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Beitragvon einatmenausatmen » 28.05.2010, 14:31

Chris
Du klingst ein bissl verbissen.Glaub auch nicht daß die meisten Männer hier Schiß haben.Daß viele ein Abenteuer suchen ist klar, machen Frauen ja auch.
Die, die sich hier verkehrt darstellen geben sich letztendlich nur selber eine Watschen.
Daß die Auswahl hier groß ist,daß man oft durch's Raster fällt ist klar, es könnt ja noch was Besseres kommen.Es wartet ja oft schon der/die Nächste.Hab das auch schon so erlebt, erst war ich der "Supergau" trotzdem war er verschwunden, hinter den sieben Bergen,es warteten ja schon die nächsten Zwerge(innen) :lol: :lol:
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Beitragvon Arive05 » 28.05.2010, 14:51

institoris hat geschrieben:Männer und Frauen sind nun mal verschieden.


na da bin ich aber froh darüber :wink: :wink: ich wäre ungern ein mann.

offenbar liegt es am testosteron, vielleicht einige überlegungen wert :idea:
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Beitragvon Gast » 28.05.2010, 14:58

Yepp, sie sind anders:

'Mach bitte die Brille hoch'

Dieser genervte Appell stammt wider Erwarten nicht von einem unfreundlichen Augenarzt und betrifft überraschenderweise auch Kontaklinsenträger und Normaläugige.

Es handelt sich vielmehr um den inbrünstigen Ausruf einer Ehefrau, Freundin oder Lebensabschnittsgefährtin, die unter einem chronischen PISS (Pinkelinduziertes Stress-Syndrom) im Endstadium leidet.

Um die kontroversen Standpunkte nachvollziehen zu können, ist es hilfreich einen kurzen Exkurs in die Stammesgeschichte der Säugetiere zu machen.

Auch der Mensch ist letztendlich nur ein etwas aufgemotzter Säuger, der sich aus Sicht der Evolution erst in den letzten paar Sekunden der Erdgeschichte auf die Hinterbeine gestellt hat und nach wie vor entscheidend von seinem tierischen Erbe geprägt wird. Durch die hauchdünne Tünche der Zivilisation schimmert bei genauerer Betrachtung auch heute noch der wuchtige Kiefer des Neandertalers (oder der Neandertalerin!).

Während das Pinkeln heutzutage ausschließlich der biologischen Entsorgung stickstoffreicher Stoffwechselendprodukte (z.B. Weißbieraltlasten) dient, erfüllte dieses Verhalten in grauer Vorzeit auch wesentliche soziale Funktionen.

Territoriale Säugetiere markieren ihr Revier mit Duftmarken, sei es mit dem Sekret spezieller Duftdrüsen oder eben mit Urin. Dem Kontrahenten wird damit unmißverständlich signalisiert: "Der tonangebende Pinkler hier bin einzig und allein ich, also mach die gefälligst vom Acker und piss mir nicht in die Quere!"

Damit diese Duftmarken eine möglichst optimale Wirkung entfalten, sind gewisse Vorraussetzungen nötig:

Je höher die Markierung angebracht wird, umso effektiver ist die Verbreitung durch Luftströmungen und desto größer das markierte Areal. (Als Frau würden sie ja auch nicht ihr sündteures Luxusparfüm ausgerechnet am Knöchel auftragen, es sei denn sie sind praktizierende Kickboxerin oder in einen Pygmäen verliebt.) Gerade extrem kleine Hunderassen vollbringen in dieser Hinsicht erstaunliches, indem sie in einer Art Handstandüberschlag pinkeln. Beim Neandertaler - hier als typischer Vertreter des Urmenschen - verschaffte der aufrechte Stand entscheidende Vorteile. In dieser Position konnte als zusätzliches Plus der Horizont und das nähere Umfeld problemlos nach möglichen Gefahrenquellen abgecheckt werden. Bei einem meditativen Pinkeln in Hockposition bestand dagegen die Gefahr, sich plötzlich Auge in Auge mit einem freundlich lächelnden Höhlenbären wiederzufinden.

