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Feijoada

10 Beiträge
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Beitragvon cajun_forever » 10.11.2011, 11:00

Kann jemand von euch das brasilianische Nationalgericht "Feijoada" kochen?

Wäre für ein Rezept dankbar, habe das immer sehr gerne gegessen, aber selten bekommen.. :wink:
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Beitragvon Helmut1951 » 10.11.2011, 11:11

hallo cajun_forever,

hier werden sie geholfen (hoffe ich) :lol: :lol:

http://www.kochbar.de/rezepte/feijoada.html
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Helmut1951
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Beitragvon Foxifix » 10.11.2011, 11:16

Hallo Cajun, ich habe ich das noch nie gegessen, nur andere Spezialitäten, und selbst gekocht bisher auch nicht,
habe aber auch ein paar Rezepte gefunden nach denen du das nachkochen kannst:


=> Rezepte Feijoada :wink:
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Beitragvon signature » 10.11.2011, 19:28

Habe ein wunderschönes Kochbuch :
"Fridas Fiestas", Die mexikanischen Feste der Frida Kahlo.

Ein Genuss für`s Auge.....mit vielen Fotos und Geschichten der berühmten Künstlerin
Habe dieses Rezept gefunden (wird aber anders geschrieben-weiß nicht warum).

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Beitragvon tigi9909 » 11.11.2011, 9:20

Deftig und bestimmt sehr lecker, die Feijoada-Rezepte mit den schwarzen Bohnen ...

Ich habe ein Suppen-Rezept mit schwarzen Bohnen und Kokosmilch.
Die Menge der Zutaten bitte nach Gefühl und Geschmack zusammenstellen:

Schwarze Bohnen über Nacht einweichen
Schalotten und Knoblauch kleinschnippeln und in Öl andünsten
Tomatenmark mit anrösten
Bohnen zugeben und mit Brühe auffüllen
Weichkochen
Würzen mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Chilli oder Chillipaste
Kokosmilch zugeben
Pürieren

In einer separaten Pfanne kleingeschnittene Knoblauchwurst oder Chorizo anbraten. Diese in die fertige Suppe geben, nochmal abschmecken und aufkochen.

Die Suppe soll eine samtige Konsistenz haben. Das Zusammenspiel der scharfen Zutaten mit der Kokosmilch ist exotisch-köstlich. Farblich sieht es nicht so schön aus. Ein paar Chilliflocken und Grünzeug als Dekoration runden ab.
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Beitragvon cajun_forever » 11.11.2011, 12:41

Hallo, ihr Lieben,

erst mal vielen Dank für eure Bemühungen!

"Feijoada completa mit Farofa, Couve Minheira und Molho de Pimenta" wirkt auf mich irgendwie am authentischsten. Müsste nur noch eine gebackene Banane hinzu fügen.

Ich weiß nur, dass das Ganze ein Riesenaufwand ist und mit der Zubereitung bereits am Vortag begonnen wird. Allerdings habe ich bei diesem Rezept Probleme mit den Fleischzutaten, ist etwas gewöhnungsbedürftig.. :wink:

Erinnert mich stark an eine Frankreichreise, in deren Verlauf ich in einem Restaurant eine "Delikatesse" bestellte, welche mit "paquet" und "porc" umschrieben wurde. Als ich dieses durchaus interessant aussehende "Paket" dann neugierig auf dem Teller aus packte, kam ein.. Schweinefüßchen zum Vorschein! :shock: *schüttel*.

Ich muss dermaßen entsetzt geschaut haben, dass Kellner & Chef mir umgehend zu Hilfe eilten, allerdings etwas verständnislos ob meinen Gefühlen gegenüber einer solch besonderen Delikatesse. Der Kellner hatte mir das Gericht zwar vorab beschrieben, ich verstand das auch mit dem "Fuß", aber war dann doch der Meinung, das man so etwas nicht essen und schon gar nicht als leckere "Delikatesse" bezeichnen könnte. Ergo dachte ich: Irgendein Missverständnis. Die Neugierde auf Neues und Unbekanntes siegte allerdings.. *g* Nachdem ich den beiden das ganze mitsamt meiner Neugierde, Spannung und sonstiger Gefühlsodysee beim "Auspacken" beschrieben hatte, fand der Chef das so toll, dass er vehement darauf bestand, mir auf Kosten des Hauses ein anderes Gericht zu bringen. ich hatte absolut keine Chance, diesen "Ersatz" mit zu bezahlen. Südfranzosen eben.. Ich liebe dieses Land!

