
Die Story:
"Das Weltentheater: In Marcus H. Rosenmüllers turbulenter Historienposse verschlägt es die fahrende Theatertruppe des Emanuel Schikaneder in die bayerische Provinz des späten 18. Jahrhunderts.
Es gilt als historisch belegt, dass der Dichter, Regisseur und Theaterprinzipal Emanuel Schikaneder (1751 – 1812) im Jahre 1780 mit seiner Moserschen Schauspielgesellschaft – einer fahrenden Theatertruppe – in Salzburg gastierte und dort Leopold Mozart und dessen – damals 24jährigen Sohn Wolfgang Amadeus kennenlernte. Bis zu der legendären Zusammenarbeit an Mozarts Zauberflöte indes sollten noch elf Jahre vergehen.
Vor diesen historischen Hintergrund setzt Robert Hültner die Handlung seines Romans Der Sommer der Gaukler (2005), der die Schikanedersche Theatertruppe Sommer 1780 in einem Bergdorf eine halbe Tagesreise vor Salzburg ihre Lager auf unbestimmte Zeit aufschlagen lässt, da ihnen die fürstbischöfliche Auftrittsgenehmigung versagt wird. Den Roman wie auch das von Hültner zusammen mit Klaus Wolfertstetter verfasste Drehbuch zu Sommer der Gaukler durchzieht vorrevolutionäre Stimmung: die Lage der Bergwerksarbeiter ist prekär, während der reiche Bergwerksbesitzer Paccoli (Erwin Steinhauer) nur daran interessiert ist, rücksichtslos Einfluss und Reichtum zu mehren. Deshalb hat Paccoli dem Bergrichter Ratold (Butz Ulrich Buse) die Hand seiner Tochter Babette (Anna Maria Sturm) versprochen, falls dieser endlich den der Freimaurerei verdächtigen lokalen Baron von Playen (Fritz Karl) juristisch aus dem Weg räumt. Indes revoltieren die Bergarbeiter unter Führung von Georg Vester (Maxi Schafroth), einem völlig unbedarften Mann, der zufällig, absichtsfrei und zu seinem absoluten Entsetzen plötzlich einen Aufstand anführt. Und natürlich liebt Vester Babette, ohne zu wissen, wer sie in Wahrheit ist. Und wenn dann auch noch die Theatertruppe über das Dorf kommt, und sich Kunst und Gerechtigkeitssinn, Wahrheit und Liebe ein Stelldichein geben, dann kommt das dem Nahe, was Schikaneder für sein Schaffen als künstlerisches Ziel proklamiert: das Weltentheater..."
Filmkritik von Robert Zimmermann:
http://www.critic.de/film/schikaneder-der-sommer-der-gaukler-3030/
Sonntag 18:00 Kino Ottobrunn, Smoky/Movie
Ottostraße 72 – 85521 Ottobrunn: http://maps.google.com/maps?q=Ottostra%C3%9Fe+72,+85521+Ottobrunn&hl=de&ie=UTF8&hnear=Ottostra%C3%9Fe+72,+85521+Ottobrunn,+Oberbayern,+Bayern,+Deutschland&t=h&z=16&vpsrc=0
Leicht sozialkritisch, bayerisch, etwas kunstgeschichtlich.
Aber Marcus Rosenmüller hat gedreht:. "Nur Schreiner machen Frauen glücklich"
Ironie wird schon drin sein.
Und wer seinen Film 'Wer früher stirbt ist länger tot' nicht gesehen und leicht in sich hinein gegrinst hat, ist selbst schuld.
Bei Interesse bitte melden.
Wir treffen uns im Kino- Cafe rechts.
Anschliessend gegenueber zur Filmbesprechung.
Ich kann etwas Historie beitragen.
Ahem.
Dix














