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Im Forum Partnerschaft & Liebe können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Partnersuche, Partnerschaft und Liebe austauschen. Lassen Sie Ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf und eröffnen Sie neue Beiträge oder nehmen Sie zu bestehenden Themen Stellung.

Beitragvon crazymama59 » 25.11.2011, 22:49

Ich bin der Meinung diese Ehen waren vorher schon kaputt aber man hat sie aufrecht erhalten bis die Kinder aus dem Gröbsten raus waren oder aus Gründen die nur jeder für sich beantworten kann. Meine Mutter hat sich erst nach über 30 Jahren scheiden lassen, als alle Kinder aus dem Haus waren weil sie nicht wußte wohin, keinen Beruf hatte und abhängig war, Angst hatte vor seinen Konsequenzen und sich niemanden aus Scham anvertrauen wollte oder konnte. Erst als wir alle Erwachsen waren hat sie endlich den Mut gehabt ihn zu verlassen.
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Beitragvon Rainerzufall » 02.12.2011, 19:49

Strippe hat geschrieben:Ich hatte es gerade letztens bei einem Treffen innerhalb unserer Regionalgruppe wieder hören müssen:
Ein Ehepaar hatte eine Familie gegründet, ein Haus gebaut, Kinder groß gezogen die nun nach Volljährigkeit oder später das Haus der Eltern verliessen.
Danach war Funkstille, die Eltern alleine, dann Ehesstress > Trennung > Scheidung.
So hielten Ehen keine 25 Jahre bis zur Silberhochzeit.
(Bei meinen Eltern war das allerdings fast genauso gewesen, aber wir Kinder hielten gegenan)
Meine frühere Ehefrau( 1Kind) trennte sich auch nach 24 Jahren von ihren ersten Ehemann, und andere die ich kenne auch.

Woher kommt das ?


Vor 20-30-oder 40 Jahren wurde ja nicht immer aus Liebe geheiratet?
So ist es nunmal mit den "Zweckehen",die dann eines Tages -wenn die Kinder groß sind-
auseinandergehen!
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Beitragvon bernibaerchen » 05.12.2011, 23:56

tigi9909 hat geschrieben:Eine Unzahl von Ehepaaren trennen sich erst, wenn die Kinder aus dem Haus gegangen sind, obwohl sie insgeheim schon lange mit dem Gedanken 'Trennung' spielen. Für das Umfeld ist das dann der große Schock. Meine Kinder waren in der Pubertät, als ich die Ehe nicht mehr ertragen konnte und aus unserem gemeinsamen Haus auszog.

Ein Ehepaar, beide um die 90 Jahre, kommen zum Scheidungsanwalt und wollen sich scheiden lassen. "Warum das denn, jetzt, in Ihrem Alter", fragt der Anwalt.
Antwortet das Ehepaar: "Wir wollten warten, bis die Kinder tot sind." :lol: :lol:

Booooaahhh,...löööööölll,...wie romantisch!!! Und danach "ziehen " wir um die Häuser!!! "Yes, we can !...
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Beitragvon nettestierfrau » 06.12.2011, 0:05

bernibaerchen hat geschrieben:
tigi9909 hat geschrieben:Eine Unzahl von Ehepaaren trennen sich erst, wenn die Kinder aus dem Haus gegangen sind, obwohl sie insgeheim schon lange mit dem Gedanken 'Trennung' spielen. Für das Umfeld ist das dann der große Schock. Meine Kinder waren in der Pubertät, als ich die Ehe nicht mehr ertragen konnte und aus unserem gemeinsamen Haus auszog.

Ein Ehepaar, beide um die 90 Jahre, kommen zum Scheidungsanwalt und wollen sich scheiden lassen. "Warum das denn, jetzt, in Ihrem Alter", fragt der Anwalt.
Antwortet das Ehepaar: "Wir wollten warten, bis die Kinder tot sind." :lol: :lol:

Booooaahhh,...löööööölll,...wie romantisch!!! Und danach "ziehen " wir um die Häuser!!! "Yes, we can !...

Kann durchaus belacht werden, und doch für einige von uns Realität.
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Beitragvon Doro56 » 21.01.2012, 22:34

Mein Weg war genau der selbe!
Meine Zweifel am richtigen Weg zum 2Neustart waren folgende:
Metamorphose

Eine Raupe, geborgen unter dem Blatt versteckt,
wird von kaum jemandem entdeckt.
Frisst nur den lieben langen Tag
all das, was sie gern mag.
Hat nichts zu denken, nichts zu tun,
wenn sie satt ist, darf sie ruh´n.
Das ist bequem im Augenblick.
Aber ist das wirklich Glück?

Dagegen hat es der Falter recht schwer.
Es lauern Gefahren, ungleich mehr!
Er kann sich die Flügel verbrennen,
er kann sich auch leicht verrennen.
Oder man kann ihn fangen,
und er kann ins Netz gelangen.
Aber er kann genießen sein Leben,
kann allen viel Freude geben.

Was ist nun besser:
Auf dem Blatt zu kriechen
oder an den Blumen zu riechen?
Oder ist es gar besser, Puppe zu bleiben
und an einem Ort zu verweilen,
erstarrt im Kokon zu liegen
und niemals Probleme zu kriegen?
Oder ist es besser, frei zu fliegen
sich vielleicht so auch Schmerz zuzufügen?

Was ist nun des Lebens Sinn?
Das zu bleiben, was ich bin?
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Beitragvon Doro56 » 21.01.2012, 22:43

crazymama59 hat geschrieben:Ich bin der Meinung diese Ehen waren vorher schon kaputt aber man hat sie aufrecht erhalten bis die Kinder aus dem Gröbsten raus waren oder aus Gründen die nur jeder für sich beantworten kann. Meine Mutter hat sich erst nach über 30 Jahren scheiden lassen, als alle Kinder aus dem Haus waren weil sie nicht wußte wohin, keinen Beruf hatte und abhängig war, Angst hatte vor seinen Konsequenzen und sich niemanden aus Scham anvertrauen wollte oder konnte. Erst als wir alle Erwachsen waren hat sie endlich den Mut gehabt ihn zu verlassen.


Richtig! Aber für einen "Neustart braucht man nicht nur die Erkenntnis, dass was schie fläuft, sondern oft helfen auch erst Einflüsse von außen (z. B. großes Verliebtsein) und vor allem MUT, einen Neustart zu wagen! Das ist oft ein schmerzlicher Prozess der Selbsterkenntnis!
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