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Meine neuen Zähne

78 Beiträge

Beitragvon buttje » 23.08.2011, 15:19

Hallo, ich habe heute meine neuen Zähne erhalten. Oben und unten Vollprothesen. Ganz schön ungewohnt ! Das Reden ist sehr schwer und essen war auch nicht gerade prickelnd. Ich habe das Gefühl, alles schmeckt anders.
Wie ging es bei Euch? Kommt das Gefühl zurück und vor allem der Geschmack. Wie lange dauert die Gewöhnphase ?
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Beitragvon Tarantel60 » 23.08.2011, 15:27

Also ich stelle mir das vor wie mit neuen Schuhen.
Nur anders, nicht wahr :lol:
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Beitragvon tigi9909 » 23.08.2011, 15:37

Mit 54 Jahren schon Vollprothesen oben und unten :shock:

Wie hast Du das denn geschafft? :roll: :|
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Beitragvon Lesezeichen » 23.08.2011, 15:42

Sicher hast Du hier Antworten erwartet die Dir weiterhelfen, das kann ich sehr gut verstehen.
Nur leider wird es passieren, dass viele dieses Thema behandeln werden wie über Aussatz
zu reden, denn manche schieben dieses thematisieren von solchen "Ersatzteilen" weit von sich,
ja würden vielleicht sogar nicht mal öffentlich zugeben, dass sie auch nicht mehr alle echten
Beisserchen haben...
Dabei ist mir persönlich ein gut gemachter Zahnersatz tausendmal lieber als stumpenhafte, gelbliche und vielleicht sogar faulige Zähne :roll:

Zu Deiner Frage:

Am besten lernst Du das Sprechen wenn Du laut liest.
Eine ganze Zeitung am Tag, in Etappen bringt Dich schnell zu einer deutlichen Aussprache.
Essen - nun ja - kommt drauf an wie gut Dein Zahnarzt/Zahntechniker gearbeitet hat, das dürfte eigentlich die wenigsten Probleme machen.
Ich wünsch Dir ein strahlendes Lächeln, das kann nämlich sich nicht wirklich jeder erlauben :wink:

Und bald gehört das Teil zu Dir wie Deine Arme - wirst sehen :D
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Beitragvon Tarantel60 » 23.08.2011, 15:47

tigi9909 hat geschrieben:Mit 54 Jahren schon Vollprothesen oben und unten :shock:

Wie hast Du das denn geschafft? :roll: :|



Ich habe schon welche getroffen, die waren noch keine 25!
Denke doch mal an die Generation "Fenchel-Tee-rund-um-die-Uhr"
und schon hast du sie alle vor dir!
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Beitragvon Lesezeichen » 23.08.2011, 15:50

Es gibt auch eine familiär bedingt und vererbbare Paradontose, da ist man machtlos
und kann noch so gut pflegen und machen und tun, irgendwann fangen die Zähne an zu
wackeln, und sind nicht mehr zu halten :(
Mein Zahnarzt nannte es folgendermaßen:
Was nützt ein gepflegter Ferrari wenn er fahruntüchtig ist.... :?
Ist jedenfalls nicht immer pauschal zu verurteilen wenn einer in jungen Jahren schon
unechte Klinker tragen muss.
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Beitragvon buttje » 23.08.2011, 15:52

Danke für die schnelle Reaktion.
Der Vergleich mit neuen Schuhen ist vielleicht gar nicht so verkehrt. Das Gefühl mit Zahnprothesen konnte ich mir bis heute auch nicht vorstellen.
Wie ich das geschafft habe ? Zu viel HARIBO oder so ! Zahnpflege habe ich immer gemacht, aber meine Zähne wurden immer schlechter und wackelig. Jetzt mussten sie raus. Denn essen mit Schmerzen ist auch nicht gerade schön !
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Beitragvon tigi9909 » 23.08.2011, 15:54

Tarantel60 hat geschrieben:
tigi9909 hat geschrieben:Mit 54 Jahren schon Vollprothesen oben und unten :shock:

Wie hast Du das denn geschafft? :roll: :|



Ich habe schon welche getroffen, die waren noch keine 25!
Denke doch mal an die Generation "Fenchel-Tee-rund-um-die-Uhr"
und schon hast du sie alle vor dir!

Die "Fenchel-Tee-rund-um-die-Uhr"-Generation ist mir geläufig. Ich kannte ein Mädchen bei welchem schon die Milchzähne derart angegriffen waren, dass auch die zweiten Zähne beinahe nicht mehr zu retten waren ...

Eigentlich dachte ich eher an einen Unfall :?
Meine Oma hatte schon sehr früh Prothesen ... oben und unten. Sie war fast noch ein Kind ...

