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Beitragvon rheinnixe » 29.01.2010, 20:04

Kürzlich hatte ich das Thema in einem Blog kurz gestreift.
Vielleicht ist es gar nicht seltsam, sondern nur normal, dass mich nie der Gedanke verlassen hat, dass mir etwas fehlt. Es ist eine Lücke
und sie wird sich auch nie schließen lassen. Mein Vater wäre der "erste Mann" in meinem Leben gewesen, doch leider habe ich ihn nie gesehen,
nie seine Stimme gehört.

Unendlich viele Fragen wurden nie beantwortet:
Hat er das Leben positiv gesehen, hatte er Humor, gerne gelacht, und worüber? Was hat ihn interessiert, ihn bewegt?
Wie war seine Einstellung zu Frauen, hätte ich erleben können, dass er seine Frau liebt.
War er ein kraftvoller Mann, dachte er geradeaus, war er gerecht, war er klug, durchsetzungs- und begeisterungsfähig.

Wie hätte er zu mir gestanden: Hätte er mich zärtlich geliebt, hätte er mir das Gefühl gegeben, etwas Besonderes zu sein?
Hätte er mich beschützt, mir Sicherheit gegeben, mich begleitet und gefördert.

Er ist nie erschienen und (eigentlich) auch nie in Erscheinung getreten. Lange habe ich auf ihn gewartet. Wenn ich als kleines Mädchen
abends im Bett lag und Stiefelschritte um die Straßenecke kommen hörte, saß ich kerzengerade und dachte: Er kommt! Ungeheuer
groß war die Enttäuschung, wenn er es wieder nicht gewesen ist. Irgendwann verstand ich, dass er niemals kommen wird. -
Meine Mutter hat ihn für tot erklären lassen, getrauert haben wohl nur mein Bruder und ich um ihn, aber erst später, denn zum
damaligen Zeitpunkt haben wir nicht alles verstanden.


Etwas ganz Entscheidendes habe ich nicht durch Erleben lernen können: Was ist eigentlich ein Mann, was macht ihn so anders
als eine Frau? Ist es erstrebenswert, einen Mann an der Seite zu haben? Hätte ich das durch ihn, bzw. durch das Vorbild meiner
Eltern lernen können? Ich weiß es nicht, denn Eltern hatte ich ja nicht, als Halbwaise nur das halbe Elternteil. Und diese fehlende
Hälfte aufzufüllen war nicht immer einfach. Wäre meine Mutter von anderem Format gewesen, hätte sie mir helfen können. Leider
war sie aber so, wie sie war, eine vom Leben enttäuschte junge Frau.

In zweiter Ehe war sie mit einem Mann verheiratet, der, zum Glück für mich, durch Abwesenheit glänzte. So blieb mir wenigstens
erspart, ein Negativmuster in mir zu errichten.
Der neue Mann im Leben meiner Mutter hat die Vergangenheit verdrängt, der Vater sollte vergessen werden, nichts mehr sollte
an ihn erinnern. Die Vaterfamilie wurde ebenso aus meinem Leben verbannt. Dabei hätte ich mir doch wenigstens mit ihrer Hilfe
ein Bild machen können. In späteren Jahren habe ich versucht, durch Befragen der Menschen, von denen ich annahm, dass sie ihn
gekannt haben müssen, meinen Vater aus dem Nebel zu holen, ihn für mich lebendig zu machen. Viele kleine Puzzlesteinchen
habe ich zusammen gefügt und so ist zumindest ein kleines Bild entstanden.
Ich glaube, ihn hätte ihn geliebt.
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rheinnixe
 
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Beitragvon Silverdust » 29.01.2010, 20:11

Liebe Rheinnixe,

ich bin mit einem Vater aufgewachsen und kann nur bedingt mitreden. Aber meine Kinder sind vaterlos aufgewachsen.

Ich habe mich oft gefragt, welche Konsequenzen dieses Fehlen für ihre Entwicklung haben wird. Heute sind meine Kinder so alt, das wir über das Thema reden können.

Mein Fazit aus unserer Geschichte ist , ohne da sich mich in den Himmel loben möchte: Die Entwicklung von Vater -oder mutterlosen Kindern ist stark davon abhängig wie emotional stabil und verbindlich der Elternteil der bei den Kindern ist, sein kann. Meine Kinder haben uns immer als Familie erlebt. Das war für sie was Ganzes. Sie sagen heute, das sie das bekommen haben, was sie emotional brauchten. Der Vaterverlust war sicherlich nicht vollkommen gut zu machen aber es ist totz allem gut geworden.
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Silverdust
 

Beitragvon Gast » 29.01.2010, 20:16

@rheinnixe....ist das deine lebensgeschichte? Sie hat mich sehr berührt...

