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Lebenssinn

171 Beiträge

Beitragvon Gast » 16.09.2008, 23:52

Mit DIR einig zu werden, dürfte für mich so utopisch sein, wie der Wunsch, Dein Freund zu werden.

Ich gehöre doch nicht mal zu der Fraktion, die davon ausgeht, eines Tages mal zur Rechten Gottes sitzen zu dürfen, geschweige, dass auch ich in dieser Fraktion schon Anrechte auf die erste Reihe hätte.

Wie also sollte ich jemals das Glück haben, mit DIR einig werden zu können??

Nein, verehrter Meister, selbst der kühnste meiner Träume, würde mich nie in solche Hoffnung bringen.

Herzliche Grüße von einem Armen im Geiste am Strande der Elz
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Beitragvon Simeon » 17.09.2008, 0:07

och, lieber rinderbaron, laß uns doch zusammen geistlich arm werden. Bei Matthäus heißt es im fünften Kapitel in Vers drei:
Selig sind, die da geistlich arm sind;
denn ihrer ist das Himmelreich.
Dann hätten wir wenigstens irgendwann mal was Gemeinsames. Das wäre doch schön.
Ist das nicht einen Asbach Uralt wert?
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Beitragvon Gast » 17.09.2008, 0:15

Geh fort, ich mag Asbach nicht.

Dann trinke ich lieber mit meiner Nachbarin einen fast zwanzig Jahre alten Treberschnaps (Grappa) aus dem Barrique Fass.

Die will mich danach wenigstens nur in ihr Bettchen zerren, aber keinesfalls zum "Buchglauben" hin schleppen.

Lass uns lieber unsere Feindschaft pflegen.

In dieser Übung sind wir besser, lieber Simeon.
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Beitragvon Gast » 17.09.2008, 11:23

Rinderbaron hat geschrieben:Dann trinke ich lieber mit meiner Nachbarin einen fast zwanzig Jahre alten Treberschnaps (Grappa) aus dem Barrique Fass.
Die will mich danach wenigstens nur in ihr Bettchen zerren.


Und da überlegst du noch, lieber Robert!
Also an deiner Stelle würde ich auch lieber mit der Nachbarin gemeinsam
sein als mit Simeon gemeinsam geistlich arm zu sein.


Liebe Grüße aus Nordhessen
Uschi
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Beitragvon Gast » 17.09.2008, 13:27

Tja, Ibelieve,

auch das Bettchen hat seine Tücken.

Wenn mir die Nachbarin "vorher" zu viel von dem Treberschnaps einflößt und sich hinterher über mangelnde Zuneigung beschwert, ist das fast so unangenehm, wie hier nächtens mit dem kuschelweichen Simeon virtuell und rosarot zu schmusen.

Was mach ich nur?
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Beitragvon Gast » 17.09.2008, 14:55

Ach, Robertle,
du musst dich dann halt entscheiden zwischen
leiblichen Genüssen (Schnaps)
und sexuellen Genüssen (Nachbarin)
und geistigen Genüssen (Simeon).

Andererseits habe ich gerade gelesen hier in
einigen threads,
dass wir Frauen das falsche Beuteschema haben
und mein freier Wille gar nicht so frei ist.
Ich muss mich ganz neu orientieren.
Ich glaube, ich widme mich erst mal dem Märchen,
das ist mir wenigstens vertraut.

Gruß aus Nordhessen
an die Viehweide in Baden!

Ibelieve
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Beitragvon Gast » 17.09.2008, 16:56

Also damit ich keinen Schaden an Körper und Geist nehme, halte ich den Genuss des "Geistlichen" für überdrüssig, den des "Geistigen" in Grenzen und in der dritten Sektion lasse ich mich überraschen.
Geht was, geht nix, wenn ja -- dann was, wenn nix ---ja warum?

Haben wir heute schon Freitag? oder darf man das auch unter der Woche?

Liebe Grüße zurück nach Nordhessen
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Beitragvon ashoggi » 17.09.2008, 17:06

da will ich weder bauen noch wissen - der Sinn des Lebens zeigt sich mir alltäglich, indem ich mich wohlfühle - indem ich das tue, was ich für richtig halte und auch anderen das zukommen lassen kann, was ihnen eventuell gut tut.
Mir reicht das.
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Beitragvon Rangie » 19.09.2008, 19:41

Danke für eure Antworten. Sie bestätigen mich mal wieder, dass wir uns immer wieder was vormachen und nicht akzeptieren können wie die Dinge sind :?
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Beitragvon Gast » 07.08.2009, 15:04

Rangie hat geschrieben:Wenn man mal kurz verschnaufen kann und hat die Gelegenheit dem Dahingleiten der Wolken nach zu schauen, kommen einen manchmal wundersame Gedanken.
"was wäre wenn wir mit absoluter Sicherheit um den Sinn des Lebens wüssten"

Meine erste Antwort war - prima.
Doch dann geriet ich ins Grübeln. Wäre es wirklich prima? Ist es nicht besser, wenn ich mir meine eigene Wahrheit zusammen bauen kann.