.
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Beitragvon Silverdust » 23.08.2011, 18:12

So lange die eignen noch drin sind, können sie einem ganz schön auf den Nerv gehen. :) Ich hab grad eine akute Wurzelbehandlung an einem Zahn. Heute war der 6. Termin und der Nächste in 2 Wochen wird noch nicht der Letzte sein....................als das los ging hatte ich Zahnschmerzen, dass mir die Tränen kamen
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Beitragvon Solist3 » 23.08.2011, 21:40

Ich hatte früher immer Zahnfleisch-Bluten.
Mein Zahnarzt hat mir damals (vor 15 oder 20 Jahren) geraten, meine Zähne nach dem
Putzen jeden Abend mit Wasserstoffsuperoxyd 1 Minute oder auch mehr zu spülen und
dann mit Wasser das Wasserstoffsuperoxyd wieder ausspülen. Seit dieser Zeit habe ich kein Zahnfleischbluten mehr und viel weniger Zahnreparaturen.
Erhältlich in der Apotheke.
Ich habe das weiter empfohlen und auch dieser Anwender ist begeistert.
(3%iges Wasserstoffsuperoxyd - zu Hause 1:1 mit Wasser verdünnen)

Süßigkeiten sind natürlich nicht das Gelbe vom Ei.
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Beitragvon cajun_forever » 23.08.2011, 22:44

Hallo buttje,

ein sehr guter Freund von mir war noch nicht einmal 30, als er durch einen schweren Unfall seine Zähne verlor und unten und oben eine Prothese bekam. Ich weiß, dass Zahnprothesen nicht wenigen auch seelisch zu schaffen machen, zumindest in der Anfangszeit.. Mach' dir nichts draus und lass dich deswegen nicht unterkriegen. :wink: Du bist deswegen kein anderer Mensch geworden! Mein Freund sah das von der praktischen Seite: Endlich Ruhe! *lach*

Ist natürlich ziemlich heavy, wenn man sich gleich an zwei Prothesen gewöhnen soll. Höchstwahrscheinlich kommt dir das Ganze auch viel zu groß vor, rein gefühlsmäßig, zumindest ist das in den ersten Wochen normal. Das mit dem Sprechen wird sich peu à peu legen, wenn nicht, dann ist die/sind die Prothese(n) schlecht angepasst.

Und man muss natürlich erst mal lernen, mit den Prothesen zu essen, das ist ein ganz anderes Gefühl. Sind eben "nur" künstliche Zähne. :wink: Merkt man besonders bei harten Sachen wie Äpfel, Karotten etc. Muss man eben klein schneiden, macht ja nichts.

Dadurch, dass die Nahrung nur noch indirekt mit vielen deiner Geschmacksnerven in Berührung kommt, schmeckt vieles auch anders bzw. manches nicht mehr so intensiv wie gewohnt.

Was die Dauer der Gewöhnphase anbetrifft, so ist diese individuell unterschiedlich. Ich würde mal sagen, rechne mit ein paar Monaten, bis sich alles wieder einigermaßen normal anfühlt. Eine Haftcreme wird dir vor allem in der ersten Zeit gute Dienste leisten.

Lass uns wissen, wie es dir so ergeht, denn ich bin überzeugt davon, dass du einige stille Mitleser haben wirst, die sich freuen, wenn jemand dieses Thema frei und unbefangen anspricht.. :P
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Beitragvon froggybln » 24.08.2011, 8:49

Bei mir dauerte es gut nur einen Monat dann war alles wieder tutti.
Zusätzlich benutze ich Haftpulver, bin damit besser zufrieden als mit einer Haftcreme.
Ausprobieren.
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Beitragvon buttje » 24.08.2011, 12:38

So, die erste Nacht ist vorbei und die Zähne immer noch nicht rausgeflogen ! Heute habe ich das Gefühl, dass es besser wird. Höchstwahrscheinlich hat mein Gehirn den Kampf aufgenommen. Essen fällt mir aber noch schwer, da die Prothesen sich beim kauen bewegen. Ich hoffe, dass sich das auch noch gibt.
Quelle Heinz Erhardt

ZÄHNE

Die alten Zähne wurden schlecht
und man begann sie auszureißen.

Die Neuen kamen gerade recht,
um mit ihnen ins Gras zu beißen!

:lol: :lol: :lol:
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Beitragvon tigi9909 » 24.08.2011, 12:48

buttje hat geschrieben:So, die erste Nacht ist vorbei und die Zähne immer noch nicht rausgeflogen ! Heute habe ich das Gefühl, dass es besser wird. Höchstwahrscheinlich hat mein Gehirn den Kampf aufgenommen. Essen fällt mir aber noch schwer, da die Prothesen sich beim kauen bewegen. Ich hoffe, dass sich das auch noch gibt.
Quelle Heinz Erhardt

ZÄHNE

Die alten Zähne wurden schlecht
und man begann sie auszureißen.

Die Neuen kamen gerade recht,
um mit ihnen ins Gras zu beißen!

:lol: :lol: :lol:

Danke für Deinen Humor ... finde ich Klasse! Bild

.
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Beitragvon reisekater123 » 24.08.2011, 12:50

na dann geht es ja aufwärts.......und mit den dritten Zähnen kommt dann auch der zweite Frühling.......oder soo :roll: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Reisekater123
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Frühstückstreff Weser-Ems Gruppe und Reisemobilfreunde jeden 2. Samstag im Monat in Oldenburg
und immer wieder sonntags.....
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