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Im Forum Freundschaft & Familie können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Freundschaft und Familie austauschen. Teilen Sie lustige aber auch nachdenkliche Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen oder schließen Sie einfach neue Bekanntschaften.

Beitragvon meise09 » 17.01.2010, 20:02

Wie kommt man aus dem tiefen Loch nur raus. Die Wochenenden sind das schlimmste, überall Paare, händchenhaltend und so vertraut miteinander, wie ich es auch mal kannte.
Bin hierher gezogen, um näher bei den Kindern zu sein, doch mehr Zeit haben sie natürlich auch nicht.

Es ist schwer, Freunde zu finden, Bekannte hat man viele. Paar nette Worte würden mir jetzt guttun.
Könnt Ihr mich verstehen?
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Beitragvon Gast » 17.01.2010, 20:13

Habe heute bei dem Wetter keine glücklichen Paare gesehen:-) Sie hielten sich nur fest um nicht auszurutschen*g
Ich sehe nur, dass ich es warm habe, schöne Musik u. mit mir allein sein
kann.
Und ich denke an meinen Neffen, der Lymphdrüsenkrebs hat..im Alter von
25 Jahren und einer starken Chemotherapie ausgesetzt ist.
Daher wünsche ich Dir eine andere Sicht der Dinge. Das Glück liegt nur in
einem selber, hat mal ein kluger Mensch gesagt.
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Beitragvon Gast » 17.01.2010, 20:16

meise09 ich kann dich gut verstehen!

ich hatte auch solche zeiten, wo ich fremd in einem ort war.
man muss aber nur geduld haben!

sich vielleicht in vereinen melden, wenn man singen kann in einem chor mitmachen!
wenn man eine soziale ader hat, vielleicht beim roten kreuz oder sonst wo, in einem sozialen verein, besuchsdienste machen oder, oder,oder!

einfach nicht daheim bleiben in den vier wänden, sondern unter die menschen gehen, auf die menschen zugehen, sie ansprechen.

dann findet man schon anschluss!

es gibt regionalgruppen von 50plus, vielleicht auch in deiner nähe.
und sehen ob man sich da nicht irgendwo treffen kann!

ich wünsch dir eine schöne zeit, mit wirklichen freunden!
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Beitragvon Gast » 17.01.2010, 20:25

hier möchte ich mich als absoluter neuling doch auch zu wort melden. einsamkeit liegt nicht immer an zu wenig aktivität. ich bin im besuchsdienst und im hospiz tätig, bin in mehreren vereinen aktiv und doch, die wochenenden sind sehr einsam.
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Beitragvon kundgeba » 17.01.2010, 20:46

    Hallo meise09!

    Doro51 - hat es schon angesprochen, man sollte eine andere Sichtweise bekommen.

    Könnte es sein, dass du etwas enttäuscht bist, dass du in die Nähe zu deinen Kindern gezogen bist und sie jetzt keine Zeit für dich haben?
    An meine Kinder würde ich mich auch nicht "hängen" wollen - sie pflegen ihr Leben und ich würde das nicht beeinflussen wollen.

    Auch unter Freunden kann man sich einsam fühlen, wenn man mit sich selbst nicht eins ist.
    Ich bin sehr viel alleine, aber ich fühle mich nicht einsam, weil ich mich mit vielen Dingen beschäftige - die mich interessieren und erfreuen.
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Beitragvon meise09 » 17.01.2010, 20:55

abcdef.1 hat geschrieben:meise09 ich kann dich gut verstehen!

ich hatte auch solche zeiten, wo ich fremd in einem ort war.
man muss aber nur geduld haben!
Ich danke allen, die mir bisher geantwortet haben. Gleich fühle ich mich etwas besser.
Ich bin gern allein zu Hause, beschäftige mich mit vielen Dingen, aber die Nähe zu einem Menschen fehlt mir, die Streicheleinheiten, es muß nicht immer Sex sein. Ein Blick, ein nettes Wort, ach Ihr wisst doch was ich meine.











sich vielleicht in vereinen melden, wenn man singen kann in einem chor mitmachen!
wenn man eine soziale ader hat, vielleicht beim roten kreuz oder sonst wo, in einem sozialen verein, besuchsdienste machen oder, oder,oder!

einfach nicht daheim bleiben in den vier wänden, sondern unter die menschen gehen, auf die menschen zugehen, sie ansprechen.

dann findet man schon anschluss!

es gibt regionalgruppen von 50plus, vielleicht auch in deiner nähe.
und sehen ob man sich da nicht irgendwo treffen kann!

ich wünsch dir eine schöne zeit, mit wirklichen freunden!
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Beitragvon kleine_chaotin » 17.01.2010, 20:56

meise09 hat geschrieben:Wie kommt man aus dem tiefen Loch nur raus. Die Wochenenden sind das schlimmste, überall Paare, händchenhaltend und so vertraut miteinander, wie ich es auch mal kannte.
Bin hierher gezogen, um näher bei den Kindern zu sein, doch mehr Zeit haben sie natürlich auch nicht.

