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KINO

243 Beiträge
Forum der Regionalgruppe München

Moderator: harry_cb31

Beitragvon Birgit62 » 25.03.2009, 9:19

Der Vorleser,



»Die Bundesrepublik in den 50er Jahren. Der Schatten des Weltkriegs und der deutschen Greueltaten liegt über dem Land, doch kaum einer spricht da­rüber. Der 15-jährige Michael wächst in der Provinz auf. Eines Tages, als er von der Schule nach Hause fährt, wird ihm plötzlich übel. Eine Frau kümmert sich um ihn. Michael hat Scharlach. Erst nach Monaten kann er sich mit einem Blumenstrauß bei seiner Helferin bedanken. Beim zweiten Zu­sam­­mentreffen knistert es zwischen Michael und der deutlich älteren Frau; bald verbindet beide eine leidenschaftliche Affäre. Hanna überrascht Michael mit einer großen Begeisterung für Bücher. Stundenlang lässt sie sich von ihm vorlesen. Michael merkt nicht, dass Hanna Analpha­betin ist. Eines Tages jedoch ist sie spurlos verschwunden. Einige Jahre später studiert Michael in Berlin Jura. Als Beobachter eines Pro­zesses, in dem sich fünf ehemalige Wärterinnen des Konzentrationslagers Auschwitz verantworten müssen, entdeckt er unter den Angeklagten Hanna. Ihnen wird 300-facher Mord vorgeworfen. Für die Menschen im Ge­richts­­saal ist Hanna Schmitz ein Monster. Doch Michael ist hin- und hergerissen zwischen seinem Entsetzen über Hannas Taten und der großen Lie­be, die er einst für diese Frau empfunden hat - und anscheinend immer noch fühlt. Dann nimmt der Prozess eine Wendung, die Michael endgültig aus der Bahn wirft: Während alle anderen Angeklagten die Taten leugnen, gibt Hanna ehrlich Auskunft über die furchtbaren Ereignisse. Nach der Vor­lage von Bernhard Schlinks internationalem Bestseller, der seit seinem Erscheinen 1995 in 40 Sprachen übersetzt worden ist, entstand ein bewegendes und berührendes Filmdrama.« (59. Berlinale 2009)
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Birgit62
 
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Beitragvon Gast » 25.03.2009, 9:58

Hallo Birgit62.

herzlichen Dank für diesen Thread und für Deine Schilderung des Inhalts dieses Films. Wie oft freut man sich auf einen Film und dann ist man doch tief enttäuscht.
Hier können User über ihre Erfahrungen und ihre Empfehlungen schreiben.
Eine wirklich gute Idee von Dir.

Ich habe im Threads "Wunder..." und "Treffpunkt Forum München" darüber geschrieben, wie ich im falschen Film gelandet bin, zusammen mit TanzGudi. Dort habe ich auch über den Inhalt geschrieben. Es ging um einen Nein / Ja - Sager. Ich war nicht enttäuscht wegen unseres Fehlers, im Gegenteil. Ich fand den Film gut. Zum Lachen, aber auch mit Tiefgang. Besonders für mich, als frühere ausgesprochene Ja-Sagerin. Und auch heute fällt mir manchmal schwer Nein zu sagen, wenn auch seltener. Der Film hat mir Stoff zum Nachdenken geliefert. Ich würde ihn weiter empfehlen.

Mich würde es interessieren, ob jemand den Film "Twilight" gesehen hat, den wir zwei uns eigentlich anschauen wollten. Den möchte ich mir doch noch ansehen.

Und auch "Sieben Leben" wollte ich sehen. Kennt jemand den Film? Ich weiß gar nicht ob er noch in München spielt, aber, den wird es sicher auch auf DVD geben.

Noch mal danke, liebe Birgit, für dieses Thema.

Liebe Grüße

von Malaika
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Beitragvon Birgit62 » 25.03.2009, 11:10

oh sorry das hatte ich nicht gesehen!

