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Masken, die wir tragen

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Beitragvon flamme_im_wind » 09.02.2012, 8:58

Masken, die wir tragen
schon seit Jahren
nicht erkennen wollen
wer wir sind.

Ein Blick in den Spiegel
Bin ich`s oder bin ich`s nicht?

Erkennen kann ich`s kaum
Ich Blick ganz tief
in meinem Gesicht
noch tiefer geht es kaum.

Für einen kurzen Augenblick
erkenne ich das ICH
Dann schau ich wieder ins Gesicht
Bin ich das Selbst was ich erblick?

Wo ist das Selbst?
Was kann ich tun?
Den täglich Wandel wahrzunehmen
Der Wandel der mich liebt.
(flamme_im_wind)
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Beitragvon christencia » 09.02.2012, 10:27

sich einzulassen, auf das THEATER DES INNEREN, ist sehr spannend;
wir lernen uns selbst besser kennen; mit allem, was uns ausmacht. :|
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Beitragvon flamme_im_wind » 09.02.2012, 11:45

Spannung ist das liebe Gefühlsmix
ich weiß es ist ein Prozess
ich nehme immer mehr wahr
all die Facetten
Überwindung der Angst
mehr sehen können
mehr einsortieren
mehr Übersicht gewinnen
in einem Bild des Daseins.
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Beitragvon Burgell » 09.02.2012, 17:26

Es wird hier immer grusliger..........ein  Bild wie aus einem Alptraum,

wie gut, dass ich mir mein etwas kindliches Gemüt erhalten habe,

Selbstfindungs Trips  lehne ich ab....sind eher was für Egomanen.....glaube ich,

 
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Beitragvon flamme_im_wind » 09.02.2012, 17:57

Burgell hat geschrieben:Es wird hier immer grusliger..........ein  Bild wie aus einem Alptraum,

wie gut, dass ich mir mein etwas kindliches Gemüt erhalten habe,

Selbstfindungs Trips  lehne ich ab....sind eher was für Egomanen.....glaube ich,

 


@Burgell

Alptraum ?? Woher kennst du Alpträume?
Soweit ich das verstehe beschäftigt sich auch ein kindl. Gemüt mit Alpträumen.
Wie kommst du überhaupt darauf, was gruselig ist?
Wirkt auf mich etwas egozentrisch!

Für mich ist das Foto eine Momentaufnahme...
und falls es dich tröstet... es ist nicht technisch bearbeitet.
Nichts gewolltest sondern entstandenes :lol:
Das hat mich total fasziniert und zum nachdenken gebracht.... :mrgreen: :wink:
Brauchst ja meine Zeilen nicht zu lesen....
und das Foto auch nicht anzusehen. :wink:
In diesem Sinne...
Weiterhin viel Spaß und auf zu neuen Ufern :wink:
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Beitragvon Burgell » 09.02.2012, 18:24

Hallo ,,,,,,,,,,,,,,,,,@Flamme_im_Wind

ich werde das Lesen was mich interessiert......und wenn ich es nicht lese  , weiß ich doch nicht was drin steht, nicht wahr.....
ich mag Horrorgeschichten besonders v.A.E Poe ,

es gibt da eine Geschichte , da wird ein Maskenball veranstaltet......es wird gefeiert ausgelassen...,aber mittendrin tanzt schon  die Rote Maske des Todes......Die Pest

die Gentlemen hatten sich darüber weggesetzt , dass im Umkreis die Pest grassierte

nun wirst du sicher fragen...was das mit deinem Thema zu tun .....es hat sich schon mancher demaskiert und war erschrocken , was er darunter fand... manchmal sind es auch die Anderen , die erschrecken....,

das sind meine Gedanken dazu...... 
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Beitragvon Auschra » 09.02.2012, 18:28

flamme_im_wind hat geschrieben:Masken, die wir tragen
schon seit Jahren
nicht erkennen wollen
wer wir sind.

