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Märchenstunde

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Beitragvon ginger_55 » 18.06.2011, 9:05

Es war einmal...im Reich des großen Bären ein Schloss, in dem ein König wohnte. Ihm und seinen Anhängern ging es wundervoll. Sie speisten von güldenen Tellerchen und spielten den ganzen Tag, weil sie sonst nichts zu tun hatten. Millionen kleine Untertanen mussten dafür den ganzen Tag schuften, lebten in armseligen Hütten und ernährten sich von Kascha. Die Verteilung war ungerecht, aber der Köig sagte, dass der liebe Gott es so wolle. Wer aufbegehrte, bezog fürchterliche Prügel.

Doch der König, in seiner grenzenlosen Langeweile, erfand immer neue Spielchen. Presste seine Untertanen so lange aus, bis nichts mehr da war, um deren Kinder zu füttern. Sie begannen zu murren, es halfen auch keine Prügel mehr - sie erhoben sich aus ihrer Duldsamkeit. Flugs fanden sich ein paar Leitwölfe und man zog in den Palast und vertrieb den König und seine Spielgefährten. Es herrschte Chaos und viele Köpfe rollten. War es nun besser? Nein, denn die Leitwölfe stritten jetzt untereinandern um die Macht und dem kleinen Untertan ging es noch immer nicht besser.

Endlich kroch der größte aller Leitwölfe aus seinem Versteck hinter den Bergen hervor und hieb auf den Tisch. Er schaffte Odnung und versprach dem Volk Gerechtigkeit - er meinte aber seine und wer nicht mitmachte? Na, der wurde einfach mundtot gemacht, wie beim alten König. Doch diesmal viel mehr und noch viel grausamer.

Nun gab es einen Fuchs, der auch gern Leitwolf geworden wäre - er wechselte den Pelz, zog selbigen dem alten Leitwolf ab und streute den Untertanen Sand in die Augen. Die Abschlachterei ging fröhlich weiter. Väterchen nannte er sich, wie weiland der olle König.

So geht es bis heute weiter. Die Lügen gegenüber den Untertanen wechselten. Kommunisten beseitigten die Kapitalisten, griffen sich das Vermögen und.....wurden wieder zu Kapitalisten. Der jetzige Leitwolf ist ein ganz fixes Kerlchen. Ihm sind noch rechtzeitig die schlaufen Worte "Bot und Spiele für's Volk" eingefallen und so halten die Untertanen jetzt Ruhe. Tun sie es mal nicht, na dann gibt es eben wieder auf die Fresse. Alles für den Kommunismus.

Fazit: Gib einem Kommunisten genug Geld und er mutiert mit Freuden zum Kapitalisten.
Nur beim gemeinen Volk ändert sich nichts. :evil:
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Beitragvon buscador » 18.06.2011, 11:48

@ginger_55
Ja,
genau so erzählen sie sich, die alten Märchen!
Sie werden immer wieder gerne erzählt, um alles
beim Alten zu lassen, weil sich ja nichts verändern würde.
„ Gott sei Dank „ ( sagt der Atheist ) , sind es aber nur,
alte dumme Märchen Resignierter und das Gegenteil ist
der Fall, wenn eine/r die Vorgänge in der Welt um sich noch begreift.
Natürlich genügt es nicht, nur Marxist ( Kommunist )
zu sein.
Die Gesamtnatur kennt kein statisches System, panta rhei
Alles ist ständig im Fluss......global....absolute Veränderung ist Standard!

Ein schöner Schuss Anarchismus muss
die „ Genossen „ mit der momentanen Macht, ständig kontrollieren und notfalls
mit wirklich helfender Medizin eingreifen.
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Beitragvon ginger_55 » 18.06.2011, 11:58

@busci

es hat sich ja alles verändert über viele Jahre...und was ist dabei rausgekommen? Wieder das alte Märchen. Äußerlichkeiten haben sich verändert, aber die Struktur ist geblieben. Daran wird sich nie was ändern, den der Mensch ist gierig, besonders nach Macht und Geld.
Verändere die Menschen, dann hast Du vielleicht Erfolg. Ich glaube nicht daran, dass das jemals gelingen wird :(
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Beitragvon buscador » 18.06.2011, 12:56

@ginger_55

Karin,
sehr gescheit, vermutlich hast Du recht,
aber versuchen muß man es wenigstens
immer wieder!


