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Forum der Regionalgruppe München

Moderator: harry_cb31

Beitragvon Doosie » 29.03.2010, 1:14

[center]Es geschieht jeden Tag. Irgendwo. Überall.

________________________________________
WARNUNG: Diese Geschichte macht Euch möglicherweise traurig. Wenn Ihr das nicht wollt, lest bitte nicht weiter! [/center]

Als ich noch ein Kätzchen war ....
unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich "dein Baby", und, obwohl ich einige Nippes "killte" wurde ich deine beste Freundin. Wann immer ich etwas "anstellte", hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: "Wie konntest du!?", aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt.
Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich.
Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen.
Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon. Von deinem Frühstück gab's für mich immer was vom Schinken, "aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!" Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.
Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um "Karriere" zu machen. Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zulernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. Und freute mich, als du endlich "deinen" Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl.
Ich war glücklich, weil du glücklich warst! Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt.
Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süßen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne. Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr. Ich liebte die Kinder, und wurde "Gefangener der Liebe". Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin.
Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufen lernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still. Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden. Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen,
um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.
Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir. Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes "Ja" zur Antwort und wechseltest dann das Thema. Ich war früher "deine Samtpfote" und bin heute "nur eine Katze".
Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. Obwohl einmal ich deine Familie war. Die Autofahrt machte Spaß, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spaß zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit. Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde.
Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig. Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegenüberstand. Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie "Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!"
Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen. Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen. Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen "guten Platz" für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: "Wie konntest du?"
Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuließ. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen.
Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurückkämst, und mich hier rausholen würdest.
Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich aufwachen würde..... bei dir zu Hause....
Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an "meinem" Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte? Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf. Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle. Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens. Mir, der gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog.
Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihr Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen. Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hinein floss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:" Wie konntest du?" Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:" Es tut mir leid!" Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden. Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein "wie konntest du" nicht an sie gerichtet war. Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch.
Ich werde immer an dich denken und auf dich warten. - Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität widerfährt....

[center]Einige Worte des Autors:
Wenn diese Geschichte Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb.
Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.
von Jim Willis
[/center]

[center]Bild[/center]
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Beitragvon Doosie » 10.04.2010, 21:50

... ich hatte heute Besuch....
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Beitragvon harry_cb31 » 01.11.2010, 18:38

[center]Warnung :!: [/center]

[center]Menschen mit einem zarten Gemüt und/oder ohne jeglichen Humor sollten das nachfolgende nicht lesen!

[/center]
Schon wieder wurde ein besonders schwerer Fall von Vernachlässigung entdeckt.

Eine aufmerksame Bürgerin hatte die Polizei gerufen, weil sie aus der nebenliegenden Wohnung Geräusche gehört hatte, welche sich wie das permanente Wimmern eines Babys anhörten.
Wie sie gegenüber der Polizei angab, hätte ihre Nachbarin, die Mutter eines Babys von etwa einem halben Jahr ist, drei Tage zuvor die Wohnung verlassen und sei bisher nicht wieder zurück gekehrt.

Als die Beamten die Wohnung aufbrachen, fanden sie in der Küche nur einen stark unterkühlten Mann im Schlafanzug, der seit drei Tagen nichts getrunken und gegessen hatte. Er war bereits auf 87 Kilo abgemagert und machte auf sie einen ziemlich verstörten Eindruck.

Die beiden Mitarbeiter der Polizei suchten sofort nach etwas Trinkbarem, um dem Mann zu helfen.
"Nur Wasser, Eistee und Obstsaft haben wir gefunden", so einer der beiden sichtlich mitgenommenen Beamten.
"Wir haben ja schon so manches erlebt, aber in dieser Wohnung fanden wir nicht einmal etwas für eine männergerechte Mahlzeit, wie Tiefkühlkost oder Konserven. Nur Müsli, Käse, Obst und Sachen wie Kartoffeln, Reis und Eier, die man vor dem Essen erst noch aufbereiten muss, fanden wir in der Küche.", ergänzte der andere.

Bei einer flüchtigen Besichtigung der Stube wurde die Schwere der Vernachlässigung noch deutlicher.
In den Regalen und im Bücherschrank fanden sie eine Menge Zeitschriften und Bücher, die sehr frauentypisch waren. Sogar eine Hetzschrift von Alice Schwarzer aus den 70ern gegen die gottgewollte Herrschaft der Männer fanden sie. Aber keine einzige Fußball- oder Autozeitschrift, ganz zu schweigen von irgend einem Männermagazin.
Auch das Fernsehgerät funktionierte nicht mehr.

