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Fahrradtouren

142 Beiträge
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Beitragvon metusalem » 17.12.2008, 19:07

Ich mache ja nach Wetter so ab April mehrmals wöchentlich ziemlich intensive Radtouren von Ulm aus. Nach Memmingen, Augsburg, Stuttgart, Heidenheim etc. Tempo so ca. 25 km/h im Durchschnitt mit dem Mountain-bike. Ca. 100 km pro Nachmittag (bei Abfahrt ca. 12 Uhr). Hat da mal jemand Lust, mitzumachen?
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Beitragvon newhope » 20.12.2008, 21:35

metusalem hat geschrieben:Ich mache ja nach Wetter so ab April mehrmals wöchentlich ziemlich intensive Radtouren von Ulm aus. Nach Memmingen, Augsburg, Stuttgart, Heidenheim etc. Tempo so ca. 25 km/h im Durchschnitt mit dem Mountain-bike. Ca. 100 km pro Nachmittag (bei Abfahrt ca. 12 Uhr). Hat da mal jemand Lust, mitzumachen?


Du bist hier bei 50plus. Glaube kaum, dass du hier jemanden finden wirst.

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Beitragvon Gast » 22.12.2008, 23:53

metusalem hat geschrieben:Ich mache ja nach Wetter so ab April mehrmals wöchentlich ziemlich intensive Radtouren von Ulm aus. Nach Memmingen, Augsburg, Stuttgart, Heidenheim etc. Tempo so ca. 25 km/h im Durchschnitt mit dem Mountain-bike. Ca. 100 km pro Nachmittag (bei Abfahrt ca. 12 Uhr). Hat da mal jemand Lust, mitzumachen?


Hallo Metusalem,
hallo newhope,

ich bin wahrscheinlich der dritte Fernradler hier im Forum, es wird Zeit, dass ich mich vorstelle und nicht immer nur im Stillen mitlese.
25 km/h ist mir zu schnell, ich bin froh, wenn ich in bergigem Gelände (hier im
Schwarzwald) einen Tagesdurchschnitt von 20 km/h schaffe. Meine Tagestouren gehen so bis 180 km einschließlich bis zu 2000 Hm. Allerdings nur dann, wenn ich am nächsten Tag ausruhen kann. Bei mehrtägigen Touren fahre ich am Tag höchstens 130 km, sonst regeneriere ich mich nicht bis zum nächsten Tag.
Soweit also mein "Leistungs-Steckbrief". Wenn die Saison wieder losgeht,
und ich mal in Richtung Ulm fahre, werde ich mich wieder melden. In den hohen Norden komme ich sicher nicht so schnell . Da sind keine Berge, da macht das Radeln keinen Spass.
Schöne Feiertage wünscht Gruenbaer.
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Beitragvon newhope » 25.12.2008, 9:12

[quote="Gruenbaer"
In den hohen Norden komme ich sicher nicht so schnell . Da sind keine Berge, da macht das Radeln keinen Spass.
Schöne Feiertage wünscht Gruenbaer.[/quote]

Hallo Grünbär,

hier im Norden sind zwar nicht so hohe Berge, aber die Ostseeküste nicht so flach wie du vermutest. Da hat sich schon so mancher sehr verschätzt. Nicht umsonst heißt hier eine Landschaft "Holsteinische Schweiz".

P.S. mit Bergfahrten vergleichbar sind Radtouren gegen den Wind, den wir hier fast immer haben. Wenn du mal 150 km gegen starken Ostwind gefahren bist, wirst du dich bestimmt nach deinen Bergen sehnen. Da gibt es wenigstens steile Abfahrten, wo du dich ausruhen kannst. :D

Möchte deine Leistungen als Bergfahrer natürlich nicht schmälern. Diese sind sehr bewundernswert.

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Beitragvon Gast » 25.12.2008, 9:50

    Ich hätte dazu eine Frage?

    Warum fahrt ihr Fahrrad?
    Wodurch entsteht der Spaß, wenn es denn welchen gibt; zu fahren?
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Beitragvon newhope » 25.12.2008, 11:12

Warum fahrt ihr Fahrrad?

Also….

