesenpopans darum auf, über den alle Welt redet, vor allem die meinungsmachenden Medien. Gleichzeitig werden im Stillen unpopuläre Dinge klammheimlich durchgeführt, und die Leute merken erst, was passiert ist, wenn alles in Sack und Tüten ist und sie nichts mehr dran ändern können. Das ist übrigens eine der Ursachen für Politikverdrossenheit, wir kommen uns im Innersten verarscht vor...

:twisted: Compart :twisted:
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Beitragvon Tarantel60 » 15.10.2010, 14:50

Man könnte schon fast annehmen, dass es gar kein Wunder ist,
wenn heute viele Schüler im Unterricht nicht mehr mit kommen, nicht wahr.
Die Selektive Wahrnehmung in den Schulen wirkt geradezu wie Gift,
da muss man schon überdurchschnittlich Wahrnehmen können
um nicht gänzlich unter zu gehen ... wohl...
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