Der Sinn des Lebens besteht darin, die Schöpfung, die uns anvertraut
wurde zu bewahren und zu behüten, Das ist deutlich schiefgegangen,
da jeder seinen eigenen Willen lebt.
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Beitragvon TanzGudi » 07.08.2009, 15:43

Zit. Klangschale: Der Sinn des Lebens besteht darin, die Schöpfung, die uns anvertraut
wurde zu bewahren und zu behüten, Das ist deutlich schiefgegangen,
da jeder seinen eigenen Willen lebt.

Ja, so ist es und es wird sich leider auch nichts ändern. Die sich um eine "bessere Welt" bemühen sind immer noch in der Minderzahl
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Thema ist aber: Sinn des Lebens:
Vermutlich "sich gut gehen" lassen ohne Schaden anzurichten ................
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Beitragvon Rangie » 07.08.2009, 18:50

Beschützen der Natur. Das klingt nach Aufgabenverteilung.
Da ich an ein höheres Wesen nicht glaube, gehe ich von ganz anderen Überlegungen aus.
Der Mensch als Vernunftbegabtes Wesen ist trotz seines Habitus auch Opfer der Evolution. Er ist auf seinen Vorteil programmiert. Aber nur den biologischen. Die Evolution hat noch nicht bemerkt, dass der "Vernunftbegabte" sich die Welt bemeistern will, sie mit seiner Technik beherrschen will. Ja - muss es sogar. Es ist so gestrickt. Der Mensch
Leider erkennen bisher nur sehr wenige, dass wir unsere eigene Ausrottung schon in Angriff genommen haben.
Also bilden wir uns nicht ein, als Beschützer der Natur. Die Natur braucht uns nicht und sie wird es uns alsbald zeigen!
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Beitragvon ashoggi » 07.08.2009, 19:48

ja, rangi, so ist es....
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Beitragvon kundgeba » 07.08.2009, 21:23

    auch ich sehe es so ....Rangi und ashoggi...
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Beitragvon Herbert07 » 08.08.2009, 4:38

Also -

ich bin mir in der Sache noch so sicher.

Ja - ich stimme Rangi durchaus zu, dass der Mensch ein Vernunft begabtes Wesen ist.
Auch!
Aber er ist halt auch anders ausgestattet.

Die zweite Natur des Menschen - die Kultur - (damit soll alles von Menschenhand kreierte gemeint sein) - ist die dominante Kraft unserer Tage.

Und diese bestimmt maßgeblich unsere Ausrichtung im Leben.
Werte, Handeln, Organisation, Kommunikation u.a.m. ist daran ausgerichtet.
Der pflegliche Umgang mit Natur ist in den Hintergrund gedrängt.

Und nun wird es darauf ankommen, diesen essentiellen Teil des Lebens - nämlich den pfleglichen Umgang mit der Natur - wieder deutlich mehr ins Bewusstsein zu rufen.
Noch sehe ich durchaus die Möglichkeit dies hinzukriegen.

Und eben gerade die Vernunft könnte da sehr hilfreich sein.
Denn ohne entsprechende Lebensgrundlage gibts halt kein Leben.

In meinen Augen wird es ein streitbarer Vorgang werden.
Es rivalisieren Kultur (wirtschaftliche, organisatorische/verteilungstechnische,
hedonistische Interessen mit natürlichen konservativen Interessen.

Wer oder was sollte den Ausgleich schaffen können, wenn nicht die Vernunft.

Ob es den großen Wurf geben muss oder viele kleine keimende Initiativen zu einer Umkehr führen könnten, weiss ich nich.

Aber ich weiss, dass es höchste Eisenbahn ist was zu tun.
Außer einem Waldspaziergang bei dem man der Natur huldigt.
Oder sein Gärtchen mit großen Hecken zum Nachbarn und großen Zäunen pflegt.

Auch im Kleinen muss sich was ändern.
Mal sehen was uns die Vernunft so diktiert.
Die ökonomische.

Hebbe :twisted:
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