Ich kann hier natürlich nur für mich sprechen…
Im Wesentlichen sind es folgende Gründe:

1. weil ich kein Auto habe und auch keins brauche.
2. weil ich gerne in der Natur bin. Da, wo kein Auto hinkommt.
3. weil ich mit dem Rad Orte und Landschaften wirklich mit allen Sinnen "erfahre".
4. weil ich, da immer an der frischen Luft, nie erkältet oder krank bin.
5. weil ich glücklich bin, wenn ich mich ausgepowert habe.

Dieser letzte Punkt (Nr. 5) ist es, was mich immer wieder zu Höchstleistungen herausfordert.

Die Jagd nach den legendären Glückshormonen ist auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich gewesen. :D :D

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Beitragvon Gast » 25.12.2008, 21:52

newhope hat geschrieben:Warum fahrt ihr Fahrrad?

Also….

Ich kann hier natürlich nur für mich sprechen…
Im Wesentlichen sind es folgende Gründe:

1. weil ich kein Auto habe und auch keins brauche.
2. weil ich gerne in der Natur bin. Da, wo kein Auto hinkommt.
3. weil ich mit dem Rad Orte und Landschaften wirklich mit allen Sinnen "erfahre".
4. weil ich, da immer an der frischen Luft, nie erkältet oder krank bin.
5. weil ich glücklich bin, wenn ich mich ausgepowert habe.

Dieser letzte Punkt (Nr. 5) ist es, was mich immer wieder zu Höchstleistungen herausfordert.

Die Jagd nach den legendären Glückshormonen ist auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich gewesen. :D :D

newhope


dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Kommt noch dazu:

6. damit ich die Blumen am Wegrand besser sehen kann,
7. damit ich die Landschaft intensiver und länger betrachten kann,
8. damit ich mehr essen und trinken kann, ohne fetter zu werden,
9. damit ich niemandem mit Auspuffgasen und Lärm auf den Keks gehe,
10. damit ich keinen Parkplatz suchen muss und bei jedem Einkauf bis vor den
Laden fahren kann.
11. damit ich nicht für die Kinder den Chauffeur spielen muss,
12. um den altersbedingten Abbau des Körpers möglichst lange
hinauszuschieben

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit. Zudem sind die Glücksgefühle beim Radeln nur unvollkommen in Worten zu beschreiben, man muss sie erfahren, .. .fahren... fahren... fahren...fahren...fahren...fahren
meint Gruenbaer
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Beitragvon Gast » 25.12.2008, 22:10

newhope hat geschrieben:hier im Norden sind zwar nicht so hohe Berge, aber die Ostseeküste nicht so flach wie du vermutest. Da hat sich schon so mancher sehr verschätzt. Nicht umsonst heißt hier eine Landschaft "Holsteinische Schweiz".

P.S. mit Bergfahrten vergleichbar sind Radtouren gegen den Wind, den wir hier fast immer haben. Wenn du mal 150 km gegen starken Ostwind gefahren bist, wirst du dich bestimmt nach deinen Bergen sehnen. Da gibt es wenigstens steile Abfahrten, wo du dich ausruhen kannst.

newhope

newhope, Du sagst es !
Gegen andauernden Wind anzufahren, ist viel schlimmer, als jeder Berg.
Der Berg belohnt mich mit herrlichen Aussichten, z. B. auf die zurückgelegten
Serpentinen , mit dem Höhenrausch und mit der Abfahrt. Dagegen zehrt der Gegenwind an den Kräften ohne, dass sich irgendwelche Glücksgefühle
einstellen.
mit Radlergruß Gruenbaer
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Beitragvon Gast » 27.12.2008, 11:34

    Das macht ja Mut dass es doch um unsere Sinne und das Erleben geht,
    beim Fahrradfahren.

    Zuerst dachte ich es geht um Durchschnittsgeschwindigkeit und Tageskilometer.

    Nun lässt ja die Libido im Alter manchmal etwas nach,
    und wenn ich mir nun den kontinuierlichen Würgemechanismus des Fahrradsattels vorstelle,
    stellt sich mir die Frage der Beeinträchtigung?