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Beitragvon Petrusch » 18.06.2011, 13:04

http://www.conserio.at/gier-frisst-hirn/

Guten Morgen !
Das Märchen war toll ! Habe sogar ich verstanden . :lol:
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Beitragvon Narrenspiegel » 18.06.2011, 13:31

Jaaa Ginger, Märchen erklären schon Kindern die Wirklichkeit.
Schon als Kind wurde mir mit der "Farm der Tiere" von George Orwell die Welt erklärt und es gruselte mich....

http://youtu.be/Jyw8BPB69Ds

(wer den ganzen Film anschauen mag sollte die anderen Links auch anklicken).

Der Kommunismus (ich meine den der REINEN FORM) hatte nie eine Chance...
Da gibt es noch das Märchen von Trotzki (eigentlich Leo Bronstein), der mit den Zwergen aus der Gasse der roten Schilder in Frankfurt Russland unterjochen wollte. Billige Sklaven hätten für kleines Geld gearbeitet. Hätten die Erze aus den Bergwerken geholt, alles zum Profit der Mächtigen. Dann kam der Riese Stalin dazwischen, eine Laune der Weltgeschichte.......
Heute soll es ähnlich sein, nur nicht mehr mit der gleichen Überschrift.... macht Euch keine Sorgen um die Zwerge-Ihnen gehört heute das 21-fache des Bruttosozialproduktes der gesamten Welt.
Wie nennen wir heute das Märchen?

Ja und wegschauen ist mittlerweile schon fast Selbstschutz....wenn ich die Qual der Nutztiere sehe ertrage ich viele Bilder nicht mehr....verzweifel an der Gattung Mensch.
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Beitragvon buscador » 18.06.2011, 17:23

@Narrenspiegel
Ohne eingebildet zu sein, glaube ich, daß Deinen
hochkryptischen Text nur ein wirklicher Bild
versteht. Der große Josef hat ihnen alle die
Hosenträger auf passende Hochwasserhöhe
eingestellt. Solche bräuchte die Welt heutzutage
global ungefähr ein Dutzend wegen der Bild
alleine aus Geld, mehr Geld machenden, über Leichen
gehenden ebenfalls globalen Groß Verbrecher!
Und nicht vergessen, die Zwerge gibt es gar nicht
und das Ungeheuer von Jekyll Island die FED
die für die Dümmsten der Dummen als US Notenbank
ausgewiesen wird, auch nicht.

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Beitragvon ginger_55 » 18.06.2011, 18:53

Der große Josef hat ihnen alle die
Hosenträger auf passende Hochwasserhöhe
eingestellt. Solche bräuchte die Welt heutzutage
global ungefähr ein Dutzend wegen der Bild
alleine aus Geld, mehr Geld machenden, über Leichen
gehenden ebenfalls globalen Groß Verbrecher!

@buscador

jetzt hoffe ich inständig, dass dein Wunsch nach einem neuen Josef ein Scherz war, wenn auch ein verdammt schlechter. Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili war der Handlanger Lenins für die Drecksarbeit. Der Mord an Trotzki war noch sein kleinstes Verbrechen. Für seine revolutionäre Partei organisierte er schon im Zarenreich Mord, Brandstiftung und Erpressung. Als Väterchen Stalin ging es dann richtig los. Er lies tausende von Menschen ermorden, sperrte sie in Lager und verfolgte Juden.
Ich könnte noch mehr aufzählen. Aber Gulag dürfte auch dir ein Begriff sein.

Wer sich so einen - oder gleich mehrere davon - wieder wünscht, dem spreche ich jede Kenntnis von Geschichte ab und nicht nur das. :evil: :evil: :evil:
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Beitragvon Fascoo » 18.06.2011, 19:41

@ Ginger

Recht haste, sehr schlechter Witz aber lass mal n'büschen Gnade walten! Wenn das grantige Väterchen mit 75 noch ein buscador = Suchender ist, dann hat das sicher seinen Grund! Wissen will ich den aber lieber nich 8)
Vielleicht findet er ja doch noch was? Lustiche Kinderbilchen kann er doch schon, ist das nix?
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Beitragvon buscador » 18.06.2011, 22:05