Die Beamten brachten den Mann in die nahe gelegene Gaststätte "Mein zweites Zuhause", wo er mit drei Maß Bier und der doppelten Zahl an Schnäpsen erst einmal notversorgt wurde.
Der Wirt der besagten Gaststätte bestellte auf eigene Kosten einen Pizzaservice.
Als dessen Inhaber von dem tragischen Geschehen erfuhr, versprach er sofort Flyer mit seinem Angebot drucken und verteilen zu lassen, damit sich so etwas in seinem Viertel nicht wiederholen kann.
Da muss man ihm auch mal die Frage stellen: "Warum wird erst jetzt gehandelt?"

Danach konnten die Beamten den Mann endlich zu dem tragischen Geschehen befragen
Mit leiser, stockender Stimme und hin und wieder von einem Weinkrampf geschüttelt, schilderte der Mann, wie es dazu gekommen war.
Seine Frau war vor drei Tagen kurzfristig mit dem Baby zu ihrer kranken Mutter gefahren und hatte ihn schwer erkrankt (leichter Schnupfen) allein zurück gelassen.
Dabei hatte sie es versäumt, ihm die Kleidung für die nächsten Tage bereit zu legen.
Die Frage, warum er sich nicht etwas Essen habe bringen lassen, beantwortete der Mann wie folgt:
"Ich bin mit der Bedienung eines Handys überfordert und das schnurlose Telefon hätte ich erst suchen müssen."
Auch die Frage, warum er so unterkühlt war, konnten die Beamten klären. Es stellte sich heraus, dass schon am ersten Tag kurzzeitig der Strom ausgefallen war und die Heizung sich automatisch abgeschaltet hatte. Und er kannte nicht den Standort der Heizung im Keller. Es hätte ihm auch nichts
genutzt, da nur seine Frau sie bedienen kann.

Was sind das nur für Frauen, die zu so etwas fähig sind, einen hilflosen Mann so allein zu lassen, fragt man sich unwillkürlich angesichts dieses neuen Falles von schwerer Vernachlässigung.
Die bekannte selbst ernannte Eheberaterin Erika Berger erklärt es so:
"Frauen sind heutzutage mit der artgerechten Haltung und Pflege eines Mannes schlicht überfordert. Der zuerst noch nett wirkende Mann wird schnell zu einer dauerhaften Belastung, wenn er nach der Balz die typischen Merkmale der Geborgenheit entwickelt. Doch spätestens, wenn das erste Kind da ist, bleibt den Frauen neben ihrer Berufstätigkeit keine oder nicht genügend Zeit für den Mann. Das ist aber keine böse Absicht von ihnen."

Aber es bleibt die Angst vor weiteren solchen Fällen.

Nachbarn und Anwohner legten spontan einzelne Bierdosen, Sixpacks und Flachmänner vor das Haus des Opfers. Einige spendierten auch ausgelesene männertypische Zeitschriften. Einer sogar den kompletten
Jahrgang eines Männermagazins, dem allerdings die ausklappbaren Seiten fehlten. Selbst ein noch funktionsfähiger Schwarzweiß-Kofferfernseher fand sich unter den Spenden.
Doch auch anklagende mit dem Computer erstellte Schilder mit Texten wie "Warum müssen gerade wir so leiden?" wurden aufgestellt.

Wenn die Ehefrau des Mannes nach Hause kommt, wird sie staunen, wozu Männersolidarität fähig ist und hoffentlich etwas aus ihren Fehlern der Vergangenheit lernen. :!:
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Beitragvon Kaeferlein » 01.11.2010, 18:54

Oh weih, wie lieb' ich solche Männer. :P
(auch wenn ich jetzt Haue bekomme)

harry, Dein Beitrag ist hier fehl am Platze; an anderer Stelle hättest Du die Lacher auf Deiner Seite ( meine ganz persönliche Meinung )!
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Beitragvon Birgit62 » 01.11.2010, 20:30

Das ist mal wieder ein schöner Tread!

wie ich sehe ist der schon älter und ist mir nie aufgefallen ich musste herzhaft bei beiden kleinen Geschichten Schmunzeln

Danke für Eure Geschichten :lol: :lol: :lol:

Lg Birgit
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Beitragvon Korallensucherin » 01.11.2010, 20:54

Doosie schrieb:
Es geschieht jeden Tag. Irgendwo. Überall.

