von buscador » 19.12.2010, 3:28
Ich will versuchen diesen Vorgang hoffentlich allgemein verständlich zu erklären.
Zwischen dem sendenden Satelliten und den empfangenen Parabolantennen
( die runden Teller ) liegt wie der Fachmann sagt das sog. Funkfeld. Es sollte
frei von allen störenden Einflüssen wie ( dicke Wolkenbildung, starke Nebel, starke
und dichte Niederschläge wie Regen und/oder Schnee sein. Idealerweise sollte
man sich das so vorstellen, dass wie eine spezielle riesige Taschenlampe ( der Sattelit )
ohne von etwas behindert zu werden mit seinem gebündelten Lichtkegel die Parabolantennen ( Satellitenschüsseln ) anstrahlen kann. Warum können wir uns das so vorstellen?
Die Frequenzen mit denen TV Satteliten Ihre Programme senden liegen zum Beispiel bei
Frequenzen von grob gesagt bei 10 - 15 GHZ. Was heißt das? Es bedeutet, dass eine
sinusförmige Welle pro Sekunde z.B. bei 10 GHZ also 1*10Hoch 9 Hz erzeugt wird. Wie wir alle wissen beträgt die Lichtgeschwindigkeit 3.*10Hoch 10 cm pro Sekunde. Das bedeutet die Lichtgeschwindigkeit geteilt durch Frequenz liefert eine Wellenlänge für eine Welle von
z.B. 30 cm. So " kurze " Wellen können sehr leicht z.B. durch Tropfen, Schneeflocken, Nebelschwaden, anderen Hindernissen wie Bäume, Dächer usw. abgedämpft ( in der Amplitude kleiner gemacht ), reflektiert usw. kurzum so stark gestört dass nur geringe Anteile oder fast nichts mehr noch zur Parabolantenne gelangen. Man sagt das Funkfeld wird stark bedämpft und damit ist der Empfang nicht mehr möglich.
Das Parabol sammelt alle Wellen, reflektiert sie auf Ihren Brennpunk und genau dort
Sitzt der sog. LNC ein Verstärker mit niedrigsten Rauschwerten., welcher die Wellen
ziemlich rauscharm verstärkt und fast noch wichtiger, in einem sog. Mischerprozess auf die von Fernsehempfängern gebräuchlichen Empfangsfrequenzen von grob 950 MHZ bis 2150 MHZ umsetzt welche der Fernsehtuner weiter verarbeiten kann. Es liegt auf der Hand, dass größerer Parabole Durchmesser, größere Sammlerflächen bedeuten und damit bessere Empfangsmöglichkeiten, so kann eine Schüssel mit 85 cm Durchmesser noch besten Empfang bringen wo eine 65 cm schon versagt.Über die Modulationsarten der Trägersignale will ich mich hier nicht auslassen, aber es ist
vollkommen richtig was Foristen schon sagten:........digital bedeutet Empfang oder Keinen.
Das vom Analog Übertragung bekannte ....schlecht, schlechter, rauschen .... Verhalten kann bei Digital Übertragung nicht auftreten.
Die Sat. Anlage mit samt Kabel selbst muß natürlich als Fehlerquelle
ausscheiden.
Die Vorstellung, die Energie zum Betreiben des Satelliten war ausgefallen ist mit Sicherheit auszuschließen.
Sorry, der 50plus Editor erlaubt keine richige Potenz( Hochzahl ) Darstellung
buscador
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