. : Service und Hilfe

Beitragvon Gast » 04.01.2010, 19:03

Tja .............. über die Tage hatte ich Gelegenheit, mit verschiedenen Menschen über das schöne Thema Freundschaft, passend zur Jahreszeit, zu sprechen.

Wie unterscheidet sich "ein/e gute/r Bekannte/r" von einer Freundin, von einem Freund?

Ich unterscheide zwischen diesen beiden Bezeichnungen das höfliche sich zurück halten eines guten Bekannten und dem aktiven Eingreifen in mein Leben durch einen Freund.

Der gute Bekannte darf mir sagen, dass er sich sehr wohl fühlt, seit er 20 Kilogramm abgenommen habe.
Der Freund darf mir zu Weihnachten ein Buch schenken, in dem drin steht, wie man ohne Stress seine Kilos abbauen kann.

Mein Leben darf mir weder der eine noch der andere roulen wollen, wenn er will, dass ich weiterhin mit ihm spreche.

Wie unterscheidet ihr die beiden Arten von einem persönlich nahestehenden Menschen?

Liebe Grüße von Rinderbaron
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Beitragvon TanzGudi » 05.01.2010, 2:07

Tja, .......... auch ich habe mir darüber vor vielen Jahren schon Gedanken gemacht und bin damit gut gefahren es so zu machen, wie du diese "Einstufungen" machst.
Es kommt "Besuch", klingt vertraulich und es kommt ein "Gast" klingt nach einem Vertreter o.ä.
Auch ist ein Nachbar nicht gleich Nachbar. Es gibt die "Guten Tag"-Nachbarn und die mit denen man mehr Kontakt hat und auch im Krankheitsfall gerne hilft oder mal was ausleiht.
Du hast die jeweiligen Situationen gut geschildert und somit habe ich jede Menge Bekannte (selbst da gibt es Unterschiede) und 4 sehr gute Freundinnen (Freundschaften sollte man pflegen und das bedarf Zeit).
Ich mag es nicht, wenn mich jemand nach kurzzeitigem Kennenlernen Freundin nennt. Finde das komisch. Sollte ich mich geehrt fühlen???
Eine Freundschaft muss doch wachsen wie eine Partnerschaft, finde ich,

TanzGudi

PS: Ich habe einen Spruch gelesen:
Eine Freundin liebt dich auch wenn sie alles von dir weiß
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Beitragvon Gast » 05.01.2010, 2:19

Hallo, liebe Tanzgudi,

dieser Spruch gefällt mir sehr, sehr gut, denn er beinhaltet die beiden Worte Freundin und liebt.

Liebe und Freundschaft haben dahingehend eine Wesensgleichheit, dass beide nicht fragen, sondern einfach sind.

Liebe Grüße von Robert
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Beitragvon TanzGudi » 05.01.2010, 2:28

Hallöle lieber Robert,
sollte das in einer Partnerschaft nicht auch so sein????????
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Übrigens: Schön, wenn du nun doch noch sehr schöne Feiertage mit lieben Menschen (ob Bekannte oder Freunde) erlebt hattest. :wink:
Grüße aus dem kalten München mit etwas Schnee
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Beitragvon Gast » 05.01.2010, 3:17

@tanzgudi dein spruch gefällt auch mir!


Eine Freundin liebt dich auch wenn sie alles von dir weiß


ist das dann aber nicht schon die wahre liebe?
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Beitragvon ashoggi » 05.01.2010, 9:43

für mich wäre das Treue.
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Beitragvon Gast » 05.01.2010, 13:28

Aber die größte von allen ist die Liebe ...........
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Beitragvon Gast » 05.01.2010, 13:37

Jedermann will einen Freund haben,. aber niemand gibt sich die Mühe, auch einer zu sein.

Alfred Kerr
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Beitragvon stuude » 05.01.2010, 19:46

froggy hat geschrieben:
Jedermann will einen Freund haben,. aber niemand gibt sich die Mühe, auch einer zu sein.

Alfred Kerr


Meine Erfahrung zu diesem Satz ist:
Jedermann will einen Freund haben, aber nicht alle ( niemand ist zu negativ) geben sich die Mühe auch einer zu sein.
So ist das nun mal mit Menschen, das ist das Leben. Und gerade deshalb finde ich es auch sehr interessant.
Habe über Alfred Kerr nachgelesen (kannte ihn nicht), und muss sagen ich bin froh nicht in seiner Zeit gelebt zu haben.
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Beitragvon Juntus » 07.01.2010, 13:09

Vom Freund lasse ich mir den Hinweis auf meine Mängel (Rinderbaron nennt Dickleibigkeit) gefallen, denn ich spüre und weiß, dass er aus Sorge um mich handelt, während der Nicht-Freund, der Bekannte, eventuell nur Anerkennung für seine Vorzüge (Schlankheit) erhalten will. Die wechselseitige Sorge um das körperliche und seelische Wohlbefinden des Anderen ist ein Merkmal für Freundschaft in Abgrenzung zu Bekanntschaft, nicht allerdings zu anderen Sozialbeziehungen, wie z.B. familiärer Art. Aber auch der Arzt sorgt sich um Andere, nämlich um seine Patienten. Bei der "Sorge"
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Beitragvon Gast » 07.01.2010, 14:15

[center]"¢ "¢ "¢

Das schönste Geschenk,
das die Götter den Menschen verliehen,
ist die Freundschaft.
Mögen manche auch den Reichtum,
die Macht, die Ehre oder die Gesundheit preisen,
ich ziehe Freundschaft und Weisheit allen anderen Gütern vor.
Im Glück wie im Unglück verlangt der Mensch am meisten nach

Freundschaft.
[/center]

[center]Marcus Tullius Cicero

"¢ "¢ "¢[/center]
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Beitragvon Tarantel60 » 07.01.2010, 15:18

froggy hat geschrieben:Jedermann will einen Freund haben,. aber niemand gibt sich die Mühe, auch einer zu sein.

Alfred Kerr




Unterm Strich bleibt also, jeder muss sich selbst am besten Freund-lich sein.

Aber könnte schon sehr gut stimmen,
denn die meisten sagen ja fast immer:

ein Freund ist, der im Not hilft.
Also nicht als Egozentrik dat janze!
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Beitragvon stuude » 07.01.2010, 19:28

[center]Ein Freund ist das Schönste was man im Leben haben kann.
Du musst die Freundschaft pflegen-hüten wie einen Schatz.
Ein Freund kann auch verzeihen doch nutze seine Freundschaft nicht aus,
gebe ihm zurück was er dir gegeben hat,
höre ihm zu wie er dir zugehört hat,
reich ihm deine Hand wie er dir seine gereicht hat,
teile mit ihm nicht nur dein Leid ,sondern auch deine Freude ![/center]
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Beitragvon Gast » 07.01.2010, 20:17

Die Freundschaft ist zwar nicht so tief wie die Liebe, doch dafür häufig dauerhafter als jene! Vielleicht auch aus diesem Grunde war sie in der Antike hochgeschätzt.
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Beitragvon Tarantel60 » 07.01.2010, 20:26

Ob jetzt Antike oder nicht, ich vermute mal,
es war eine gewisse Notwendigkeit.
man war mehr aneinander angewiesen.
Der Moderner Mensch ist zu dem auch noch all zu
sehr zerstreut. Innerlich und äußerlich.
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