@ginger_55
Mönsch Karin,
was heißt hier Scherz, es ist eine Satire, darum werden ja gleich
mehrere Josefs verlangt. Die Crux ist versteckt im Beitrag von
Narrenspiegel. Da musst Du erst einmal genau nachlesen und
verstehen was sie meint.............!
Du hast nichts verstanden, von dem was sie und ich sagten!
Wieso glaubst Du, dass ich auf einmal auf die FED eingeschwenkt
bin, was hätte die den mit dem bis dahin Chef der roten Armee Leo
Trotzki zu tun? Nichts????!!!!!! !
In der Regierung am Anfang unter Lenin hatte Stalin erst so ab 1922 einiges zu
reden, aber als Leo Trotzki die Ausländischen Interventions- Mächte und die
Konterrevolutionären ( weißen ) Innenrussischen Bewegungen
alle besiegt hatte, kam langsam seine Zeit.
Ab 1922 ( nach Rapallo ) wurde Stalin immer stärker und konnte ab
1924 ( Lenins Tod ) letztendlich
1929 Trotzki entmachten und ins Exil treiben.
September 1939 Nichtangriffspakt Hitler Stalin Pakt!
Am 22. Juni 1941 Angriff des 3.Reiches auf die Sowjetunion.
Stalin wurde erst 1941 Oberbefehlshaber der roten Armee
Warum glaubst Du war Stalins Hass so groß, dass
„ sein Agent „ Trotzki noch 1940 in Mexiko ermordete!
Es hängt mit dem Satz von Narrenspiegel zusammen...
..... der mit den Zwergen aus der Gasse der....
...... roten Schilder in Frankfurt Russland unterjochen wollte !!!!!! ..
......" Der Riese Stalin kam dazwischen......"
......macht Euch keine Sorgen um die Zwerge-Ihnen gehört heute
das 21-fache des Bruttosozialproduktes der gesamten Welt.


Wenn Du das nicht verstehst, tut es mir Leid!

Erst denken, dann schreiben!


Die anderen „ wilden Geschichtchen und Märchen hoch 5
heutzutage über Stalin kennen wir alle, bis zum Erbrechen.
Im Februar 1945 ( Jalta ) war er ( Josef ) für Roosevelt und Churchill ein
sehr, sehr guter und alles entscheidender Mann nur und einzig
alleine, mit seiner Hilfe konnte man den Herrn
Hitler mit seiner bis dahin in der Welt noch nie gesehenen Macht
besiegen. Hernach war er ein sehr, sehr böser Mann,
weil Gegner mit Weltherrschaftsideen, welche man selber hatte!

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Beitragvon ginger_55 » 19.06.2011, 9:24

@buscadore

Als Frankfurterin habe ich den Text sehr wohl verstanden. In der Gasse der roten Schilder wohnten die Juden, in diesem speziellen Fall die Rothschilds. Und Trotzki war Jude...
Der Rest des Textes ist damit auch verständlich.

Deine "Satire" finde ich trotzdem absolut daneben.
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Beitragvon Narrenspiegel » 19.06.2011, 10:38

Werte Ginger,
da Du einen Text "Märchenstunde" unter Finanzen & Börse eingestellt hast, konnte man davon ausgehen das es sich um Satire handeln soll. Was liegt näher als mit Spott und Bissigkeit die Märchen der jüngsten Geschichte und Gegenwart aufzugreifen. Wer so gebildet wie Busco ist erkennt natürlich Zusammenhänge und eindeutig worauf wir zusteuern. Der Gedanke das Volk zu Lohnsklaven zu degradieren ist nie aufgegeben worden. Wären alle so klug wie Busco hätte ich keine Angst vor der Zukunft.
Aber es ist Dein Thread, es sei Dir unbenommen maßregelnd nur bestimmte Gedankengänge gelten zu lassen. Da es dann nicht mehr witzig ist, schreib Dir selber was-ich bin dann mal weg.
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Beitragvon ginger_55 » 19.06.2011, 11:00

Ach Narrenspiegel...

Satire liebe ich und sie ist eine feine Sache, Missstände jeder Art anzuprangern, ohne Frage. Dein Beitrag war gut geschrieben und ich habe ihn sehr wohl verstanden. Aber auch Satire hat ihre Grenzen. Und die hat busco eindeutig überschritten vor allem im Hinblick auf die, die es nicht so ganz verstanden haben, was ihr gemeint habt. Schön, dass Du busco so verteidigst, aber glaub mir, wir kennen uns schon lange und sind durchaus in der Lage, so etwas auszudiskutieren. :wink:
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Beitragvon Narrenspiegel » 19.06.2011, 11:04

Ich verteidige Busco nicht, er kann für sich selber sprechen. Mir gefällt Deine Bewertung des Spotts nur nicht....weil....die richtige Aussage (auf die heutige Zeit bezogen) hast Du immer noch nicht verstanden :wink:
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Beitragvon buscador » 19.06.2011, 12:23

@Narrenspiegel

Ich danke Dir für Dein Engagement für meine Ansicht!

Es scheint leider so zu sein, wie Du sagst,
aber vergiss bitte auch nicht die 60 Jahre Tag und Nacht Propaganda
zu Land, zu Wasser und in der Luft von Allen Medien,
einschließlich Tausender von Büchern!

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P.S. Und ja nicht hinwerfen, Du wirst dringend gebraucht!
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