Deutsche Bank schlägt sich besser als erwartet
Erschienen am 25.10.2011 | dpa-AFX,
" Konzernchef Josef Ackermann zeigt sich zufrieden (Foto: dapd) Die Deutsche Bank meldet positive Zahlen: Das Kreditinstitut hat im dritten Quartal zwar die von der Euro-Schuldenkrise ausgelösten Turbulenzen an den Kapitalmärkten zu spüren bekommen. Bank-Chef Josef Ackermann sieht sein Unternehmen aber weiter gut für strengere Kapitalregeln gerüstet. Der um Sondereffekte bereinigte Vorsteuergewinn ging im Vergleich zum zweiten Jahresviertel um rund 28 Prozent auf 942 Millionen Euro zurück, wie der deutsche Branchenprimus in Frankfurt mitteilte. Experten hatten mit einem stärkeren Gewinnrückgang gerechnet. Die Aktie reagierte mit einem leichten Plus auf die Zahlen, rutschte dann aber ab.
Deutsche Bank hortet 180 Milliarden
Ackermann schrieb im Quartalsbericht, die Deutsche Bank habe ihre Kapital- und Refinanzierungsressourcen so gestärkt, dass es für die Herausforderungen "besser denn je" vorbereitet sei. Zuletzt hatten Analysten bei der Deutschen Bank für den Fall eines Schuldenschnitts in den Euro-Schuldenländern einen besonders hohen Kapitalbedarf vermutet.
Die Liquiditätsreserven seien auf 180 Milliarden Euro aufgestockt worden, sagte Ackermann. Zudem habe die Deutsche Bank "weiterhin uneingeschränkten Zugang" zu den Finanzierungsmärkten. Die Refinanzierung für dieses Jahr sei bereits Ende September "zu sehr günstigen Konditionen" abgeschlossen worden.
Höhere Kapitalquote gegen die Krise Die harte Kernkapitalquote bezifferte die Bank auf 10,1 Prozent Ende September, zu Jahresbeginn lag sie bei 8,7 Prozent. Die Deutsche Bank sei sehr gut auf die künftig strengeren Eigenkapitalvorschriften vorbereitet und könne diese vor Ablauf der festgelegten Fristen erfüllen, betonte Ackermann.
Ackermann beklagte nun die sich erneut eintrübende weltweite Entwicklung der Wirtschaft sowie die "erheblichen Turbulenzen am Finanzmarkt". Aufgrund der Schuldenkrise musste die Bank den Angaben zufolge 228 Millionen Euro auf griechische Staatsanleihen abschreiben. Das Kreditinstitut hat sich schon für einen möglichen drastischen Schuldenschnitt bei griechischen Staatsanleihen gerüstet: Die Staatspapiere stehen derzeit mit 46 Prozent des Nominalwerts in den Büchern, wie aus einer Analystenpräsentation hervorgeht. Damit würde die Bank bei einem Schuldenschnitt von 54 Prozent keine weiteren Verluste verbuchen."
Und so eine erfolgreiche Bank will die Linkspartei verstaatlichen,
so etwas ist unverantwortlich !!!
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