@signature
Das ist bestimmt ein tolles Buch, mal etwas ganz anderes und für "Augenschmaus" bin ich immer zu haben! :wink:

Hast du schon ein paar Rezepte ausprobiert, kann man es von der Umsetzung her empfehlen?
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Beitragvon signature » 11.11.2011, 14:23

@ cajun_forever
Heute kann man ja erfreulicherweise jedes Rezept googeln.
Aber so ein schönes Kochbuch, das hält man gerne in der Hand, blättert und die Fantasie und
der Appetit werden beim Lesen angeregt. Dann gibt es die edel gestalteten Bücher wie das erwähnte von Friedas Fiesta aus denen ich nur ab und an koche und dabei aufpasse, das beim Kochen bloß nichts die Seiten verunreinigt. Aber viele gelebte oft alte Kochbücher habe ich auch, mit Fettspritzern bekleckert und zerknautscht.
Aus Friedas Kochbuch habe ich noch nicht den Aufwand betrieben ganze Menüs nachzukochen, nur einzelne Gerichte, war einfach umzusetzen, schmeckte gut. Das Besorgen der Zutaten ist schon schwieriger. Wo bekomme ich getrockneten Kippfisch, Cherimoya oder Mamey Früchte. Huauzontles Gemüse uvm. her?

Bei einer Künstlerin wie Frieda Kahlo liest man schöne Namen, wie:
"Das Mahl der breiten Tischtücher" oder "Teotihuacan, wo Sonne und Mond zu Hause sind"

Bild Bild

Die Geschichte mit dem Restaurant ist witzig, hatte mal in Liege das Vergnügen einen Kutteln-Eintopf zu essen. Schmeckte sogar, obwohl ich es nicht wiederholen würde.
Optisch war er nicht schön zu reden. :lol:
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Beitragvon schorses » 11.11.2011, 15:10

Schweinefüße, Kutteln in Polen und Frankreich ein ganz normales Essen. Die geputzten Kutteln liegen in der Kühltheke neben Hirn und Füßen.
Es gibt doch auch die schön geputzten Hähnchenmägen, Herzen oder Leber.

In meiner Lehre hatten wir auf großen Kalten Buffets oft einen ganzen Schweinekopf gefüllt mit Pastete, die Ohren standen durch Zahnstocher gehalten schön ab. Augenersatz :roll: :roll: gefüllte Oliven oder Weintrauben.
Eine besondere Delikatesse sollen auch Stierhoden sein :oops: ich hab noch nie welche probiert, weiß aber das das kein Witz ist
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Beitragvon titirangi » 11.11.2011, 16:24

@ Cajun
Habe vor einem Jahr die Frida Kahlo Ausstellung in Berlin besucht und war höchst fasziniert. Leider habe ich das Kochbuch übersehen und fehlt somit in meiner Sammlung.

Feijoada = zu deutsch Bohnen
Dieses Gericht findet man auch in Angola, Mozambique, Goa (Indien) und eben in Brasilien (Nationalgericht), alles ehemalige portugiesische Kolonien.
Ursprünglich stammt das Gericht aus Portugal, den Provinzen: Beira, Estremadura und Tras-on Montes.
Aehnliche Gerichte findet man auch in Spanien "Fabada Asturiana" oder in Frankreich das "Cassoulet",
speziell Castelnaudry, Toulouse oder Carcasonne. Habe alle an Ort und Stelle versucht. Alle sind sehr
speziell und sehr verschieden und habe auch schon nachgekocht. Zeit spielt keine Rolle, wichtig ist das
Resultat. :) :)
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Beitragvon carmenK » 28.11.2011, 12:20

signature hat geschrieben: (wird aber anders geschrieben-weiß nicht warum).



Hallo!
Feijoada ist der portugiesische Name, Frijoles der spanische :wink: . Ich durfte vor kurzer Zeit auch das erste Mal in den Genuss dieses Gerichtes kommen, von einem echten Brasilianer zubereitet! :lol: Leeeeecker!!
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carmenK
 
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