________________________________________
WARNUNG: Diese Geschichte macht Euch möglicherweise traurig. Wenn Ihr das nicht wollt, lest bitte nicht weiter!



Doosie, ich habe weiter gelesen, obwohl es mich traurig stimmte. :cry:

Ein Haustier aufzunehmen, ist eine Entscheidung, die das Herz trifft, für mich war es so. Tiere verdienen ebenfalls Respekt, so wie wir es auch von den Menschen erwarten

Meine Susi und ich bedanken uns bei Dir sehr herzlich für diesen Beitrag.

LG Babs
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Beitragvon Birgit62 » 01.11.2010, 22:00

Tag 1, 22:00 Uhr: Email erhalten. Ein Freund schreibt etwas davon, daß man bei ebayâ„¢ tolle alte Bücher bekäme, ab und zu würden sogar .........bücher angeboten. Das hat mich sehr überrascht, bis dahin war ebay für mich etwas, wo man seine gebrauchte Kinderkleidung und alte Möbel ver- bzw. ersteigern konnte.
Aber nun werde ich wach. Alte Bücher ??? Dafür hatte ich schon immer eine Schwäche. Und dann womöglich noch .......... ???

Tag 1, 22:10 Uhr: Mit großen staunenden Kinderaugen lese ich, daß alleine unter der Rubrik "Antiquarische Bücher" über 36.000 Angebote sind, aufgeteilt in 16 Unterrubriken. Ich fange an zu lesen und zu blättern.

Tag 1, 22:18 Uhr: Das erste interessante Objekt ist gefunden, mein Herz schlägt schneller. Jetzt muß ich mich wohl mal anmelden.

Tag 1, 22:25 Uhr: Die erste Hürde: ich brauche einen "Namen", eine Identität. Da nimmt man ja nicht etwa seinen wirklichen Namen, sondern irgendeinen Fantasienamen. Pech, wenn einem gerade nichts gescheites einfällt.
Ein Spitzname muß her. Wie hat man mich früher mal genannt ? Pech, ist schon vergeben. Nächster Versuch. Ist auch vergeben. Na gut, eine Zahl dahinter. Ist auch vergeben. Ja, spinnen die denn ???
Da hilft mir ein nettes Programm und fragt mich nach meinen Hobbies. Daraus haben wir dann quasi "gemeinsam" einen Namen gebastelt. Er klingt zwar recht affig, aber das ist mir schnurzwurschtegal, Hauptsache ist, ich kann endlich mitbieten !
Ein Passwort brauche ich auch noch. Am besten ein so schweres, daß ich es mir selbst nicht merken kann. Vorsichtshalber schreibe ich mir alles auf. Jetzt wird mein Name auch noch geprüft. Das klappt nicht auf Anhieb und ich muß warten. Nun muß ich noch eine Mail bestätigen. *fingertipptipptipp...*

Tag 1, 22:45 Uhr: Die Formalitäten sind erledigt, ich habe nun eine "mein ebay" Seite, habe etwas zu trinken, etwas zum knabbern... und nun kann es losgehen. Jeder ebay-Anfänger wird wohl das Gefühl kennen, wenn man sich zum erstenmal dieser überwältigenden Fülle von Angeboten gegenübersieht... und ein paar davon laufen gleich ab, dann ist die Zeit um, in der geboten werden kann !!!
Man blättert und bietet wie in Trance. Da sind drei ganz ähnliche Angebote, noch dazu äußerst billig !!! Welches soll ich nehmen ? Oder besser auf alle drei bieten, falls mir jemand zwei wegschnappt, bekomme ich wenigstens das dritte ?
In einem Auktionssaal ist es ja anders, da wird ein Stück nach dem anderen verkauft. Aber hier manches fast gleichzeitig.
Also : entscheiden, entscheiden und weiterblättern und staunen und entscheiden. Nein, das nicht. Ja, das könnte, aber lieber erstmal beobachten. Ja, hier vielleicht bieten. Nein, dies eher nicht. Tausende von Angeboten...

