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Im Forum Partnerschaft & Liebe können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Partnersuche, Partnerschaft und Liebe austauschen. Lassen Sie Ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf und eröffnen Sie neue Beiträge oder nehmen Sie zu bestehenden Themen Stellung.

Beitragvon fanny_frz » 02.07.2012, 9:57

Hallo,

welche Chance auf Erfolg hat die Beziehung,
1. wenn man sich sehr ähnelt?
2. wenn man sich sehr unterscheidet?

Ich denke, es ist wie bei den Magneten: Gegensätze ziehen sich an!
Bis dahin ist es kein Problem.
Das Problem ist: was macht das mit uns????
Kann ich das nicht, kann der Andere das: super!
Aber was, wenn es nicht so erscheint: Kann er das, ich kann es nicht: was macht es mit mir: Neid? Ärger?
Dann: was mir anfangs gut gefallen hat oder angezogen hat, kann mir später auf den "Keks" gehen und richtig auf die Palme bringen! Oft genug bei Menschen festgestellt. Frage mich dann, hatte er/sie keine Augen im Kopf?

Und wenn man vieles Gleich hat, ist es leichter?
Ist es Harmonie pur? Oder wird es langweilig und der Kick fehlt?
Es ist schön gleiche Interessen zu haben und das bildet eine gute Basis, auf der man sich stützen kann.
Aber eine Garantie ist es auch nicht, um eine gute Partnerschaft zu führen.

Was ist eure Erfahrung? Es interessiert mich brennend, das zu hören.
An euch jetzt. Ich freue mich schon drauf

Eure Fanny_frz
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Beitragvon KaffeeundKuchen » 02.07.2012, 10:46

Gleich oder unterschiedlich sein – woran willst du das denn festmachen?
Ein Mensch hat so viele unterschiedliche Seiten, Wünsche, Träume, Meinungen...und all das ändert sich normalerweise auch noch, je nach Mensch mehr oder weniger, im Laufe seines ganzen Lebens.
Ich glaube wichtig ist, dass ich in der Lage und bereit bin, den Anderen so wie er ist, mit seinen Eigenarten, Marotten, Wünschen und Träumen anzunehmen und sein zu lassen. Schafft der Andere das auch, versuchen beide nicht dauernd, sich ihr Gegenüber nach eigenen Vorstellungen zurechtzubiegen, selbst auf die Gefahr hin, ihn dabei zu zerbrechen, dann ist das gleich oder unterschiedlich sein völlig unwichtig, wichtig ist dann nur das da sein!
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Beitragvon Coconut1 » 02.07.2012, 10:48

Man muss sich selbst sein..........und sich bleiben.
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Beitragvon KaffeeundKuchen » 02.07.2012, 10:55

Coconut1 hat geschrieben:Man muss sich selbst sein..........und sich bleiben.


Stimmt, das auch!
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Beitragvon pinoggel » 02.07.2012, 10:57

Man soll sich annähern aber nie gleich sein!!
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Beitragvon Henning50 » 02.07.2012, 10:58

Früher fand ich grundsätzlich die Männer spannend, die so gaaar nicht meiner eigenen Persönlichkeitsstruktur ähnelten.
Heute ziehe ich einen geistigen Klon vor. :wink: 8)
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Beitragvon institoris » 02.07.2012, 11:04

Wichtig ist, dass man sich liebt.
Dann ist es gleichgültig, ob man verschieden ist oder nicht.
Eine Liebe ist lebendig und jeden Tag anders.
Manche werden einander ähnlicher, andere finden mehr Unterschiede.
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Beitragvon buecherkatze » 02.07.2012, 11:16

institoris hat geschrieben:Wichtig ist, dass man sich liebt.
Dann ist es gleichgültig, ob man verschieden ist oder nicht.
Eine Liebe ist lebendig und jeden Tag anders.
Manche werden einander ähnlicher, andere finden mehr Unterschiede.



Das alleine reicht wohl nicht. Zumindest nicht auf Dauer. Wieso sind sonst so viele Ehen in die Brüche gegangen? Die meisten werden sich wohl doch, zumindest am Anfang, geliebt haben!

Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema. Sie kommen zu dem Schluss, dass Beziehungen "besser" sind und länger halten, wenn der soziale "background" stimmt.
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Beitragvon re.nate » 02.07.2012, 11:37

Mir fällt als erstes Kriterium immer die in etwa gleiche Augenhöhe ein
und ein Couchpotatoe wärs auch nicht.
"Sich selbst sein", dazu stehen und sich so zeigen, wie man ist = immer gut.
Andererseits -
lese ich auch gern, wie Institoris hier schreibt
bzw. etwas heraus, worüber ich meine, mich mit-freuen zu können. :wink: :D
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Beitragvon Papillon1 » 02.07.2012, 11:47

buecherkatze hat geschrieben:
institoris hat geschrieben:Wichtig ist, dass man sich liebt.
Dann ist es gleichgültig, ob man verschieden ist oder nicht.
Eine Liebe ist lebendig und jeden Tag anders.
Manche werden einander ähnlicher, andere finden mehr Unterschiede.



Das alleine reicht wohl nicht. Zumindest nicht auf Dauer. Wieso sind sonst so viele Ehen in die Brüche gegangen? Die meisten werden sich wohl doch, zumindest am Anfang, geliebt haben!

Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema. Sie kommen zu dem Schluss, dass Beziehungen "besser" sind und länger halten, wenn der soziale "background" stimmt.


Gehe mit dir konform @buecherkatze
denke aber, dass auch gemeinsame Interessen vorhanden sein müssen; sicherlich im Alter mit viel Freizeit.... da kann man sich ganz schön auf die Nerven oder auch aus dem Weg gehen. :wink:
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Beitragvon cajun_forever » 02.07.2012, 11:48

Eine evtl. Antwort auf deine Fragen kann ich dir nur aus meiner ganz persönlichen Sicht der Dinge geben: Um eine länger währende Harmonie zwischen Menschen zu erzeugen bedarf es grundlegender Gemeinsamkeiten in der Lebensphilosophie. Ferner der inneren Überzeugung, dass der andere ein Anrecht darauf hat, in seiner persönlichen Freiheit wie auch Entwicklung nicht eingeengt zu werden. Und der Bereitschaft zur absoluten Ehrlichkeit untereinander, egal was da kommt, egal, was da ist. Voraussetzung dafür wiederum ist das Vorhandensein eines entsprechenden, gesunden Selbstwertgefühls. Das Vertrauen ergibt sich dann von selbst. und Gegensätze können zur Bereicherung werden.

Aber was, wenn es nicht so erscheint: Kann er das, ich kann es nicht: was macht es mit mir: Neid? Ärger?

Wenn man sich selbst annehmen kann, haben derlei Neid oder Ärger keinerlei Chance. Warum auch? Ich kann nicht alles können, auch ich habe meine Grenzen.

Was der eine negativ sieht (Neid/Ärger), kann ein anderer gegebenenfalls als Bereicherung empfinden, evtl. auch als Chance, sich selbst hier weiter zu entwickeln.

Oder man nimmt es einfach als gegeben. ;-)

Dann: was mir anfangs gut gefallen hat oder angezogen hat, kann mir später auf den "Keks" gehen und richtig auf die Palme bringen! Oft genug bei Menschen festgestellt. Frage mich dann, hatte er/sie keine Augen im Kopf?

Ist das Vertrauen gestört, können einen plötzlich Dinge stören, die früher niemals dazu Anlass gegeben hätten. Sie sind jedoch nicht Kern des Übels, sondern lediglich Ausdruck dafür. Ursachenforschung wäre eher angesagt.. ;-)

Alternativ hat man sich zu Beginn selbst getäuscht - auch eine mögliche Ursache.

Und wenn man vieles Gleich hat, ist es leichter?
Ist es Harmonie pur? Oder wird es langweilig und der Kick fehlt?

Für meinen Lebensgefährten und mich ist es seit vielen Jahren Harmonie pur. Sowohl die Gemeinsamkeiten wie auch die Gegensätze bewirken immer wieder frischen Kick, machen auch immer wieder neugierig. Es liegt uns fern, Gegensätze für irgendwelche Streitereien oder Selbstbestätigungen zu missbrauchen, im Gegenteil, wir können in ihnen Bereicherung finden. Langweilig wurde es noch nie, im Gegenteil, die Zeit verfliegt wie im Nu! Vielleicht auch, weil wir beide neimals still stehen, stets eigene wie auch gemeinsame Ziele verfolgen.
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Beitragvon Tarantel60 » 02.07.2012, 11:49

Je älter man zusammen wird, um so ähnlicher wird man, habe ich mal gelesen.
Aber dass Hundebesitzer zunehmend ihrem Hund gleichen, das ist erwiesen!
Aber man muss nichts "sein" solange man IST bleiben kann.
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Beitragvon institoris » 02.07.2012, 12:03

buecherkatze hat geschrieben:...
Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema. Sie kommen zu dem Schluss, dass Beziehungen "besser" sind und länger halten, wenn der soziale "background" stimmt.

Wann stimmt denn der soziale Background ?
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Beitragvon Viennois » 02.07.2012, 12:39

fanny_frz hat geschrieben:Und wenn man vieles Gleich hat, ist es leichter?
Ist es Harmonie pur? Oder wird es langweilig und der Kick fehlt?
Es ist schön gleiche Interessen zu haben und das bildet eine gute Basis, auf der man sich stützen kann.
Aber eine Garantie ist es auch nicht, um eine gute Partnerschaft zu führen.
Eure Fanny_frz


Eine Garantie für gute Partnerschaft - gibts die überhaupt?

Ich bin sowohl für Gegensätze als auch Gemeinsamkeiten, beides hat seine Berechtigung, denn ich glaube, dass jeder Mensch viele verschiedene Seiten in sich trägt! Diese verschiedenen Seiten auszuprobieren erzeugt Spannung und Bewegung, lässt Verständis füreinander wachsen, ohne den Wunsch, den anderen ändern zu wollen.
Wenn es gelingt, sich gegenseitig zu motivieren und das als Bereicherung annehmen zu können, werden sich weder Unstimmigkeiten bzw. Langweiligkeiten einstellen!
Das statische Verhalten und das Beharren auf Gewohnheiten, ohne den Versuch zu machen, mal etwas anderes auszuprobieren, ist meist der Tod jeder Liebe!
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Beitragvon vomwindeverweht » 02.07.2012, 13:06

Man sollte gleich unterschiedlich sein, dann passt's. :D
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