Ich bin mit einem sehr starken, männlichen vater aufgewachsen, bedingt auch durch seinen beruf.
Er war feuerwehrmann, fuhr lange notarztwagen, wäre bei der hamburger flutkatastrophe 1962 fast ertrunken, als er leben rettete...

Heute ist er 85 und ich bin froh, ihn noch zu haben...

Mein männerbild war darum durch ihn geprägt....

....ich suchte mir männer, auf dem 1.blick wunderbar männlich, aber hinter der fasssade waren sie eher schwach...

Ich habe 2x sehr geliebt...dann aber festgestellt, dass eigentlich ich immer die starke in der beziehung gewesen bin...

Heute setze ich andere prioritäten...
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Beitragvon lea_franziska » 29.01.2010, 20:25

Ja das Stimmt… diese Lücke kenne ich auch …mein Vater starb an Kinderlähmung als ich 3 Jahre alt war… und ganz weit weg glaube ich manchmal mich an ihn erinnern zu können. Ich vermisse ihn heute noch.
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lea_franziska
 
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Beitragvon Silverdust » 29.01.2010, 21:20

Mein Vaterbild spielt sicherlich bei der Partnerwahl eine Rolle. Ich bin mit meinem Vater aufgewachsen und es wäre besser gewesen, wenn er nicht in meiner Nähe gewesen wäre. Er ist für mich bis heute sehr ambivalent. Halt Jekyll and Hyde…………………..und weil das alles nicht gut für mich war……………………….suche ich heute Männer von denen ich mir ein eindeutiges Bild machen kann und diewahrhaftige persönliche Stärke ihr eigen nennen.
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Silverdust
 

Beitragvon Gast » 29.01.2010, 21:56

Ich selbst bin mit einem Vater aufgewachsen der ziemlich konserativ war
aber trotzdem sehr diplomatisch!
Meine Mutter habe ich als Kind eher etwas unterwürfig wahrgenommen diese Ansicht später revidiert. Sie haben sich relativ gut ergänzt und immer
viel miteinander geredet und sich sehr gut verstanden!
Meine Kinder sind so gut wie , ohne Vater groß geworden und ich habe es immer sehr bedauert das Sie dieser Zusammenspiel in einer Ehe nicht
erleben durften.
Die erste Ehe ,da bin ich froh das meine Kinder Ihren Vater nicht
so erlebt haben aber es stets vermieden Ihnen näheres zu erörtern,mußten es später selbst miterleben. Vermisst haben sie ihn immer
Meine Tochter aus einer 10 jährigen Beziehung hat einen sehr guten Kontakt zu Ihrem Vater auch immer aufrecht erhalten.
Er ist auch Opa , für meine Enkelkinder von den beiden größeren Töchtern.
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Beitragvon Gast » 29.01.2010, 22:05

Sicher hat das Auswirkungen auf die Partnerwahl wie man es zu Hause
erlebt hat.
Die Partner werden aber auch nach anderen Gesichtspunkten ausgesucht,habe mich doch entwickelt seit meinem 21. Lebensjahr.
Männer die sich nicht um Ihre Kinder gekümmert haben ,sind doch automatisch durchs Sieb gefallen ganz logisch.
Heute sehe ich auch das differenzierter!
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Beitragvon guggil » 30.01.2010, 1:13

ich habe es hier schon einmal geschrieben, meine kinder wuchsen ohne vater auf, es war halt so.sie hatten auch keinen "ersatz" dafür.
jedoch, heute, wo meine kinder erwachsen sind, merke ich sehr wohl, dass z.b. mein sohn eine, wenn schon nicht vater- dann wenigstens eine männliche bezugsperson gebraucht hätte, jungen messen sich nun mal an einen mann,und lernen auch davon, er hatte es sicher sehr schwer mit 3 schwestern und mir..

wegen vaterbild, wenn was wahres daran sein sollte, dann versteh ich mein dilemma nun doch etwas besser.. (es hapert gewaltig mit meinem freiheitsdrang, den ich schon als kind hatte, und meinem wunsch, einen doch eher dominaten partner zu haben).. das lässt sich beim besten willen nicht vereinbaren..

etwas sollte ich wohl loslassen, mein verstand sagt mir: den vater.. :roll:
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guggil
 
