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Mauern

49 Beiträge
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Beitragvon Papillon1 » 10.02.2012, 18:19

Chri51 hat geschrieben:......
Und wenn sie nicht geredet haben, dann schweigen sie noch heute...oder sind geschieden! [/b] :roll:



Chri51 - wie recht du hast!!!
Kommunikationsmangel, weil keiner den anderen verletzen möchte. Erst wenn ein neuer Partner am Horizont sichtbar wird kommt das Gespräch. Dann sind die Gefühle für einander schon weg, eine neue Option steht bereit und man/frau kann wieder deutlich werden. Jedoch ist zu diesem Zeitpunkt der Bruch bereits da.
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Beitragvon Chri51 » 10.02.2012, 19:02

@ Jeep, Papillon1!

Übrigens, meine Gesprächs-Erfahrung dazu ist, daß sehr viele Frauen in ihren Ehen deshalb frigide reagieren, weil sie vermuten oder wissen, daß ihr Partner fremd geht!

Eine Logik, die wiederum Männer nur schwer verstehen: "aber ich habe ihr doch gesagt, daß da nix war..."

Zu diesem Thema tun sich Abgründe auf, Faßreihen ohne Böden...! :(
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Beitragvon Auschra » 10.02.2012, 19:06

Chri51 hat geschrieben:
Zu diesem Thema tun sich Abgründe auf, Faßreihen ohne Böden...! :(



Aber mit vielen Mauern 8)
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Beitragvon Sternenfrau » 10.02.2012, 20:08

Papillon1 hat geschrieben:Mit Enttäuschungen, Verletzungen oder Ablehnung sollte man als erwachsener Mensch umgehen und Frustrationen ertragen können.
Wer eine Mauer um sich aufbaut, wird sich m.E. nicht auf einen Menschen neu einlassen können und verpasst dadurch viel Schönes im Leben.


das unterschreibe ich!

Aber manche können halt nicht ohne Mauer.
Solange sie nach einer oder zwei Reihen endet, ist das o.k. - sie bietet trotzdem
Schutz und lässt sich schnell wieder einreissen

Gegen Frustration helfen:
- laut Schreien - auch wenns nur gegen die Wand geht oder draußen im Wald
- Schattenboxen (kein Scherz!)
- Geschirr zerschlagen
- Tritte in den Hintern des bzw. der "Schuldigen" mit sehr spitzen Schuhen

außerdem
- für Frauen: Schuhe kaufen (ganz teure)
- für Männer: Fußball gucken - oder noch besser Rugby oder American Football
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Beitragvon Traumfee » 12.02.2012, 9:43

Manchmal sind es keine Mauern...manchmal ist man zu Eis erstarrt.
Vor Jahren hieß es mal in einem Lied:"....wenn mir die Wärme deiner Haut das Eis von meiner Seele taut."
Das funktioniert... :D
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Beitragvon re.nate » 12.02.2012, 9:58

Warum baut man Mauern, bewusst oder unbewusst?
Aus Angst.
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Beitragvon flamme_im_wind » 12.02.2012, 9:59

Traumfee hat geschrieben:Manchmal sind es keine Mauern...manchmal ist man zu Eis erstarrt.
Vor Jahren hieß es mal in einem Lied:"....wenn mir die Wärme deiner Haut das Eis von meiner Seele taut."
Das funktioniert... :D


Diese Eistheorie unterstütze ich gerne, wenn es um Herzensgefühle geht.
Nach dem Spruch: "wenn das Herz voll ist, läuft der Mund über".
Ein "vereistes Herz" mag nicht reden... und niemanden an sich heran lassen.
Es könnte ja schmelzen... dazu gehört auch ein Wille dies verändern zu wollen.
Nach Marshall B. Rosenberg: Was ich in meinem Leben will, ist Einfühlsamkeit, ein Fluss zwischen mir und anderen, der auf gegenseitigem Geben von Herzen beruht." -
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Beitragvon re.nate » 12.02.2012, 10:34

Naja - andererseits steht manchem Mann <erstmal> ein Hauch von Unnahbarkeit ganz gut. 8)

Auf jeden Fall spannender, als wenn die Schlafzimmertür schon offen "gähnt".
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Beitragvon flamme_im_wind » 12.02.2012, 11:21

re.nate hat geschrieben:Naja - andererseits steht manchem Mann <erstmal> ein Hauch von Unnahbarkeit ganz gut. 8)

.