Ein Blick in den Spiegel
Bin ich`s oder bin ich`s nicht?

Erkennen kann ich`s kaum
Ich Blick ganz tief
in meinem Gesicht
noch tiefer geht es kaum.

Für einen kurzen Augenblick
erkenne ich das ICH
Dann schau ich wieder ins Gesicht
Bin ich das Selbst was ich erblick?

Wo ist das Selbst?
Was kann ich tun?
Den täglich Wandel wahrzunehmen
Der Wandel der mich liebt.
(flamme_im_wind)



Wenn ich Dich richtig verstehe, sagst Du dass wir das Bild, das wir uns selber von uns einstens entwarfen, im Laufe der Zeit nicht mehr als Entwurf erkennen, sondern meinen, diese Maske sei unser Ich.
Mitunter gibt es "Spiegelmomente", in denen wir unsicher werden und zu fragen beginnen, ob wir selber wirklich wir sind..
Aber wir erfahren uns nur im Wandel...


Wenn Ich Deinen Text also so deute und Du mir zustimmen kannst, sind wir " auf einer Schiene" in dieser Frage..

angesichts der vielen sozialen Rollen, die wir aus mannigfaltigen Gründen unbedingt als einen Teil unserer Identität ansehen müssen, "eilen wir ja quasi" von Rolle zu Rolle, von Maske zu Maske..
...

aber alle Masken sind zusammen immer wir... immer mein eigenes Ich ...

Es ist aber seltsam, dass wir - Du, ich, und viele andere sicher auch - sehr oft Sehnsucht nach unserem wahren maskenlosen Gesicht haben ... daran glauben, dass es so eines gibt ...


ist es vielleicht das, was Augustinus meint, wenn er sagt : Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Gott--- ( Zitat aus dem Gedächtnis - kann fehlerhaft sein)


Nun, wenn ich den abstrakten Begriff Gott durch das Personalpronomen ich ersetze, hat er - für mich - Recht.

Unruhig ist unser Herz, bis es in uns selber ruht

Du bringst ein sehr interessantes Thema zur Sprache...
Und - in Richtung einer Kritikerin hier in Deinem Thread: das ist ein Philosophieunterforum: in dieser Sparte darf über alles nachgedacht werden ... auch über sich selber ....
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Beitragvon Burgell » 09.02.2012, 18:45

Der soviel über sich selbst nachdenkt...der vergisst oft die Anderen

50 Jahre und mehr gelebt....es bleibt weite nichts als Selbstreflexionen....wen nutzen die, :evil:  
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Beitragvon Chri51 » 09.02.2012, 18:47

Menschen werden nicht umsonst als "Personen" betitelt...

per sonare = per Ton durch die Maske wahrnehmbar...

Philosophisch betrachte ich einen Menschen -oder eine Person- grundsätzlich als Einheit seiner Vielschichtigkeit! Jede Person wird von jeder anderen Person anders wahrgenommen und erkannt, bzw. die Wechselwirkung tritt auch dahingehend ein, daß jede Person sich im Kontakt zum anderen anders verhalten kann, als zum nächsten.
Und diese Vielfältigkeit hat nichts mit Leugnen oder Verstellen zu tun! Wenn dann eher mit der Erwartungshaltung und Einstellung des beobachtenden Anderen...

Der Mensch ist in seiner "multiplen" Persönlichkeit trotzdem ein individuelles Ganzes.

