. : Service und Hilfe

Beitragvon bolter » 06.02.2011, 8:21

Hallo,

mich beschaeftigt die Frage ob jemand von Euch sich schon mal
Gedanken gemacht hat. dass er fuer sein Alter...und die evtl.
Beeintraechtigungen...beim Gericht...Vormundschaftsgericht
bereits...eine Verfuegung hinterlegt hat.

Meines Erachtens...ist dies moeglich!

Dabei ist der Gedanke....fruehzeitig Vorsorge zu treffen...

zum Beispiel fuer den Fall....das man seine persoenlichen
Angelegenheiten nicht mehr allein regeln kann aus
gesundheitlichen Gruenden.

Es besteht die Moeglichkeit sich beim hiesigen Amtsgericht
mit einem Mitarbeiter fuer Betreuungen...den Fall...durchzusprechen.

Und jeder kann schon einen ges. Betreuer vorschlagen...der ihn/sie
dann in seinen persoenlichen Angelegenheiten..vertreten soll.

Ich glaube kein schlechter Gedanke sich sschon zu gesunden
Lebszeiten damit einmal auseinander zu setzen...und einfach mal
einen Gespraechstermin bvei Gericht vereinbaren.

Dies ist sicherlich bei Alleinstehenden Personen..besonders ratsam.

Persoenliche Angelegenheiten...koennen zum Beispiel sein:

Finanzielle Angeleheiten...

Gesundheitliche Angelegenheiten

ect.

Gruss
Christiane
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bolter
 

Beitragvon Sally57 » 06.02.2011, 13:44

mich beschaeftigt die Frage ob jemand von Euch sich schon mal
Gedanken gemacht hat. dass er fuer sein Alter...und die evtl.
Beeintraechtigungen...beim Gericht...Vormundschaftsgericht
bereits...eine Verfuegung hinterlegt hat.


Wieso beschäftigt dich diese Frage
:?: :idea:
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Sally57
 
Beiträge: 3721

Beitragvon Lesezeichen » 06.02.2011, 13:49

Meines Erachtens werden oftmals viel zu früh und ohne ausreichende
Gründe Menschen unter Betreuung gestellt.
Wenn man jemanden in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft hat,
der sich kümmern könnte im eingetretenen Notfall, sollte
man tunlichst vermeiden sich allzu schnell in die Hände einer behördlichen
Betreuung zu begeben.
Ist man nämlich erstmal in diesen Mühlen gefangen, gibt es ohne
Gerichtsbeschluss kein entrinnen mehr.
Das weiß nicht jeder und daher finde ich es weniger ratsam, diesen Tipp
hier zu geben. :roll:
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Beitragvon Sally57 » 06.02.2011, 16:31

Ich glaube kein schlechter Gedanke sich sschon zu gesunden
Lebszeiten damit einmal auseinander zu setzen...und einfach mal
einen Gespraechstermin bvei Gericht vereinbaren.


Ich kann nur jedem der noch einigermaßen Herr seiner Sinne ist, davon abraten.
Wenn es soweit, gibt es eh kein Entrinnen, ein "netter" Nachbar oder der Pflegedienst wird schon dafür sorgen, dass das Vormundschaftsgericht sich einschaltet, ruck zuck biste entmündigt und der eigene Wille zählt nicht mehr, sie machen den Leuten was sie wollen und wenn es auch noch Vermögen gibt, dann ganz besonders. :twisted:
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Sally57
 
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Beitragvon Gast » 06.02.2011, 20:03

also das mit der entmündigung, diese gibt es bei uns überhaupt nicht mehr, ist das nicht so einfach.

oftmals erlebt:
es gibt nur eine besachwalterung.
und das kann entweder finanziell oder für persönliche belange sein.
bei uns kommt da eine kommision, wenn jemand die sachwalterschaft beantragt.
in dieser kommision sind ein familienrichter und ein psychiater. der stellt fest, ob ein sachwalter notwendig ist.
wenn nicht, bleibt jeder für sich entscheidungsfähig.

sollte es bei einer operation hart auf hart gehen, wird das gericht eingeschalten, das heisst es wird ein sachwalter bestellt, der die entscheidungen treffen muss.
ist meiner meinung nicht von vorteil, wenn es angehörige gibt, ist es besser man gibt ihnen die anweisungen, was im bedarfsfall zu geschehen hat!
am besten schriftlich mitteilen, was man gerne hätte!

es gibt aber auch bei uns eine patientenverfügung, in der man notariell festlegt, was im bedarfsfall zu geschehen hat!
wie z.b. möchte ich keine PEGsonde oder ähnliches implantiert bekommen.
wenn ich selber nicht mehr essen kann, kann parenterale ernährung verabreicht werden, nach der akutphase kann man dann , wenn es keine sichtbare besserung gibt, mich ruhig "verhungern" lassen.
ist für mich menschlicher, wie an einem tropf sein "DAHINVEGETIEREN" bis zum tod ertragen zu müssen!
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Beitragvon Lesezeichen » 06.02.2011, 20:07

Man nennt es nur nicht mehr Entmündigung, aber die Auswirkungen sind
sehr wohl immer noch die selbigen @Artischocke.
Und diese Betreuung unter die jemand gestellt wird, hat rein gar nichts mit
einer Patientenverfügung zu tun, das sind zwei völlig verschiedene Stiefel.
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Beitragvon bolter » 07.02.2011, 7:54

