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Beitragvon Gast » 19.01.2010, 0:24

Ist dieses "Erleichtern" so zu verstehen, dass der Freund nur zuhören aber nicht belehren soll, weil du es am Ende schätzt, dass da kein Zeigefinger erhoben wird?
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Beitragvon aufgewacht » 19.01.2010, 7:33

Rinderbaron hat geschrieben:Ist dieses "Erleichtern" so zu verstehen, dass der Freund nur zuhören aber nicht belehren soll, weil du es am Ende schätzt, dass da kein Zeigefinger erhoben wird?



nein, das sehe ich ganz und gar nicht so.
Aber wenn man gerade mal "voll angeschlagen" ist, tut es gut, wenn mal einfach nur eine Schulter zum Anlehnen, ein Arm zum Reinkuscheln oder ein bedauerndes "Ach du Armes" kommt.
Zeit für konstruktive ! Kritik kommt auch, aber das Wann und Wo, das kann ein echter Freund wohl fühlen.
Ich will keine "Friede, Freude, Eierkuchen"-Freundschaft (das sind für mich vielleicht liebe Bekannte) aber überleg mal selbst,

du hast gerade irgendwas Schlimmes erfahren, oder ist dir widerfahren:

wie gut tut es da, wenn -unmittelbar danach!- jemand sagt, och komm mal her, das wird schon wieder,

als wenn dann einer kommt in dem Stil:
bist mal wieder zu gutgläubig, kennt man ja, usw.

Dafür brauch ich ein bißchen Abstand, dann kann ich mir das anhören, zu Herzen nehmen und vielleicht -endlich- daraus lernen. Aber so direkt, da mag ich das nicht.
Zwar Kauderwelsch, aber ich hoffe, du hast das jetzt richtig verstanden ?
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Beitragvon Gast » 19.01.2010, 7:52

"Ist dieses "Erleichtern" so zu verstehen, dass der Freund nur zuhören aber nicht belehren soll, weil du es am Ende schätzt, dass da kein Zeigefinger erhoben wird?! "rinderbaron

ja so sehe ich das auch.

ein freund sollte verstehen, die selektive wahrheit praktizieren, was nicht mit falschheit gleich zu setzen ist.
aber ein bisschen diplomatie darf es schon sein.
ich schätze mich glücklich solche freunde zu haben.
sehr unterschiedliche freunde, wenn ich denke.
eine beste freundin habe ich, die wirft mir alles an den kopf, lustigerweise, wenns passt.
und dann können wir gemeinsam sehr lachen.
es gibt aber wieder situationen oder gab situationen, wo es mir sehr schlecht erging und sie sehr feinfühlig mit mir umging.
es war trotz der schlimmen situation, schön für mich zu sehen, wie viele echte freunde ich hatte oder habe!
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Beitragvon Gast » 19.01.2010, 13:38

Auf eine "offene Frage" eine erschöpfende Antwort zu bekommen, finde ich sehr gut.
Danke dir aufgewacht, trotz Kauderwelsch habe ich dich gut verstehen können.

Hallo Maria,

dass du mir nicht gram bist, wegen eines versteckten "Angriffes" an anderer Stelle und anderem Platz, freut mich ebenfalls.
Deine Ansicht zu meiner Frage deckt sich weitgehend mit der von aufgewacht.

Solche Dialoge liebe ich, weil sehr sachlich. Dankeschön euch Beiden.
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Beitragvon Gast » 20.01.2010, 18:10

@rinderbaron, weißt du:

"wer schon am meeresgrund war, fürchtet sich nicht mehr vor pfützen!!!"
was solls. ich bin zwar sensibel, akzeptiere aber die meinung anderer,wenn es irgendwie möglich ist.

und wie in anderen foren steht, erkenn dich selbst.
und ich denke ich kenne mich gut und stehe zu mir!

und wenn da jemand meint einen stab über mich brechen zu müssen, ist es seins. ich habe kein problem damit.
ich habe sehr gelitten, stellenweise in meinem leben, weil ich meinen eigenen ansprüchen nicht entsprochen habe.
wenn man dann das leiden hinter sich lässt, sich selber verzeiht und glaube mir, das ist das schwerste,
dann können menschen über einen urteilen, wie sie mögen.
es ist eins, egal!

ich bin fast nie, auf jemandem bös, weil auch ich fehler habe und mache!

ich hoffe das passt auch ein bisschen in diesen thread!
irgendwie dürfen ja auch freunde alles sagen, in liebe natürlich und so dass man einen spiegel vor sich hat. ich liebe das.
dann kann man entscheiden, passt das zu mir, kann ich mich so annehmen oder nicht oder möchte ich etwas ändern.
es heisst immer, es ist nicht gut oder schlecht so oder anders zu sein, es hindert uns nur manchmal am glücklichsein!

in diesem sinne liebe grüße an dich!
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Beitragvon Gast » 20.01.2010, 19:52

Die Wärme deines Herzens hat deinen Verstand geweitet.

