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Beitragvon Schwindeggerbua » 02.01.2012, 19:07

Hallo Maria,
Bei mir sind schon die ersten neuen Bambussprossen zu sehen. Es scheint so, dass in diesem Jahr der große Schnee und die große Kälte ausbleiben, auch wenn kurzzeitig mal die Temperatur unter 0° fallen sollte. Da bleibt uns nur die Nester der Schnecken aufzuspüren und die Eier zu vernichten.
Wünsche dir ein wunderschönes Gartenjahr, auch wenn deine "Stolz von Madeira" nicht mehr ist.
Grüße
Werner
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Beitragvon Cosmea52 » 02.01.2012, 21:13

na @werner, ganz kann ich es nicht glauben, dass keine kälte und kein schnee mehr kommt.
ich denke, er kommt doch noch.
wir brauchen ihn, denn die ackerschollen, der lehmige boden, ist ausgetrocknet.
also brauchen wir noch schnee, der dringt nämlich, wenn er langsam zergeht, gut in die erde ein.
und der frost zerbricht die harte scholle.
ja morgen soll regen kommen, nur vorübergehend in der nacht.
und in den bergen vor allem in den westlichen bundesländern soll es schneien.
gott sei dank, die wintersportorte brauchen den schnee ja noch dringender.
als bei uns die ackerflächen und der garten natürlich.
heute habe ich noch salat aus dem garten geholt, habe radiccio, zuckerhut, feldsalat,
und auf der wiese löwenzahn gestochen.
der salat war mit warmen kartoffeln genossen, ein wunderbarer vitaminspender
und bitterstoffe waren auch genug drinnen,
zur ankurbelung der endokrinen drüsen, des stoffwechsels!
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Beitragvon Schwindeggerbua » 03.01.2012, 20:52

Hallo Maria,
Es wird schon noch Schnee kommen und auch Kälte, aber die große Kälte und viel Schnee sind für dieses Jahr nicht mehr möglich, dazu ist die Wetterkonstellation total anders als letztes Jahr. Dieses Jahr herrschen Süd-West strömungen vor, im vergangenen Jahr waren es überwiegend Nord bis Nordwest strömungen. Die derzeitige Südwestströmung bringt nur feuchtwarme Atlantikluft.
Ich habe übrigens in einer Sendung über Madeira die Stolz von Madeira Pflanze gesehen, eine wunderschöne Natternkopf Art.
Grüße
Werner
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Beitragvon Cosmea52 » 05.01.2012, 7:36

ja werner, natternkopfgewächs.

was ich aber nicht versteh ist, dass unser natternkopf sehr wohl winterresistent ist, und der stolz aus madeira nicht.

müsste man da langsam an die tempweraturen in mitteleuropa (wobei heuer ein sehr milder winter ist) gewöhnen oder irgendwie etwas von unserem natternkopf einkreuzen? wäre das eine möglichkeit?

@werner weißt du das?
@fagus wüsste vielleicht bescheid.

liebe grüße
maria
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 16.04.2012, 21:29

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Hallo, Ihr Lieben, hat jemand mit Mittagsblumen Erfahrung? Nachdem meine Freundin so schöne Fotos der Mittagsblumen von der Insel Jersey mitbrachte, hatte ich auch drei Stück gepflanzt, im vorigen Herbst. Ein einziges jämmerliches Büschelchen ist noch da! (Waren auch schon Schnecken dran, im Herbst!)
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Beitragvon FagusW » 21.04.2012, 15:36

Ich seh erst jetzt, dass da eine Frage in meine Richtung ging.

Schade dass der Schwindegger weg ist; vielleicht überlegt er es sich auch noch einmal.

Aber man sieht doch recht gut, was Wetterprognosen im Januar wert sind.
Nicht nur, dass meine Wasserleitung wochenlang eingefroren war;
auch der Garten hat einiges abbekommen. Hortensien und Clematis und anderes haben schwere Schäden.

@cosmea
Das Problem ist, siehe oben, die Winterfestigkeit.
Ein "Gewöhnen" ist bei den Pflanzen nur innerhalb sehr enger Grenzen möglich.
Kreuzen mit dem einheimischen Natternkopf? Versuchen könnte es einer; ich hab da keine Erfahrungen.

@Herbstzeitlose
Auch hier: Mittagblumen sind frostempfindlich, und Du hattest geradezu Riesenglück, wenn Dir nach diesem Winter überhaupt welche übrig geblieben sind. Ich habe sie immer als Zimmerpflanzen behandelt. Die Sorten, die ich von Teneriffa mitgebracht hatte, vertrugen auch Südfenster.
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 21.04.2012, 21:49

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@FagusW, Dank für Deinen Hinweis, ich wusste nicht, dass man die auch als Zimmerpflanzen halten kann. Meine Freundin machte dieses Foto auf Jersey, da stehen sie schon jahrelang, bekommen ja auch Frost mit, und blühen das ganze Jahr wieder herrlich. Ich las aber irgendwo, dass sie noch empfindlicher gegen lange Feuchtigkeit sind, er würde sogar um die Pflanzen Vogelsand schütten, damit die nasse Gartenerde die Pflanzen nicht schädigt.