Tag 2, 02:51 Uhr nachts: Ich habe 11 Gebote abgegeben, einiges unter Beobachtung und so langsam die Übersicht verloren. Wenigstens hat die "mein ebay" Seite noch die Übersicht. Meine Frau meint, ich solle lieber schlafen gehen. Na, die hat gut reden. Ich kann jetzt noch nicht schlafen, ich bin völlig aufgeeeeäääähhhnnnn...

Tag 2, 09:40 Uhr: Habe schon vor dem Frühstück meine Mails abgerufen, nun nach dem Frühstück kann ich endlich weitermachen.

Tag 2, 12:24 Uhr: Habe 4 weitere Gebote abgegeben, bin auch schon überboten worden (cool bleiben !!!) aber nun endlich hab ich mein erstes Buch ersteigert. Klein, billig, aber interessant. Sofort Mail an Verkäufer geschickt, wie es sich gehört.

Tag 2, 17:34 Uhr: Bin auf den letzten Sekunden überboten worden, habe ganz verblüfft zugeguckt. Für eine Reaktion war alles viel zu schnell. Heeee, die kämpfen hier mit harten Bandagen !!! Stelle fest, daß bei abgelaufenen Auktionen oftmals die Sieger vorher gar nicht mitgeboten haben. Lerne, wie entscheidend die letzten Minuten sind. Lerne außerdem, daß es intelligenter ist, krumme Beträge zu bieten. Glatte Beträge, wie etwa 15 Euro, werden sonst mit 15,05 Euro überboten. Typische Anfängerfehler...

Tag 2, 19:18 Uhr: Zwei Fragen sind aufgetaucht, die ich in den umfangreichen Erläuterungen nicht erläutert fand. Also email an den Kundenservice. Die Mails werden sofort automatisch bestätigt. Die eigentliche Antwort bleibt aber aus.

Tag 3, 01:41 Uhr nachts: Email von ebay. Man fragt mich, ob ich mit dem Service zufrieden wäre. Mit welchem Service ???

Tag 3, 15:50 Uhr: ebay begrüßt mich mit den Worten "Schoen, daß Sie dabei sind". Wie nett. Inzwischen sind aber auch die Antworten auf meine Fragen eingetroffen.

Tag 5 : Jetzt bin ich richtig drin. Habe geboten, gewonnen, verloren, gezittert, gemailt, Geld überwiesen, geblättert, gezweifelt, Forum durchgelesen, neue ungeahnte Rubriken entdeckt und mein Geld gezählt :-)))
ebay ist ein großes schwarzes Loch, ein Treibsand, ein Höllenschlund. Ich bin dabei, darin zu versinken...

Tag 8 : Das erste Buch ist eingetroffen. Ich schreibe eine Bewertung und ... ich bekomme eine. Endlich steht keine "0" mehr hinter meinem Namen. Bin jetzt ein "echter" ebayer. Die Anzahl Bewertungen wird sehr beachtet und natürlich die Qualität : Lob, Neutral oder Beschwerde.

Tag 11 : Ich entdecke immer noch neue interessante Rubriken. Besonders heiß : Sammeln & Seltenes => Total Verrücktes.
In über 4.800 Auktionen werden die verrücktesten Sachen angeboten, auch Dienstleistungen und Blödsinn. Find ich überaus witzig. Ahne nicht, daß das bei ebay längst ein alter Hut ist.


lustig : wer bietet auf einen "angebissenen und übriggebliebenen Kartoffelpuffer" ?

Tag 13 : Jetzt weiß ich es. Weiß auch was ein Sixpack ist und Partygranaten. Habe zwei Homepages entdeckt, die solche witzigen Auktionen "sammeln", nämlich www.wortfilter.de (sehr informativ !) und "ebay-Galerie des Grauens".
Weiß jetzt auch, daß Verkäufer einen Käufer streichen und ablehnen können, wenn die schlechte Bewertungen haben.
Weiß auch, was "pushen" bedeutet. Habe mittlerweile 8 wunderbare Beurteilungen. Die Verkäufer sind ja sooo lieb mit ihren Bewertungen !