Du wirst von Tag zu Tag wertvoller.
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Beitragvon TanzGudi » 20.01.2010, 22:37

@ Hallo abcdef1
auch hier sprichtst du mir aus dem Herzen.
Wir sind alle "nur" Menschen und machen Fehler obwohl wir es oft gut gemeint haben .....! Andererseits kann man alles doch (u.a. bei einem guten Essen) erklären, falls was schief gegangen ist, denke ich

TanzGudi :wink:
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Beitragvon rubens7 » 01.02.2010, 17:13

Für mich ist ein guter Freund jemand, bei dem ich einfach in der Wohnung sitzen kann, ohne das Gefühl zu haben,fremd zu sein oder zu viel. Umgekehrt
ist es genauso..... Dem ich wenn ich allein bin, mein Konto in Notfällen anvertrauen kann und meinen Mann.
Und bei dem ich - egal wie - das Gefühl eines Seelenverwandten habe. Das habe ich erst 2 mal erlebt.
Sonst sind es Freunde,Bekannte,Kollegen. Wobei es da auch Doppelnennungen gibt. Und eben Nachbarn.
Ein guter Freund verhält sich eben so, das es-auch wenn er vorhat mit meinem Arzt zu sprechen-es zu meinem besten wäre. Egal, ob ich das in dem Moment auch so sehen kann. Jemand, der mich so gern hat, das er sich zurücknehmen kann. Umgekehrt eben auch...
Die Pagane Regel lautet:
Tue, was Du willst. Aber schade niemand.
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Beitragvon Gast » 01.02.2010, 23:02

warum müssem selbstvertändlichkeiten immer so verquatscht werden?


Rinderbaron hat geschrieben:Tja .............. über die Tage hatte ich Gelegenheit, mit verschiedenen Menschen über das schöne Thema Freundschaft, passend zur Jahreszeit, zu sprechen.

Wie unterscheidet sich "ein/e gute/r Bekannte/r" von einer Freundin, von einem Freund?

Ich unterscheide zwischen diesen beiden Bezeichnungen das höfliche sich zurück halten eines guten Bekannten und dem aktiven Eingreifen in mein Leben durch einen Freund.

Der gute Bekannte darf mir sagen, dass er sich sehr wohl fühlt, seit er 20 Kilogramm abgenommen habe.
Der Freund darf mir zu Weihnachten ein Buch schenken, in dem drin steht, wie man ohne Stress seine Kilos abbauen kann.

Mein Leben darf mir weder der eine noch der andere roulen wollen, wenn er will, dass ich weiterhin mit ihm spreche.

Wie unterscheidet ihr die beiden Arten von einem persönlich nahestehenden Menschen?

Liebe Grüße von Rinderbaron
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Beitragvon Gast » 02.02.2010, 15:01

Wie du siehst, salzaufmeinerhaut, bestand Redebedarf, weil für Viele vieles, was für dich eine Selbstverständlichkeit darzustellen scheint, eben keine zu sein scheint.
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Beitragvon TanzGudi » 03.02.2010, 22:25

Das ganze Forum besteht aus "Selbstverständlichkeiten"; damit wirst du dich anfreunden müssen ... oder auch nicht Bild
Nicht ärgern; nur wundern und schreiben was das Zeug hält
:wink:
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Beitragvon TanzGudi » 26.02.2010, 0:29

Hab' noch was zum Thema gelesen und zwar:

Ein Freund ist jemand,
der deine Vergangenheit versteht,
an deine Zukunft glaubt
und dich heute so nimmt
wie du bist !


lG TanzGudi :wink:
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Beitragvon Gast » 08.03.2010, 23:21

Sally57 hat geschrieben:Rinderbaron,
du forderst freien, begleiteten Suizid für alle, willst aber auf der anderen Seite einen Freund zum "überleben" zwingen, indem du hinter seinem Rücken den Arzt informierst, dass er seine Medis nicht nimmt.
Glaubst du nicht, du würdest mehr Erfolg haben, wenn du dort ansetzt wo das Problem ist, bei besagtem Freund???
In diesem Fall, kannst du nicht mehr machen, als an seine Vernunft zu appelieren, lehnt der F. es weiterhin ab, dann ist es seine freie Entscheidung, die du zu respektieren hast.
Aber ich kappier eh nicht, was in deinem Kopf vorgeht,
was du für dich forderst, willst du anderern nehmen, das Recht auf freie Entscheidung.


glaube der Baron will nur provozieren, und alle fallen darauf rein. ich habe das gefühl, dass der Baron ansonsten keinen Sinn in seinem Leben sieht. Denn nur wer Langeweile hat kann sich ständig über dieses Thema und auch ander verlustierehn.

Also liebe FANGEmeinde des BARONS nehmt ihn nicht zu ernst
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Beitragvon Gast » 12.03.2010, 23:28

man an klicken forum ......psychologie und auf wen stösst man Rinderbaron. lebt er eigentlich nur in foren und nicht real. ist er schon gestorben

fragt sich

SAMH
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