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Beitragvon Silverdust » 30.01.2010, 11:43

guggil hat geschrieben:ich habe es hier schon einmal geschrieben, meine kinder wuchsen ohne vater auf, es war halt so.sie hatten auch keinen "ersatz" dafür.
jedoch, heute, wo meine kinder erwachsen sind, merke ich sehr wohl, dass z.b. mein sohn eine, wenn schon nicht vater- dann wenigstens eine männliche bezugsperson gebraucht hätte, jungen messen sich nun mal an einen mann,und lernen auch davon, er hatte es sicher sehr schwer mit 3 schwestern und mir..

wegen vaterbild, wenn was wahres daran sein sollte, dann versteh ich mein dilemma nun doch etwas besser.. (es hapert gewaltig mit meinem freiheitsdrang, den ich schon als kind hatte, und meinem wunsch, einen doch eher dominaten partner zu haben).. das lässt sich beim besten willen nicht vereinbaren..

etwas sollte ich wohl loslassen, mein verstand sagt mir: den vater.. :roll:


Guggil,

als mir bewusst wurde dass mein Vater insgesamt für mich als Mensch ambivalent war und ich ständig hin und hergerissen war, zwischen Angst, Ablehnung und "Papa hab mich doch lieb" da konnte ich meine Beziehungen zu Männern auch besser verstehen und mir wurde klarer warum mich ein bestimmter Männertyp, obwohl ich mit ihm schlechte Erfahrungen machte, immer wieder angezogen hat Heute neige ich dazu mich abzugrenzen, wenn mir was nicht geheuer vor kommt. Vielleicht kommt diese Abgrenzung sehr früh (zu früh), doch ich möchte einfach nicht mehr in meinen Gefühlen hin und hergerissen sein.
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Beitragvon rheinnixe » 30.01.2010, 12:44

Ihr Lieben,
ich freue mich, dass ihr das Thema aufgegriffen habt.
Im Vergleich zur Vaterlosigkeit interessiert mich ebenso, vom Gegenteil zu erfahren:
Wie war das Leben mit einem Vater; welche Auswirkungen hatte das Erlebte auf die Gefühlswelt;
hat er seine Rolle wahrgenommen und ausgefüllt? Einiges habt ihr schon berichtet. Danke dafür.
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rheinnixe
 
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Beitragvon Gast » 30.01.2010, 12:45

Mit großem Interesse habe ich eure Erfahrung gelesen.

Auch ich bin ohne Vater aufgewachsen.
Meine Mutter lag mit einer Nierenbeckenentzündung im 7. Monat schwanger im Krankenhaus als mein Vater einen tötlichen Unfall erlitt.

Bis zu meiner Geburt behielt man sie in der Obhut desselben, um die psychologische Betreuung zu gewährleisten und eine Frühgeburt durch die Aufregung und Trauer abzuwenden.

Auch mir hat, wenn vielleicht auch nicht bewusst, im Kindesalter eine männliche Bezugsperson gefehlt. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wenn der Vater meiner besten Freundin von der Arbeit heim kam, haben sie erstmal eine Runde umgebolzt und rumgetobt. Viel zu oft habe ich mir damals auch einen Vater gewünscht ......

marlana :roll:
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Beitragvon rheinnixe » 30.01.2010, 13:28

Irgendwo las ich, dass ca. 1,8 Mio. Kinder in der BRD ohne Vater aufwachsen. Für viele ist nicht einmal garantiert,
dass der Vater sein "Besuchsrecht" wahrnimmt, was schwerwiegende Folgen für die Kinder haben kann.

Meine Jahrgänge, die ihre Väter durch den Krieg verloren haben, es gab ca. 30 % Kriegswaisen, haben Ähnliches
durchlitten. Es mag sich seltsam anhören, wenn ich von Verlustangst spreche, aber der Vergleich mit Kindern,
deren Väter zurückgekommen sind, ließ genau dieses Gefühl aufkommen, wenn man mal, aus psychologischer
Sicht, die starke Mutterbindung und deren Auflösung unbeachtet lässt.
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Beitragvon Silverdust » 30.01.2010, 16:01

rheinnixe hat geschrieben:Irgendwo las ich, dass ca. 1,8 Mio. Kinder in der BRD ohne Vater aufwachsen. Für viele ist nicht einmal garantiert,
dass der Vater sein "Besuchsrecht" wahrnimmt, was schwerwiegende Folgen für die Kinder haben kann.