Hallo,

ich habe dieses Thema....hier ansprechen wollen, weil ich aufklaren wollte, dass man sich fuer den Fall, dass man im Alter seine persoenlichen
Angelgenheiten nicht mehr allein regeln kann...

bereits viel frueher darum kuemmern kann was dann getan werden
sollte

darum ist es mEa. ratsam....

sich einen Betreuer aus dem engsten sozialen Kreis..auszusuchen...
und idese Person als....infrage kommenden Betreuer...bei Gericht
erklaert.....

alles in allem....

gibt es die Moeglichkeit...

bei dem hiesigen Amtsgericht...eine Beratung..zu bekommen
und fruehzeitig fuer den Fall das man seine Angelgenheiten
nicht mehr allein regeln kann einen "Vetrag" aufsetzen kann
der dam beim Amtsgericht hinterlegt wird.

Eine Entmuendigung gibt es seit 1992 nicht mehr ..heute nennt
sich das Gesetz...Betreuungsgesetz...und es gibt...viel mehr
Rechte fuer den Betreuten als dies noch vor 1992 war.

Gruss
Christiane
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bolter
 

Beitragvon Herbert07 » 07.02.2011, 8:49

Also -


.. ich will gesetzlich garantierte Sozialbetreuung. Mit allen Schikanen.

Hebbe :twisted:
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Beitragvon Sally57 » 07.02.2011, 12:21

und es gibt...viel mehr
Rechte fuer den Betreuten als dies noch vor 1992 war.


von wegen

langsam fängt es mich an zu nerven,
nur noch Aufklärer, Berater, Therapeuten und Missionare die es gut mit uns meinen.

ätzend :roll:


P.S.
ich hab hier noch ein paar "Gutscheine" für ne Darmspiegelung, hat jemand Interesse, oder grad nix Besseres zu tun.......
für ne gratis Lobotomie hab ich auch noch einen. :evil:
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Beitragvon Foxifix » 07.02.2011, 12:52

Sally57 hat geschrieben:
mich beschaeftigt die Frage ob jemand von Euch sich schon mal
Gedanken gemacht hat. dass er fuer sein Alter...und die evtl.
Beeintraechtigungen...beim Gericht...Vormundschaftsgericht
bereits...eine Verfuegung hinterlegt hat.


Wieso beschäftigt dich diese Frage
:?: :idea:


DAS möchte ich auch mal wissen ... 8)
Im Übrigen klärt man sowas sicher nicht in einem öffentlichen Forum wie hier, @Bolter, weder für sich selbst noch für seine Angehörigen... also was bitte eigentlich bezweckst und willst du mit deinem "Beitrag" hier :shock:

:arrow:
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Beitragvon Heidschnucke2 » 07.02.2011, 20:05

Da schreibt jemand seinen zweiten Beitrag und stellt ihn ein im Forum RAT und LEBENSHILFE und wird sofort "niedergeknüppelt"...:twisted: :twisted:

Sally, wenn du das ätzend findest...dann ignoriere das doch einfach. Das ist ein Ratschlag, den du anderen doch auch immer gibst.... :wink:
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Beitragvon Foxifix » 07.02.2011, 20:46

Heidschnucke, es hat meiner Meinung nach nichts mit "Niederknüppeln" zu tun, wenn so Einige diesen Beitrag von Bolter hier nicht gerade sonderlich wohlwollend "begrüßten",
es ging aber um das Thema an sich und nicht um Bolter als neue Userin
- und Lesezeichen hat in ihrem ersten Beitrag m.E. sehr gut erklärt, warum ... und ich bin da ganz ihrer Meinung!
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Beitragvon Heidschnucke2 » 07.02.2011, 21:03

Foxifix hat geschrieben:Heidschnucke, es hat meiner Meinung nach nichts mit "Niederknüppeln" zu tun, wenn so Einige diesen Beitrag von Bolter hier nicht gerade sonderlich wohlwollend "begrüßten",
es ging aber um das Thema an sich und nicht um Bolter als neue Userin
- und Lesezeichen hat in ihrem ersten Beitrag m.E. sehr gut erklärt, warum ... und ich bin da ganz ihrer Meinung!



Foxifix, du bist Moderatorin... nicht wahr.... :?: :evil:

Lesezeichen hat genauso wie Artischocke ihre Meinung gesagt...sachlich.
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Beitragvon gutsi60 » 07.02.2011, 21:11

@ Sally

Ich nehm den Gutschein für die Lobotomie,
dann fall ich in den Foren nicht mehr so auf.
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Beitragvon Palmanova » 07.02.2011, 21:26

Ohne jemandem nahetreten zu wollen - ich habe den Beitrag gestern auch nicht mit Wohlwollen gelesen. Rein gefühlsmäßig erinnert mich der Text an einen Werbeflyer, der mal bei meinen Eltern landete. Ich würde nicht auf ihn reagieren. Und außerdem denke ich, aufklären lassen tut man sich nicht in einem Forum für den Fall, dass ein ganz privater Fall eintritt, und bietet solches auch nicht an, auch wenn sich das in einem Forum anbietet, wo man konzentriert Alleinstehende Menschen vermutet. Ich gehe mal davon aus, dass die Menschen genügend reif und aufgeklärt sind und Möglichkeiten haben, sich individuell zu informieren und beraten zu lassen, wenn sie das wollen und brauchen, und dann auch wissen, an wen sie sich wenden.
.
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