Tag 14 : Meine neunte Bewertung stimmt mich mißtrauisch. Klingt zwar auch positiv und nett, aber irgendwie abgedroschen. Komme jetzt dahinter, daß "meine" Verkäufer diese Texte stereotyp benutzen, sie schreiben jedem (fast) das gleiche. Fühle mich wie unter einer kalten Dusche...

Tag 15 : Wieder eine neue interessante Rubrik entdeckt : Liebesromane. Nein, denkt nichts falsches, die sind für meine Mutter ! Die liest einen in 2-3 Tagen und braucht ganze Stapel davon. Hier bei ebay werden sie gebraucht angeboten, in kleinen Stapeln zu 4 Stück und in großen zu 50 Stück. Das wäre dann schon ein mögliches Weihnachtsgeschenk, denn wir schenken uns eigentlich nichts, aber "Mitbringsel" sind erlaubt :-)
Meine Frau meint, wenn ich für mich einen "Knüller" ersteigern kann, spendiert sie mir den zu Weihnachten. Die Sache bleibt spannend...

Tag 16 : Jetzt habe ich 9 kleine und große Bücher ersteigert, sie liegen auf dem Tisch und gucken mich an. Wann soll ich die eigentlich lesen ? Ich bin ja sooo beschäftigt, ich hab doch sonst auch nie Zeit ???
Heute morgen hab ich tatsächlich einen "Knüller" entdeckt. Insgesamt hab ich 7 Gebote abgegeben. Auf 7 verschiedene Bücher, versteht sich.
Aber es wird mir zuviel, morgen höre ich damit auf. Übermorgen bestimmt...

Tag 17 : Hab heute ein altes Schulbuch entdeckt und sofort ersteigert. TOLL !!! So richtig aus meiner Kinderzeit. So etwas wollte ich immer schon mal haben, hab's aber auf Flohmärkten nie finden können. Wo steht der Sekt ???
Nach diesem Erfolgserlebnis stöbere ich noch ein bißchen in ebay und finde eine ganze Reihe weiterer Schulbücher,
auch sehr schön, nur offensichtlich günstiger ! *seufz*
Hab ich mir schon wieder einen typischen Anfängerfehler geleistet ?

Tag 18 : Mein "Knüller" ist kurz vor dem Ende, die Zeit läuft ab, in der man bieten kann. Wie gebannt schaue ich auf den Monitor. Die Minuten verrinnen. Nichts passiert. Nein, ich werde mir das diesmal nicht wegschnappen lassen !!!
Noch 7 Minuten. Nichts passiert. Aber ich bin gewarnt, der Ansturm kommt in den letzten 2 Minuten. Oder letzten 30 Sekunden. Oder vielleicht gar nicht ?
Der Abstand zu dem Gebot meines Vorbieters ist mir eigentlich zu gering. Da kann doch leicht einer mit ein paar Euro mehr...
Ich hole tief Luft und erhöhe mein eigenes Gebot um das dreifache! So, jetzt können sie mich alle mal an den Füßen fassen...
Noch 2 Minuten. Noch 54 Sekunden. Nichts passiert. Bin gaaaar nicht nervös, nein, überhaupt nicht ! *nägel kau*
Noch 7 Sekunden. War's das ? Noch ein allerletztes Mal den Bildschirm aktualisieren... und da steht es: ich habe gewonnen !!!!



Tag 19 : Nein, diesmal hab ich nichts gekauft. Ich bin brav. Man kann sich ja auch mal zurückhalten. Oder ?
Allerdings hab ich einem Freund einen Link geschickt, das Buch wird ihn bestimmt interessieren !
Erstaunlich, was man alles bei ebay findet!
In der Küche stapelt sich der Abwasch.... mal sehen, ob bei ebay auch Einweggeschirr zu haben ist
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Beitragvon harry_cb31 » 01.11.2010, 22:26

Kaeferlein, Du hast gewiss recht, wie sich jetzt zeigt. Eigentlich hatte ich vor, den Beitrag in den Thread "Beziehungen..." einzustellen. Den haben aber wohl die grünen Bitbeißer derweil aufgefressen. Jedenfalls habe ich ihn nicht mehr gefunden. Aber, vielleicht passt er sowieso besser auf die große Spielwiese. Ich denke mal bis morgen darüber nach.