Gruss Biggi
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Birgit62
 
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Beitragvon Gast » 25.03.2009, 16:46

Birgit62 hat geschrieben:Der Vorleser,



»Die Bundesrepublik in den 50er Jahren. Der Schatten des Weltkriegs und der deutschen Greueltaten liegt über dem Land, doch kaum einer spricht da­rüber. Der 15-jährige Michael wächst in der Provinz auf. Eines Tages, als er von der Schule nach Hause fährt, wird ihm plötzlich übel. Eine Frau kümmert sich um ihn. Michael hat Scharlach. Erst nach Monaten kann er sich mit einem Blumenstrauß bei seiner Helferin bedanken. Beim zweiten Zu­sam­­mentreffen knistert es zwischen Michael und der deutlich älteren Frau; bald verbindet beide eine leidenschaftliche Affäre. Hanna überrascht Michael mit einer großen Begeisterung für Bücher. Stundenlang lässt sie sich von ihm vorlesen. Michael merkt nicht, dass Hanna Analpha­betin ist. Eines Tages jedoch ist sie spurlos verschwunden. Einige Jahre später studiert Michael in Berlin Jura. Als Beobachter eines Pro­zesses, in dem sich fünf ehemalige Wärterinnen des Konzentrationslagers Auschwitz verantworten müssen, entdeckt er unter den Angeklagten Hanna. Ihnen wird 300-facher Mord vorgeworfen. Für die Menschen im Ge­richts­­saal ist Hanna Schmitz ein Monster. Doch Michael ist hin- und hergerissen zwischen seinem Entsetzen über Hannas Taten und der großen Lie­be, die er einst für diese Frau empfunden hat - und anscheinend immer noch fühlt. Dann nimmt der Prozess eine Wendung, die Michael endgültig aus der Bahn wirft: Während alle anderen Angeklagten die Taten leugnen, gibt Hanna ehrlich Auskunft über die furchtbaren Ereignisse. Nach der Vor­lage von Bernhard Schlinks internationalem Bestseller, der seit seinem Erscheinen 1995 in 40 Sprachen übersetzt worden ist, entstand ein bewegendes und berührendes Filmdrama.« (59. Berlinale 2009)



Hallo Birgit62,

hast Du das Buch gelesen und auch den Film angeschaut??

Ich habe das Buch gelesen und finde es wunderbar wie Bernhard Schlink dieses doch heikle Thema behandelt hat. Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es so gut wie an "einem Stück" gelesen habe (na ja 172 Seiten sind ja zu bewältigen in kurzer Zeit). Ich überlege die ganze Zeit ob ich mir den Film überhaupt anschauen soll. Aber die schauspielerische Klasse der Hauptdarstellerin reizt mich doch sehr mir auch den Film anzusehen, auf die Gefahr hin dass der Film hinter dem Buch zurückbleiben sollte.

Mich würde Deine Meinung interessieren wie Du den Film im Vergleich zum Buch fandest!

LG
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Beitragvon tender » 25.03.2009, 19:16

Winni, ja die Hauptdarstellerin reizt mich auch sehr :wink:
Wennst ihn Dir anschaust, komm ich mit - sofern Du mich läßt :roll:
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Beitragvon Gast » 25.03.2009, 19:27

Den Film würde ich auch gerne sehen, wenn Ihr mich
mitnehmt...! :lol: Ginge bei mir so in 14 Tagen.

Janna
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Beitragvon sitta_muc » 25.03.2009, 21:06

he janna, dann drücke ich euch die daumen, dass der film in 14 tagen noch läuft.
ich fand ihn wunderschön, wirklich sehenswert, ich war sehr ergriffen. das buch habe ich leider nicht gelesen.
winnie, würde mich schon interessieren, wie dir der film gefällt, solltest du ihn anschauen.
lg sitta
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Beitragvon toska5 » 25.03.2009, 22:30

@Winnie

Ich habe bis jetzt kaum erleben können, dass die Verfilmung besser gewesen wäre, als das Buch. Ich glaube gar nicht dass es möglich wäre, ausgenommen der Fall, wenn das Buch nicht gut ist. Der Vorleser ist aber ein ausgezeichnetes Buch, außer jeder Kritik. Daher darf man nicht erwarten, dass der Film mithalten kann. Hat er auch nicht. Nichtdestoweniger empfehle ich Dir wärmstens ihn anzuschauen. Es könnte sein, dass Du gerade die Gefühle, die Du während der Lektüre hattest, wieder erleben wirst.

