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Kann man Gott beweisen?

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Gamaliel
Gamaliel
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Beiträge: 581


BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 1:24    Titel: Kann man Gott beweisen?

Der Mensch kann nur fassen was innerhalb von Raum und Zeit ist. Gott ist weder durch Raum noch durch Zeit beschränkt. Wer deshalb Gott wie ein Museumsstück unter dem Mikroskop seines kleinen Verstandes analysieren möchte, der bekommt höchstens ein Fantasiegebilde zu sehen welches mit dem wahren Gott überhaupt nichts zu tun hat!
Gott beweist sich selbst, seine Schöpferkraft, seine Weisheit und Unendlichkeit sind anhand der geschaffenen Dinge klar ersichtlich!

Muss ich den Menschen beweisen, dass ich eine Mutter habe? Sicher nicht!
Jede unserer Zellen (und wir bestehen nun einmal aus Zellen) enthält eine Informationsmenge, deren Aufschlüsselung, nach wissenschaftlicher Schätzung, eine Enzyklopädie von ca. 800 Seiten füllen würde. Weil Information nie durch Zufall entstehen kann, muss jemand die Information mit Intelligenz programmiert haben!
Einmal sagte jemand zu mir: „Gott sei Dank, ich bin Atheist“! Eine solche Aussage zeigt die Verlogenheit und Inkonsequenz des philosophischen Atheismus auf. Mir ist aber ein Atheist immer noch lieber als ein falscher „Frömmler“, der meint Gott hätte ein Interesse an seinem religiösen Getue. Es stimmt schon, dass der „natürliche Mensch“ nichts vom Geiste Gottes vernimmt, denn dazu braucht es eine geistliche Neugeburt, aber es ist sehr wohl möglich, Atheisten mit Hilfe von Mathematik, Chemie, Biochemie, Physik, Astrophysik etc. zu beweisen, dass es einen Schöpfer geben muss! Es kam schon unendlich oft vor, dass atheistische Naturwissenschaftler durch die naturwissenschaftlichen Fakten von der Existenz Gottes überzeugt wurden und ihren Atheismus aufgaben.

_________________
Gamaliel
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RaeuberH
RaeuberH
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Beiträge: 1800


BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 1:47    Titel:

was ist Gott, ist Gott Einzahl oder Plural, männlich oder weiblich. Question
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Anonymous


BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 3:31    Titel: Re: Kann man Gott beweisen?

Gamaliel hat Folgendes geschrieben:
Der Mensch kann nur fassen was innerhalb von Raum und Zeit ist. Gott ist weder durch Raum noch durch Zeit beschränkt. Wer deshalb Gott wie ein Museumsstück unter dem Mikroskop seines kleinen Verstandes analysieren möchte, der bekommt höchstens ein Fantasiegebilde zu sehen welches mit dem wahren Gott überhaupt nichts zu tun hat!
Gott beweist sich selbst, seine Schöpferkraft, seine Weisheit und Unendlichkeit sind anhand der geschaffenen Dinge klar ersichtlich!

Muss ich den Menschen beweisen, dass ich eine Mutter habe? Sicher nicht!
Jede unserer Zellen (und wir bestehen nun einmal aus Zellen) enthält eine Informationsmenge, deren Aufschlüsselung, nach wissenschaftlicher Schätzung, eine Enzyklopädie von ca. 800 Seiten füllen würde. Weil Information nie durch Zufall entstehen kann, muss jemand die Information mit Intelligenz programmiert haben!
Einmal sagte jemand zu mir: „Gott sei Dank, ich bin Atheist“! Eine solche Aussage zeigt die Verlogenheit und Inkonsequenz des philosophischen Atheismus auf. Mir ist aber ein Atheist immer noch lieber als ein falscher „Frömmler“, der meint Gott hätte ein Interesse an seinem religiösen Getue. Es stimmt schon, dass der „natürliche Mensch“ nichts vom Geiste Gottes vernimmt, denn dazu braucht es eine geistliche Neugeburt, aber es ist sehr wohl möglich, Atheisten mit Hilfe von Mathematik, Chemie, Biochemie, Physik, Astrophysik etc. zu beweisen, dass es einen Schöpfer geben muss! Es kam schon unendlich oft vor, dass atheistische Naturwissenschaftler durch die naturwissenschaftlichen Fakten von der Existenz Gottes überzeugt wurden und ihren Atheismus aufgaben.


worauf willst Du eigentlich hinaus , lieber gamaliel ?
Gott beweisen ?
Vergiss es ?
Er ist und bleibt ein Mysterium, das letzte Geheimnis Very Happy
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reisekater123
reisekater123
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Moderator
Beiträge: 4364


BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 4:01    Titel: Re: Kann man Gott beweisen?