Es ist schwer, Freunde zu finden, Bekannte hat man viele. Paar nette Worte würden mir jetzt guttun.
Könnt Ihr mich verstehen?


meise09, aus der etwas weiteren nachbarschaft schick ich dir nur einfach mal liebe grüße, sei nicht traurig...das wird alles wieder.

und wenn du eine hand brauchst..die ein stückchen aus dem loch raushilft...

meld' dich einfach.


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Beitragvon kleine_chaotin » 17.01.2010, 20:58

LadyXXXL hat geschrieben:hier möchte ich mich als absoluter neuling doch auch zu wort melden. einsamkeit liegt nicht immer an zu wenig aktivität. ich bin im besuchsdienst und im hospiz tätig, bin in mehreren vereinen aktiv und doch, die wochenenden sind sehr einsam.



ladyXXL...auch für dich ein paar nette worte, von jemandem der auch noch nicht lange dabie ist, aber dennoch schon nette menschen kennengelernt hat.

übrigens...meinen respekt vor deiner tätigkeit im hospiz, ich ziehe den nicht vorhandenen hut. ich würde mir das nicht zutrauen...


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Beitragvon reisekater123 » 17.01.2010, 21:09

das scheint ein eher weibliches Problem zu sein das immer dann auftritt wenn die Nähe der Kinder zu sehr gesucht wird.
Da ist man/Frau gut beraten einen Bekannten und Freundeskreis zu pflegen mit dem die eigenen Interessen kompatibel sind.
Wer zu sehr auf die eigenen Kinder fixiert ist, die selbst bereits eine eigene Familie gegründet haben, wird sehr oft einsam sein.
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Beitragvon guggil » 17.01.2010, 21:12

natürlich kann man auch eine andere sichtweise heranziehen, aber diese ist nur in deiner nähe und nicht bei dir ( wenn man auch sehr betroffen ist über manches schicksal, und schon mal schlucken muss((doro)))
tatsache: e i n sam
da hilft nur, sich einen neues freundeskreis zu suchen, sich abzulenken, auf menschen zuzugehen. das 50+ forum halte ich pers, für eine gute grundlage, mit menschen in kontakt zu treten. du wirst sehen, du bist willkommen!
ich wünsche es dir, euch- ladyx und meise
LG!
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Beitragvon Gast » 18.01.2010, 8:11

ich habe irgendwo gelesen, es ist schon lange her,
"einsam ist nur, wer für niemanden zu sorgen hat!"

ich habe mir diese situation nochmals vor augen geführt!

früher gab es die großfamilie, da hatte vater, mutter, kind und oma einen platz gehabt und sie haben sich auch gegenseitig gebraucht!
und es war sicher sehr sinnvoll.

heute ist es nicht mehr so, dass die oma bei den jungen lebt.
hat auch seine vorteile.
dennoch ist die einsamkeit da, das heisst, das gefühl der einsamkeit.

gestern hatte ich besuch, eine liebe kollegin aus alten zeiten!
ich hatte sie zum essen eingeladen.
am vormittag war natürlich die vorbereitung fürs mittagessen thema nummer eins.
es war eine wunderschöne begegnung, nach einigen monaten oder sogar jahren.
wir waren uns vertraut, so als hätten wir uns jeden tag gesehen!

doch dann kam der abend und sie fuhr nach hause.
ihre familie kam vom skiurlaub heim.
die tochter und der schwiegersohn mit drei enkelkindern, mit denen sie dasselbe haus bewohnt, nur getrennte haushalte!

ja und ich war dann allein und für einen bruchteil von zeit, mögen es zwanzig minuten gewesen sein oder vielleicht eine halbe stunde, hatte auch ich das gefühl der einsamkeit!
ich habe es deutlich gespürt und das ist gut so.
ich habe das gefühl "wahrgenommen" und es "angenommen".
danach habe ich mich dingen zugewandt, die ich gerne tue und wo es mir gut geht dabei.
ich denke ich habe meine blumen "beguatnet" oder in einem buch geblättert, oder, oder...

so wie kundgeba schreibt, man beschäftigt sich mit dingen die man mag und die einem gut tun!!!

so habe ich gestern das gefühl der einsamkeit besiegt!?

vielleicht wäre das auch für dich ein weg?
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Beitragvon kundgeba » 18.01.2010, 14:36

abcdef.1 hat geschrieben: (...) ich habe das gefühl "wahrgenommen" und es "angenommen".
danach habe ich mich dingen zugewandt, die ich gerne tue und wo es mir gut geht dabei.....