Mahlzeit und Tschüss!

Eine derart mühsam plazierte Duftmarkierung wieder zuzuscharren, wäre aus ethologischer Sicht vollkommen blödsinnig, es sei den es handle sich um die "spritzigen" Hinterlassenschaften eines fremden Reviereindringlings.

Dieser Sachverhalt hat zwei folgenschwere Konsequenzen:

Das durch den verbalen Schlüsselreiz "Ich muß mal" ausgelöste Rudelpinkeln vieler Frauen ist bei Männern so gut wie nie zu beobachten. Aus ihrer Sicht ist es vor allem entscheidend, die letzte Markierung zu setzen, um das Risiko der Löschung durch einen Nachpinkler zu minimieren. Die Toilette als soziales Zentrum ist daher bei Männern nur von untergeordneter Bedeutung zumal auch die Notwendigkeit der Make Up-Restauration vollkommen enfällt. Ein Mann, der seinen Freunden freudestrahlend verkündet: "Ich muß jetzt pinkeln, wer hat Lust mitzukommen?" wird lange Zeit Gesprächsgegenstand dieser Männerrunde bleiben.

Die zweite Konsequenz hat weitreichende Folgen für alle partnerschaftlichen Beziehungen.

Eine zugescharrte Markierung beim Neandertaler und der geschlossener Toilettendeckel beim Homo sapiens entsprechen sich, in beiden Fällen wird die Wirksamkeit der Markierung drastisch reduziert.

Das ist natürlich ein untragbarer Zustand!
Logische Folge - der Deckel bleibt offen.

"Dann setz dich doch gefälligst hin!"
Auch eine dieser typisch weiblichen Forderungen, die ein tiefes Unverständnis biologischer Sachverhalte erkennen lassen.

Das Leben in der Urzeit war keineswegs ein Zuckerschlecken. Ungeschickte Jagdstrategien führten unweigerlich dazu, als schwefliger Raubtierpfurz in die Geschichte einzugehen. Eine möglichst rasche und effektive Fortpflanzung war daher für das Überleben der Sippe zwingend erforderlich. Wer kann es dem Neandertaler daher verdenken, wenn er sich entschieden weigerte, seine edelsten Teile in Bodennähe zu bringen, wo sie den Attacken weitsichtiger Klapperschlangen und dem Mutwillen streunender Ameisen ausgesetzt waren.

Der letzte Grund ist ein ästhetischer. Oh, doch!

Ein beruhigendes, Feng-Shui-gerechtes Plätschern wird erst ab einer Mindesthöhe von 50 cm erreicht, eine Unterschreitung dieses Wertes führt zu dissonantem, unprofessionellem Gegurgel, das eines knallharten Mammutjägers vollkommen unwürdig wäre.

Bezüglich der Trefferquote scheiden sich die Geister.

Während der Mann seinen akuraten Präzisionsstrahl lobt, beklagt seine Frau einen flächendeckenden Gießkanneneffekt, die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

Bleibt als letztes noch die Grundsatzfrage: Warum sitzen Frauen?

Weil sie - und diese Erkenntnis ist kein Produkt männlicher Arroganz - in dieser Hinsicht bauplanbedingt stark benachteiligt sind. Bisher noch jedes Mädchen, das ihren Bruder auf diesem Gebiet schlagen wollte, mußte das irgendwann empört heulend eingestehen. Hier handelt es sich um eines der wenigen wissenschaftlich fundierten Beispiele männlicher Überlegenheit.

Daher ist der "kleine Unterschied" auch so wichtig!

Ein Mann sitzt also zwischen zwei Stühlen. Er muß sowohl den stammesgeschichtlichen Traditionen als auch den - durchaus berechtigten - Forderungen seiner Partnerin gerecht werden.