Gamaliel hat Folgendes geschrieben:
Mir ist aber ein Atheist immer noch lieber als ein falscher „Frömmler“, der meint Gott hätte ein Interesse an seinem religiösen Getue. Es stimmt schon, dass der „natürliche Mensch“ nichts vom Geiste Gottes vernimmt, denn dazu braucht es eine geistliche Neugeburt, aber es ist sehr wohl möglich, Atheisten mit Hilfe von Mathematik, Chemie, Biochemie, Physik, Astrophysik etc. zu beweisen, dass es einen Schöpfer geben muss! Es kam schon unendlich oft vor, dass atheistische Naturwissenschaftler durch die naturwissenschaftlichen Fakten von der Existenz Gottes überzeugt wurden und ihren Atheismus aufgaben.


Dein Gott hat kein Interesse an religiösem Getue. Na wer hat das schon, aber woher kennst du das was göttlicher Ratschluss ist? Was dir persönlich lieber ist, hat doch wohl keine Relevanz.
Was ist denn ein "natürlicher Mensch" dachte das wären wir alle.
"geistliche Neugeburt ist sicher ein Lapsus Lingus, nehm ich mal an.
Welche atheistischen Naturwissenschaftler haben sich denn durch naturwissenschaftliche Fakten von Gottes Existenz überzeugen lassen?
Es reicht nicht so ein paar nebulöse Sätze in den Raum zu stellen, ein bisschen darfst du deine "Fakten" hier auch offenbaren.
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Gamaliel
Gamaliel
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Moderator
Beiträge: 581


BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 11:46    Titel: Gott beweisen? Lächerlich!

Nein, ich will Gott ganz sicher nicht beweisen, das wäre so lächerlich wie beweisen zu wollen, dass Wasser nass ist. ER, der Allmächtige, Schöpfer Himmels und der Erde offenbart sich uns Menschen und zwar tausendfach - ist das nicht wunderbar?
Auf der Seite von Hans Joss mit seinem „etwas anderen Programmierbüro“ las ich eine Begebenheit, die ich vielfach und in verschiedenen Varianten gehört habe. Er sagt:

Atheismus ist unwissenschaftlich und eines Naturwissenschaftlers unwürdig.
Mir wurde eine neue Mitarbeiterin zugeteilt. Sie stellte sich mir vor :
"Ich bin Atheist."
"Interessant" antwortete ich. "Ich nicht".
"Wieso nicht ?"
"Zu unwissenschaftlich."
"Interessant. Wieso ?"
"Lässt sich ja mit ein bisschen Mathematik über den Haufen werfen."
"Ach, so..... Wie ?"
Ich holte einen Block Papier samt Kugelschreiber, öffnete ein Biochemiebuch und dann rechneten wir zusammen DNS-Sequenzen, Peptidketten und Synthesestufen durch.

Ihr Atheismus löste sich bei dieser Rechnerei in Nichts auf.
Eine Woche später war sie Christ.
Sie ist es heute noch.
Ihre ganze Familie und ihre Kinder auch.
Was wir da so durchrechneten, zeigt zum Beispiel:
http://www.hjp.ch/texte/evolution/Zucker.htm
Die Berechnungen habe ich mehreren Mathematikern
zur Begutachtung vorgelegt.
Keiner war in der Lage, die Berechnungen zu widerlegen.
[i]
[/i]

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Gamaliel
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Grantler48
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Beiträge: 290


BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 12:03    Titel:

Wie will man Gott auch beweisen! Aber man könnte sich ja die Wette des Blaise Pascal, des französiche Mathematikers, Physikers und Philosophen, zu Gemüte führen, die folgendermaßen aussieht (aus Wikipedia geklaut):

Pascals Argument geht davon aus, dass eine Analyse der Optionen hinsichtlich des Glaubens an Gott zu folgenden Resultaten führt:
* Man glaubt an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man belohnt (Himmel - Man hat gewonnen).
* Man glaubt an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man nichts (verliert aber auch nichts).
* Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man ebenfalls nichts (verliert aber auch nichts).
* Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man bestraft (Hölle - Man hat verloren).
Aus dieser Analyse der Möglichkeiten folgerte Pascal, dass es besser sei, bedingungslos an Gott zu glauben.
(Dies würde analog auch gelten bei einem abweichenden religiösen Glauben mit einem ähnlichen Lohn-Strafe-Schema.)