Danke für den Hinweis.

harry
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Beitragvon Kaeferlein » 02.11.2010, 17:08

Harry, jetzt ists zu spät. Hättest einen extra Thread aufmachen sollen. Hier kannste glaub' ich nicht mehr löschen.
Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend...
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Beitragvon Kaeferlein » 02.11.2010, 17:24

Zu Doosies Beitrag:
Weihnachten steht vor der Tür. Viele Kinder wünschen sich eine Katze oder einen Hund. Sie betteln so lange, bis sie diesen Wunsch erfüllt bekommen. Die Freude ist groß, doch wie lange?
Dass ein Tier nicht nur Freude bereitet, daran denken viele nicht. Ein Tier ist auch kein Spielzeug; es kann unser Freund und Begleiter sein, wenn wir ihm die nötige Aufmerksamkeit, Pflege und Liebe entgegenbringen. Wir sollten es jedoch nicht vermenschlichen...
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Beitragvon Doosie » 02.11.2010, 22:09

Hallo Harry,
ich find's gut, dass Du Deinen Beitrag hier eingestellt hast. Denn auch wenn es
sich bei dem 1.Beitrag um Katzen handelt, heisst das ja nicht, dass es sich
"überall" n u r um Katzen handeln müßte.
Denn vieles passiert ÜBERALL - und je vielseitiger sich ein Thread gestaltet,
um so interessanter ist er doch :!: Und wenn dann über ein Thema diskutiert
wird, das hält einen Thread doch "am Leben".
:roll: o d e r liege ich da falsch ?
LG Doosie
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Beitragvon Doosie » 02.11.2010, 22:37

Und damit das Lachen im Mundwinkel nicht eingefriert - hier etwas zum Schmunzeln:

Eine Katze steht vor Petrus und begehrt Einlass in den Himmel.
"Kommt ja gar nicht in Frage, denn in den Menschenhimmel dürfen nur Menschen
rein. Du musst in den Tierhimmel", sagt Petrus.
"Oooch Petrus, ich habe mein ganzes Leben nur mit den Menschen verbracht.
Die mögen mich und schmusen gerne mit mir. Und ich mag das. Lass mich doch
rein!" bittet die Katze.
Da gibt Petrus nach und sagt: "Komm rein, aber leise. Und wenn Du schon mal
drin bist, hast Du einen Wunsch frei. Was wünscht Du Dir denn?"
"Ein dickes Daunenkissen, das wär was." .. Simsalabim, schon ist das
Daunenkissen da und Petrus sagte: "So, nun such Dir ne schöne Wolke aus
und auf wiedersehen!"

Kaum ist die Katze weg, kommt ne Horde Mäuse und möchte auch in den Himmel.
Petrus sagt zu ihnen "ihr seid wohl verrückt geworden. So ne Horde wie ihr und
dann noch in den Menschenhimmel, das kommt ja gar nicht in Frage - schon
ganz und gar nicht!"
Da sagt der Mäuserich: "Wie? Was? Katzen dürfen und wir nicht? Sind Katzen
was besseres als wir? Also, ich werde bei Deinem Chef protestieren.
Es steht in der Bibel, vor Gott sind alle gleich!"
Petrus: "Ähämmm... na also, bevor das hier eine Demo gibt, kommt rein - aber
verzieht euch irgendwohin wo ihr nicht stört. Da ihr nun mal drin seid, habt ihr
auch einen Wunsch frei. Was wünscht ihr euch?"
"Rollschuhe!", wollten die Mäuse. Und siehe da, simsalabim, rollen die Mäuschen
von dannen.

Einige Tage später macht Petrus einen Kontrollgang, kommt bei der Katze vorbei und fragt:
"Na Kätzchen, geht"s Dir gut? Alles in Ordnung? Irgendwelche Beschwerden?"
Zufrieden schnurrt das Kätzchen: " s"ist sagenhaft hier! Alles super!
Hier gibt es sogar Essen auf Rädern---"

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon harry_cb31 » 02.11.2010, 22:58

Doosie, danke für Deine Worte zu meinem Beitrag. Ich hatte das nämlich auch so gesehen, als ich ihn einstellte.
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Beitragvon Gast » 04.11.2010, 14:01

