Gast_im_Dezember hat geschrieben:Das macht ja Mut dass es doch um unsere Sinne und das Erleben geht,
beim Fahrradfahren.
Zuerst dachte ich es geht um Durchschnittsgeschwindigkeit und Tageskilometer.
Solche Radler gibt es natürlich auch. Man erkennt sie an ihren edlen Rennrädern und dem perfekten Outfit wie bei ihren Vorbildern bei der Tour de France.
Zu denen gehöre ich nicht.
Das Thema: "Radfahren und Libido", scheint bei weniger geübten Radlern ein wichtiges Thema zu sein, jedenfalls werde ich dazu öfter angesprochen.
Langstrecken-Radler widmen dem Sattel große Aufmerksamkeit. Beliebt sind
Ledersättel, die sich nach einiger Einfahrzeit perfekt dem Radlerpopo anpassen. Ein so eingefahrener Sattel ist wie ein eingelaufener Lederschuh:
Er drückt nirgends, nichts zwickt, nichts scheuert, es gibt keine Blasen, man spürt ihn praktisch nicht. Und vor allem: Die Belastung ist auf den Sitzhöckern des Beckens, abgepolstert durch die Pobacken. Alle Körperteile, die mit dem
Sitzen nichts zu tun haben, sind auch nicht belastet.
Also wird die Libido durchs Radeln in keiner Weise beeinträchtigt.
Im Gegenteil: Durch das Training des Kreislaufs und der Ausdauer wird sie
eher besser, bzw. sie geht im Alter weniger zurück.
Ist doch auch klar: Schließlich haben sexuelle Aktivitäten viel zu tun mit der
guten Durchblutung der dazu gebrauchten Körperteile.
Man muss also nicht entscheiden: Radfahren oder Sex, beides gehört zusammen und befördert sich gegenseitig
meint Gruenbaer