Aus dieser Analyse der Möglichkeiten folgerte Pascal, dass es besser sei, bedingungslos an Gott zu glauben.
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Tarantel60
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Beiträge: 6636


BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 12:47    Titel:

Mein Verstand sagt mir, würde man Gott ausfindig machen,
gebe es mehr als genug, die ihm heute den Tod wünschten.
Also lassen wir ihn lieber dort, wo er hingehört.
Insofern, im Westen nichts Neues.
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Gamaliel
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Beiträge: 581


BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 20:24    Titel: Re: Kann man Gott beweisen?

Zitat:
Dein Gott hat kein Interesse an religiösem Getue. Na wer hat das schon, aber woher kennst du das was göttlicher Ratschluss ist? Was dir persönlich lieber ist, hat doch wohl keine Relevanz.
Was ist denn ein "natürlicher Mensch" dachte das wären wir alle.
"geistliche Neugeburt ist sicher ein Lapsus Lingus, nehm ich mal an.
Welche atheistischen Naturwissenschaftler haben sich denn durch naturwissenschaftliche Fakten von Gottes Existenz überzeugen lassen?
Es reicht nicht so ein paar nebulöse Sätze in den Raum zu stellen, ein bisschen darfst du deine "Fakten" hier auch offenbaren.[


Also, ich versuche mal meine "nebulösen Sätze" ein bisschen aufzuhellen:
1. Den göttlichen Ratschluss kenne ich aus Seinem Wort.
2. Ich gebe Dir recht, dass meine persönlichen Vorlieben nicht relevant sind, aber als freier Schweizer bin ich mir gewohnt meine Meinung auch frei heraus zu sagen.
3. "Natürliche Menschen" sind wir alle, so wie wir geboren wurden. Gott ist Geist und Ihn und Sein Wort verstehen nur "geistliche Menschen", d.h. "Wiedergeborene". Das der "natürliche Mensch" Gottes Wort nicht versteht (auch wenn er "Theologie" studiert hat) ist klar und seine Kritik an den Worten Gottes gleicht den Bemerkungen eines Tauben zu Bach oder eines Blinden zu den Werken Raffaels.
4. Ich kenne persönlich Naturwissenschaftler die früher die Evolutionstheorie gelehrt haben aber heute "Kreationisten" sind, bzw. betonen, dass es eine "höhere Macht" oder einen "Baumeister" der hochkomplexen Wunder der Natur geben muss, dass Evolution mit dem zweiten thermodynamischen Haupsatz unvereinbar sei etc. etc. Man muss sich nur in die kreationistische Literatur einlesen, dann bekommt man genügend konkrete Fakten.

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Gamaliel
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Gamaliel
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BeitragVerfasst am: 15.01.2010, 20:30    Titel:

Zitat:
Aus dieser Analyse der Möglichkeiten folgerte Pascal, dass es besser sei, bedingungslos an Gott zu glauben.[


Ich finde das eine weise, wenn auch nicht ganz uneigennützige Schlussfolgerung! Very Happy

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Gamaliel
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Anonymous


BeitragVerfasst am: 16.01.2010, 13:55    Titel:

Ohne weiteres Nachdenken gibt mir mein Fundus bereits gefundener Antworten auf die Eingangsfrage des Threaderöffners die klare Antwort: NEIN.

Wozu also die vielen Worte?

Seid ihr wirklich zu anderen Ergebnissen in euren Funden gekommen?
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Rangie
Rangie
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Beiträge: 4881


BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 0:04    Titel:

Tarantel60 hat Folgendes geschrieben:
Mein Verstand sagt mir, würde man Gott ausfindig machen,
gebe es mehr als genug, die ihm heute den Tod wünschten.
Also lassen wir ihn lieber dort, wo er hingehört.
Insofern, im Westen nichts Neues.


Stimmt Spinne...
es würde nicht gut für ihn ausgehen!
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Anonymous


BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 12:43    Titel:

Das glaube ich nicht, dass es schlecht für ihn ausgehen würde.

6 Milliarden Menschen erwachen jeden Morgen und die meisten freuen sich darüber.

Man kann hier nur bilanzieren.

