von FagusW » 07.04.2012, 15:39
Stimmen tut es schon, aber ich täte mir jetzt deswegen keine Fest- und Feiertage vermiesen lassen dadurch.
Es gibt Gegenden, wo die Urankonzentration im Gestein von Natur aus höher ist als anderswo. Ich lebe in einer solchen, und was soll ich sagen? Man lebt hier nicht schlecht.
Urananreicherungen im Boden durch Kunstdünger erreichen normalerweise weitaus geringere Werte.
Uran (das im Boden nicht elementar, sondern in oxidierter Form auftritt) ist zwar toxisch, also giftig. Aber das trifft auf den gesamten Kunstdünger zu. Und wer isst schon Kunstdünger?
Außerdem strahlt Uran radioaktiv. Aber die Anteile sind derart gering, dass es weder zum nächtlichen Leuchten noch zum Betreiben eines eigenen kleinen Kraftwerkes reicht ... nicht einmal die Krebsrate ist bei uns höher als anderswo. Der Beruf des Düngemittelhändlers ist nicht viel riskanter als andere, obwohl seine Lagerhalle ja geradezu als Atombombe gelten müsste ...
Wichtig ist, dass man nur so viel düngt, wie der Boden auch aufnehmen kann. Wird der Dünger vom Regen ausgewaschen, dann kann er in's Grundwasser gelangen. Das ist einerseits hinausgeschmissenes Geld, weil Dünger teuer ist und die eigenen Pflanzen nichts davon haben, zum anderen ist es geradezu kriminell, weil das Grundwasser, siehe oben, dadurch vergiftet wird. Und zwar weniger durch Uran als durch einige Mineralien, die der Körper in Reinform nicht so gern mag. Sondern eher in Form von eisenhaltigem Spinat oder so.
Also: sparsam mit dem Zeug umgehen.
Und: Ostereier nicht mit dem Silberlöffel essen!