Mir ging es jedenfalls so. Als ich das Buch gelesen habe, wusste ich Gott sei dank überhaupt nichts von dem Inhalt. So habe ich die erste Hälfte, welche so romantisch, sehnsüchtig und humorvoll ist, richtig genoßen, Entspannung pur! Als es dennoch ernst wurde, bekam ich den Kloss im Hals, der sich bis zum Schluß nicht wieder löste, nicht mal durch meine gelegentliche Tränen.

Auch in Film ging es mir ähnlich. Obwohl der zweite Teil sehr nachgelassen hat (der erste Teil ist gut gelungen, natürlich dank Kate Winslet, aber auch der junge deutsche Schauspieler ist glaubwürdig und autentisch), einige Szenen mich gestört haben und Ralph Fiennes' permanent wehleidiges Gesich ich schwer zu ertragen hatte, dieses Bad der Gefühle hatte ich wieder erleben dürfen und dafür bin ich dankbar.
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Beitragvon roadrunner » 26.03.2009, 6:14

Ich muss der Tosca voll beipflichten, dass Bücher fast immer viel aussagekräftiger sind als die Pedants in Filmform. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Film das wieder geben kann, was im Buch steht. Hier in diesem Falle kann ich aber nicht mitreden, da ich weder Buch noch Film kenne. Aber gehört habe ich schon davon. Und ich werde beides nachholen, Buch und Film. Jetzt kommt meine obligatorische Frage: wer nimmt mich denn mit ins Kino? Oder soll ich jemanden mitnehmen?
:wink: :wink: :lol: :lol:
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Beitragvon Birgit62 » 26.03.2009, 9:22

Hallo Winniesiggi,

Das Buch habe ich nicht gelesen zum Kinofilm!

wie die anderen hier schon geschrieben haben ist man meisten sehr enttäuscht von dem Film wenn man das Buch vorher liest.
Es gab auch schon Kinofilme wo ich das Buch gelesen hab und der Film dazu einfach nur klasse war!(z.b. Der Pferdeflüsterer und Die weissee Massai)

Der Vorleser war einfach klasse und ich hoffe das Sitta nicht gesehen hat das ich auch ein paar Tränen in den Augen hatte!
Ich bin ein bekennender Popcorn oder Nacho Esser in Kino für mich gehört das einfach dazu! Das Knabbern kann auch ein wenig Helfen wenn es zu Traurig wird

Gruss Biggi



winniesiggi hat geschrieben:
Birgit62 hat geschrieben:Der Vorleser,



»Die Bundesrepublik in den 50er Jahren. Der Schatten des Weltkriegs und der deutschen Greueltaten liegt über dem Land, doch kaum einer spricht da­rüber. Der 15-jährige Michael wächst in der Provinz auf. Eines Tages, als er von der Schule nach Hause fährt, wird ihm plötzlich übel. Eine Frau kümmert sich um ihn. Michael hat Scharlach. Erst nach Monaten kann er sich mit einem Blumenstrauß bei seiner Helferin bedanken. Beim zweiten Zu­sam­­mentreffen knistert es zwischen Michael und der deutlich älteren Frau; bald verbindet beide eine leidenschaftliche Affäre. Hanna überrascht Michael mit einer großen Begeisterung für Bücher. Stundenlang lässt sie sich von ihm vorlesen. Michael merkt nicht, dass Hanna Analpha­betin ist. Eines Tages jedoch ist sie spurlos verschwunden. Einige Jahre später studiert Michael in Berlin Jura. Als Beobachter eines Pro­zesses, in dem sich fünf ehemalige Wärterinnen des Konzentrationslagers Auschwitz verantworten müssen, entdeckt er unter den Angeklagten Hanna. Ihnen wird 300-facher Mord vorgeworfen. Für die Menschen im Ge­richts­­saal ist Hanna Schmitz ein Monster. Doch Michael ist hin- und hergerissen zwischen seinem Entsetzen über Hannas Taten und der großen Lie­be, die er einst für diese Frau empfunden hat - und anscheinend immer noch fühlt. Dann nimmt der Prozess eine Wendung, die Michael endgültig aus der Bahn wirft: Während alle anderen Angeklagten die Taten leugnen, gibt Hanna ehrlich Auskunft über die furchtbaren Ereignisse. Nach der Vor­lage von Bernhard Schlinks internationalem Bestseller, der seit seinem Erscheinen 1995 in 40 Sprachen übersetzt worden ist, entstand ein bewegendes und berührendes Filmdrama.« (59. Berlinale 2009)



Hallo Birgit62,

hast Du das Buch gelesen und auch den Film angeschaut??