    So ist es - ich mache es mir bewußt, und ich denke dabei oft auch - wie gut es mir geht und an Dinge die ich einfach nicht mehr haben will, weil es mich eingeschränkt hat.
    Meise09 - das Leben selbst zu gestalten - selbst zu leben und nicht gelebt zu werden - ist somit eine schöne Herausforderung geworden. ;-)
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Beitragvon Gast » 18.01.2010, 19:53

kundgeba hat geschrieben:
... das Leben selbst zu gestalten - selbst zu leben und nicht gelebt zu werden - ist somit eine schöne Herausforderung geworden. ;-)


Deshalb bin ich ja wieder in mein Junggesellenleben zurückgekehrt :wink:

.
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Beitragvon meise09 » 18.01.2010, 21:44

kleine chaotin, ich danke Dir für Deine Hand, die Du mir reichst, ich nehme sie gerne an

kundgeba, Du hast recht, genau das versuche ich, das Leben selbst zu leben und nicht gelebt zu werden. Leider hatte ich bei dem Versuch viele Enttäuschungen, doch ich gebe nicht auf. Dann tue ich auch bewußt nur das, was mir gut tut, fahre raus ins Grüne, lese oder, oder. Ich brauche Menschen um mich.

abcdef.1: Du triffst genau den Punkt, ich bin eine Glucke, die glücklich ist, wenn Mann, Kinder, Katze, Freunde sich wohlfühlen. Ich habe gern Gäste, habe es gern schick gedeckt und freue mich, wenn alle Spaß haben.
Jetzt ist das Haus leer und deshalb versuche ich u.a. über 50plus-treff neue Bekannte zu finden.

guggil, auch Du hast mir ja zu neuen Freunden geraten, ebenso reisekater.

Dazu, lieber Reisekater, möchte ich anmerken, dass das nicht nur ein weibliches Thema ist, vielleicht scheut Ihr Männer Euch, darüber zu reden, leidet lieber allein.

Jedenfalls danke ich allen, die mir bisher geantwortet haben und mir Mut gamacht haben. Liebe Grüße Brigitte (meise09)
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Beitragvon reisekater123 » 18.01.2010, 21:56

meise09 hat geschrieben:kleine chaotin, ich danke Dir für Deine Hand, die Du mir reichst, ich nehme sie gerne an

kundgeba, Du hast recht, genau das versuche ich, das Leben selbst zu leben und nicht gelebt zu werden. Leider hatte ich bei dem Versuch viele Enttäuschungen, doch ich gebe nicht auf. Dann tue ich auch bewußt nur das, was mir gut tut, fahre raus ins Grüne, lese oder, oder. Ich brauche Menschen um mich.

abcdef.1: Du triffst genau den Punkt, ich bin eine Glucke, die glücklich ist, wenn Mann, Kinder, Katze, Freunde sich wohlfühlen. Ich habe gern Gäste, habe es gern schick gedeckt und freue mich, wenn alle Spaß haben.
Jetzt ist das Haus leer und deshalb versuche ich u.a. über 50plus-treff neue Bekannte zu finden.

guggil, auch Du hast mir ja zu neuen Freunden geraten, ebenso reisekater.

Dazu, lieber Reisekater, möchte ich anmerken, dass das nicht nur ein weibliches Thema ist, vielleicht scheut Ihr Männer Euch, darüber zu reden, leidet lieber allein.

Jedenfalls danke ich allen, die mir bisher geantwortet haben und mir Mut gamacht haben. Liebe Grüße Brigitte (meise09)


Also ich leide nicht. Natürlich ist mir eine gut funktionierende Partnerschaft lieber als alleine zu sein, aber nicht um jeden Preis. Bei sehr vielen weiblichen Bekannten habe ich aber das klammern an die erwachsenen Kinder bemerkt.
Sehr viele ziehen ja in die Nähe der Kinder um so oft wie möglich dabei zu sein. Das kann den Kindern oft sehr lästig werden und eine Beziehung leidet ebenfalls darunter.
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