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Beitragvon Yandex » 21.05.2010, 8:39

dieser Satz ist mir letztens untergekommen, irgendwo in einem Spielfilm.
Eigentlich eine recht simple Erklärung dafür warum sich Menschen so oder so verhalten.
Ob Politiker, Nachbarn, und und und......

Also kommt es darauf an die Interessen des Einzelnen oder der Gesellschaft zu verändern?
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Beitragvon Gast » 21.05.2010, 10:06

Warum sollte man die Interessen der einzelnen verändern wollen? Man könnte ja auch die Interessen erfragen und dann würde man vielleicht die Wahrnehmung der anderen nachempfinden / verstehen. Interessen und Wahrnehmung müssen ja nicht grundsätzlich etwas verkehrtes sein nur weil man selbst damit nicht klar kommt.
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Beitragvon wolfhart » 23.05.2010, 2:17

Yandex hat geschrieben:dieser Satz ist mir letztens untergekommen, irgendwo in einem Spielfilm.
Eigentlich eine recht simple Erklärung dafür warum sich Menschen so oder so verhalten.
Ob Politiker, Nachbarn, und und und......

Also kommt es darauf an die Interessen des Einzelnen oder der Gesellschaft zu verändern?


Das ist im Grunde genommen eine Abwandlung des alten marxistischen Lehrsatzes: "Das Sein bestimmt das Bewußtsein!"

Die Interessen wirst Du nicht ändern können...sonst hätten die vielen kommunistischen und sozialistischen Experimente nicht schief gehen können.
Aber Du kannst die Interessen der Menschen erfassen und ihnen gerecht werden...
Vielleicht kannst Du sie auch ein wenig in eine bestimmte Richtung beeinflussen...aber ganz gewiß nicht unter Zwang...
Denn irgendwann werden Dir dann die Menschen davonlaufen...siehe DDR....

wolfhart

Gemeinhin ist das Volk sehr geduldig....aber wehe den Herrschern, wenn diese
Geduld ausgeschöpft ist
...!!!
Das könnten sich Angie und Co. auch merken und die Finanzmafia sowieso....
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Beitragvon Tarantel60 » 15.06.2010, 15:27

Natürlich muss erst einmal die Interesse geweckt werden, nicht wahr.
Dafür haben wir heute die Marktforscher, die Werbung.
(früher taten das alles die Marktschreier).

Erst dann lenken wir unsere Wahrnehmung auf das Objekt,
wenn wir es denn wollen - oder eben nicht.


Mein Fazit: je älter ich werde, um so genügsamer werde ich.
Und das ist keine Einbildung.
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Beitragvon joke_lila » 03.07.2010, 9:26

Das mit der Genügsamkeit kann ich sehr gut nachvollziehen ,ich bin jetzt selbst in dem Alter (66) wo man andere Prioritäten setzt.Man sortiert ganz unbewußt was eingentlich wichtig ist im Leben und konzentriert sich auf die Dinge die einen anderen Wert besitzen als in jungen Jahren -das ist das schöne am älter werden.
Das geht auch Hand in Hand mit der oben angeführten These
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Beitragvon ecirlu » 09.07.2010, 18:36

anders gesagt ... man versteht nur das, was man will ... oder ... um etwas verstehen zu wollen, bedarf es der bereitschaft dazu .... heisst nichts anderes als sich von seinen interessen zu lösen, um sich in andere " hineinversetzen" zu können ... tja, und wer das kann, kann andere manipulieren ... um schliesslich die eigenen interessen zu verwirklichen. .... naaaa?
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Beitragvon ambivalencia » 09.07.2010, 19:31

ich denke es ist so :

der standpunkt bestimmt die wahrnehmung.

im realen fall wie im übertragenen sinne.

nun kommt es darauf an die wahrnehmungen zu bündeln,
derer , die die gleichen bedürfnisse und interessen haben.
mit argumenten oder mit manipulationen,
je nach dem...

im günstigsten fall im interesse der mehrheit der gesellschaft.

dies passiert aber gerade im moment nicht.
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Beitragvon Tarantel60 » 10.07.2010, 17:26

Wahrnehmung hängt aber von ganz vielen Faktoren ab!
Man nennt es auch die tägliche Kondition.
Mal ist man aufmerksamer, mal weniger... nicht wahr.
Dabei haben wir unseren Standpunkt noch gar nicht wahrgenommen.
Oft entsteht ein Standpunkt während wir etwas wahrnehmen.
Somit kommt der Standpunkt erst in nach hinein, etwas später.
So ein Standpunkt ist ja schließlich keine starre Konstruktion,
bis auf einige wenig, würde ich sagen.



Insgesamt mache ich die Erfahrung, dass ich ganz vieles
gar nicht wahrnehmen möchte.
Bei Interesse bin ich aber hellwach :)
Gut dass man sortieren kann. Nicht wahr.
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Beitragvon ambivalencia » 10.07.2010, 17:40

@ tarantel

das stimmt ,viele faktoren bestimmen die wahrnehmung.
zu standpunkt kann ich auch standort sagen.
von deinem standort nimmst die realität anders wahr, als dein nachbar,
der einen meter neben dir steht.
in sofern hat jeder seine eigene wahrnehmung und seine eigene
wahrheit.
erst im austausch mit den anderen über seine sicht
werden diese unterschiede deutlich .
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Beitragvon FagusW » 12.07.2010, 10:01

Man sieht nur was man kennt.
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Beitragvon Tarantel60 » 12.07.2010, 17:47

Oh, dann laufen noch viel mehr blinde herum, als angenommen, nicht wahr.
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Beitragvon sommerabend_w » 12.07.2010, 18:16

FagusW hat geschrieben:Man sieht nur was man kennt.



Oder:
Man kennt nur, was man sieht.
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Beitragvon Gast » 12.07.2010, 18:50

Aber in der Bibel steht auch: "Selig sind, die nicht sehen und doch glauben." (Joh. 20,29)

Kann uns dieser Spruch hier weiterhelfen, oder sollen wir uns in dieser Frage eher an den Spruch: "Wer nicht sehen will, dem hilft keine Brille", halten. Ganz abgesehen von dem "Blinden" und dem "Einäuigen".

Auch bei sommerlicher Hitze, sollten wir uns nicht von neuen Inspirationen fern halten.
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Beitragvon Palmanova » 12.07.2010, 18:55

Rodolpho hat geschrieben:
.......... sollten wir uns nicht von neuen Inspirationen fern halten.



Hülfe, wem Hülfe gebühret. Der Dreiäugige gebe Eines dem Einäugigen, damit der auch drei Augen hat. So werde Licht. Gell, Rodolpho. Und ungeahnte Horizonte öffnen sich.
Alles wird gut.
.
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Beitragvon Herbert07 » 12.07.2010, 19:21

Also - genau

TRANSPIRATION STATT INSPIRATION !
Hebbe :twisted:
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