Dabei würde die Bilanz wohl zu seinen Gunsten ausfallen.

Das wurde mir in den Beiträgen im Suizidthread bewusst.

Offenbar müsste es den meisten Menschen erst gesundheitlich sehr, sehr schlecht gehen, bis sie sich freiwillig von dem ihnen zugedachten Leben selbst erlösen würden wollen.

Geht also nicht so leichtfertig mit den Geschenken um, die Gott seiner Welt schenkt.
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Grantler48
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Beiträge: 290


BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 12:58    Titel:

Wollte man Gott dafür "bestrafen", dass die Menschen sich gegenseitig die Köpfe einschlagen, müsste man konsequenterweise auch Eltern dafür zur Rechenschaft ziehen, wenn ihre Kinder Verbrechen begehen.

Was nun den Beweis angeht, ob es Gott gibt oder nicht: nun ja, warten wird doch mal noch 20, 30 oder 40 Jahre, dann werden wir ja sehen, wer Recht hatte ... (ist nur schade, dass es dann keine Internetverbindung gibt).
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Agrippina
Agrippina
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Beiträge: 49


BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 13:36    Titel:

Lieber Gamalie,
ich gebe Dir in fast allem recht, auch ich habe mich schon sehr viel mit diesem Thema befasst, natürlich auch mit moderner Naturwissenschaft, wie zum Beispiel Quantenphysik.
Trotzdem bin ich zu der Auffassung gekommen, dass man Gott nicht beweisen kann, genauso wenig wie man den Gegenbeweis bisher gefunden hat.
Ich persönlich kann mit Überlieferungen nicht viel anfangen, aber ich bin der Meinung, man kann Gott erfahren, wenn man will, und da ich die empirische Lösung suchte, habe ich sie auch für mich gefunden.
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Gamaliel
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Beiträge: 581


BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 19:00    Titel:

Zitat:
Trotzdem bin ich zu der Auffassung gekommen, dass man Gott nicht beweisen kann, genauso wenig wie man den Gegenbeweis bisher gefunden hat.
Ich persönlich kann mit Überlieferungen nicht viel anfangen, aber ich bin der Meinung, man kann Gott erfahren, wenn man will, und da ich die empirische Lösung suchte, habe ich sie auch für mich gefunden.


Hallo Agrippina
natürlich gehe ich auch mit dir weitgehend einig, dass man Gott nicht wirklich beweisen kann, denn was verstehe ich unter dem Begriff "Gott". Mein verstorbener Lehrer, Abraham Meister, hat aus der Bibel 800 Namen Gottes erklärt - Buchtitel: Die Namen Gottes. Pfr. Ulrich Parzany sagte neulich in der Schweiz, "Gott ist eine Nullnummer" und hat damit heftige Diskussionen ausgelöst. Ich will auch niemandem Gott beweisen oder den Glauben an Gott aufzwingen, sondern ich wehre mich gegen die Anmassung und Lüge, dass es naturwissenschaftlich bewiesen sei, dass es keinen Gott gäbe. Ich bin auch 100% überzeugt, dass mein Glaube an eine intelligente Schöpfung durch ein intelligentes Wesen (für mich ELOHIM) naturwissenschaftlicher ist als der Glaube an das Zufallsprinzip der Evolution!
Einstein hat sich zeit seines Lebens gegen die Quantentheorie gesträubt, obwohl die Beweislast erdrückend war - er wollte nicht glauben, deshalb tat er es auch nicht! auf einer wissenschaftlichen Seite las ich gerade:
Zitat:
Auf der Ebene der Naturwissenschaften ist eine Erkenntnis, dass es so etwas wie ein geistiges Prinzip geben muss (das wir Christen dann Gott nennen), durchaus möglich. Wir sprechen deshalb von einer natürlichen Erkennbarkeit Gottes (oder, korrekter, von der natürlichen Offenbarung).Gott hat für seine Offenbarung vor allem den historischen Beweis gewählt: Denn er ist kein logisches Prinzip und auch keine naturgesetzliche Kraft - er ist ein geistiges, liebendes Wesen. Alles andere als eine historische Offenbarung wäre Gott unangemessen.

Damit bin ich vollkommen zufrieden! Den empirischen "Beweis" habe ich für mich auch gefunden, doch du weisst ja, dass auch das als subjektive Erfahrung abgetan werden könnte.
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Gamaliel
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