Meine Jahrgänge, die ihre Väter durch den Krieg verloren haben, es gab ca. 30 % Kriegswaisen, haben Ähnliches
durchlitten. Es mag sich seltsam anhören, wenn ich von Verlustangst spreche, aber der Vergleich mit Kindern,
deren Väter zurückgekommen sind, ließ genau dieses Gefühl aufkommen, wenn man mal, aus psychologischer
Sicht, die starke Mutterbindung und deren Auflösung unbeachtet lässt.


Sowohl als auch.

Der Kontakte zu beiden Elternteilen ist für ein Kind sicherlich die seelisch gesündeste Variante. Doch in der Realität ist e so, das nicht alle Väter und Mütter die Fähigkeit haben Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen und so gibt es sicherlich Fälle bei denen kein Kontakt die beste Situation für das Kind ist.

Wenn ich einen Elternteil schmerzlich vermisse obwohl ich es nicht kenne,, wird dieser Elternteil in meiner Phantasie immer ein vollkommen gutes, positives Elternteil sein Dieses vermisste Elternteil trägt dann alles in sich was ich brauche, mir erhoffe und nach dem ich mich so schmerzlich sehene. Mit dieser Sehnsucht im Herzen ist e nur ganz schwer vorstellbar, das es Kinder gibt, für die es ein Gutes ist ihren Elternteilen nicht ausgeliefert zu sein
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Beitragvon Gast » 30.01.2010, 17:47

Ich bin auch ohne Vater aufgewachsen. Allerdings nicht, weil mein Vater gefallen oder gestorben wäre. Nein, für die damalige Zeit viel schlimmer: Ich wurde unehelich geboren.
Meine Mutter wollte mich, trotz der immensen Schwierigkeiten in der damaligen Zeit und hat alles für mich getan. Dafür bin ich ihr dankbar.
Und trotzdem fehlt etwas. Und ich denke es ist schlimmer, als wenn ein Vater gestorben ist: Ich war von ihm nicht gewollt. Er hat sich nicht gekümmert. Er musste zur Alimentenzahlung verklagt werden.

Als Kind habe ich ihn eigentlich gar nicht mal so sehr vermisst. Mindestens dachte ich das. Ich hatte Verwandte mit einer vollständigen Familie und sagte zu meinem Onkel Papa, wie seine Kinder auch.

Erst später, ich war bereits ca 16 Jahre alt wurde es mir so richtig bewusst, was mir fehlt. Ich war öfter bei einer Schulfreundin zu Mittag oder auch mal über Nacht, weil ich nicht an meinem Wohnort zur Schule ging und die Busverbindungen nicht so optimal waren. Da merkte ich auf einmal den großen Unterschied: Vater, Mutter, zwei Töchter. Und ich wurde eifersüchtig. Was ich vorher wohl eher unbewusst gesucht hatte, in der Verwandtschaft und bei einer anderen Freundin, mit der ich aufgewachsen bin, ist mir nun bewusst geworden.

Ganz besonders bewusst wurde es mir aber, als ich eine eigene Familie hatte und das innige Verhältnis meiner Tochter zu ihrem Vater erleben durfte. Es ging manchmal so weit, dass ich sogar eifersüchtig wurde. Aber es erfüllte mich auch mit Glück, dieses erleben zu dürfen.
Vor drei Jahren ist mein Mann gestorben und meine Tochter trauert immer noch weit mehr als ich.

Ein anderer Aspekt ist der des Nichtwissens. Dies wurde mir aber auch erst als Erwachsener bewusst. Bei jedem Arztbesuch wird man nach Krankheiten in der Familie gefragt. Ich konnte nie eine vollständige Antwort geben. Dazu kamen auch die Überlegungen: Welche Gene habe ich von meinem Vater, was hat er mir vererbt, welche Verhaltensweisen habe ich von ihm übernommen, ohne ihn zu kennen? Ich weiß nicht mal ob ich ihm äußerlich ähnle. All dies wurde mir erst die letzten Jahre bewusst und zwar schmerzlich. Nicht nur, dass der Vater fehlt, nein, es fehlt auch ein Teil von mir.

Ob sich dies auf meine Partnerwahl ausgewirkt hat? Ich kann es nicht beurteilen. Mein Mann war 6 1/2 Jahre älter als ich. Da hat schon mal jemand vermutet, ich hätte eine Vaterfigur gesucht. Die war er für mich aber nicht. Sondern einfach ein liebender Ehemann, der alles für mich getan hat und getan hätte.
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Beitragvon kariboausvlo » 31.01.2010, 10:48

Ich habe meinen geliebten Vater mit 7 Jahren
durch Tod verloren.
Ich suche ihn immer noch....
Im Inneren und wahrscheinlich in jedem Mann
im Äußeren.
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