    Entwickelt sich dann das Fahrrad zum alleinigen Freizeitvergnügen?
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Beitragvon newhope » 28.12.2008, 10:23

Gast_im_Dezember hat geschrieben:Nun lässt ja die Libido im Alter manchmal etwas nach,
und wenn ich mir nun den kontinuierlichen Würgemechanismus des Fahrradsattels vorstelle,
stellt sich mir die Frage der Beeinträchtigung?

Entwickelt sich dann das Fahrrad zum alleinigen Freizeitvergnügen?[/list]


Mit der Libido hab ich keine Probleme....
aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich lieber Fahrrad fahren. :D

newhope
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Beitragvon Gast » 28.12.2008, 14:12

Gast_im_Dezember hat geschrieben:
    Das macht ja Mut dass es doch um unsere Sinne und das Erleben geht,
    beim Fahrradfahren.

    Zuerst dachte ich es geht um Durchschnittsgeschwindigkeit und Tageskilometer.


Solche Radler gibt es natürlich auch. Man erkennt sie an ihren edlen Rennrädern und dem perfekten Outfit wie bei ihren Vorbildern bei der Tour de France.
Zu denen gehöre ich nicht.

Das Thema: "Radfahren und Libido", scheint bei weniger geübten Radlern ein wichtiges Thema zu sein, jedenfalls werde ich dazu öfter angesprochen.
Langstrecken-Radler widmen dem Sattel große Aufmerksamkeit. Beliebt sind
Ledersättel, die sich nach einiger Einfahrzeit perfekt dem Radlerpopo anpassen. Ein so eingefahrener Sattel ist wie ein eingelaufener Lederschuh:
Er drückt nirgends, nichts zwickt, nichts scheuert, es gibt keine Blasen, man spürt ihn praktisch nicht. Und vor allem: Die Belastung ist auf den Sitzhöckern des Beckens, abgepolstert durch die Pobacken. Alle Körperteile, die mit dem
Sitzen nichts zu tun haben, sind auch nicht belastet.
Also wird die Libido durchs Radeln in keiner Weise beeinträchtigt.
Im Gegenteil: Durch das Training des Kreislaufs und der Ausdauer wird sie
eher besser, bzw. sie geht im Alter weniger zurück.
Ist doch auch klar: Schließlich haben sexuelle Aktivitäten viel zu tun mit der
guten Durchblutung der dazu gebrauchten Körperteile.
Man muss also nicht entscheiden: Radfahren oder Sex, beides gehört zusammen und befördert sich gegenseitig
meint Gruenbaer
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Beitragvon newhope » 10.01.2009, 19:59

Hallo Grünbär,

hier etwas für dich (uns) :D

http://de.youtube.com/watch?v=7RClV6g2Y ... re=related

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Beitragvon Hecksi » 31.01.2009, 11:28

aber du bist mir etwas zu fit-
meine Grenze liegt bei ca 40-60 km und mein Durchschnitt eher bei gemütlichen 15kmh.
:roll:
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Beitragvon Giny22 » 18.07.2009, 9:24

:o :o
Hallo Pedalritter !

Bin auch begeisterte fFahrrad und Bike. Anhängerin,sollte jemand von Euch,in der Nähe zu Hause sein,oder ins Salzkammergut kommen,für einen Urlaub und überhaupt,wir haben herrliche Radwege und Routen.
Unter FIT MACH MIT ,bitte Melden.

:lol: Liebe Grüße, Giny22
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Beitragvon freisein » 29.07.2009, 17:41

Ich bin beeindruckt, wie fit die meisten hier sind, kann ich nicht mithalten. Fahre auch gerne Rad, aber lieber auf'm platten Land oder an Flüssen. 100 km am Tag sind schon möglich, muss aber nicht unbedingt sein. Ich gucke gerne unterwegs, halte mal an, schiebe auch steile Berge rauf, um mir die Füße zu vertreten. Mir ist die Bewegung in der Natur wichtig, liebe es, neue Landschaften zu "erfahren" - hab nicht mal 'nen Tacho für Streckenlänge oder Geschwindigkeit, ist mir nicht wichtig.
Falls jemand aus dem Raum Hannover-Celle ähnliche Gewohnheiten hat - ich bin vom 8.-14. August in der Gegend und würde mich über Gesellschaft beim Radfahren freuen.
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