Rinderbaron hat geschrieben:Ist dieses "Erleichtern" so zu verstehen, dass der Freund nur zuhören aber nicht belehren soll, weil du es am Ende schätzt, dass da kein Zeigefinger erhoben wird?
nein, das sehe ich ganz und gar nicht so.
Aber wenn man gerade mal "voll angeschlagen" ist, tut es gut, wenn mal einfach nur eine Schulter zum Anlehnen, ein Arm zum Reinkuscheln oder ein bedauerndes "Ach du Armes" kommt.
Zeit für konstruktive ! Kritik kommt auch, aber das Wann und Wo, das kann ein echter Freund wohl fühlen.
Ich will keine "Friede, Freude, Eierkuchen"-Freundschaft (das sind für mich vielleicht liebe Bekannte) aber überleg mal selbst,
du hast gerade irgendwas Schlimmes erfahren, oder ist dir widerfahren:
wie gut tut es da, wenn -unmittelbar danach!- jemand sagt, och komm mal her, das wird schon wieder,
als wenn dann einer kommt in dem Stil:
bist mal wieder zu gutgläubig, kennt man ja, usw.
Dafür brauch ich ein bißchen Abstand, dann kann ich mir das anhören, zu Herzen nehmen und vielleicht -endlich- daraus lernen. Aber so direkt, da mag ich das nicht.
Zwar Kauderwelsch, aber ich hoffe, du hast das jetzt richtig verstanden ?