Es gibt viel zu tun. Sitzen wir's an!
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Beitragvon einatmenausatmen » 28.05.2010, 15:00

Schleiereule
Ich glaube es ist ein Märchen, daß Frauen weniger Sex wollen als Männer.
Vielleicht auf einer anderen Gefühlsebene, aber sonst...
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Beitragvon Gast » 28.05.2010, 15:05

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Ich bräuchte dafür mal einen Erklärbär!
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Beitragvon institoris » 28.05.2010, 15:28

Daniels53 hat geschrieben:Yepp, sie sind anders:

'Mach bitte die Brille hoch'
...

Diese Unsitte gab es bis in die 70er Jahre. So war das damals.
Wenn Deine Männerbekanntschaften immer noch so drauf sind solltest Du in einem anderen Milieu Kontakte knüpfen. :wink:
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Beitragvon SusanneB » 28.05.2010, 15:32

Daniels53 hat geschrieben:Yepp, sie sind anders:

'Mach bitte die Brille hoch'

[/i]


Kloputzende Männer benutzen gern WC-Reiniger für Duft-Markierungen. Sie dauert, aber sie funktioniert, die Evolution!
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Beitragvon Arive05 » 28.05.2010, 15:35

einatmenausatmen hat geschrieben:Schleiereule
Ich glaube es ist ein Märchen, daß Frauen weniger Sex wollen als Männer.
Vielleicht auf einer anderen Gefühlsebene, aber sonst...


das sehe ich auch so.
nicht umsonst heißt es, zum bekanntgehen gehören immer zwei :wink:
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Beitragvon einatmenausatmen » 28.05.2010, 16:03

Daniels
wofür einen Erklärbär??
Übrigens Dei Gschicht is echt lustig, aber weiterbringen tut es uns auch ned :wink:
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Beitragvon Chri51 » 28.05.2010, 16:04

@ einatmenausatmen

Sollte ich so total falsch rübergekommen sein, bitte ich um Verzeihung.
Ich freue mich sogar, daß ich wohl deinen Text falsch interpretiert hatte.
Und ein bisschen Verbissenheit gestehe mir zu, tue ich mir ja selber auch :D,
jeder, der hier schreibt, will seine alten Seelenwunden ein bisschen glatt bügeln.
Dir das Allerbeste!

Ich wünsche allen eine gute Zeit, ich fahre jetzt mit meinem Freund in Urlaub.
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Beitragvon einatmenausatmen » 28.05.2010, 16:13

Na dann eine wunderbare Zeit u. Gänsehaut bei Kerzenschein
Lieben Gruß M
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Beitragvon Silverdust » 28.05.2010, 16:23

renate7 hat geschrieben:So pauschal und ohne gross nachzudenken, schreib ich

Sie mögen weibliche Attribute, eine gute Küche
und eine Portion Intelligenz, die frau auch mal für sich behalten kann. :idea:

:lol:


Och, das ist ja nicht so schwierigg Dann bin ich ja schon in der kommenden Woche kein Single mehr :D
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Beitragvon einatmenausatmen » 28.05.2010, 16:32

silver :lol: :lol:
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Beitragvon Silverdust » 28.05.2010, 16:35

einatmenausatmen hat geschrieben:silver :lol: :lol:


Einatmenausatmen,

innerhalb meiner Bluse bin ich nett weiblich. Kochen kann ich gut - weil gern. Und meine Intelligenz muss ich nicht verstecken, sooooo viel habe ich da gar nicht von :shock:
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Beitragvon Gast » 04.06.2010, 0:29

FagusW hat geschrieben:Häää :?:

Und - das hab ich versucht auszudrücken:
ich glaub nicht, dass M + F so viel anders ticken.
Aber sie ergänzen sich manchmal einfach prima. :wink:


Sie ticken anders - und sie ergänzen sich nicht immer . eher selten.
(vielleicht war das in der Steinzeit noch so)

Heute ist "Good Will" gefragt. - - - (und das ist kein männlicher Vorname)
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