. : Service und Hilfe

Beitragvon hokusai » 23.09.2011, 1:32

Liebe User- und Userinnen

http://www.kleinerna.com/25026.html

Diesen Link habe ich eingestellt, weil meine
Tochter auch an dieser Krankheit leidet und sich
in einem Martyrium befindet.

Heute hat sie die Nachricht von der Krankenkasse bekommen,
daß Ihr Gesuch für die notwendigen OPs abgelehnt wurde.
(diese Krankheit wird nicht unter dem ICD-Schlüssel geführt !)
Sie ist am Boden zerstört und ich schaffe es nicht einen
Kontakt herzustellen. Gott sei Dank ist Martin (ihr Freund)
an ihrer Seite, er hat mich auch angerufen. Sonst würde ich
jetzt sofort nach München fahren.

Wünscht mir Kraft und Beistand -
ich weiß manchmal nicht, wie ich damit fertig werden soll.
So gerne möchte ich ihr helfen und bin doch so macht-
und hilflos.

Eine OP kostet 5.000 Euro in einer Lübecker-Spezialklinik;
da haben wir beide uns schon vor Zeiten erkundigt und
sie hatte dort auch schon einen Vorstellungstermin.
Leider haben wir nicht das notwendige Budget, um privat
die OP durchführen zu lassen; deshalb der Weg einer
Genehmigung der Krankenkasse.

Vielleicht gibt es unter Euch User-/ und Userinnen,
die durch Gebete ein "Wunder" bewirken können,
evtl. einen "Geldsegen" von höchster Stelle.


:(
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hokusai
 

Beitragvon Uschi1948 » 24.09.2011, 10:16

@hokusai,
also, wenn sich dieses Problem mit "nur" 5000,00 € beheben läßt, dann würde ich einen Kredit dafür aufnehmen, dass wäre mir die Sache wert..
Und so hoch ist der erforderliche Betrag ja nun nicht, dass eine Bank ablehnen würde, oder?
Gruß Uschi
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Uschi1948
 
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Beitragvon Hester2009 » 24.09.2011, 10:25

danke uschi, dass du das geschrieben hast. es war mutig und ich möchte dich nicht "allein" da stehen lassen.
auch ich denke so, mein auto würde ich erstmal verkaufen - und versuchen mal ein jahr lang ohne auszukommen - dann vielleicht auf einen "lehrgang" verzichten, oder, oder, oder.... möglichkeiten gibt es einige. und selbst ein kredit über diese doch relativ geringe summe - als letzte möglichkeit -  kostet ja tatsächlich nicht die welt.


hester 
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Hester2009
 
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Beitragvon Lesezeichen » 24.09.2011, 10:30

Gibt es nicht auch die Möglichkeit, die Kosten für die OP dann bei einer ärztlichen
Abrechnungsstelle auf Raten zu bezahlen?
Ich weiss dass es finanzierende Institutionen gibt, die in Notfällen die Rechnung
sozusagen vorstrecken und der Patient zahlt dann direkt an diese Institution.
Ich kenne jemanden der auf diese Weise eine Behandlung bezahlt, die er sich sonst
auch nicht hätte leisten können.
Vielleicht solltest Du mal in dieser Richtung Erkundigungen einziehen, denn diese Art
der Hilfe ist völlig zinslos.
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Beitragvon Goldsternchen » 24.09.2011, 10:49

Bei einer solchen Krankheit kann ich es mir kaum vorstellen, dass eine Krankenkasse
ablehnt. Wenn ich davon betroffen wäre, bzw. eines meiner Kinder, würde ich
bis in die letzte Instanz gehen, um wenigstens Zuschüsse zu einer OP zu bekommen.

(Wie oft werden Zuschüsse für Magenbänder bei Übergewichtigen beigesteuert, nein sogar ganz übernommen und hier soll es nicht gehen?) :roll: ...unverständlich!!!
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Goldsternchen
 
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Beitragvon Sally57 » 24.09.2011, 11:29

ich habe zu diesem Thema (Lipödem) schon zweimal eine Sendung AKTE 2011, mit Ulrich Mayer gesehen,
es gibt auch die Möglichkeit sich mit der Redaktion in Verbindung zu setzen, zwecks Info oder Hilfe.
www.akte.net
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Sally57
 
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Beitragvon Tarantel60 » 24.09.2011, 13:38

Das ist ja ziemlich übel, was du uns hier bekannt machst Klangi!
Allerdings stelle ich mir jetzt die Frage, ob wirklich eine OP die Lösung ist.
Auf der von dir erwähnten HP ist von einer Konservative Behandlung aus zu gehen. Und wenn eine Reha-Maßnahmen, Behinderung Anerkennung und Therapie aufgrund der gestellten Diagnose möglich ist, dann verstehe ich nicht ganz, wie kann die KK eine OP so einfach ablehnen (muss natürlich gut indiziert sein) und gleichzeitig aber den Rest bezahlt...schließlich werden überall - bei jede Diagnose die ICD- Schlüssel unablässig und vorgeschrieben!
Ich würde parallel zu der ganze Problematik einen guten Anwalt vorschlagen, der deine Rechte gut durchsetzen kann. Alles muss man sich ja auch von der KK nicht bieten lassen! Nicht wahr.
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Tarantel60
 
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Beitragvon Traumfee » 24.09.2011, 16:07

Da habe ich doch erst vor kurzem eine Reportage von einer betroffenen Frau gesehen.
Wenn ich das jetzt nicht ganz verkehrt in Erinnerung habe, wurde nach langem Hin und Her doch eine Operation bezahlt. Ob durch evtl. Intervention des Senders ...keine Ahnung.
Nachdem ihr massenhaft Flüssigkeit aus den Beinen geholt worden war, konnte sie sogar wieder laufen.
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Beitragvon Hannoverin58 » 03.10.2011, 1:53

Ich kann mir garnicht vorstellen, dass diese OP abgelehnt worden ist. Ich würde hiergegen auf jeden Fall Widerspruch einlegen.

5000 Euro sind hingegen auch bezahlbar. Gerade wenn man zu Dritt ist. (Du und deine Tochter und ihr Lebensgefährte). Das wären 140 Euro /mtl. Rate bei einem günstigen Zinssatz und einer geringeren Laufzeit von 36 Monaten.

Diese durch 3 entspräche einem Betrag von rund 50 Euro pro Kopf. Wenn man auf seinen Handyvertrag verzichtet oder die ein oder andere kleine Last ablegt, ist es bezahlbar.

Ansonsten würde ich mich gegebenfalls direkt bei einer zuständigen Stelle informieren und mir diese OP einklagen! Es lohnt sich auf jeden Fall etwas zu tun!

Dir und deiner Tochter alles Gute!
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Hannoverin58
 
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Beitragvon hokusai » 12.10.2011, 22:45

Für die bisherigen Antworten bedanke ich mich !
Es ist mit einer OP nicht getan; sie bräuchte vier !

Von der Krankenkasse wurde nach dem zweiten Anlauf
eine OP (an den Beinen) genehmigt. Da aber vier OPs
nötig sind, hat sie Einspruch eingelegt.
Nun haben ihr die Chirurgen in Freiburg, wo diese eine OP durchgeführt
wird (am 31.10.2011) geraten, den Einspruch erst einmal zurückzu-
ziehen; sie würden eine Empfehlung an die Krankenkasse senden,
daß unbedingt noch weitere OPs notwending sind.

Also sehen wir mal weiter . . .

Vielen Dank nochmal für Eure Anteilnahme !

Liebe Grüße, hokusai
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hokusai
 


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