Schönen guten Morgen, Allerseits
Süüüüüß der Kleine,
frzvassisi. Das könnte ein Kind vom kleinen Lord sein, der öfter mal bei uns zu Gast ist. Bei seinen ersten Bemühungen Vater zu werden, schaffte er gleich Zehn auf einen Streich

Wir sollten die Kleinen nicht unterschätzen, auch sie sind sehr schlau und gelehrig!
Als ich bei meiner letzten Bahnreise kurz vorm Kölner Hauptbahnhof über die Hohenzollernbrücke fuhr, staunte ich nicht schlecht, Schlösser soweit das Auge reicht!!! Das musste natürlich sofort festgehalten werden Dank Kamera in der Tasche. Aber was nur soll das bedeuten
Mit Tante Google löste ich das Rätsel:
Die genaue Herkunft des Brauches ist unklar. Ausgangspunkt des Brauches ist sehr wahrscheinlich Italien. Es wird vermutet, dass Absolventen der Sanitätsakademie San Giorgio in Florenz die Urheber dieses Brauches sind. Mit dem Ende ihrer Ausbildungszeit befestigten die Absolventen die Vorhängeschlösser ihrer Spinde an der Brückenlaterne auf der Milvischen Brücke, die in Rom über den Tiber führt. Dies wurde dann von den Verliebten Roms als Brauch übernommen.
Die Schlösser enthalten meist eine Beschriftung oder Gravur der Vornamen oder Initialen der Verliebten; teilweise mit Datum. Nach dem Befestigen des Schlosses wird üblicherweise der Schlüssel in das darunter fließende Gewässer geworfen. An der Milvischen Brücke erfolgt dies mit dem Ausspruch per sempre ("für immer").
Der Brauch hat sich inzwischen in vielen anderen Ländern verbreitet. In Deutschland sind seit Spätsommer 2008 die ersten Liebesschlösser an der Kölner Hohenzollernbrücke, die derzeit der bekannteste deutsche Ort für diesen Brauch ist.
Der Deutschen Bahn jedoch ist das Ganze ein Dorn im Auge. Nun will sie die Liebesbeweise entfernen.
Denn die Schlösser, welche teilweise aufwändig mit den Namen der Liebenden graviert, teils nur mit Filzstift beschrieben sind, gelten als genauso störend wie Graffiti."Bei Kontrollgängen an der Brücke werden wir alles entfernen, was unser Eigentum verändert", so ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber der "Bild". (Erstellt am 12. Januar 2009)
Offenbar hatten die Säuberungsbemühungen der Bahn keinen Erfolg, die Schlösser hängen immer noch! Warum auch, ist doch mal ein schöner Brauch!
Grüßl Pumi
