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Gedanken

10 Beiträge

Beitragvon Mizuki » 25.11.2011, 23:41

So mancher Traum wurd Wirklichkeit,
und diese wie ein Traum,
und oft ein Augenblick zur Ewigkeit,
erfassend kaum.
Und Zeit verliert Bedeutsamkeit ,
es liegt der Wert im Sein,
in Weisheit, Demut räumen wir
dem Schicksal Wahrheit ein !
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Beitragvon Senecca » 01.12.2011, 19:13

Mizuki hat geschrieben:So mancher Traum wurd Wirklichkeit,
und diese wie ein Traum,
und oft ein Augenblick zur Ewigkeit,
erfassend kaum.
Und Zeit verliert Bedeutsamkeit ,
es liegt der Wert im Sein,
in Weisheit, Demut räumen wir
dem Schicksal Wahrheit ein !



Ein Versuch auf deine lyrischen Zeilen eine Antwort zu finden.

Wunderbare Beschreibung der existentiellen Seinsbefindlichkeit
eines nach erkenntnis- und wahrheitssuchenden Menschen.
Der Mensch auf der Suche nach dem zeitlosen, grenzenlosen Augenblick, der die Ewigkeit als Entität
in einem einzigen Moment miteinschliesst. Es ist jener Moment, in dem alle Zeiten gegenwärtig sind,
Vergangenheit mit der Zukunft verschmilzt und der Augenblick den Traum zur Wirklichkeit werden lässt.
In diesem Augenblick existiert weder Zeit noch Raum und das Sein in seiner Gesamtheit und Vielfalt
bestimmt diesen Augenblick. Es werden die Grenzen des gegenwärtigen Moments überwunden und das Sein
von den trügerischen Grenzen von Vergangenheit und Zukunft befreit. Eine metaphysische Darstellung des Seins,
als Daseins und Sosein, als Abfolge endlicher Augenblicke, dass in Ihrer Zeitlichkeit nicht erfasst werden kann.
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Beitragvon flamme_im_wind » 18.01.2012, 22:23

Gedanken---
sind Gedanken Worte ?
sind Gedanken nur Gedanken und haben noch keine Form?
Kann das Geschriebene ein Gedanke sein, oder ist es dann in einem Zusammenhang zu verstehen?
Wann ist ein Gedanke ein Gedanke und wann nicht mehr?

die fragende Flamme
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Beitragvon ashoggi » 19.01.2012, 9:00

Ein Gedanke bleibt ein Gedanke. Sobald er formuliert wird - entweder schriftlich oder mündlich ist der Gedanke verfestigt und somit kein Gedanke mehr.

(nur meine Meinung)
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Beitragvon bonsaifreak » 19.01.2012, 18:04

Traum und Wirklichkeit
dabei bin ich auf den berühmten "Schmetterlingstraum" von Dschuang Dsi (Chinesischer Denker von 365 - 290 v.Chr.) gestoßen:
"Einst träumte Dschuang Dschou, dass er ein Schmetterling sei, ein flatternder Schmetterling, der sich wohl und glücklich fühlte und nichts wusste von Dschuang Dschou. Plötzlich wachte er auf: da war er wieder wirklich und wahrhaftig Dschuang Dschou. Nun weiß ich nicht, ob Dschuang Dschou geträumt hat, dass er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling geträumt hat, dass er Dschuang Dschou sei, obwohl doch zwischen Dschuang Dschou und dem Schmetterling sicher ein Unterschied ist. So ist es mit der Wandlung der Dinge." (Ende des Zitats)
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Beitragvon flamme_im_wind » 19.01.2012, 18:58

Verschwinden von Grenzen
vom Diesseits und Jenseits
Dämonen und Geister
ein Mysterium im Universum
prall gesät mit wunderbaren Phänomen
Gedanke um Gedanke verbreiten sich
sind nicht zu ordnen
es gibt keinen Sinn
eigene Dichtung
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Beitragvon parove » 19.01.2012, 22:00

Gedankenbilder-

noch dicht im Nebel, unwirklich,
vorbei am Seelenauge ziehen-

lassen mich der Zukunft
hoffen und manchmal der
Vergangenheit entfliehen.
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Beitragvon spitzbua_1 » 03.02.2012, 3:19

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit,
und viel mehr Güte und weniger Neid.
Ein bisschen mehr Wahrheit immer dar,
viel mehr Hilfe bei Gefahr.
Ein bisschen mehr wir und weniger ich,
ein bisschen mehr Kraft, nicht so zimperlich.
Und viel mehr Blumen während des Lebens, denn auf den Gräbern blüh´n sie vergebens.

(Peter Rosegger 1843-1918)
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Beitragvon Auschra » 03.02.2012, 13:48

Mich interessiert bei diesen Fragenkomplexen immer die "Umwandlung derTrauminhalte" in Worte. Wenn wir Träume wiedergeben, verfälschen wir sie wohl immer, denn oft habe - z.B . ich keine passenden Worte für meine echten Schlaftraumerlebnisse....


Anders ist es mit der Darstellung unerer Wunschträume. Da kommt mir vor, werden wir besonders beredsam ..



sorry, wenn ich nicht so direkt auf das Thema eingegangen bin.. aber das sind meine Assoziationen zu Mizukis Eingangsposting....
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Beitragvon Lesezeichen » 03.02.2012, 15:16

Auschra hat geschrieben:sorry, wenn ich nicht so direkt auf das Thema eingegangen bin.. aber das sind meine Assoziationen zu Mizukis Eingangsposting....


Ich glaube manchmal ,in der Philosophie ist es nicht wichtig auf das einzugehen,
was gerade Thema ist oder was ein anderer gesagt hat.
Damals, während meiner Studienzeit, besuchte ich interessehalber manchmal einen
sogenannten "Club junger Philosophen".
Damals waren meine Gedanken:
Oh Mann, was reden die alle aneinander vorbei ..... 8)
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