Ich habe das Buch gelesen und finde es wunderbar wie Bernhard Schlink dieses doch heikle Thema behandelt hat. Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es so gut wie an "einem Stück" gelesen habe (na ja 172 Seiten sind ja zu bewältigen in kurzer Zeit). Ich überlege die ganze Zeit ob ich mir den Film überhaupt anschauen soll. Aber die schauspielerische Klasse der Hauptdarstellerin reizt mich doch sehr mir auch den Film anzusehen, auf die Gefahr hin dass der Film hinter dem Buch zurückbleiben sollte.

Mich würde Deine Meinung interessieren wie Du den Film im Vergleich zum Buch fandest!

LG
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Beitragvon Gast » 26.03.2009, 10:48

[quote="Birgit62"]Hallo Winniesiggi,

Das Buch habe ich nicht gelesen zum Kinofilm!

wie die anderen hier schon geschrieben haben ist man meisten sehr enttäuscht von dem Film wenn man das Buch vorher liest.
Es gab auch schon Kinofilme wo ich das Buch gelesen hab und der Film dazu einfach nur klasse war!(z.b. Der Pferdeflüsterer und Die weissee Massai)

Der Vorleser war einfach klasse und ich hoffe das Sitta nicht gesehen hat das ich auch ein paar Tränen in den Augen hatte!
Ich bin ein bekennender Popcorn oder Nacho Esser in Kino für mich gehört das einfach dazu! Das Knabbern kann auch ein wenig Helfen wenn es zu Traurig wird

Gruss Biggi


Hallo Biggi,

danke für Deine Antwort. Also ich werde mir den Film ansehen,,,,,,100 Pro!
Bekommst dann eine "Rückmeldung" von mir wie ich den Film im Vergleich zum Buch fand.
Enttäuscht werde ichwohl vom Film nicht sein, denn der Inhalt: Nachkriegsrealität, das Faktum Analphabethen (in diesen Tagen immer noch ein Thema welches gerne unter den Tisch gekehrt wird) und die Liebesgeschichte in dieser Form, ist wohl einmalig in diesem Roman/Film zusammengefasst. Und Filme oder Schauspieler, welche mit Oscars bedacht wurden sind allemal sehenswert.

Ich esse Süsses im Kino, Popcorn mag ich nicht und Nachos ess ich lieber beim Mexikaner oder mach sie mir zu Hause......grins.....so hat jeder seine Nerventrösterli wenn's allzu traurig, romantisch oder spannend wird!

LG
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Beitragvon Gast » 26.03.2009, 10:59

Guten Morgen,

München scheint mir immer mehr zu einer echten Bereicherung zu werden. :wink: :lol: Ich gehe auch gern, leider viel zu selten ins Kino.
Das liegt auch daran, dass ich immer eine gewisse Anfahrt auf mich nehmen muss und viele guten Filme nicht zu uns in die Provinz "durchdringen".
Grad gestern wurde ich <durch die Blume> nach dem Vorleser gefragt und vermute fast, dass mir das Buch wohl demnächst geschenkt wird.
In dem Fall also besser erstmal Kino und dann Lesen. :wink: :)
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Beitragvon Gast » 26.03.2009, 13:54

Außer dem Film "Vorleser" interessiert mich sehr:

Slumdog Millionär

Hat jemand daran Interesse??

Janna
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Beitragvon roadrunner » 26.03.2009, 16:07

janna1 hat geschrieben:Außer dem Film "Vorleser" interessiert mich sehr:

Slumdog Millionär

Hat jemand daran Interesse??

Janna
mit Mir ins kino?
Magst das?
LG. :lol: :lol:
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Beitragvon Gast » 26.03.2009, 16:17

Ich will keinem lästig fallen, aber ich denke iimmer noch an "Twilight".

Mag es jemand mit mir anschauen? Aber erst nach Ostern.
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