bin neu hier, lese gerade ein bissel herum und misch mich gleich mal ein.
Freundschaft zwischen Mann und Frau ist gut möglich, ich selbst habe 2 langjährige gute Freunde, mit dem einen bin ich seit dem Studium befreundet, mit dem anderen 12 Jahre. Ich hab aber schon oft in Diskussionen erlebt, dass Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht für möglich gehalten wird. Früher oder später würde es dann doch immer im Bett landen, ist die Argumentation. Aber ob das nicht doch eher die Befürchtung dabei ist?
Ok, bei meinen beiden Freunden war es umgekehrt, das mit dem Bett ist Jahre her und wurde eben keine richtige Beziehung. Vielleicht ist das eine gute Voraussetzung für eine spätere Freundschaft?
Naja, dass ab und zu mal ein klein bissel Erotik mitschwingt, mag schon sein - wenn beide nicht total unattraktiv sind. Aber das kann einem auch in der U-Bahn oder im Restaurant passieren.
Ich selbst hab noch nie was dagegen gehabt, wenn sich meine Partner mit Freundinnen getroffen haben. Natürlich war ich manchmal nicht ganz eifersuchtsfrei, aber das war immer in Zeiten, in denen die Partnerschaft nicht ganz glücklich lief. Da ist dann die Angst verständlicherweise größer. Andererseits haben mir meine männlichen Freunde in Krisen- und Streitzeiten schon oft geholfen, meinen Partner besser zu verstehen, weil sie mir das ganze aus männlicher Sicht erklärten.
Ich bin jedenfalls der Meinung, in einer liebe- und vertrauensvollen Beziehung sollte es kein Problem sein, wenn beide andersgeschlechtliche Freunde haben, und es kann sogar eine Bereicherung für die Beziehung sein.