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Beitragvon Cosmea52 » 04.05.2012, 8:28

also heuer geht es mir im garten gar nicht gut.

das wetter ist heuer nicht dazu angetan, sich zu freuen.

ein großer rosenstock ist erfroren, meinen buchsbaum im vorgarten hat eine raupe zunichte gemacht.
es sind lauter kleine raupen drauf.
es ist wohl ein kleiner schmetterling, der da seine eier abgelegt hat.

wer weiß rat?

einen großen buchsbaum habe ich bis zum boden zurückgeschnitten und die befallenen zweige, mit genehmigung des bürgermeisters, verbrannt.

zwei habe ich nun noch stehen, aber sie sind auch befallen.
muss mich erst erkundigen, ob es da ein systemisches mittel gegen diese raupe gibt.
aber das wird nicht sooo schnell wirken, da werde ich spritzen müssen, befürchte ich.
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Beitragvon ilonca » 04.05.2012, 13:31

   mit den problemen hast nicht nur du zu kämpfen,einige meiner freunde  haben sich schon
   darüber beklagt, wurde eine besondere raupe eingeschleppt :twisted: und da hilft nur spritzen,
   leider   :mrgreen:  
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Beitragvon lynara » 04.05.2012, 20:36

Hallo, liebe Gartenfreunde,
in meiner Heimatgemeinde gab es einen Buchswald, gab! Alles leergefressen.
Hilft tatsächlich nur Spritzen oder ausreissen. Die befallene Pflanze darf nicht in den Grünschnitt.
Ich finde es so schade.
LG
L
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Beitragvon Cosmea52 » 05.05.2012, 21:07

ja @ilonca, im fachgeschäft hat man mir mit geteilt, dass ich eine unter vielen bin.

dieser schmetterling kam angeblich von amerika über england nach österreich oder nach mitteleuropa.

ich habe einen buchsbaumstrauch (den schönsten) vernichtet, das heisst verbrannt und zwei die nicht so stark befallen waren, habe ich gespritzt.
man muss alle wochen spritzen, angeblich 5x, weil immer noch eier da sind und raupen schlupfen, danach verpuppen und wieder schlüpfen daraus die schmetterlinge, die wieder eier ablegen und es geht von vorne los!
na ja, was solls, eigentlich wollte ich nicht spritzen, aber ich möchte den buchsbaum erhalten.
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Beitragvon ilonca » 06.05.2012, 9:46

  ja, meiner freundin ergeht es in ihrem gemütlichen heimgarten ebenso     :(  
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Beitragvon Cosmea52 » 09.05.2012, 18:18

das spritzen hat leider nicht geholfen, ich habe alle drei buchsbäume, sie waren sicher 50 jahre alt, gefällt!
und sie pyrotechnisch entsorgt.
ansonsten kommen neue schmetterlinge und alles beginnt von vorne.

habe weitere schon halb dürr gewordene buchshecken gesehen.
den besitzern wirds auch so gehen!

Ich kann mir vorstellen, solang der buchs klein ist, kann man ihn mit spritzen retten.
aber meine waren zu groß und zu dicht!
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Beitragvon Rosenkoenigin » 10.05.2012, 23:32

Hallo Cosmea, die Raupen sind wahrscheinlich vom Buchsbaumzünsler.
Aber die Bekämpfung mit Spritzmittel ist fast nicht möglich, weil die Tiere sich ja unter den kleinen dichten Blättern verstecken,und somit für die Spritzbrühe schlecht zu erreichen sind.
Absammeln ist immer noch die beste Lösung, oder alte weisse Tücher um den Buchsbaum legen und die Pflanze kräftig schütteln,dann kann man die Raupen entsorgen .
Grüße Brigitte
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Beitragvon Cosmea52 » 14.05.2012, 6:54

danke @rosenkönigin.

es war alles ein gespinst, von den raupen die sich schon verpuppten.

und da wollte ich nicht zu sehen, wie sie von tag zu tag kranker werden.
so habe ich gleich einen schnitt über dem boden gemacht, den rest gespritzt und die reste der bäumchen treiben wieder neue blättchen.
es ist schön zu zu sehen, wie sie wieder neu austreiben!

und jetzt sind sie leichter überwachbar.

meine bäumchen waren nämlich sooo dicht, unmöglich in alle zwischenräume zu gelangen.

aber du hast sicher recht, abschütteln wäre eine möglichkeit gewesen, so wie bei kartoffelkäfern.
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