"Es geschieht jeden Tag... irgenwo... ", so heißt dieser Thread. Und mir ist etwas eingefallen, aus längst vergangenen Tagen, als ich heute das Lied von Rubettes im Essener Forum gehört habe.
Es geschieht fast täglich, dass bei den Musikkonzerten die Musiker nach einer Frau Ausschau halten. So war es auch bei einem Konzert von Rubettes in München. Nur, der Sänger der Gruppe hatte sich damals die Falsche ausgesucht - nämlich mich! :D

Immer wenn ich Rubettes höre, muss ich schmunzeln. Ich muss an ein kleines Ereignis denken. Ich war bei jenem Konzert der Band in der Olympiahalle, zusammen mit meiner Tochter. Es ist schon, wie erwähnt, Jahre her. Ich stand in der ersten Reihe, wie meistens bei solchen Konzerten. Es kam so, wie es oft bei solchen Konzerten geschieht: der Sänger der Gruppe fing an, mit mir zu flirten. Er hatte sich aber die Falsche ausgesucht. Meine Tochter flüsterte mir aufgeregt zu: "Mama, der schaut DICH die ganze Zeit an." Ich fühlte mich natürlich geschmeichelt, ich erwiderte sein Lächeln, vielleicht flirtete ich auch ein bisschen, doch ohne Hintergedanken. Ich war kein Grupie!
Zu meiner Überraschung kam er nach seinem Auftritt zur Absperrung (das war ein Oldie-Konzert, es sind noch andere Bands aufgetreten, auch Smokie und Hot Chocolate) und lud mich an die Bar ein. Ich hatte große Lust dazu, er sah wirklich gut aus, doch - nicht ohne meine Tochter. Er, ganz der englische Gentleman, lud uns beide ein. Wir tranken etwas, meine Tochter betätigte sich als Dolmetscherin, da ich kein englisch konnte und nach einer Zeitlang kam seine zweite Einladung - in sein Hotel. Nein, nicht plump. Es würde dort eine Party stattfinden, es würden alle Musiker dabei sein - Smokie, Hot Chocolate, Manfred Man, es waren noch mehr da. Meine Tochter war Feuer und Flamme dafür - obwohl ich das Gefühl hatte, diese Einladung galt nur mir allein - ich blieb aber standhaft mit meiner Ablehnung. Ich war nicht so naiv wie meine Tochter, ich wusste ja, worauf das hinauslaufen sollte. Er war sichtlich enttäuscht, sicher auch verärgert. Doch er blieb gentlemanlike, er begleitete uns sogar bis zum Ausgang und verabschiedete sich mit einem Kuss auf die Wange. Also behielt ich ihn in keiner schlechten Erinnerung. Im Gegenteil. Und Mitleid mit ihm musste ich nicht haben. Da gab es so viele anderen Frauen die ihn anhimmelten. Allein wird er sicher nicht geblieben sein.
Manchmal denke ich "hätte ich doch…". So naiv sollte man aber nicht sein, um da an etwas Ernstes zu glauben. Schließlich war ich mit einem Musiker verheiratet - gewesen, ich wusste ja, wie so etwas läuft.

Ach ja, ich hatte damals Smokie, die als die letzte Band auftraten, NICHT GESEHEN! Ich wollte nur noch nach Hause, um weiteren Annäherungsversuchen des Rubettes-Sängers (ich erinnere mich nicht mehr an seinen Namen) zu entgehen.

Hier ist das bekannteste Lied von Rubettes, da könnt Ihr die Band sehen, obwohl sie sicher jeder bereits kennt.

Sugar Baby Love THE RUBETTES
http://www.youtube.com/watch?v=ACCsnXHH9Vk&feature=fvw

LG von Malaika.
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Beitragvon Birgit62 » 22.11.2010, 14:03

Eine Zigarette war am Sonntag Grund für eine Auseinandersetzung der besonderen Art. Ein Kellner hat in einem Biergarten in Saarlouis einer Frau eine Zigarette in den Ausschnitt gesteckt, weil sie das Rauchverbot missachtete.
Der Kellner bat die Frau zunächst, das Rauchen einzustellen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Doch die Raucherin weigerte sich und warf ihre Zigarette wutentbrannt auf den Boden. Nach Angaben der Frau hob der Kellner die noch glühende Zigarette auf und steckte sie ihr in den Ausschnitt. Den Kellner erwarte nun eine Strafanzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung.
:shock: :shock: :shock:
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Birgit62
 
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