Aha :shock: für was soll das gut sein :?:
Ich denke die richtige Mischung machst....
wie gesagt ein Geben und nehmen
im" fließen" sein.
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Beitragvon siroma » 12.02.2012, 12:05

Warum baut man Mauern?

- Um die eigene Verletzlichkeit nicht zu zeigen.
- Um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen.

Es hat lange gedauert, bis ich erkannt habe, dass beides nicht möglich ist.
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Beitragvon Skippo » 12.02.2012, 12:08

Ich bin offen, kannst reintreten !!
Aber nur das erste mal.
- Diese Chance kannst du niemandem nehmen.-

Doch dann beginnt deine Datenline zwischen Bauch und Kopf zu glühen. Die T-Konten in deinem Kopf von Geben und Nehmen, Verzeihen und Nachtragen, Erkenntnis und Schönreden werden aktualisiert
Die Mauer beginnt zu wachsen. Deine Wachsamkeit verstärkt sich. Dein Tonfall wird formalistisch.
Du denkst: "Ein zweites Mal macht er das nicht mit mir."

Doch wenn du liebst ist das alles Makelatur.
Jeder Blick, jede Geste, jeder Gruß, jedes Gespräch ist der Anfang, im Anderen sein eigenes Glück zu finden.

Und merke dir eins: "Ich bin ich und nicht verantwortlich für deine negativen Vorerfahrungen."

.
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Beitragvon Kussmund62 » 12.02.2012, 14:54

Manch Einer schafft es ganz ohne Spitzhacke, die Mauern seines Gegenüber nieder zu reissen, indem er einfach sagt:
"Ich vertraue dir"
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Beitragvon gingin42 » 12.02.2012, 16:12

Meine Mauer entstand schon in der Kindheit. Und sie ist im Laufe der Jahre immer höher geworden.
Vor einiger Zeit öffnete ich mal eine kleine Pforte in dieser Mauer, doch in der Folge wurde diese Pforte schnellstens wieder geschlossen und die Mauer wieder ein wenig höher. Und nun glaube ich: sie bleibt einfach zu.
Kein Mensch hätte die Geduld und Empathie, diese Mauer zum Einsturz zu bringen.

Wie ich mich dabei fühle? Eigentlich ganz gut. Die Gefahr der seelischen Verletzungen ist auf ein Minimum reduziert, und das erzeugt eine gewisse Geborgenheit hinter meiner Mauer.
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Beitragvon catoline » 12.02.2012, 21:31

Hallo...bin neu hier,
habe auch diese Mauern....mal höher....mal niedriger
und es stimmt" die Wärme von Haut " kann einen auftauen, aber verletzlich ist man wohl immer
ohne Mauern.
Aber in den Mauern kann nie sooo viel Leben sein wie wir brauchen
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Beitragvon flamme_im_wind » 12.02.2012, 21:40

Skippo hat geschrieben:Und merke dir eins: "Ich bin ich und nicht verantwortlich für deine negativen Vorerfahrungen."

.


So ist es. Trotzdem hilft Empathie um Brücken zu bauen und wahrzunehmen wo der andere eine Mauer hat. Ich kann sie natürlich nicht einreißen.Schließlich haben wir alle unsere Erfahrungen gemacht... positive wie negative. Deshalb gefällt mir der Begriff gefroren besser, weil man dies auftauen kann.
Heißt aber nicht dass ich die Therapeutin spielen muss!
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