Keine Ahnung, ob jemand versteht, was ich meine... :D
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Beitragvon Auschra » 09.02.2012, 18:51

Keine Angst, liebe Chri51

Du hast genau das, was ich auch meine, unter einem anderen Aspekt dargestellt...


ganz neu war mir die Herleitung ... per sonare! Dankschön ...
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Beitragvon flamme_im_wind » 09.02.2012, 18:55

Burgell hat geschrieben:Hallo ,,,,,,,,,,,,,,,,,@Flamme_im_Wind

ich werde das Lesen was mich interessiert......und wenn ich es nicht lese  , weiß ich doch nicht was drin steht, nicht wahr.....
ich mag Horrorgeschichten besonders v.A.E Poe ,

es gibt da eine Geschichte , da wird ein Maskenball veranstaltet......es wird gefeiert ausgelassen...,aber mittendrin tanzt schon  die Rote Maske des Todes......Die Pest

die Gentlemen hatten sich darüber weggesetzt , dass im Umkreis die Pest grassierte

nun wirst du sicher fragen...was das mit deinem Thema zu tun .....es hat sich schon mancher demaskiert und war erschrocken , was er darunter fand... manchmal sind es auch die Anderen , die erschrecken....,

das sind meine Gedanken dazu...... 



ich liebe auch Edga Ellen Poe und seine phantastischen Geschichte.

Ich denke die Gefühle gehören immer einem selbst und der andere kann nur die eigene Gefühle auslösen oder einen "Gefühlsknopf" drücken. Nur die Frage ist.... was erscheint bei einer Demaskieren?

Ich glaube es kann beides sein, das "Gute" wie das "Böse".
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Beitragvon flamme_im_wind » 09.02.2012, 19:03

Auschra hat geschrieben:Keine Angst, liebe Chri51

Du hast genau das, was ich auch meine, unter einem anderen Aspekt dargestellt...


ganz neu war mir die Herleitung ... per sonare! Dankschön ...



Ja, möchte ich so unterschreiben...
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Beitragvon flamme_im_wind » 09.02.2012, 19:06

Burgell hat geschrieben:Der soviel über sich selbst nachdenkt...der vergisst oft die Anderen

50 Jahre und mehr gelebt....es bleibt weite nichts als Selbstreflexionen....wen nutzen die, :evil:  



Ich glaube man macht "gute" und "schlechte" Erfahrungen dabei !
Es nützt dem Anderen... er wird dabei nicht vergessen :wink:
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Beitragvon Chri51 » 09.02.2012, 19:07

Auschra hat geschrieben:Keine Angst, liebe Chri51
Du hast genau das, was ich auch meine, unter einem anderen Aspekt dargestellt...
ganz neu war mir die Herleitung ... per sonare! Dankschön ...


Ich könnte jetzt rotzfrech behaupten, daß ich Latein beherrsche...stimmt aber nicht!
Obwohl mich alte Sprachen allesamt faszinieren...

Mein Hobby ist die Mythologie, daraus entstand mein Interesse für die -ach so verpönte!- Astrologie.
Und was man als Astrologe wirklich alles lernt, weiß wiederum kein Ahnungsloser... 8)

siehe hier > http://www.astro.com/astrologie/in_pers_p_g.htm

und> http://www.astro.com/astrologie/in_person_g.htm
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Beitragvon amarantine » 09.02.2012, 19:10

Nun, dieses Thema beschäftigt mich tatsächlich auch schon so einige Zeit .....
Ich nehme mich wahr, sollte mich auch als" Ich" spüren, - Aber, wer bin ich tatsächlich? Ich mußte im Lauf des Lebens natürlich viele Masken tragen, bewußt,das die Sicht und die Wahrnehmung meiner Person jedem Einzelnen den ich in meinem Leben je traf, eine andere Version meines "ichs" eine andere war! Wie Chris51 sagte, eine multiple Persönlichkeit, ein individuelles Ganzes, aber, je älter ich werde, je öfter ich mein Spiegelbild betrachte, desto öfter suche ich mich. MICH!
Wie kann ich die vielen Schichten, - die Masken - ablegen, versuche es ja, aber was wird sein, wenn ich dann tatsächlich auf meine wahre Persönlichkeit stoße? SPANNEND! Ein bißchen Lebenszeit habe ich ja noch hoffentlich......
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